Windows Server 2012 Grundkurs

Steuern von VMs

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Steuern Sie virtuelle Server im Hyper-V-Manager oder in der PowerShell.
05:24

Transkript

Wenn Sie Hyper-V auf einem Hyper-V-Host installiert haben die virtuellen Switches erstellt haben, also den Hyper-V-Host und die virtuellen Server mit dem Netzwerk verbunden, erstellen Sie virtuelle Server über das Kontextmenü oder über den Aktionsbereich. Sie können die einzelnen virtuellen Server im Hyper-V-Manager getrennt voneinander steuern, zum Beispiel wenn Sie einen Doppelklick darauf durchführen. Es öffnet sich in diesem Fall das Fernwartungsfenster mit dem Server. Bei diesem Fenster handelt es sich um ein Fenster in der Konsole, das funktioniert also auch,wenn der Server nicht mit dem Netzwerk verbunden ist. Nachdem das Fenster geöffnet ist finden Sie im oberen Bereich eine Symbolleiste und eine Meneüleiste, über den Sie Server steuern. Im Hyper-V-Manager sehen Sie den Zustand des Servers in dieser Spaltephase. Wichtig für die Steuerung des Servers ist zunächst, dass Sie kein Strg + Alt + Entf über die Tastatur finden können, sondern immer nur über den Menüpunkt Aktion. Über den Menüpunkt Aktionen können Sie neben dem Strg + Alt + Entf auch den Server ausschalten, Sie können das Betriebssystem herunterfahren und Sie können den Server speichern. Bei dieser Option wird der Inhalt des Arbeitsspeichers in einer Datei auf dem Hyper-V Host gespeichert und dann wird der virtuelle Server ausgeschaltet. Wenn Sie den Server jetzt aus diesem Zustand wieder herstellen, wird der Arbeitsspeicher wieder zurückgeschrieben, sodas sich der virtuelle Server genau in dem Zustand befindet in dem Moment wie Sie ihn gespeichert haben. Weitere Möglichkeiten sind, dass Sie den Server über den Aktionsbereich auch anhalten können. Beim Anhalten werden dem virtuellen Server alle Ressourcen die er aktuell hat entzogen und der Server friert im Zustand ein. Arbeitsspeicher bleibt allerdings auf der virtuellen Maschine verfügbar und sobald Sie die Maschine wieder fortsetzen, wird die Maschine wieder weitergeführt. Das heißt im Gegensatz zum Speichern wird das Server nicht ausgeschaltet sondern Arbeitsspeicher bleibt im virtuellen Server erhalten und der Server läuft weiter, sobald Sie ihn nach dem Anhalten wieder weiterführen lassen. Neu starten ist im Endeffekt wieder Reset-Knopf, Sie schalten den Server aus und gleich wieder ein. Ein besonderer Bereich ist die Erstellung von Snapshots oder Schnappschüssen, hier speichern Sie quasi einen Zustand des Servers und können ihn anschließend wieder zurücksetzen. Schnappschüsse speichert der Hyper-V Manager in einem eigenen Bereich hier drunter. Hier sehen Sie die verschiedenen Zustände des Servers und können den Server zu einem bestimmten Status wieder zurückschreiben. Sie finden diese Menüpunkte natürlich auch an dieser Stelle. Hier starten sie einen virtuellen Server wenn ausgeschaltet ist, hier schalten Sie ihn aus, hier fahren Sie ihn herunter, hier speichern Sie ihn, hier halten Sie ihn an, hier führen Sie ein Neustart aus und hier erstellen Sie einen Snapshot. Wenn ein Snapshot für den Server verfügbar ist, können Sie ihn über diesen Bereich wieder zurücksetzen. Wenn Sie von der Zwischenablage des Hosts etwas auf den Server einfügen wollen verwenden Sie hier den Text Zwischenablage, hier können Sie zum einen ein Bildschirm Foto erstellen oder sie können den Text der aktuell in der Zwischenablage des Hosts ist in dem virtuellen Server einfügen. Das ist zum Beispiel sinnvoll bei Skripten, bei Befehlen oder bei Seriennummern, die Sie über diesen Weg im Server einfügen können. Wenn Sie das Fernwartungsfenster hier schließen, wird der Server nicht ausgeschaltet, sondern der Server bleib natürlich weiterhin gestartet, Sie schließen nur das Fernwartungsfenster. Viele Einstellungen können Sie natürlich auch hier in der PowerShell vornehmen. Ich öffne ein PowerShell. In der PowerShell 3.0 in Windows Server 2012 müssen Sie keine Module mehr laden, sondern können alle Commandlets die verfügbar sind direkt in ein Standardfenster eingeben. Das heißt, Sie müssen keine PowerShell Sitzung mehr öffnen für Hyper-V oder für andere Serverdienste, sondern öffnen nur ganz normal eine PowerShell Sitzung die Sie über den Task-Bereich starten und können den Befehle schon verwenden. Wenn Sie jetz zum Beispiel den Befehl get-vm eingeben, erhalten Sie eine Liste aller aktuell verfügbaren virtuellen Server auf diesem Host. Wenn Sie einen virtuellen Server anhalten wollen, verwenden Sie suspend-vm, ich verwende jetzt einfach mal den Servernamen ist srv10, mehr muss ich hier schon nicht eingeben. Sie sehen hier der Server wird angehalten. Ich sehe das im Hyper-V-Manager und wenn ich hier mit get-vm den Status noch mal abrufe, sehe ich auch hier den Status Pause. Wenn ich jetzt der virtuellen Server wieder fortführen will, verwende ich resume-vm und gebe ebenfalls wieder den Servernamen ein. Sie sehen der Server wird wieder ausgeführt nahezu in Echtzeit. Auch hier kann ich wieder, ich lösche den Bildschirm, mit get-vm den Status wieder anzeigen. Wenn ich einen virtuellen Server ausschalten will, gebe ich stop-vm ein und den Servernamen. Sie sehen der Server wird jetzt auch gleich ausgeschaltet, steht hier mit dem Status Aus und ich kann auch hier wieder mit get-vm den Zustand anzeigen lassen, Sie sehen hier der Server ist ausgeschaltet. Virtuelle Server starten mache ich einfach mit start-vm, ich gebe hier ein start-vm srv10 und schon wird es der Server wieder gestartet. Sie sehen die Verwaltung von virtuellen Servern ist in der PowerShell 3.0 wirklich sehr einfach, ohne dass sie irgendwas installieren müssen. Das Verwaltungsmodul für die PowerShell ist bei den Verwaltungstools für Hyper-V schon dabei. Sie haben in diesem Video gesehen wie Sie virtuelle Server die Sie erstellt haben steuern, also starten, beenden, die Ferwartung starten und die Server in der PowerShell verwalten.

Windows Server 2012 Grundkurs

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Erscheinungsdatum:18.03.2013

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