Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Stimmung zaubern

Testen Sie unsere 1983 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Im Raw-Konverter verändern Sie Lichtstimmung und Farbgebung mit wenigen Klicks. Hier erfahren Sie, wie Sie gekonnt zum Ziel kommen.
05:55

Transkript

Im RAW-Converter lassen sich Lichtstimmung und Farbgebung mit nur wenigen Klicks verändern. Dieser Film zeigt Ihnen, wie Sie gekonnt ans Ziel kommen. Hier sehen Sie das Ergebnis meiner RAW-Konvertierung - so sah das Ganze im Original aus, relativ duster. Das Foto wurde in der Zeit zwischen sieben und acht Uhr morgens fotografiert. Hier sieht man jetzt noch ansatzweise auf dem Weg die goldenen Sonnenstrahlen, die hier einfallen, wobei das Ganze eher in kühlen Farbtönen gehalten ist, und ich möchte das Ganze etwas aufpeppen und es warm und wirklich sonnig gestalten, und das geht am einfachsten im RAW-Converter von Photoshop. Ich schließe hier diese Datei und hole mir aus der Mini Bridge das Originalfoto. Sie sehen, hier unten ist es zappenduster, obwohl hier die Sonne schon grell scheint. Wir haben hier eine extreme Gegenlichtsituation an diesem ausgebrannten Stern hier oben, da kann ich auch in Photoshop oder im Raw Converter nichts mehr ändern. Das muss ich so in Kauf nehmen. Aber was ich sehr wohl tun kann, ist hier mit dem Regler der "Tiefen" Licht ins Dunkel bringen. Und Sie sehen, ich kann den eigentlich bis zum Anschlag ziehen, auf volle 100, und habe hier wieder wunderschön Zeichnung in den Tiefen bekommen. Es strahlt auch hier auf dem Weg schon sehr viel mehr Licht herein, und das ist schon mal ein ganz guter Start. Ich möchte das Ganze von den Farben her etwas wärmer haben, also gehe ich hier oben in die "Farbtemperatur" und ziehe die einfach einmal nach rechts, und Sie sehen, da geht die Sonne wirklich auf. Jetzt haben wir hier die Stimmung, wie sie auch vor Ort eigentlich gewesen ist - dass es ein schöner, warmer Sonnenaufgang ist. Dann schauen wir weiter. Was können wir hier noch alles machen? Ich habe hier z.B. oben den Menüpunkt "Teiltonung". Hier habe ich also die "Lichter" und die "Tiefen" separat voneinander. Und da kann ich z.B. für die Lichter einen bestimmten Farbton festlegen. Ich gehe hier einmal in die rot-orange Töne rein. Man sieht hier erst etwas, wenn man den "Sättigungsregler" mal betätigt. Wenn ich hier die Sättigung extrem hochziehe, sieht man schon, was das für einen drastischen Effekt auf die Lichter hat. So extrem möchte ich es natürlich nicht haben. Aber, ich denke einmal, so um die 30 bis 40 kann das Bild hier schon vertragen. Dasselbe könnte ich jetzt auch mit den Tiefen machen. Ich kann auch die Tiefen hier warm einfärben, wobei dann habe ich hier schon ein sehr extrem verfälschtes Bild, das gefällt mir jetzt nicht. Sie können sich auch einmal anschauen, wie das aussieht, wenn man hier die Tiefen kühl einfärbt, also in den Blautönen, dann bekommen Sie hier sehr schnell eine ganz andere Stimmung. Von den Tiefen lasse ich jetzt erst einmal hier die Finger - so gefällt mir das ganz gut. Dann schaue ich hier oben noch in den Reiter "HSL-Graustufen" - hier kann ich mir den Farbton, die Sättigung und die Luminanz der einzelnen Farbtöne anzeigen lassen. Und ich spiele ja immer ganz gern mit dem Sättigungsregler herum. Ich habe jetzt hier auf jeden Fall Grünanteile drin; wenn ich die jetzt mal ins Extreme