High-End-Retusche mit Photoshop: Day to Night

Start der Camera-Raw-Look-Entwicklung

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Der Trainer beginnt mit der Look-Entwicklung und speichert die passenden Einstellungen. Los geht‘s mit der Farbtemperatur.

Transkript

Im ersten Schritt passen wir mal die Farbtemperatur noch etwas an. Ja, das ist schon sehr, sehr kühl. Finde ich aber für den Zweck gar nicht schlecht. Ich finde, das könnte noch dunkler sein. Dass man wirklich das Gefühl hat, es ist jetzt nachts. Ich würde noch näher... An diesen Reglern möchte ich eigentlich gar nicht rumspielen, vor allem der Klarheitsregler, der ist schon sehr, sehr hart. Den verwende ich in der Regel eigentlich gar nicht. So, gehe mal weiter. Hier Kurven möchte ich hier auch nicht verwenden. Schärfen möchte ich auch nicht. Mit dem Schärfen muss man insofern ganz, ganz vorsichtig sein, dass ich die Retuschen ja auch schon auf der Strukturebene gemacht habe. So, wenn ich natürlich jetzt die Schärfe ändere, dann stimmt die Schärfe der Retusche dadrauf nicht mehr. Das bedeutet, diese darf ich keinesfalls ändern. So, schauen wir mal hier. Ich finde, die Haut hat einen starken Magenta-Farbstich bekommen. Das werde ich hier daher anpassen. Gleich das vielleicht mal ein bisschen aus. Ja, also da passiert jetzt tatsächlich nur ein Hauch. Aber dieser Hauch zusammen nachher... Den macht es dann halt aus. So, dann schaue ich mal hier. Was passiert hier? Gar nicht mal so viel. Deswegen ist es eigentlich fast egal, wo ich jetzt stehenbleibe. Ich mache das meistens immer so, ich gehe mal ganz brutal von links nach rechts und gucke, was passiert. In den meisten Fällen passiert dann in diesem Farbbereich gar nichts. So, hier passiert jetzt auch nicht so viel. Hier sollte allerdings sehr viel passieren. Da ich hier die richtigen Blautöne anfasse, kommt es hier schon sehr zum Tragen. Ich möchte aber nur so ein Hauch grüner werden. So, hier passiert dann wieder ganz viel mit der Haut. Weil in der Haut sich momentan sehr viele Magentatöne befinden, passiert hier sehr viel, wie wir sehen. Die möchte ich ein bisschen aus dem Magenta raus, etwas mehr in so einem bläulichen Ton kriegen. So, da passiert jetzt wieder eigentlich fast gar nichts, deswegen lasse ich den Regler einfach mal so, wie er war. So, jetzt gehen wir über die Sättigung. Schauen wir da mal nach. So, hier passiert wieder nichts. Hier auch kaum was. Natürlich nicht, weil in dem Bild befindet sich jetzt sehr wenig von diesem Farbanteil. Deswegen wird da wahrscheinlich erst wieder was passieren, wenn ich mich hier um das Blau kümmere. Ganz genau. Ich möchte das ein bisschen satter haben. Also ein Wert von... Ja, so, um den Dreh. Finde ich etwas gefälliger, wenn das etwas kräftiger, satter wirkt. So, hier, Haut entsättigen. Nee, möchte ich jetzt nicht. Da möchte ich lieber die Haut etwas satter hinbekommen, um gegebenenfalls die Farbe dann nachzusteuern. Da habe ich hier noch ein bisschen weniger, so. So, schauen wir mal, was bei der Luminanz passiert. Luminanz hier, schauen wir mal: Im Rot passiert nichts. Hier passiert eigentlich auch nichts. Es wird auf dasselbe hinauslaufen, dass ich natürlich die Farben hier anfasse, die in dem Bild existieren. Hier ist ein ganz kleines bisschen was drin, aber auch nicht relevant. Jetzt kommen wir zu den relevanten Reglern. Das ist der hier. Wirkt viel strahlender, als ob viel mehr Licht