SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

SQL Server-Agent

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Im SQL Server ist der SQL Server-Agent diejenige Komponente, die für die Automatisierung verantwortlich ist. Lassen Sie sich in diesem Film erklären, wie der Agent aufgebaut ist und welche Aufgaben Sie diesem zuweisen können.
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Transkript

Als Administrator wollen Sie natürlich Aufgaben automatisieren. Für die Automatisierung ist im SQL-Server der Agent zuständig. Wie das Ganze funktioniert, was Sie beachten müssen und wie Sie sich automatisierte Prozesse einrichten, sehen Sie in diesem Video. Im SQL-Server ist der SQL-Server-Agent die Komponente, die für die Automatisierung verantwortlich ist. Hier finden wir den Knoten "Aufträge". Hier sind wir also in der Lage, Jobs anzulegen die automatisch ausgeführt werden sollen. Es können Warnungen eingerichtet werden. Wir können Operatoren einrichten, die benachrichtigt werden, ob Aufträge erfolgreich oder zum Beispiel fehlerhaft ausgeführt wurden. Wir haben die Möglichkeit, im Knoten "Proxys" Credentials zu hinterlegen, also im Grunde genommen über die Proxys dafür zu sorgen, wenn ein Auftrag zum Beispiel ein CMD, also ein Command-Shell Auftrag ist oder ein PowerShell-Auftrag oder ein SSIS-Paket ausgeführt wird, dann sind das hier Dinge, die im Grunde genommen mit Subsystem interagieren und nicht wo jetzt ein T-SQL-Script ausgeführt wird. Und hier können wir natürlich dafür sorgen, dass das dann im Kontext bestimmter Benutzer läuft und nicht unter dem Konto, unter dem der Agent selbst ausgeführt wird. Und letztendlich Fehlerprotokolle, die Möglichkeit, zu gucken, die Logs einzusehen, historische Fehler, aktuelle Fehler sind Jobs ordentlich gelaufen, gibt es Probleme, und so setzt sich der Agent aus diesen einzelnen Bestandteilen zusammen. Auch der Agent selbst kann grundsätzlich konfiguriert werden, indem wir mit der rechten Maustaste drauf gehen und mal in die Eigenschaften. Im Register "Allgemein" sehen wir hier oben zum "Agent-Dienst", wie das Verhalten zum Beispiel ist, ob der SQL-Server nach unerwartetem Beenden automatisch neu starten soll, ob der Agent nach unerwartetem Beenden automatisch neu starten soll, als abhängige Komponente zum SQL-Server. Wir haben den Pfad für das Fehlerprotokoll oder wo die Fehlerprotokolle liegen. Hier in dem Fall im Standardverzeichnis der Instanz im Ordner "Log". Und wir können Meldungen zur Ablaufverfolgung mit einschließen, das heißt, also hier das Protokoll noch anreichern mit Zusatzinformationen. Das ist erstmal so das erste Register, wo wir so ein paar Grundkonfigurationen für den Agent vornehmen. Es gibt hier bei den Seiten dann einen Bereich "Erweitert". Und hier geht es zum Beispiel darum, wenn man hier unten im Bereich schaut, das ist ganz interessant. Hier können wir eine Bedingung festlegen, wann sich eine CPU im Leerlauf befindet, wofür braucht man das. Ich kenne selbst bei den Projekten, wo wir tätig sind, will mein Kunde nicht, dass diese Variante im Einsatz ist. Aber ich habe hier die Möglichkeit, einen Schwellenwert zu definieren, wie zum Beispiel hier "Standarddurchschnittliche CPU-Nutzung liegt unter 10%", und das für einen Zeitraum von 600 Sekunden. So, wo findet das Anwendung? Wir haben, wenn wir im Agent Aufträge haben, zeitliche Steuerung oder wir können alternativ sagen: "Wenn das Ganze nicht zeitlich gestartet werden soll, ich möchte das anhand der Bedingung ausführen". Also starte diesen Job zum Beispiel immer dann, wenn die CPU sich im Leerlauf befindet. Das ist eine Position, die wir hier auf diesem Register "Erweitert" konfigurieren können. In einer Multiserver-Umgebung haben wir zusätzlich die Möglichkeit, Ereignisse an andere Server weiterzuleiten, können dann den jeweiligen Server die Instanzen angeben und können definieren "Ereignisse ohne Behandlung", "Alle Ereignisse" beziehungsweise "Bei diesem Schweregrad des Ereignisses oder darüber". Hier sind die Standardschweregrade angegeben, und wenn man mal so jetzt exemplarisch hineinschaut, sieht man zum Beispiel unzureichende Ressourcen oder ein schwerer Hardwarefehler oder meine Datenbankintegrität, also DBCC CHECKDB ist zweifelhaft, Tabelle. Ich könnte aber im Grunde genommen auch sagen: "Ja, wenn ein Syntaxfehler in einer SQL-Anweisung auftritt". Also hier die Möglichkeit, festzulegen, ob wir Ereignisse weiterleiten wollen an andere Server, und wenn das der Fall ist, ab welchem Schweregrad oder beziehungsweise, ob Ereignisse ohne Behandlung. Ein weiterer Punkt ist das Warnsystem von SQL-Server. Hier zeige ich Ihnen nachher exemplarisch, wie Sie ein Mailprofil aktivieren. Dazu müssen wir allerdings erstmal ein E-Mail-Profil einrichten, also sprich Datenbank-E-Mail konfigurieren. Das Thema "Auftragssystem": Hier ist ein Wert "Timeoutintervall beim Herunterfahren (In Sekunden)" angegeben. Mehr haben wir hier nicht. Dann gibt es noch die Kategorie "Verbindung", also Aliasnamen angeben für den lokalen Hostserver, und wir haben hier "Verlauf", das heißt, in dieser Position sehen wir "Aktuelle Länge des Auftragsverlaufsprotokolls (in Zeilen)", also wenn Aufträge ausgeführt werden, der Verlauf, der angezeigt wird dazu, Größe, ob wir das beschränken wollen, also die maximale Zeilen oder Zeilenlänge des Auftragsprotokolls in Zeilen, Zeilenanzahl und ob diese Verlaufsinformationen selber, die jetzt durch den Agent ja miterzeugt werden und in Tabellen von MSDB protokolliert, ob wir die einfach nach einem gewissen Zeitraum von Wochen oder Tagen auch wieder bereinigen wollen. In diesem Video haben Sie gesehen, dass der Agent die Komponente ist, die für die Automatisierung am SQL-Server zuständig ist, und eine Einführung bekommen, welche einzelnen Seitenregister es hier gibt und was wir in den einzelnen Registern finden und konfigurieren können.

SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

Erlernen Sie die Administration des SQL Server 2016 vom Umgang mit dem Management Studio bis zu Automatisierung und Monitoring.

6 Std. 10 min (60 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.05.2017

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