ziehe, dann sieht man, dass selbst im Himmel noch ein grüner Anteil vorhanden ist. Also ich darf das hier nicht zu sehr übertreiben. Ich kann aber auch die Grüntöne hier reduzieren und bekomme schon einen surrealen Effekt hier auf der Wiese. Also die erhöhe ich jetzt nur leicht. Dasselbe kann ich mir mit den Aquamarintönen anschauen. Die habe ich eigentlich hauptsächlich im Himmel drin; auch da werde ich noch nichts tun. Die Gelbtöne - auch da kann ich die Sättigung extrem nach oben nehmen. Das mache ich vielleicht ein kleines Stück; ebenso mit den Orangetönen. Wenn Sie hier mal auf den Weg achten, dann kann man eigentlich ganz gut erkennen, wie der Weg hier richtig golden zum Glänzen gebracht wird. Das gefällt mir sehr gut. Dann möchte ich mir anschauen: Was kann ich hier an der Luminanz, an der Helligkeit der einzelnen Farbtöne noch drehen? Grün wird natürlich hier eine große Auswirkung haben. Ich kann hier für ein bisschen mehr Licht sorgen, oder ich dunkle das Ganze ab. Aber dann sehen Sie, mache ich hier oben im Himmel eigentlich alles kaputt. Also ich entscheide mich hier dafür, das Licht auf der Wiese noch etwas zu intensivieren, die Grüntöne hier etwas heller zu gestalten. Das Gleiche mache ich auch mit den Gelbtönen. Mit den Aquamarintönen werde ich nicht sehr viel anfangen können, weil da bekomme ich hier Farbrauschen im Bereich des Himmels. Den "Farbton" könnte ich jetzt noch verschieben, z.B. die Gelbtöne hier extrem in die orangere Richtung. Dann sieht das so aus, als würde hier auf der Wiese ein Blumenmeer entstehen. So stark will ich den Effekt nicht haben. Oder ich ziehe das hier nach Grün, dann bekomme ich schon fast ein surreales Grün hier. Also ich entscheide mich dafür, die Gelbtöne nur einen Hauch nach orange zu verschieben. Ansonsten denke ich, werde ich es erst einmal dabei belassen. Wenn Sie jetzt das Vorher - Nachher anschauen sehen Sie, was Sie mit nur wenigen Klicks aus diesem Bild noch herausgeholt haben. Wenn Sie so in Photoshop weiterarbeiten möchten, dann empfehle ich Ihnen: Halten Sie die Umschalt-Taste gedrückt, dann wird hier unten aus "Bild öffnen" "Objekt öffnen" und Sie können das Ganze als Raw, hier als Smart-Objekt, öffnen. Somit haben Sie die Möglichkeit, jederzeit eine Veränderung im Nachhinein durchzuführen. Sie sehen also: Es ist ganz einfach. Spielen Sie mit der Farbtemperatur - möchten Sie es kühler oder möchten Sie es wärmer haben, dann regeln Sie Tiefen und Lichter entsprechend Ihres Ausgangsmaterials. Experimentieren Sie etwas mit der Teiltonung und zu guter Letzt regeln Sie die einzelnen Farben nach Farbtonsättigung und Luminanz.

Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Lernen Sie vielfältige Korrekturmöglichkeiten kennen und verschaffen Sie sich das notwendige Know-how, um Ihre Bilder mit Photoshop perfekt zu retuschieren oder zu restaurieren.

5 Std. 3 min (47 Videos)
Gutes Video mit Schwächen
gino m.

Generell finde ich, beinhaltet dieses Training viele gute Tipps. Einziger Kritikpunkt ist meiner Meinung, dass es zu viele Leute ansprechen möchte! Einerseits komplette Basics wie Arbeitsfläche und Werkzeuge und andererseits Sachen wie Frequenztrennung. Erfahrene langweilen sich daher bei den Basics und blutige Anfanger werden die fortgeschrittenen Techniken meist nicht verstehen, sondern maximal stur nachbasteln.

 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!