Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Staub und Kratzer retuschieren

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Mit den Retuschewerkzeugen von Photoshop entfernen Sie Staub, kleinere Kratzer und störende Bildelemente in Sekundenschnelle und äußerst professionell.
08:40

Transkript

Mit den Retusche-Werkzeugen von Photoshop entfernen Sie Staub, kleine Kratzer, aber auch störende Bildelemente in Sekundenschnelle. Arbeiten Sie dazu immer auf einer leeren Ebene. Benennen Sie die auch gleich in "Retusche" um. Falls Sie später hier noch mehrere Ebenen aufeinander stapeln, dann wissen Sie immer: Auf dieser Ebene hier haben Sie die Störungen retuschiert. Schauen wir uns das Bild mal aus der Nähe an, sehen wir in der 200 Prozent Ansicht die ganzen Staubablagerungen und die Kratzer, die hier schon zu Tage treten. Am einfachsten lässt sich das immer mit dem Bereichsreparatur-Pinsel retuschieren. Und vergessen Sie nicht, dabei die Option "Inhaltsbasiert" anzuklicken. Das bringt Photoshop dazu, die Inhalte sehr sehr realistisch zu ergänzen. Und die Option "Alle Ebenen aufnehmen" müssen Sie natürlich auch anklicken, damit Sie auf leeren Ebenen arbeiten können. Ich zeige Ihnen mal, wenn Sie das hier ausmachen, dann sieht es zwar so aus, als würde dieser Pinsel hier wunderbar funktionieren, aber es passiert einfach nichts, weil Sie zwar auf einer leeren Ebene arbeiten, aber Photoshop nicht gesagt haben, dass es alle Ebenen hier mit einbeziehen soll. Erst wenn das Ganze hier gecheckt ist, dann funktioniert das auch, und Sie können diese Störungen hier ganz schnell entfernen. Wenn Sie sich das auf der leeren Ebene anschauen, dann sehen Sie, dass hier die retuschierte Bildinformation auf der leeren Ebene dann abgelegt wird. Mit der Leertaste können Sie sich hier munter durchs Bild zoomen und alle Kratzer und Staubablagerungen beseitigen. Je genauer Sie das machen, um so schöner wird natürlich im Nachhinein das retuschierte Foto aussehen. Ich mache nicht jedes einzelne Staubkörnchen weg, ich denke das Prinzip des Werkzeugs, und auch die Funktionsweise, die ist somit ganz klar geworden. Dann können Sie sich hier an diesem Foto mit allen Staubkörnchen quasi austoben. Ich zeige Ihnen noch ein anderes Werkzeug, und zwar das Ausbessern-Werkzeug. Wenn Sie hier oben in die Werkzugliste schauen, dann sehen Sie: Hier oben habe ich wieder die Funktion "Inhaltsbasiert", das ist bei dem Werkzeug, wenn Sie auf einer leeren Ebene arbeiten, sehr sehr wichtig, dass Sie das so einstellen. Denn nur hier haben Sie die Option "Alle Ebenen mit aufnehmen" enthalten. Im Modus "Normal" gibt es diese Möglichkeit nicht. Ich zeige es Ihnen jetzt einfach mal, indem ich dieses Staubkorn hier einkreise, und möchte das dann auf eine gesunde Fläche hier nach rechts ziehen, dann kommt hier sofort die Meldung: "Das Ausbessern-Werkzeug konnte nicht verwendet werden, weil der ausgewählte Bereich leer ist." Bestätige mir das Ganze mit "OK", stellen Sie das hier auf "Inhaltsbasiert" um, und verschieben Sie das Ganze. Und jetzt können Sie auch mit diesem Werkzeug hier diese Störung beseitigen. Ich verwende immer lieber den Reparaturpinsel oder den Bereichsreparaturpinsel, allerdings bei großflächigeren Sachen ist das schon ganz sinnvoll, vor allem, weil Sie bestimmte Formen hier einfach mitziehen können. Wenn ich mir jetzt z.B. dieses Kabel hier anschaue, das kann ich hier sehr schön auf eine gesunde Stelle ziehen, und Photoshop verrechnet mir das dann dementsprechend. Schauen wir mal, ob das hier mit dem Balken hier oben genauso geht, der scheinbar aus dem Kopf wächst. Das hat ganz gut funktioniert. Er ergänzt das sogar inhaltsbasierend; hat ihn mir jetzt ein Stückchen kürzer gemacht. Das ist für mich wirklich ein wunderbares Beispiel von der Magie von Photoshop. Ich dachte eigentlich, es wird hier unten ganz gerade abgeschnitten. Aber Photoshop ist mittlerweile so intelligent geworden, dass es sich denkt: Naja lieber User, hier hast du mir gesagt, hier soll wohl Ende sein. Aber wenn ich das gerade abschneide, sieht es nicht so toll aus. Also ergänze ich hier oben einfach die Spitze. Und er macht es auch gleich noch mal. Ich kann hier munter in die Breite ziehen. Es sieht immer fotorealistisch aus. Sehr sehr interessant das Ganze. Um den Pfosten hier aber jetzt weg retuschieren zu können, brauche ich auf jeden Fall ein anderes Werkzeug. Ich nehme jetzt den Reparaturpinsel, und versuche, die gesunde Information darüber zu legen. Ich komme allerdings sehr nah an den Kopf des Mannes dran, und baue eine kleine Lücke in den Kopf rein. Das sieht nicht mehr richtig gut