SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

SQL-Server-Warnungen

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Erfahren Sie in diesem Film, wie Sie am besten reagieren, wenn Ihnen der SQL Server Agent Warnhinweise gibt, dass auf Ihrem SQL-Server eventuelle Probleme, z.B. bezüglich der Speicher- oder CPU-Auslastung, aufgetreten sind.
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Transkript

In diesem Film sehen Sie zum Komponente SQl Server-Agent die ganze Kategorie "Warnungen". Ich möchte Ihnen kurz einführend erläutern, was man mit den Warnungen machen kann, wie das Ganze von der Architektur her aufgebaut ist und wie Sie sowas sinnvoll in Ihrer Umgebung einsetzen können. Dazu gehe ich zunächst in das SQL Server Management Studio, zu meinem SQL Server Agent. Dort gibt es einen eigenen Knoten, wo direkt "Warnungen" steht. Diesen Knoten öffne ich mal. Und ich habe zum Beispiel hier eine Warnung "025-Error". Das sagt jetzt vielleicht noch gar nichts. Klicke mal doppelt drauf, um mir Erstmal ein Bild zu machen, was ist das für eine Warnung? Dann sehe ich hier, dass das ein Name Erstmal nur ist, "025-Error", dass der Typ eine SQL Server Ereigniswarnung ist, der sich bezieht auf alle Datenbanken, wenn also dort ein Fehler mit den Schweregrad 025 auftritt, in dem Bereich "Alle Datenbanken", dann möchte ich, dass eine Warnung entsprechend ausgelöst wird, weil das Ganze hier auch aktiv ist. Und was ich jetzt nicht gemacht habe hier Warnung auslösen, wenn eine Meldung folgendes enthält, ich kann also noch Meldungstext mitdefinieren, sondern ich sage einfach, wenn der Fehler mit diesem Schweregrad auftritt, möchte ich, dass es eine Warnung gibt. Ich habe im Moment noch nicht definiert, was damit passiert, ich habe einfach nur so eine Warnung mal definiert. Ich breche das ab, sodass wir jetzt alternativ mal eine Warnung neu anlegen können. Jetzt geht´s um den Typ, ich habe also bei Typauswahl drei Varianten: Ereignis, Leistungsstatus und WMI. Zunächst möchte ich auf Ereignisse im SQL Server reagieren. Ich habe vielleicht eine bestimmte Datenbank, die mir wichtig ist, weil es meine Hauptdatenbank ist. Und kann dann bei "Schweregrade" bestimmen, worauf soll reagiert werden, also eine klassische Sache wäre, dass ich sage, es gibt eine zweifelhafte Datenbankintegrität. Wir wissen ja bereits, dass wir über Script zum Beispiel solche Prüfungen auch vornehmen können, "DBCC CHECKDB". Das führe ich mal aus, das ist also jetzt eine Initigritätsprüfung, in dem Fall für die Master oder für die AdventureWorks. Dauert ein bisschen länger, die ist natürlich größer, da gibt es mehr Tabellen und jetzt sehe ich hier unten, dass hier so ein DBCC, die Objekt werden gecheckt und ich bekomme nachher irgendwo eine Meldung, ob dann irgendwo das Ergebnis fehlerhaft ist oder nicht, oder ob das alles in Ordnung ist. Auftrag wurde abgeschlossen, von CHECKDB wurden 0 Zuordnungsfehler, 0 Konsistenzfehler in der AdventureWorks-Datenbank gefunden. In den Bezug zu meiner Komponente SQL Server Agent Entwarnungen würde ich jetzt hier sagen, "DBCC AdventureWorks" aktiv und habe mir über diesen eine Warnung eingerichtet. Eine Alternative, gezeigt über eine zweite Warnung, ist aus dem Bereich "Leistungsstatus". Jetzt habe ich hier meine Leistungsobjekte, das ist das, was der eine oder andere Administrator von Ihnen sicherlich bereits kennt durch Perfmon, also Windows Performance Monitor. Ich kann jetzt hier schauen, ich habe also jetzt Leistungsklassen oder Objekte Erstmal und sage zum Beispiel mein Databasis. "Leistungsobjekt", ich habe den Leistungsindikator und möchte zum Beispiel eine Warnung auslösen, wenn das Data-File eine bestimmte Größe übersteigt, von meiner AdventureWorks-Datenbank und dann kann ich hier sagen, wenn der Wert übersteigt und gib hier hinten ein Wert in KB dran. Das sehe ich hier noch mal in Klammern in KB. So und trage jetzt einfach mal eine Zahl hier ein. Würde dann sagen okay, pass auf, worum geht es bei dieser Warnung? Es ist also einmal AdventureWorks und Datafile, so und dann weiß ich Erstmal für mich okay, das ist die Zuordnung und damit habe ich jetzt hier verschiedenste Warnungen in meinem SQL Server eingerichtet. Die Frage, die sich jetzt natürlich stellt ist, was passiert damit, also wenn wir jetzt bei der Architektur uns einen Überblick verschaffen, ist der Agent die Komponente, im Agent können wir Warnungen einrichten. Ich gehe jetzt noch mal rein in so eine Warnung. Ich kann hier auf so ein Ereignis wie eine Warnung reagieren, indem