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SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

SQL Server Profiler

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Sehen Sie, wie Sie mit dem SQL Server Profiler Ihr System überwachen können. Beispielsweise lässt sich über die Ablaufverfolgung die Ausführung von Prozeduren oder das Auftreten bestimmter Events kontrollieren.
08:04

Transkript

In diesem Video möchte ich Sie einführen in das Thema SQL Server Monitoring. Schauen wir uns zunächst an, wie Sie mit Hilfe des SQL Server Profiler Ihr System monitoren können. Dazu haben Sie die Möglichkeit, aus dem Management Studio hier oben über "Extras", den "SQL Server Profiler" zu starten. Der SQL Server Profiler ist eine eigene Anwendung, wo Sie sich jetzt mit einer SQL Server-Instanz oder mit einer Analysis Services-Instanz verbinden können. In unserem Fall wählen wir jetzt das relationale Datenbankmodul, die entsprechende Instanz, Windows-Authentifizierung, und verbinden uns, und gelangen jetzt in den Dialog, wo wir für diese Ablaufverfolgung, also für den Trace einen Namen eingeben können. Ich schreibe hier mal "Trace_", jetzt haben wir vielleicht eine bestimmte Uhrzeit, ein Datum, also "Datum_", Zeitangabe nachher mit hinterlassen, dass man das später gut zuordnen kann, hat hier die SQL Server-Instanz, Vorlagen, aus denen man auswählen kann die jeweiligen Ereignisse, die man praktisch überwachen möchte. Diese Vorlagen ist jetzt ein, ja ein Entscheid, den Microsoft einfach hier mit gibt, der sich so ein bisschen in die Richtung bewegt, möchtest du die Ausführungszeiten zum Beispiel sehen, also wenn ich jetzt auf die "Ereignisse" mal gehe und jetzt meine gespeicherten Prozeduren habe oder SQL Batches, die Ausführung, habe ich jetzt hier Duration, letztendlich die Ausführungszeit, ich habe das Statement selber mit dabei. Das ist jetzt also recht schmal gehalten, wenn ich jetzt zum Beispiel sagen würde, ich will in den Bereich - nehmen wir mal hier "Tuning" - mir mal eine Vorlage anschauen, dann sind das hier aus dem Bereich "Stored Procedures", "RPC:Completed", "StatementCompleted". Man bekommt hier unten den Hilfstext, dass man so erkennen kann, zeigt an, dass eine Transact-SQL-Anweisung in einer gespeicherten Prozedur ausgeführt wurde oder tritt auf, wenn ein Remoteprozeduraufruf abgeschlossen wurde, beziehungsweise TSQL BatchCompleted tritt auf, wenn die Transact-SQL-Anweisung abgeschlossen wurde. Also einmal SQL-Anweisung an sich der Abschluss, einmal die Statements innerhalb von Prozeduren. Und so habe ich die Möglichkeit, vielleicht auch aus dem Bereich "Sperren" mal zu schauen, dann haben wir ein paar Events mehr. Hier kommt die Kategorie "Locks" dazu mit "Deadlocks", also "Deadlock Graph", "Deadlock", "Lock:Eskalation" also eine Sperrausweitung, die SQL Server vornimmt. Oder ich habe dann hier unten auch wieder meine "Stored Procedures", meine "SQL:StatementCompleted" Events. Also zusammenfassend lässt sich sagen, dass hier für den Profiler erstmal eine verschiedene Anzahl an Vorlagen existiert. Nehmen wir mal die "Replay", die also auch eine besondere Bedeutung hat, hier sind dann "Cursor" noch mit dabei, Audit Events, also Login, Logout, "Sessions"- die ExistingConnections, und das kann ich jetzt sozusagen als Ausgangsbasis nehmen, so eine Vorlage. Ich kann die jederzeit anreichern. Wenn ich sage, die Events reichen mir nicht, habe ich hier die Möglichkeit, auf "Alle Ereignisse" zu gehen, und bekomme natürlich dann nicht nur die Ereignisse, die jetzt vorselektiert sind, sondern kann jetzt auch sagen, ich möchte noch aus einem völlig anderen Bereich hier Ereignisse mit aufnehmen. Beispiel, ich gehe jetzt mal zum Knoten "Datenbank" und sage, ich will eben, wenn sich das Datenfile jetzt vergrößert oder Verkleinerungen, also diese 4 Datafile, oder für Lock diese "Grow" und "Shrink" Events auftreten. Auch im Bereich der Spalten kann ich hier noch ergänzen. Also, mir jetzt bestehende Events raussuchen und dann gucken, möchte ich