auf den Sand auftreffen würde. Also wenn ich das hier dunkler mache, irgendwie sehr trüb. So hab ich das Gefühl, ja, weiches diffuses Licht trifft hier eher auf. Hab ich zumindest das Gefühl und es wirkt so. Deswegen machen wir den hier mal auf 70, das ist ein schöner Wert. So, hier wird jetzt etwas passieren mit der Haut. Möchte ich aber auch gar nicht zu viel Gas geben, ebenfalls wie hier. So, gehen wir mal in das nächste Dialogfenster. So, hier ist es immer ganz schön, dass man Lichter und Tiefen angleichen kann. Ich würde jetzt tendenziell hier tatsächlich in den Tiefen lieber nur ein bisschen was machen wollen, und zwar in den Tiefen etwas kühler werden. So, weil es ist ja so, in den Tiefen... Also bei Umgebungslicht ist es in den Tiefen generell kühler und in den Lichtern generell wärmer. Deswegen mache ich hier nur so einen kleinen Ticken rein fürs Gefühl und komme dann schon zu meinem letzten Farbregler, den ich hier steuern kann, und guck hier noch mal, was passiert. In den Tiefen geh ich mehr ins Grün. Es ist hier sehr magentalastig geworden, deshalb möchte ich das hier über diesen Regler etwas korrigieren. So, ob hier überhaupt was passiert. Ich finde es eigentlich tatsächlich so in so einem ausgeglichenerem Ton schöner, aber auch nur ein bisschen. Die Sättigung von einem Rot, die kann tatsächlich hier wieder ein Hauch raus, vor allem weil in der Haut ist ja auch sehr viel Rot drin. Da kann man hier schon ein bisschen gegensteuern. Hier in dem Grün würde ich eigentlich auch nichts machen, das gefällt mir eigentlich ganz gut, so wie es jetzt momentan ist. Ich scroll mal hier runter. Die Sättigung... Nee, das könnte eher ein bisschen weniger sein. Also wie ich vorhin schon meinte, das hat alles sehr viel mit dem Gefühl zu tun. Das man sich irgendwie denkt, ja, das wirkt stimmig. Manchmal kann man das gar nicht so richtig herleiten. Aber ich führ mal irgendwie vor Augen, in manchen Fällen schau ich mir auch anderes Bildmaterial zum Beispiel an. Wie sieht es denn tatsächlich aus, wenn der Mond scheint? Also wie sieht Haut aus beim Mondschein? Wie verhält sich Wasser oder Sand bei Mondschein? Man kann sich auch sehr schön genau solche Referenzen raussuchen und das alles dementsprechend angleichen, dass man sagt, so, okay, schauen wir mal, auf diesem Foto reagiert der Sand so und deswegen mache ich den Look jetzt so, dass der Sand passt; passe den Look so an, dass die Haut ungefähr passt, und kann man sich etwas danach richten. Wenn man jetzt nicht dieses Vorstellungsvermögen hat und dieses Gefühl hat, kann man das auch sehr gut über Bildmaterial machen. So, schauen, was hier hinten mit denen noch passiert. Das wird hier natürlich noch sehr violett. Ein bisschen weniger, so, und die Sättigung, ziehe das auch mal auf null. So, dieser Look, wie er jetzt ist, gefällt mir ganz gut. Ich finde, da hat man schon eine sehr, sehr schöne Anmutung, wie dieser Look nachher zu einem Mondschein- oder Nacht-Look wird. Den muss ich jetzt nur noch abspeichern und speicher mir den hier über Einstellungen speichern und nenn den hier... Ich nenne den jetzt einfach mal Moon.xmp .

High-End-Retusche mit Photoshop: Day to Night

Lernen Sie, wie Sie eine professionelle Retusche durchführen und einen eigenen Bildlook entwickeln. Dank nicht-destruktivem Workflow lässt sich der Look jederzeit ändern.

1 Std. 50 min (25 Videos)
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