Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

MCSA 70-412 (Teil 5) Windows Server 2012 R2-Active Directory-Infrastruktur konfigurieren

Standortverknüpfungen erstellen und konfigurieren

Testen Sie unsere 2016 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Lassen Sie sich in diesem Film erklären, wie Sie Standortverknüpfungen erstellen und konfigurieren können.
07:27

Transkript

Wie Sie die Standortverknüpfungen erstellen und konfigurieren können, erkläre ich in diesem Video. Für den Austausch von Replikationsdaten zwischen zwei Standorten müssen diese über eine Standortverknüpfung verbunden sein. Eine Standortverknüpfung ist ein logischer Pfad, für den die Konsistenzprüfung beziehungsweise der ISTG, das ist der Intersite Topology Generator, die Replikation einrichten kann. Wenn Sie also zusätzliche Standorte erstellen, müssen Sie mindestens eine Standortverknüpfung auswählen, die den neuen mit einem vorhandenen Standort verbindet- Wenn keine Standorttverknüpfung gegeben ist, kann die Konsistenzprüfung weder Computer an verschiedenen Standorten verbinden noch können Daten zwischen Standorten repliziert werden. Ich habe in meiner Umgebung unter Active Directory-Standorte und -Dienste die Vorbereitung getroffen, dass ich die neuen Standorte konfiguriert habe und ebenfalls die entsprechenden Subnetze hinterlegt habe. Nun kann ich unter Intersite Transports eine neue Standortverknüpfung einrichten. Ich kann diese über IP konfigurieren oder über SMTP. SMTP wurde vor vielen Jahren eingesetzt, wenn die WAN-Verbindung zwischen zwei Standorten sehr unzuverlässig war. Dann hatte man das SMTP-Protokoll eingesetzt, um diese Standortverknüpfung zu konfigurieren. Heutzutage werden Sie wahrscheinlich nie die Situation antreffen, dass Sie eine Standortverknüpfung über SMTP konfigurieren müssen. Dann wirklich nur, wenn es explizit erwähnt wird. Ich verwende das IP-Protokoll, um diese Standortverknüpfung zu realisieren. Mit Rechtsklick wähle ich Nun kann ich einen Namen festlegen. Ich möchte die erste Standortverknüpfung zwischen Zürich und Luzern festlegen. Ich wähle also die Namen Zürich und dann Bindestrich Luzern. Sie können da einen Namen festlegen, wie Sie möchten. Der Name ist wirklich nicht relevant. Die wichtige Konfiguration geschieht dann hier in diesem Fenster. Ich halte mich an die Namensgebung, damit ich zuweisen kann, um welche Standortverknüpfung es sich hier handelt. Also, wir haben Zürich und Luzern, also wähle ich die Standorte Luzern und Zürich aus, füge diese hinzu und wähle OK Nun habe ich eine erste Standortverknüpfung eingerichtet. Sie sehen hier sehr schön die Standortverknüpfung Zürich-Luzern. Eine nächste Standortverknüpfung besteht zwischen Zürich und Bern. Also wiederum das Kontextmenü öffnen, Neue Standortverknüpfung, dann wähle ich den Namen Zürich-Bern. Ich bestimme die beiden Standorte, Bern und Zürich, füge diese hinzu und wähle OK. Nun noch die nächste Standortverknüpfung zwischen Luzern und Bern. Wiederum das Kontextmenü öffnen. Neue Standortverknüpfung, Und ebenfalls die beiden Standorte wieder hinzufügen. Nun habe ich die Standortverknüpfungen entsprechend konfiguriert. Wir sehen auch hier sehr schön, wir haben die Kosten und das Replikationsintervall, welches hier direkt angezeigt wird. Der nächste Schritt besteht nun darin, dass wir mit diesen Kosten und dem Replikationsintervall arbeiten