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SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

SQL-Server-Replikation

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Ein wichtiges Architekturmerkmal von SQL Server 2016 ist die Einrichtung einer Replikation, um die Konsistenz der Daten sicherzustellen. Lernen Sie daher in diesem Film die verfügbaren Technologien kennen, um Daten und Datenbankobjekte zu kopieren und zu verteilen sowie zwischen Datenbanken zu synchronisieren.
10:58

Transkript

In diesem Video möchte ich näher auf die SQL Server-Replikation eingehen. Da dieses Thema letztendlich mit die Architektur des SQL Servers bestimmt und verschiedene Arten von Replikationen existieren, schauen wir uns zunächst erst mal an, wie grundsätzlich die Zusammenhänge sind. Ich wechsle auf meinen SQL Server und habe hier aus dem Installationscenter heraus den Set-up Dialog gestartet bis zu dem Punkt bei der Installation, wo ich mich entscheide, welche Instanzfunktion ich installieren möchte. In dem Fall hier bereits ausgewählt, SQL Server Database Engine und wie man sehr schön erkennen kann, gibt es hier untergeordnet den Knoten, SQL Server-Replikation. Enthält eine Reihe von Technologien zum Kopieren und Verteilen von Daten und Datenbankobjekten. Also wenn wir hier über Technologien und Architektur reden, ist die Replikation also eine Möglichkeit, Daten an mehreren Punkten verfügbar zu machen. Diese Funktion füge ich mit hinzu und wenn ich in mein Management Studio gehe, ich habe das hier bereits selektiert, gibt es auf meiner Instanz SQL1 eine Datenbank, die AdventureWorks2014, und es gibt zugehörig zur Datenbank Engine den Knoten Replikation mit lokalen Veröffentlichungen und lokalen Abonnements. Ein Stück runter gescrollt... Auf dem zweiten SQL Server existiert die Datenbank AdventureWorks2014 in der Form jetzt nicht. Ich habe hier lediglich Systemdatenbanken und die ReportsServer Geschichten. Auch hier gibt es den Knoten Replikation mit lokalen Veröffentlichungen und lokalen Abonnements. Wenn man sich der Replikation grundsätzlich nähert, sagte ich bereits, ist es eine Möglichkeit, Daten an mehreren Punkten verfügbar zu machen. Man bedient sich beim Thema Replikation der Verlagssprache. Also zum Beispiel kann ich hier eine Publikation erstellen, ich kann Abonnements einrichten, Subscriber, und ich würde einfach mal so kleinen praktischen Durchlauf zeigen, damit man sieht, wie diese Replikation eben zu verstehen ist. Dazu gehe ich zunächst auf der Instanz SQL1 zu dem Ordner lokale Veröffentlichungen rechte Maustaste und richte hier über den Assistenten eine neue lokale Veröffentlichung ein. Nach dem Begrüßungsdialog habe ich jetzt die Möglichkeit, zu entscheiden, wie die Verteilung erfolgen soll. Bei so einer Replikation müssen Sie sich vorstellen, gibt es irgendwo einen zentralen Punkt. Das ist unser SQL1, der jetzt veröffentlicht, was repliziert werden soll, und das, was repliziert werden soll, muss verteilt werden. Dazu gibt es zwei Verfahren. Ich kann das Push oder Pull organisieren. Auf jeden Fall stellt sich die Frage, wie viele Abonnenten erhalten jetzt diese Veröffentlichung? Und in größeren Szenarien macht es mit Sicherheit Sinn, einen eigenen Server als Verteiler zu definieren. In meinem Fall jetzt, um die grundsätzliche Architektur zu erklären, nehme ich den SQL1, der also auch Verleger ist für die Rolle des Verteilers mit und es wird entsprechend dann eine neue Datenbank, eine Systemdatenbank, für die Replikation eine Verteilungsdatenbank eingerichtet. Ich belasse es also dabei, klicke auf WEITER und komme dann in den Dialog, wo ich jetzt entscheiden muss, welcher Ordner wird verwendet. Es gibt beim SQL Server standardmäßig einen Ordner, "ReplData". Ich markiere mal diesen Pfad. Gehe zum Ordner, zum Explorer, begebe mich dort rein. Der Ordner ist aktuell leer. Und wenn ich mal drauf gehe, sehe ich, dass der in der Standardstruktur vom SQL Server liegt, also da, wo auch Backups und Data Files liegen und meine Logs, hier dieser Replikationsordner existiert. Ich bekomme jetzt einen Hinweis, das heißt, Pullabonnements, die auf dem Abonennten erstellt wurden, werden von diesem Standardordner für Momentaufnahmeordner nicht unterstützt. Es ist kein Netzwerkpfad, oder er ist ein einem Netzwerkpfad zugeordneten Laufwerksbuchstabe. Verweisen Sie... und so weiter. Grob gesagt, was verbirgt sich dahinter? Ich muss jetzt entscheiden: Wenn ich eine Veröffentlichung mache und lege das in einen Ordner rein, wollen die Abonnenten es sich abholen? Dann muss das natürlich ein Netzwerkshare sein und eine Freigabe. Oder schicke ich es raus an die Abonnenten? Dann kann ich mit dieser Warnung an der Stelle leben und sage, okay, nicht so tragisch. Hier können wir also ein lokales Laufwerk an der Stelle einsetzen. Ansonsten müsste ich also einen Netzwerkshare einrichten, müsste hier oben jetzt einen UNC-Pfad verwenden und entsprechend dann die Berechtigungen setzen. Ich gehe jetzt auf WEITER, wähle meine Datenbank aus, das heißt, was ist meine Veröffentlichungsdatenbank? Das ist die AdventureWorks2014, WEITER und komme jetzt