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Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Stitching eines Panoramas aus Fullframe-Fisheye-Bildern

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Für das Stitching eines sphärischen Panoramas mit Fisheye-Linsen gelten andere Regeln als bei Weitwinkelobjektiven. Sehen Sie hier die Unterschiede im Workflow mit PTGui.

Transkript

Angesichts der Tatsache, dass man für ein sphärisches Panorama mit Weitwinkelbildern so wie hier unser Beispiel, das uns die längste Zeit in unserem Training begleitet hat, die Aufnahme mit dem 10-22er Weitwinkel auf der EOS 600D, also mit 16mm Nominalbrennweite. Wir haben hier eigentlich schon einen ziemlichen Aufwand an Dateien, es ist noch nicht so wahnsinnig viel, aber es ist schon ganz ordentlich, und ich habe ja bereits in Studien on location erwähnt und gezeigt, dass es noch eine Alternative gibt, eben in Form von Fischaugen-Objektiven, und wir haben hier jetzt mal das gleiche Sujet, mit einem Full Frame Fisheye -- ich mache das mal ein bisschen größer, dass Sie das besser sehen können, und hier kommen wir mit wesentlich weniger Aufnahmen aus, das ist wie gesagt hier ein Setup mit 1,2,3,4,5,6 Aufnahmen mit 0-Grad-Neigung, eine Aufnahme senkrecht nach oben und zwei Aufnahmen senkrecht nach unten, die zweite in erster Linie deswegen, um bei 90 Grad Versatz zwischen beiden jeweils den Stativkopf bis auf die reine Panoramaplatte und die Stativbeine aus dem Bild zu bekommen, und da bleibt dann also nicht mehr so viel zum Retuschieren beziehungsweise Ergänzen übrig. Dieses Setup wird gelegentlich auch als 6+Z+N bezeichnet, das heißt, 6 Bilder horizontal, eines zum Zenit, und eines zum Nadir, das ist der Ausdruck für den Fußpunkt, das ist nicht so bekannt wie der Zenit, ist aber sein Gegenspieler, das ist die eine Möglichkeit, und die andere Möglichkeit, die dann noch ein bisschen reduzierter ist, ist die Aufnahme mit einem zirkulären Fisheye, das heißt, ein Fisheye, wo wir den Bildkreis noch im Bild sehen können. Kümmern wir uns aber zunächst hier um das Full Frame Fisheye, ich möchte jetzt einfach den Workflow mit PTGui kurz durchspielen, also wirklich im Schnelldurchlauf, bei dem es mir jetzt weder auf Perfektion ankommt, noch auf ein fertiges Bild, sondern ich möchte Ihnen nur die Unterschiede zeigen, die gelten, wenn Sie nicht mit einem Weitwinkel, sondern mit einem solchen Fischauge arbeiten. Ich nehme mal alle Bilder und werfe die mal ins PTGui rein, und wir sehen jetzt hier im Moment eine Box, die aufpoppt, er fragt jetzt nach der Brennweite, weil die EXIF-Daten sind unvollständig, ich habe ein Samyang-Objektiv, ein manuelles Objektiv, verwendet an der Sony A7R, die wird hier erkannt, ILCE ist nur der technische Name für die Kamera, und der weiß jetzt einfach nicht, was da drauf ist auf dem Objektiv, deswegen geht er mal einfach von irgendwas aus, und das klicke ich mal mit Cancel weg, und man muss das jetzt hier sowieso manuell eingeben, weil wir sind in einem Grenzbereich zwischen Fischauge und Weitwinkel, könnte jetzt beides sein, das ist ja ein 12mm-Objektiv, das in Wahrheit aber einfach mehr Brennweite hat, weil ein Full Frame Fisheye hat normalerweise 15-16mm, das Samyang hat aber 12mm und eine andere Geometrie, und jetzt sage ich mal, das ist ein Full Frame Fisheye, und das hat nicht 12mm, sondern ich gebe gleich mal einen Wert ein, von dem ich weiß, dass er stimmt, das ist nämlich 13,45 in etwa, die das Objektiv wirklich hat, und dann gehe ich nur kurz, nachdem ich das gespeichert habe, da schmeiße ich das mal hier rein, .pts, und das gebe ich hier in diesen Ordner, Full Frame Fisheye Save, und ich maskiere nur schnell den Stativkopf aus, in erster Linie um zu vermeiden, dass dort Kontrollpunkte landen, sollte zwar eigentlich nicht passieren, aber bei Fischaugen muss man aufpassen, die haben so eine große Schärfentiefe, dass Sie das schnell mal mit erwischen, und da sollte man aufpassen. So, das mal ich noch gerade aus, hier noch einmal kopieren, und das auf das andere Bild einfügen, die sitzen ja positionsmäßig ganz genau in einer Reihe, dann speichere ich das und lasse PTGui einfach mal gucken, was er da erreicht, so, schaut doch schon ziemlich gut aus, wir kontrollieren das mal ein bisschen, indem wir den Editor weggehen, in den Advanced-Mode gehen und einfach hier nach der Warnung This May contain some misplaced control points, da gucken wir mal, was da los ist, und schauen, wie