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Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Standard-Korrekturen

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Nicole erläutert in diesem Video den Einsatz von Lightroom 4 und dessen Filtern, sowie die Vorgehensweise bei der Standard-Korrektur der Hochzeitsbilder.

Transkript

Jetzt möchte ich Euch anhand von ein paar Bildern kurz zeigen, was für uns die Standardkorrekturen beinhalten. Wir haben unten in der Leiste ein paar Bilder drin. Einige davon werde ich jetzt einfach schnell anfassen und Euch anhand derer erklären, wie wir vorgehen. Wir haben hier ein Bild, was in sich eigentlich schon sehr schön ist, geschlossen ist. Wir sind sehr farbintensiv, wir haben schöne Kontraste, wir haben schöne helle Lichter. Das ist wunderbar. Der einzige Nachteil, der hier ein wenig zum Tragen kommt, ist, durch das überhelle "Belight" verschattet der Bräutigam das Gesicht der Braut. Das ist nicht schlimm, und das muss auch ein bisschen so sein. Aber ganz so stark wie hier, möchte ich es natürlich nicht haben. Ich kann jetzt mit unseren normalen Werkzeugen, die wir hier haben, relativ wenig ausrichten. Wenn ich die Belichtung verändere, was natürlich das Gesicht heller macht, verändert es aber auch den ganzen Rest des Bildes, weil es auf das gesamte Bild wirkt. Das möchte ich so in der Form nicht. Außerdem ist es, in dem Moment, wo ich die Belichtung nehme, auch zu stark aus den Bereichen raus, die eigentlich schön getont sind im Gesicht. Das heißt, ich gehe zu unserem Korrektur-Pinsel. Mache den auf und wähle hier oben erst einmal den Bereich "Tiefen" aus. Denn das Einzige, was mich im Moment an diesem Bereich stört, sind die tiefen Bereiche, die mir zu dunkel werden. D. h. ich zoome jetzt rein, weil alles, was ich jetzt mache, sollte ich mir in einer 100-Prozent-Ansicht anschauen, damit ich sehe, wenn etwas ausbrennt oder etwas in irgendeiner Form zu stark oder zu heftig ist. Die Übergänge nicht sauber sitzen und dergleichen. Jetzt habe ich meine Pinsel hier momentan recht groß. Das ist für das was ich vorhabe völlig korrekt. Ich kann den Pinsel natürlich jederzeit in der Größe variieren. Indem ich hier meinen Regler bewege oder aber eben mit dem Scroll-Rad das Ganze vor- und zurückbewege und größer und kleiner mache. Das Gleiche gilt mit der weichen Kante, die außen dann sagt, wie es nach außen sozusagen verläuft. Für mich muss das auf 100 Prozent stehen. Auch der Fluss, weil ich möchte, das es sehr weiß "ausfaded", und wenn ich jetzt grob hier drüber gehe, weil dass ja eine schnelle Bearbeitung sein soll, dass Ganze dann keine Kanten  oder dergleichen. Jetzt setze ich einfach irgendwo an und fahre sozusagen auch über die Brille, weil ich auch hier natürlich die Tiefen ein wenig herausnehmen möchte; schaue einfach, dass ich den Bereich hier hinten nicht zu stark anfasse; gehe noch ein bisschen in die Stirn hinein; klicke einmal zu; schaue, ob mir das schon reicht; sehe, dass ich hier unten noch nicht genug gemacht habe; hole mir sozusagen den Werkzeug-Pinsel wieder; klicke das wieder an und fahre hier noch ein wenig drüber, ein bisschen über den Hals, nicht zu stark. Ich gehe wieder hoch und entscheide mich, ob mir das so schon reicht oder ob ich das noch ein bisschen stärker herausarbeiten möchte. Ihr seht es sofort, dass es hier heller wird, hier auch; dass es aber im gleichen Duktus heller wird; dass man damit eigentlich sehr schön arbeiten kann. So gefällt mir das momentan, so lasse ich das erst einmal; schaue mir das in der großen Übersicht an; nehme mir einfach, weil ich jetzt mich schon an das neue Bild gewöhnt habe-- also mir geht es so; ich hoffe, ich sage da nichts Falsches aber, man hat das jetzt gesehen, und hat das Gefühl es ist ja immer noch schattig, weil man es ja schon verändert hat. Nehmt Euch dann bitte einfach das zweite Bild wieder daneben, dann seht Ihr sofort, dass es heller ist. Ich würde sagen, der Fehler sitzt noch ein bisschen hier in der Stirn, die habe ich nicht ordentlich mit angefasst, da wird es noch zu dunkel. Es muss ein bisschen dunkler bleiben als hier unten, meiner Meinung nach, aber nicht so stark; da bin ich gar nicht gewesen. Das heißt, ich gehe jetzt noch mal in mein "Werkzeug" hinein, wie gesagt, es ist wieder aktiviert, nehme den oberen Teil hier noch ein bisschen mit rein, lasse es in die Haare auslaufen. Und ich denke, dann bin ich an der Stelle auch schon durch. Das gefällt mir persönlich jetzt sehr gut. Ich würde sagen, das reicht für mich, das ist in Ordnung. Ich würde dem ganzen Bild jetzt noch ein bisschen Kontrast geben, einfach, weil ich das sehr mag, weil ich der Meinung bin, Bilder können eigentlich nicht genug Kontrast haben. Das ist eine persönliche Vorliebe von mir, da muss jeder wie gesagt für sich wissen, ob er das möchte oder nicht. Mit der Sättigung - Ihr seht das - ich verziehe das jetzt hier gerade einmal ganz doll, muss man ein bisschen vorsichtig sein; die