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Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Stitching eines Panoramas aus Circular-Fisheye-Bildern

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Möchte man Aufnahmen eines Fischauges mit sichtbarem Bildkreis stitchen, muss man den Workflow in PTGui entsprechend vorbereiten. Sehen Sie hier, wie das Programm dafür eingestellt wird.

Transkript

Wenn wir vom Full Frame Fisheye noch einen Schritt weitergehen, von den 180 Grad Ecke Ecke, die so ein Full Frame Fisheye hat, zu den 180 Grad, die dann komplett im Bild sichtbar sind, bei einem zirkulären Fisheye zum Beispiel hier, da sehen wir die 180 Grad in der Vertikalen, also zumindest fast, also diese 12 Millimeter, Brennweite, die wir hier eingestellt haben, bei einem 8-15mm Fisheye-Zoom von Canon, die erlauben uns eine maximale Ausnutzung der Sensorfläche, was den Umfang des Bildkreises angeht, das heißt, wir kommen hier ohne Shot nach oben und unten aus, weil wir hier bereits unten und oben nach plus beziehungsweise minus 90 Grad schauen können, und die 4 Aufnahmen laufen sozusagen hier oben im Zenit zusammen, und im Nadir hier auch, üblicherweise macht man es übrigens so, dass man hier das Bild leicht nach oben kippt, das kann man nur mit einem zweiachsigen Kopf, oder mit speziellen Fisheye-Köpfen machen, dann sehen wir hier vom unteren Teil weniger, das heißt, es ist meistens eine Neigung zwischen siebeneinhalb und zehn Grad, und oben gucken wir ein bisschen nach hinten, so dass wir hier eine Überlappung haben, und sich hier oben nicht ganz so haarscharf der Bildkreis mit dem doch relativ schlechten Rand trifft. Das Fischauge schaut bei 12mm, solange ich den Bildkreis sehe, ein bisschen nach hinten, wir haben einen minimalen Überlappungsbereich, in der Regel fällt der da oben nicht wirklich auf, das werden wir dann sehen. Wir kommen allerdings wirklich mit 4 Aufnahmen aus, dank unseres extrem schnellen Equipments, und das werden wir uns jetzt mal in PTGui anschauen, indem wir das dort einmal öffnen, und hier ist ein neuer Tab dazu gekommen, da steht nicht nur Project Assistant, und Sources images und Mask, sondern hier kommt noch der Tab Crop dazu, weil sobald PTGui erkennt, dass es sich um ein zirkuläres Fisheye handelt, und da geht er bei 12mm schon mal davon aus, hier haben wir auch eine Canon, eine EOS 5D, die überträgt die EXIF-Daten vom Objektiv, das heißt die Daten sind komplett bekannt, deswegen gibt es auch keine Box mit Fragereien, und das können wir also so akzeptieren, wir müssen aber vorher den Bildkreis definieren, damit PTGui weiß, wo ist exakt die Mitte, wo ist die Sichtachse. Und dafür gibt es diesen Crop-Tab, und Crop ist einfach der Beschnitt, und hier kann man den Bildkreis, der dann das Ergebnis beschneidet, oder eigentlich das Rohmaterial beschneidet, um ein gescheites Ergebnis zu bekommen, den müssen wir jetzt einigermaßen genau in den Bildkreis einpassen, man kann hier noch ein bisschen reinzoomen, ich mache mal so 25%, und gucke mir das mal ganz oben an. Und man sollte ein bisschen innerhalb von dem blauen Saum bleiben, und das so einstellen, dass es rechts und links einigermaßen gleichmäßig ist, also hier sitzt das noch nicht so richtig gut, das wäre mal die obere Seite, jetzt fahre ich mal an den unteren Bildrand, man sollte immer gucken, dass der blaue Saumkreis nicht im Bild ist, so, das müsste ungefähr passen, gilt dann für alle Bilder, weil das ist ein kameraspezifischer Parameter, der auch unveränderlich ist, das ist die Lage des Sensors auf dem Chip. Wenn wir die Zahlenwerte jetzt auswerten würden, würden wir schon sehen, dass die optische Achse nicht in der Bildmitte ist. Man sieht hier ganz leicht, mit geübtem Auge kann man erkennen, dass dieser Sektor etwas größer ist als der hier. So, wir haben noch die Maskierung, können wir machen, ich mach das mal einfach hier, nehme mal dieses Ding hier raus, aber in erster Linie deswegen, weil da hätte ich ganz gerne dass dort keine Kontrollpunkte landen und den Stitch durcheinander bringen. Ich kopiere das hier und dann gehe ich auf Source Images, markiere mit der gedrückten Shift-Taste alle, rechte Maustaste, paste Mask, dann füge ich die Masken überall ein, jetzt haben wir die überall, dann gibt's halt ein Loch, aber da werden keine Kontrollpunkte gesetzt. Ich speichere das mal, und dann werden wir das mal losstarten hier, und das geht hier in den Ordner Fisheye circulars. So, wir haben jetzt hier Align Images, und das lassen wir mal loslaufen, Und das schaut schon relativ gut aus, und wir sollten natürlich ein bisschen die Ergebnisse kontrollieren, ich wechsele dann hier mal in den Advanced-Mode, guck mir den Optimizer an und schau mal, was der da macht, jetzt sind alle Parameter aufgedreht, ich lass mir den Optimizer laufen, um mal ein Zahlenwerk zu kriegen, und das schaut sehr gut aus, also alles unter 1 ist sowieso schon phantastisch, und selbst ein Ausreißer unter 2 ist schon gut, man muss allerdings auch ein bisschen vorsichtig sein, da