Cisco CCENT/CCNA R&S – ICND1 100-105 v3.0 Teil 3 – Routing Fundamentals

Statische IPv6-Routen konfigurieren

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Sollte es in Ihrem Unternehmen erforderlich sein, anstatt mit IPv4-Routen mit IPv6-Routen zu arbeiten, dann erfahren Sie in diesem Film, wie Sie zur Konfiguration vorgehen müssen.
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Transkript

Wie eine statische IPv6-Route konfiguriert wird, erfahren Sie in diesem Video. Diese Topologie habe ich von "Netacad". Sie können diese ebenfalls herunterladen. Wenn Sie sich bei "Netacad" angemeldet haben, suchen Sie nach dem Stichwort "Configure IPv6 Static Routing Lab". Einige Vorbereitungen habe ich bereits getroffen. Ich habe bei sämtlichen Routen die Schnittstellen konfiguriert, also "GigabitEthernet0/0", das Serialinterface und auch diese Gigabit Ethernet-Schnittstelle habe ich ebenfalls konfiguriert. Navigiere it der Maus zu "R1" und wir sehen die Ipv6-Adressen zu diesen Schnittstellen. Genau das Gleiche habe ich getätigt bei "R2" und "R3". Nun geht es darum, dass ich mit "PC-A" eine Verbindung aufbauen möchte zu "PC-B". Diese Verbindung kann sein über Ping. Ebenfalls möchte ich eine Verbindung testen zwischen "PC-A" und "PC-C". Ebenfalls wieder mit einem Ping. In der Konfiguration dieser Topologie sind die Netzwerke aber nicht bekannt für Router "1", wie auch für Router "2", für Router "3". Es sind nur jene Netzwerke bekannt, die beim Router direkt angeschlossen sind. Wir müssen also Router "1" darüber informieren, dass hinter Router "2" ein Netzwerk ist, wo "PC-B" darin enthalten ist und bei Router "2" ist ebenfalls ein Netzwerk, welches zum Internet Service-Provider zeigt. Das Gleiche bei Router "3". Hier ist ein weiteres Netzwerk vorhanden. In diesem Netzwerk ist "PC-C". Das können wir mit statischen Routen konfigurieren. Ich habe Ihnen die Konfiguration vorbereitet für diese statischen Routen. Zuerst einmal auf Router "1" navigieren wir aus dem "Enable-Modus" in den globalen Konfigurationsmodus mit "configure terminal". Der erste wichtige Befehl ist, wir müssen "ipv6 unicast-routing" absetzen. Also dieses Kommando absetzen, damit die Unterstützung gewährleistet ist für das IPv6-Routing. Anschließend habe ich zwei statische Routen konfiguriert. Einmal in das Netzwerk "20". Dieses Netzwerk ist hinter Router "2". Dort dirn ist "PC-B" enthalten und einmal eine statische Route zum Netzwerk "30". Das Netzwerk "30" ist hinter Router "3". Da ist "PC-C" darin enthalten. Anschließend habe ich die Konfiguration weitergeführt auf Router "2". Wieder mit "configure terminal" gewechselt in den globalen Konfigurationsmodus, dann die "unicast-routing" aktiviert. Also mit dem Kommando "ipv6 unicast-routing" die Unterstützung für das IPv6-Routing und dann die beiden statischen Routen. Einmal zum Zehnernetzwerk, welches hinter Router "1" ist und einmal zum Dreißigernetzwerk, welches hinter Router "2" ist. Und dann das Gleiche nochmals bei Router "3". Und jetzt möchte ich einmal die Konfiguration testen. Ich habe also Router "1" mitgeteilt, dass er das Netzwerk erreichen kann von Router "2" über die Schnittstelle "s0/0/0". Und er kann das Netzwerk erreichen von Router "3" über die Schnittstelle "Gig0/1". Also testen wir, ob es auch tatsächlich funktioniert. Ich öffne "PC-A", ich navigiere zum "Command Prompt" und nun setze ich folgende Adresse ein, das ist der Ping und die Adresse ist vom "PC-B", welches im Zwanzigernetzwerk ist. Ich betone immer nur diese 20, damit es einfacher ist auszusprechen, damit ich nicht immer die komplette IPv6-Adresse angeben muss. Setzen wir also diesen Ping ein und schauen, ob die Netzwerkkonnektivität besteht und das PC-System gibt Antwort. Wenn ich nun die 20 ersetze durch eine 30, dann wäre das "PC-C" und dieses System müsste ebenfalls erreichbar sein. Auch da erhalte ich eine Antwort zurück. Jetzt geht es weiter. Wir haben Router "1", Router "2" und Router "3" erklärt, wie sie die Netzwerke erreichen können. Zum Beispiel Router "3" haben wir erklärt, dass das Netzwerk von "PC-B" hinter Router "2" ist. Was aber keiner der Router weiß, wie er den Internet Service-Provider, also das zum Beispiel Internet erreichen kann. Dazu konfigurieren wir eine sogenannte "Default Static Route". Diese Kommandos habe ich Ihnen ebenfalls vorbereitet. Hier sehen wir die Konfiguration von den Static Routes für "R1","ipv6 route", dann setzen wir "::/0" ein. Bedeutet, dass diese Information über die Schnittstelle "s0/0/0" gesendet wird, damit dann diese Information zu Router "2" gelangt und wenn wir auf Router "2" ebenfalls eine Default statische Route konfigurieren, welche dann aussagt, dass alles, was er nicht kennt, er über diese Schnittstelle senden soll, dann kann der "PC-A" auch den Internet Service-Provider erreichen. Wir müssen also auf sämtlichen Systemen diese statische Default Route setzen, damit alle Systeme, sowohl "PC-A", auch "PC-C" und "PC-B" zum Internet Service-Provider eine Kommunikation aufbauen können. Ich werde nun diese Konfiguration auf sämtlichen Routen durchführen. Die Konfiguration ist abgeschlossen und jetzt testen wir, ob wir diese IPv6-Adresse erreichen können. Ich navigiere zu "PC-B", ich öffne das "Command Prompt", navigiere nach unten, setze die IP-Adresse ein: "ping 2001 : db8 : feed : : 1". Das ist die IPv6-Adresse, welche zum symbolischen Internet führen soll. Testen wir diese Kommunikation und in der Tat, das funktioniert nun. Wir haben also erfolgreich den Routern mitgeteilt, wie sie den Router "ISP"-Internet Service-Provider erreichen können. Wir haben die Möglichkeit noch eine weitere statische Route zu konfigurieren. Das ist die sogenannte "Floating Static Route". Was bedeutet das? Stellen wir uns vor, dass die Verbindung zwischen Router "1" und Router"2", also dieser Link, defekt ist. Jetzt hat Router "1" keine Idee mehr, wie er das nächste Netzwerk erreichen kann. Wir können eine Art Backup-Route einsetzen, indem wir am Schluss der statischen Route eine höhere Metrik verwenden. Diese Route wird dann nur in die Routing-Tabelle eingetragen, wenn die Route mit dem niedrigen Metrikwert nicht mehr verfügbar ist. Navigiere zum Router "1", ich öffne Router "1". Wir schauen uns die Konfiguration an der Routing-Tabelle. Mit "sh ipv6 route" erhalten wir die Routing-Tabelle und in der Routing-Tabelle sind die Informationen zu den statischen Routen vorhanden und ebenfalls die Metrik. Hier sehe wir die Metrik "1". Wenn wir jetzt eine weitere statische Route konfigurieren mit einem Metrikwert zum Beispiel von 254, wird diese statische Route nicht angezeigt, weil im Moment noch eine bessere Route vorhanden ist, die eine tiefere Metrik hat. Würde diese Information verschwinden, dann kommt unsere Ersatzroute zum Einsatz, welche eben diese höhere Metrik hat. Wie sieht diese Konfiguration aus? Das habe ich ebenfalls vorbereitet für Router "1", für Router "2" und ebenfalls für Router "3". Wir sehen, diese IPv6 statischen Routen und am Schluss den Wert 254 und das ist die Metrik. Wir haben also so die Möglichkeit einen zweiten Weg einzubauen, damit im Fehlerfall eben klärt, wenn Router "1" und Router "2" einen Linkunterbruch haben, dass Router "1" einen zweiten Weg kennt, wie er zum Beispiel das Netzwerk von Router "2", also da, wo "PC-B" darin enthalten ist, dass er über Router "3" dieses Netzwerk erreichen kann. Das ist eine "Floating Static Route". Soll helfen bei einem Unterbruch dem Router mitzuteilen, dass er einen alternativen Weg einschlagen kann, um die IP-Pakete weiterzuleiten. In diesem Video haben Sie mir über die Schulter geschaut, wie IPv6 statische Routen konfiguriert werden können.

Cisco CCENT/CCNA R&S – ICND1 100-105 v3.0 Teil 3 – Routing Fundamentals

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2 Std. 54 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:01.06.2017

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