einfach hier vielleicht noch aus dem Bereich der Spalten, das sehe ich hier hinten. Hier habe ich zum Beispiel die Spalte "Duration", die jetzt erstmal nicht dabei ist bei dieser Vorlage, wo ich sage "OK". Möchte jetzt hier die Duration mit dazu nehmen, und so habe ich also die Möglichkeit, mir das flexibel anzupassen. Jetzt kommen sehr, sehr viele Daten bei so einem Profiling hier zustande, die gesammelt werden, um dem so ein bisschen entgegen zu wirken, habe ich hier Spaltenfilter. Das heißt, ich kann natürlich jetzt auch über Bedingungen formulieren, also nur da, wo die Duration von Abfragen größer ist als, oder wo der Datenbankname "AdventureWorks" (tippen) "2016" ist, um einfach das Ganze ein Stück zu filtern. Habe das vorbereitet, muss mich entscheiden, ob ich das Ganze jetzt nur LIVE anschauen möchte oder aufzeichnen. Aufzeichnen ist hier sinnvoll, dass ich im Nachgang mir das Ganze anschauen kann, ich kann entscheiden, ob in eine Tabelle hier unten oder in eine Datei. Ich wähle an der Stelle eine Datei, die dann unter Dokumente abgelegt wird, einen Namen hat und die Endung "trc" für Trace. Gebe eine Größe an, zum Beispiel 500 MB, das ist immer noch ganz gut handhabbar, kann man sich zuschicken lassen, FTP-Server ein bisschen packen, und dann später eine Analyse machen. Und starte jetzt den Profiler, und der beginnt also jetzt zum einen mir in Echtzeit die Events anzuzeigen, die hier laufen. Jetzt kann ich mal ins Management Studio wechseln, das ein bisschen hier kleiner machen, ein Abfragefenster mal öffnen, den Datenbankkontext wechseln, jetzt sehe ich, dass hier ein bisschen was passiert im Hintergrund. Jetzt gebe ich eine Abfrage ein, "select * from Person.Address", führe diese Abfrage mal aus. Und kann an sich beobachten, wie im Hintergrund die Ereignisse aufgeführt werden. Ich mache an dieser Stelle mal eine zweite Abfrage. Ich wechsle also mal zurück ins Management Studio, wähle mal "select * into", jetzt eine Tabelle "Test from" und im Grunde dann will ich eines, ich will Daten in eine Tabelle "Test" schreiben, und mir das Ganze, also die Tabelle wird neu erzeugt, aus einer bestehenden Tabelle, in dem Fall der "Person.Address" holen. Im Hintergrund, das wir da mal schauen, ob das gleich erscheint, wenn ich jetzt sage "Ausführen", ja, das Statement wurde jetzt ausgeführt, "select into", und so sehe ich natürlich, dass ich hier auf der einen Seite diese Abfrage "select * from Person.Address", hier "select * into", und wenn man sich dann die Spalten anschaut, je nachdem, was ich jetzt mit rein genommen habe StartTime, EndTime, Duration, habe ich entsprechend hier auch dann die Ausführungszeiten. In diesem Video haben Sie grundsätzlich gesehen, welche Rolle der SQL Server Profiler spielt, das er eine eigene Windowsanwendung ist, die zum SQL SERVER mitgeliefert wird, mit der Sie "Profilen" können, also sprich reinschauen in den SQL SERVER, was passiert, festlegen, welche Events Sie überwachen wollen, welche Spalteninformationen erfasst werden sollen, und das Ganze in Echtzeit sich anzeigen lassen beziehungsweise, wenn ich jetzt zu der Datei gehe, ich habe ja eine Aufzeichnung gemacht, kann ich mir natürlich jederzeit diese Datei nehmen, durch ein Doppelklick wieder öffnen auf meiner Maschine, wo der Profiler auch installiert ist, und kann mir jetzt in Ruhe die Geschichte angucken. Diese TSQL Replay Vorlage kommt noch einer Sache zugute. Sie dient vom Anwendungsfall her dem Zweck, dass man so was nachträglich auch ablaufen lassen kann, solche Ablaufverfolgung, dass man also jetzt nochmal sieht, wie die Prozesse hier durchlaufen, also wo eine Last-Simulation auch in Testumgebungen dann fahren kann, und solche Geschichten.

SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

Erlernen Sie die Administration des SQL Server 2016 vom Umgang mit dem Management Studio bis zu Automatisierung und Monitoring.

6 Std. 10 min (60 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.05.2017

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