geht sehr schnell in die Hauttöne. Hier ist es so, dass ich empfehlen würde, nicht über eine Sättigungsanziehung von 10 zu gehen, wenn man mit Haut arbeitet. Im Normalfall bin ich so zwischen sieben und acht, da fühle ich mich wohl. Und bei der Dynamik bleibe ich auch im unteren Bereich; finde ich aber ganz schön, wenn es noch so ein bisschen nachgeholt wird an den Stellen. Das wäre es auch schon für mich. Ich werde das Ganze jetzt wieder als Filter abspeichern und einfach "Leichte Normalbearbeitung" nennen, damit er als Filter vorrätig ist. Vielleicht brauche ich ihn noch mal. Ich werde aber den Korrekturpinselanteil natürlich rausnehmen. Jetzt musste ich gerade kurz leise werden, weil sonst kann ich nämlich nicht tippen; das kriege ich nämlich nicht gleichzeitig hin. Wir nehmen wieder den Ordner "Schulung" und-- Verlauf ist raus. Das passt eigentlich wunderbar. Der Rest darf alles so bleiben. Prima. Ich nehme das nächste Bild. Gehe wieder auf eine ganze Ansicht. Jetzt sehe ich, ich hab hier einen Fleck drin. Da zwei, drei Flecken. Wir haben ja ein "Bereichsreparatur-Werkzeug". Es ist ein ganz kleines Tool und es ist nicht für viele Sachen zunutze. Aber für solche Dinge ist es wunderbar verwendbar. Auch hier kann ich wieder über die Maus die Größe meines Pinsels bestimmen oder meines Werkzeuges bestimmen. Ich fasse das einfach ein. Wähle eine andere Stelle aus. In dem Moment reicht mir die Reparatur. Ich will ja den Fleck einfach nur übertünchen. Das Gleiche tue ich an den anderen drei Stellen, die ich hier noch entdeckt habe. Da brauche ich gar nicht groß drauf achten, wo er hin springt mit dem Werkzeug, weil die Fläche einfach rot ist. Jetzt ist es wieder so, dass ich hier ein ganz bisschen das "Schneide-Werkzeug" nutzen würde, um oben diese kleine Kante, die wir drin haben, loszuwerden. Damit ist das Bild für mich sozusagen, von der reinen Beschneidung wunderschön. Ich habe die Fläche, ich habe das Mädel. Jetzt gehe ich hier rein, möchte es auf jeden Fall kräftiger haben, ziehe den "Kontrast" ein bisschen an, dass wir auch hier ganz schön die Gesichter ausarbeiten; gehe in der Belichtung ein bisschen runter, weil ich diese Hintergrundfarbe sehr schön finde; sehe, dass hier noch ein kleiner Fleck auftaucht, den kann ich gleich noch weg-- ich persönlich mag es, wenn es ein bisschen wärmer wird, das heißt, ich gehe hier ein bisschen in die Warmtönung rein, dass die Gesichtshauttöne eher in das Sonnige hineingehen. Und auch damit wäre ich an dieser Stelle für das Bild fertig, zufrieden, und würde damit hausieren gehen. Auch hier gehe ich noch ein bisschen in die "Sättigung", Ihr seht das gerade, ich schiebe noch ein bisschen an meinen Reglern, das ist mein normales Arbeitsvorgehen, dass ich die Bilder im Laufe dessen, was ich tue, ein Stück weit noch bewerte, verändere und abändere. Jetzt gehe ich noch ganz kurz auf dieses "Werkzeug-Tool", weil ich gesehen habe, dass durch mein  Nachziehen der Flächen kommt hier in der Wand doch noch ein bisschen heraus. Das möchte ich weg haben. Damit ist auch dieses Bild fertig. Auch hiervon erstelle ich kurz einen Filter, den ich "Intensiver 1" nenne, auch in "Schulung". Und Go!  Kurz zum Abspeichern von Filtern: Ich habe momentan viele davon angelegt, weil ich sie im Endeffekt auf dem Schulungsvideo hinterlegen möchte. Ich würde viele dieser Arbeiten einfach im Fluss erledigen und gar nicht jedes Mal einen Filter dafür anlegen – es sei denn ich mache neue Filter, die ich auf mehrere Bilder anwenden würde. Diese hier sind relativ schwierig auf andere Bilder anzuwenden – außer wenn ich eins aus der gleichen Serie habe. Dennoch denke ich, dass es viel leichter ist, von einem Filter aus zu starten und selber zu gucken, wohin ich das Ganze dann drehen möchte. Ich gehe jetzt einfach einmal auf das Bild hier nebenan, das gar nicht aus derselben Serie kommt und schaue einmal, wie einer dieser Filter darauf reagiert, die ich gerade hatte. Gerade dieser Intensiv-Filter könnte funktionieren. Der sieht gar nicht verkehrt aus und das wäre etwas, was ich mir vorstellen könnte. Wahrscheinlich würde ich ein wenige von der Wärme heraus nehmen, das Ganze ein bisschen mehr in die andere Richtung trimmen und auch hier wieder ein bisschen weniger Intensität einsetzen würde. Damit hätte ich diesen Filter auch wieder angewandt, ziehe das Schwarz und die Tiefe noch ein wenig nach und bin mit dem Bild eigentlich hochzufrieden. Das war einfach nur in Kürze gezeigt, wie man mit Bildern schnell umgehen kann. Hier unten sind noch eine Reihe von Bildern. Aber ich glaube: Um zu sehen, dass man das sehr schnell durcharbeiten kann, war das soweit ganz gut.

Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Machen Sie sich mit dem emotionalen, erlebnisorientierten Stil der Hochzeitsreportage vertraut und profitieren Sie von den Erfahrungen und Ideen zweier professionellen Fotografen.

5 Std. 51 min (52 Videos)
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