groß die Ausreißer sind, das schaut noch nicht so prickelnd aus hier, da haben wir 25 Pixel, das liegt aber normalerweise daran, weil PTGui aus irgendeinem unerfindlichen Grund beim Optimizer immer davon ausgeht, dass ein Full Frame Fisheye nicht so eine große Verzerrung hat, deswegen sagt er hier nur Medium, eigentlich heißt das Heavy + lens shift, und wenn ich das ankreuze, sind hier alle Parameter an, gehe nochmal zurück, sage hier Medium, dann gehe ich auf Advanced, dann sind nämlich nur 2 von den 6 Parametern, an denen er schrauben kann, überhaupt aktiviert, und das heißt, die müssen mal alle angemacht werden, und jetzt mache ich nochmal den Optimizer, und dann schaut das schon ganz anders aus. So, und dann kontrolliere ich kurz einmal einfach, wie ist die Verteilung der Kontrollpunkte, sind jetzt noch nicht üppig viele, wobei man vor allem aufpassen muss, dass er vor allem nach oben genügend erwischt, ich mache mal hier ein bisschen was, und man kann auch mit generate control points for all images einfach noch mal ein bisschen die Würfel rappeln lassen, und hier ordentlich was an statistischem Material generieren, um da ein bisschen besser unterwegs zu sein, und das geht eigentlich ganz gut, also das hat jetzt ganz gut funktioniert, drücke R5, und insgesamt also, wenn hier vorne eine 1 steht, ist schon sowieso alles super, wir feilen hier jetzt schon nur an der Perfektion, und meistens lasse ich dann noch zwei-, dreimal dieses generate control points for all images, den Shortcut, den braucht man öfter, Apfel+ALT+G beziehungsweise Strg+ALT+G am PC, und dann einfach das Gegenstück dazu, delete worst, cmd+Shift+W oder Strg+Shift+W um einfach die Ausreißer heraus zu killen, meistens, man sieht das hier, 1,2 - da braucht man nicht mehr lange zu schauen, schaut jetzt hier ziemlich gut aus, ein bisschen verzogen, und jetzt kann man versuchen, hier das einfach mal gerade zu richten, mit diesem Button, meistens funktioniert das, weil der versucht einfach den Rollwinkel nicht auf Null zu kriegen, das heißt, den Winkel, den die Bilder sozusagen um die Sichtachse rollen, sondern versucht, möglichst einen Durchschnitt zu finden, und dann geht er davon aus, wenn der überall gleich ist, sollte das Bild gerade sein, funktioniert normalerweise ziemlich gut. Und wir schauen uns jetzt eigentlich nur noch kurz ein Preview an, wie das ausschaut und da ist normalerweise dann auch nicht mehr viel zu mäkeln, interessant ist eben in diesem Beispiel wie es hier ist, eine Kamera mit einer relativ hohen Auflösung und einem relativ scharfen Fisheye, und das liefert schon ziemlich gute Ergebnisse, und wir werden gleich sehen, dass das mehr ist, dass hier mehr herauskommt als mit einer 18 Megapixel-Kamera mit Weitwinkel. So, schaut alles ziemlich okay aus, hier bleibt halt etwas zum Retuschieren, aber das haben wir ja schon besprochen, das lasse ich jetzt alles mal weg, und wir gucken mal hier bei Create Panorama, das ist noch das interessante Set optimum size, und das sind fast 16600 Pixel, im Vergleich zu den 14800, die wir mit dem Weitwinkelobjektiv haben, das heißt, wir haben weniger Bilder, aber eine höhere Auflösung, die wir rauskriegen, und das ist immer ein Argument für die Arbeit bei sphärischen Panoramen, eher mit einer Kamera, die Auflösung so hoch wie möglich, und dann ein möglichst scharfes Fischauge drauf, dann erreicht man in der Regel mehr, als wenn man mit dem Weitwinkel arbeitet, und arbeiten mit dem Weitwinkel bei so einer Kamera, da ist man dann schon eigentlich relativ schnell in ziemlich großen Auflösungen, das macht eher so im Gigapixel-Bereich Sinn, also nur als Beispiel, 35mm an einer 36 Megapixel-Kamera mit Vollformat, da ist die Kugel bereits ein Gigapixel. Nur mal einfach als Zahl, die wir dort haben, hier sehen wir also ganz kurz durchgezappt den Workflow, für ein Full Frame Fisheye, und ein Full Frame Fisheye mit einer hochauflösenden Kamera ist ein relativ gutes und ökonomisches Equipment, für sphärische Panoramen, also mit 16000 Pixeln kann man schon richtig was anfangen, das schaut auch auf einem großen Bildschirm gut aus, und da haben wir noch Luft, um ein bisschen reinzuzoomen.

Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Lernen Sie, wie Sie von einem einfachen Panorama zu einer kompletten Rundumsicht von 360 x 180° kommen. Sehen Sie die Vorbereitung, Aufnahme und Nachbearbeitung in PTGui.

5 Std. 54 min (46 Videos)
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