können. Die Kosten, Sie sehen hier 100, das ist ein einfacher numerischer Wert. Da ist kein Betrag hinterlegt, also kein Euro-Wert. Da ist kein Geschwindigkeitswert hinterlegt, Bandbreite zum Beispiel. Das ist ein numerischer Wert. Er ist standardmäßig auf 100 gesetzt. Wir können aber mit diesem Wert arbeiten. Ich weiß aus meiner Zeichnung, dass ich die Verbindung zwischen Zürich und Bern mit 5 Mb hinterlegt habe. Gehen wir davon aus, dass diese Verbindung die schnellste ist. Wir lassen die Kosten bei 100. Wir sehen hier, das Replikationsintervall ist alle 180 Minuten. Wir können den Zeitplan noch anpassen. Der Zeitplan ist für jeden Tag und die komplette Zeitdauer, also über 24 Stunden, hinterlegt. Wir könnten das anpassen. Und wie gesagt, die Kosten lassen wir bei 100. Ich weiß, dass die Verbindung zwischen Zürich und Luzern die schlechteste ist. Da besteht eine 1-Mb-Verbindung. Ich möchte also, dass diese Verbindung nur dann ausgewählt wird, wenn ich zum Beispiel keine Kommunikation mehr von Zürich über Bern zu Luzern ausführen kann. Darum setze ich hier einen Wert von 500. Ich wähle Übernehmen und OK. Und dann die letzte Verbindung, die ich noch konfigurieren muss. Das ist zwischen Bern und Luzern. Wir haben auf der Zeichnung gesehen, dass zwischen Bern und Luzern eine Verbindung von 2 Mb/Sekunde besteht. Also bestimme ich hier einen Wert von 200. Ich wähle Übernehmen und OK. Schauen wir uns diese Konfiguration der Kosten noch einmal in der Zeichnung an. Auf meiner Zeichnung ist nun ersichtlich, welche Geschwindigkeiten zwischen den Standorten hinterlegt sind. Wir haben also die 5-Mb-Verbindung zwischen Zürich und Bern und wir haben hier den Standardkostenwert von 100 beibehalten. Dann haben wir die Verbindung zwischen Luzern und Bern. Da habe ich einen Kostenwert von 200 hinterlegt. Und wir haben die Verbindung zwischen Zürich und Luzern, die schlechteste. Da haben wir einen Wert von 500 hinterlegt. Die Replikationstopologie kann nun aufgebaut werden. Das heißt also, dass der Replikationsdatenverkehr aufgrund der Kosten von Zürich nach Luzern immer über den Standort Bern abläuft. Denn 200 + 100 ergibt 300. Das ist von der Priorisierung her immer noch besser als über die 500, die zwischen Zürich und Luzern besteht. Das können wir mit diesen Kosten entsprechend definieren. Wie bereits erwähnt, diese Kosten haben keinen spezifischen Betragswert. Sie haben keinen bestimmten Bandbreitengeschwindigkeitswert, nein, sie sind ein numerischer Wert, mit dem wir die Priorisierung entsprechend hinterlegen können. Nachdem wir nun also die Standortverknüpfung erstellt haben, erzeugt der ISTG, der Intersite Topology Generator, mit dieser Topologie eine standortübergreifende Replikationstopologie. die alle Standorte verbindet. Er erstellt dann automatisch Verbindungsobjekte, um die Replikationspfade zu konfigurieren. Vergessen Sie nicht, im Default IP Sitelink sind ebenfalls diese Standorte hinterlegt. Sie müssen diese nun entfernen, damit diese Replikationstopologie dann auch korrekt aufgebaut werden kann.

MCSA 70-412 (Teil 5) Windows Server 2012 R2-Active Directory-Infrastruktur konfigurieren

Bereiten Sie sich mit diesem und fünf weiteren Trainings auf die Microsoft Zertifizierungsprüfung 70-412 vor und erlernen Sie umfassende Kenntnisse zu Windows Server 2012.

2 Std. 56 min (26 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!