ist nicht alles Gold, was glänzt, sondern man muss einmal gucken, wo PTGui die Kontrollpunkte setzt, der ist gelegentlich ein bisschen auf die Horizontnähe fixiert, und macht dann hier oben, obwohl genug Details zur Verfügung stehen, macht er dann streckenweise relativ wenig Kontrollpunkte, und da sollte man vielleicht ein bisschen Nachhilfe geben, und hier noch etwas reinsetzen, und hier unten in der Ecke, und wenn man in den Ecken mal ein bisschen mehr hat, dann kommen beim zukünftigen Durchlaufen, wenn man ihm mal sagt, mach mal ein bisschen mehr Kontrollpunkte, dann sieht man, dass das dann auch in diesem Bereich funktioniert, wo schon welche sind, sucht er dazwischen neue, da weiß er, wo er suchen muss. So, und jetzt haben wir hier oben gar nix, das ist nicht gut, produziert mit Sicherheit einige Fehler, zumal die Geometrie von den Canon Fisheyes da so ein bisschen dazu neigt, zu den Polen der Kugel auseinander zu laufen. da sind die Samyang-Objektive, also das, was wir im vorherigen Beispiel hatten, das ist da ein bisschen dankbarer, und die gelten ja allgemein als sehr Stitch-freundlich, während die Canon-Dinger, die haben eine etwas andere Projektion. So, und dann mache ich mal hier das noch, das ist ein bisschen sehr dürftig da oben, und da geb ich ein bisschen was rein, bei 4 Bildern kann man das manuell machen, und das geht einfach schnell, und jetzt haben wir mal so einen Teppich an Punkten, falls wir dann jetzt zwei, drei Optimierungsdurchläufe machen, passt die Geschichte, ich drück mal F5, und jetzt gibt's aber auch eigentlich keine großartigen Ausreißer-Ergebnisse, bisschen schlechter geworden, aber nicht wirklich signifikant, jetzt mache ich hier control points, und wenn man hier, diesen Shortcut sollte man sich merken, Apfel+Alt+G beziehungsweise Strg+Alt+G, und dann werden mal einfach pauschal noch Kontrollpunkte dazu gesetzt, und zwar, wo schon welche sind, werden welche dazwischen gesetzt, das gibt einfach mehr statistisches Futter, das mache ich gelegentlich ein paarmal hintereinander, bei so wenigen Bildern geht das relativ schnell, dann optimiere ich mit F5, gucke, dass sich das entwickelt, da gibt es jetzt mal einen Ausreißer, dann gibt's den nächsten Befehl, der dann da kommt, das kann man eigentlich alles per Shortcut machen, das geht relativ schnell, Apfel+Shift+W beziehungsweise Strg+Shift+W, delete worst control points, da werden die Ausreißer rausgekickt, und dann werden die Ergebnisse relativ schnell ziemlich gut, und das können wir uns jetzt schon mal kurz in Preview anschauen, beziehungsweise im Editor, ein bisschen verzogen ist es, hier kann man einfach mit dem Begradigen-Button oben kurz gucken, da versucht er einfach, den Roll von allen Aufnahmen gleich zu bekommen, oder möglichst nahe an einen Durchschnittswert, und dann ist das Panorama normalerweise ziemlich gerade, und wir gucken jetzt hier mal bei Exposure-HDR, die Vignetierungskurve, die normalerweise bei Fischaugen immer ziemlich heftig ist, und jetzt gehen wir mal über Preview, ich mache mal 4000 Pixel, und lass das mal kurz rausrechnen, dann kucken wir uns den Spaß an, und schauen einmal, was da herausgekommen ist, und gucken mal den Fußboden an, da gucke ich immer als erstes hin, weil dort sind meistens Fußbodendetails, die relativ nah an der Kamera waren, das sind normalerweise immer die Kandidaten, wo die Stitching-Fehler auftauchen, und nach oben ist es eigentlich gut gut geschlossen, also der Drehpunkt von der Geschichte ist ungefähr hier, man sieht weder ein Loch noch irgendwelche großartigen Effekte bei der Bildqualität, ja gut, hier sieht man ein bisschen, dass es zusammenläuft, an diesem Muster, da hat man ein bisschen Verzerrungen drin, aber in diesem Fall wäre das noch voll okay, und wenn man jetzt schaut, Create Panorama, dann sieht man hier bei optimum size 10000 mal 5300 Pixel, ist natürlich jetzt ein bisschen weniger, als was wir bisher hatten, dafür geht's aber einfach sehr sehr schnell. Kann man aber noch ganz gut online verwenden, so ein Panorama bietet natürlich auf großen Bildschirmen dann nicht mehr viel Luft zum Zoomen, ist aber mal von der Größe noch ziemlich okay, vor allen Dingen, wenn es mit guten Objektiven und Kameras aufgenommen ist, was hier der Fall ist. Das ist dann schon relativ scharf, das heißt die Nettoauflösung ist auch wirklich gut genug für solche Zwecke und natürlich haben wir dann hier auch noch was zum Retuschieren, aber das haben wir alles schon besprochen, wie das funktioniert, mir ging es jetzt einfach nur um die Unterschiede, zwischen einem Weitwinkel, zwischen einem Full Frame Fisheye und jetzt am Schluß mit einem zirkularen Fisheye, das also den angeschnittenen Bildkreis im Objektiv zeigt.

Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Lernen Sie, wie Sie von einem einfachen Panorama zu einer kompletten Rundumsicht von 360 x 180° kommen. Sehen Sie die Vorbereitung, Aufnahme und Nachbearbeitung in PTGui.

5 Std. 54 min (46 Videos)
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