zu der Position, dass ich entscheiden kann, was für eine Art von Replikation ich ausführen möchte. Da ich hier nur im Grundsatz den technologischen Zusammenhang erkläre, entscheide ich mich für das erste Beispiel hier gleich, die Momentaufnahme, also die Snapshot Replikation. WEITER, so, jetzt komme ich zu dem Punkt, wo es darum geht, was sind meine zu veröffentlichenden Objekte? Das heißt, ich habe hier Tabellen, Gespeicherte Prozeduren, Sichten, Indizierte Sichten, Benutzerdefinierte Funktionen und ich möchte für unser kleines Beispiel einfach mal aus dem Bereich Tabellen jetzt eine Tabelle nehmen, die ich replizieren möchte und zwar aus dem Schema "Person" die Tabelle "Person". Ich kann natürlich sagen, ich nehme alle Tabellen. Ich bin in der Lage, hier viele Properties noch dafür zu setzen. Da verzichte ich jetzt aktuell drauf. Gehe auf WEITER. Habe die Möglichkeit, zu filtern. Also nehmen wir an, ich habe Personendaten bundesweit und möchte nur die von Berlin, Stuttgart, Köln oder Dresden entsprechend replizieren, dann kann ich das also mit einem horizontalen Filter, mit einer WHERE-Klausel definieren. Lasse ich jetzt auch in der Grundeinstellung, gehe auf WEITER und komme jetzt zu einem Dialog, Momentaufnahme-Agent. Das Wort Agent deutet darauf hin, dass die Replikation im Zusammenhang mit dem SQL Server Agent steht, dass also Jobs oder Aufträge im SQL Server Agent eingerichtet werden. Wenn ich jetzt aktuell schaue und nehme mal hier oben den SQL1, gehe zum SQL Server Agent, zu den Aufträgen, existiert dort aktuell nichts, was auf eine Replikation hinweist. Wenn ich jetzt hier an der Stelle weitermache, Abonnements werden mit einer vom Momentaufnahme-Agent erstellten Momentaufnahme, also ein Snapshot wird erstellt durch den Agent des Veröffentlichungsschemas, also das, was ich jetzt publiziere, meine Tabelle, und der Veröffentlichungsdaten initialisiert. Ich kann also jetzt letztendlich festlegen, ich möchte das sofort machen und da es sich um eine Snapshot Replikation handelt, kann ich dann in Intervallen später sagen, immer mit diesem Zeitpunkt das Ganze dann planen und ausführen. Ich gehe jetzt auf WEITER. Agent-Sicherheit, das heißt, ich muss natürlich jetzt bestimmen einen Anmeldenamen für den Replikations-Agent. Dazu gehe ich auf die Sicherheitseinstellungen und entweder gebe ich jetzt hier ein Windows-Konto an, in unserem Fall mache ich das einfach mal unter dem Agent-Dienstkonto. Das ist zwar keine bewährte Sicherheitsmethode, aber mir geht's einfach jetzt um das Grundprinzip der Replikation. Erstelle eine Veröffentlichung und habe jetzt hier einen Namen (tippen) "AdventureWorks_Pub". FERTIGSTELLEN. So, der Assistent richtet jetzt alles ein. Also Verteiler wird konfiguriert, Veröffentlichung der Artikel, die eine Tabelle wird hinzugefügt. Und damit habe ich hier eine Veröffentlichung angelegt. Und wenn ich jetzt runter zu dem SQL-Server Agent, zu den Aufträgen gehe und es aktualisiere, dann sieht man, dass hier Aufträge hinzugekommen sind. So, das war der erste Streich. Im zweiten Streich gehe ich zu meinem Zielsystem, ich möchte die Daten ja an einem anderen Punkt verfügbar machen, richte ein Abonnement ein, rechte Maustaste neues Abonnement Weiter SQL2. Ja, ich kann also jetzt erst mal hier sagen, wer ist der Verleger, der publiziert? Das ist mein SQL1. Da ist die Datenbank. So, jetzt wird entschieden, ob Push oder Pull. Das heißt also, alle Agents auf dem Verteiler ausführen. Ich schiebe es raus. Da muss ich jetzt keinen Netzwerkshare haben, deswegen wähle ich diese Variante. WEITER. Meine Abonnement- oder Abonnenten-Datenbank auf dem Zielserver existiert noch nicht. Die kann ich jetzt hier anlegen, Das mache ich auch. (tippen) "AdventureWorks", das ist mein Abo, was ich hier habe, lege die Datenbank an, WEITER. Hier haben wir die Sicherheit. Also auch hier gehe ich wieder auf die Punkte und sage, ich möchte das unter dem Agent-Dienstkonto ausführen. WEITER. Zeitplan fortlaufend geplant, sofort initialisieren, ist drin, Abonnement erstellen WEITER, FERTIGSTELLEN. Über diesen Weg habe ich jetzt eine Snapshot Replikation eingerichtet. Es besteht jetzt hier die Möglichkeit, das Abonnement anzusehen, die Publikation, man kann hier Synchronisationsstatus sich anzeigen lassen oder Artikel ist im Moment noch nicht verfügbar oder nachher auch in den Replikationsmonitor reingehen beziehungsweise dann natürlich auch auf dem Abonnenten schauen, wo die Datenbank jetzt existiert und die Tabelle mittlerweile auch angekommen ist. Und so ist grundsätzlich mal eine Snapshot Replikation eingerichtet. Ein wichtiges Architekturmerkmal des SQL Servers, hier also Replikationen einzurichten und damit Daten über Replikationen an verschiedenen Punkten über verschiedene Verfahren verfügbar zu machen.

SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Lernen Sie die Architektur und Komponenten des SQL Server 2016 kennen, installieren Sie ihn und unternehmen Sie die ersten Schritte in der Administration.

4 Std. 57 min (46 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.04.2017

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