ich einen Operator benachrichtige per E-Mail. Das ist eine Variante. Ich kann natürlich auch sagen, ich möchte wenn dieses Ereignis eintritt einen Auftrag ausführen, also ich hinterlege im SQL Server-Agent einen Job, der ausgeführt wird automatisiert. Vielleicht ein Wartungsjob, wenn dieses Event eintritt. So, das sind Erstmal die Dinge, ich kann dann per E-Mail auch den Fehlermeldungstext Mitübermitteln oder zusätzlich zusende Warnbenachrichtigungen hier angeben, eine Verzögerungszeit. Und so habe ich jetzt die Möglichkeit, grundsätzlich solche Warnungen einzurichten, ich setze die mal jetzt nicht aktiv mit dem Hintergrund wohlzuwissen, dass meine Adventureworks Datenbank jetzt diese Größe übersteigt und ich jetzt nicht möchte, dass er automatisiert im Hintergrund diesen Wartungsjob einfach anstößt, aber so könnte man sich jetzt eine Logik, eine Automatisierungslogik implementieren, sodass ich egal ob es eine Ereigniswarnung oder also vom Typ Schweregrad ist, das Prinzip ist gleich. Auftrag ausführen vom Typ Wartung, Operator benachrichtigen per Mail, nur dass ich die jetzt mal an der Stelle eben nicht aktiv setze. Ich muss natürlich keinen Auftrag ausführen, klar ich kann einfach sagen, ich möchte einen Operator per E-Mail benachrichtigen, sodass ich mir über meinen SQL Server-Agent ein schönes System implementieren kann, um Nachrichten und Warnungen entsprechend dann zu versenden. Somit ist das Thema Warnungen natürlich ein wichtiges Thema, um Statusmeldungen zu haben, zu seinem SQL Server, zu den jeweiligen Bereichen. Auf der anderen Seite muss man sich natürlich darüber im Klaren sein, wenn ich jetzt hier in der Instanz Warnungen eingerichtet habe und arbeite jetzt mit mehreren SQL Servern, also SRVSQL1, die meisten Unternehmen haben natürlich höhere Anzahl. Ich habe jetzt SRVSQL2. Dort habe ich jetzt andere Warnungen, das heißt, ich muss mir natürlich irgendwie auch ein Plan machen, hier habe ich SQVSQL 2012er, hier habe ich einen vNext, also die neue Version. Wie ich das jetzt natürlich implementiere, klar eine Variante ist jetzt, dass ich mir so eine Warnung nehme, rechte Maustaste und sage "Script". Und erzeuge mir jetzt das Create Script. Könnte jetzt dieses Script nehmen und sagen, ich verbinde mich jetzt mit einem anderen Server, in dem Fall SQL2. Erzeuge jetzt die Warnungen, dann geht´s los mit JobID und so weiter, das heißt also, muss aufpassen, ob die Sachen jetzt überhaupt zu eins zu eins passen, was angepasst werden muss für diese Scripte. Also klar, Script ist immer ein Stück Automatisierung. Und ansonsten muss man halt schauen, dass man eben auf Lösungen zurückgreift, wir machen das zum Beispiel über unser SQL Watch, wo ich sagen kann, okay, ich möchte das hier jetzt zentralisieren. Und kann dann natürlich Instanzen hinzufügen, mehrere und möchte im Zuge dieser Instanzen eine Überwachung einrichten. Dass man also hier sagt, was ist meine zu überwachende Instanz, im Moment also eine, kann aber in der Konfiguration nachher sagen in der Instanzverwaltung, pass auf, ich möchte eine neue Instanz hinzufügen, sodass ich dann sage, ich habe 4-5-6 oder zehn Instanzen registriert, habe auf den Instanzen dann meine jeweiligen Überwachungen laufen, also hier immer pro Instanz und das Ganze dann jeweils die einzelnen Tasks, die ausgeführt werden. Der Hintergrund ist natürlich dann der, dass man über "Dashboards" sagen kann, okay, ich möchte jetzt Details sehen und wenn also in meinem SQL Server irgendwo Warnungen also im Bereich der Backups vielleicht oder im Bereich hier haben wir also "Füllgrad von Datenbanken" einfach den Status dann angezeigt, uns ein Bild machen können, wie es mit meinem System halt aussieht. Ich klicke jetzt hier mal auf die Warnungen für Backups, hier sehe ich in der Übersicht meine Datenbanken. Das Wiederherstellungsmodel obwohl simpel, je nachdem was also hier an Optionen gewählt wurde. Kann erkennen, ob ein Backup überhaupt stattgefunden hat, also die Spalte "Letztes Backup" ist hier leer, und dem zufolge wird natürlich auch der Status als Error angezeigt. Solche Dinge kann ich dann natürlich konfigurieren und nutzen, damit ich die entsprechenden Warnungen bekomme.

SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Lernen Sie die Architektur und Komponenten des SQL Server 2016 kennen, installieren Sie ihn und unternehmen Sie die ersten Schritte in der Administration.

4 Std. 57 min (46 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.04.2017

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