aus, da brauche ich jetzt einen kleinen Workaround, einen kleine Trick: Ich zoome noch etwas näher ran und schneide mit dem ganz normalen Lasso bei einer Kante von null Pixel - also ganz hart - schneide ich mir unten das über dem Kopf ab. Jetzt kennt Photoshop nur noch den Inhalt dieser Auswahl. Und innerhalb dieser Auswahl kann ich jetzt wieder mit meinen Retuschewerkzeugen arbeiten. Da wird Photoshop das jetzt hoffentlich ganz gut lösen, weil er kann nur noch Bildinformation eigentlich von hier unten verwenden, wenn ich nur sage: ich möchte hier von oben nach unten arbeiten. Dann sollte das in der Regel eigentlich ganz gut ausschauen. Denn selbst wenn ich  hier unten hin, wie Sie sehen: Es passiert nur noch innerhalb der Auswahl etwas. Den Pfosten hätte ich jetzt schon mal wegretuschiert. Alles was ich jetzt noch tun muss, ist, ich muss mir hier per Stempel die gesunde Bildinformation von den Bäumen hier wieder herholen. Ich habe hier die Deckkraft des Stempels auf 20, 30 Prozent eingestellt, damit ich hier ganz sanft vorgehen kann, weil ich muss ja auch diese Kante um den Kopf ergänzen. Da schnappe ich mir jetzt einfach gleich mal diese Baumspitze, und lasse sie hier so rauswachsen, und gebe hier noch etwas von dieser dunklen Farbe mit hinzu. Hier brauche ich etwas, das heller ist, damit das dem Auge hier nicht auffällt, dass hier retuschiert worden ist. Und weil es ein bisschen gerade ist, denke ich mir, hole ich mir jetzt einfach hier eine Baumspitze rüber, und lasse sie hier etwas hochwachsen, das sollte eigentlich dann schon fast reichen. Vielleicht hier noch eine zweite, damit der Betrachter das gar nicht mehr merkt, dass hier mal was retuschiert worden ist. Ja und so sieht das Ganze doch eigentlich schon recht ansprechend aus, wenn man sich das Vorher - Nachher ansieht. Es wird auch keiner mehr auf die Idee kommen, dass diese Bäume hier über dem Kopf gar nicht echt sind, und dass hier mal Stromleitungen waren. Jetzt sehe ich gerade, wir haben hier hinten auch noch einen Masten, einen kleinen. Den müssen wir natürlich auch gleich noch retuschieren. Da können wir aber wieder das Ausbessern-Werkzeug für diese Stelle hier verwenden, denke ich. Das funktioniert sehr gut. Und für den nächsten Teil nehmen wir wieder den Reparatur-Pinsel. Hier habe ich eine gute Gerade. Da kann ich auf jeden Fall, ich schätze mal, bis so ein, zwei Zentimeter an die Jacke ran gehen, ohne dass mir hier irgendwelche Störungen auftreten. Und dann kommen wieder diese Schmierer hier, was wieder unschön wirkt. Da muss ich mich jetzt wieder mit dem gleichen Trick behelfen. Entweder ich mache wieder eine Auswahl rum. In dem Fall geht's aber auch wirklich mal ganz schnell und unkompliziert, wenn man sich hier des Stempelns bedient. Ich habe hier  ja eine fast einheitliche, weiße Fläche, wenn ich hier bei geringer Deckkraft drüber stemple, dann habe ich das hier auch schon retuschiert. Ähnlich kann ich das auch mit den Ecken machen. Früher waren die Fotos ja mal ganz gerne abgerundet, da nehmen Sie sich am besten auch einfach den Stempel. Sie können auch mit der Deckkraft etwas höher gehen, 60 Prozent, aber das sind hier nur wenige Klicks, und da die Struktur in den Ecken sowieso meistens niemand mehr beachtet, da müssen Sie auch gar nicht mehr so sauber arbeiten. Hauptsache es passt hier einigermaßen von der Farbigkeit. Relativ nahe dran aufnehmen, dann kann man das hier ganz gut retuschieren, und schon ist der Rahmen hier ausgefüllt. Und dann schauen wir uns noch mal das Vorher-Nachher an. Sie sehen, das Bild ist auf jeden Fall schon mal ansprechender. Uns so soll letztendlich Retusche aussehen. Alles auf leeren Ebenen. Sei es jetzt hier in den Ecken gestempelt, oder hier im mittleren Bereich, diese ganzen Störungen weggemacht. Hier sehen Sie auch die Auswahl, die wir am Kopf getroffen haben, wo wir die Auswahl verschoben haben. Und mit den Bereichsreparaturpinseln, mit dem Reparaturpinsel und dem Ausbessern-Werkzeug in Kombination mit dem Stempel-Werkzeug gibt es eigentlich fast nichts, was Sie nicht retuschieren können. Sie haben gesehen: Wichtig ist, dass Sie verschiedene Werkzeuge miteinander kombinieren. Achten Sie immer darauf, dass wenn möglich die Funktionen "Inhaltsbasiert" und "Alle Ebenen aufnehmen" aktiviert sind, dann kann Ihnen gar nichts passieren.

Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Lernen Sie vielfältige Korrekturmöglichkeiten kennen und verschaffen Sie sich das notwendige Know-how, um Ihre Bilder mit Photoshop perfekt zu retuschieren oder zu restaurieren.

5 Std. 3 min (47 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!