Premiere Pro CS6 Grundkurs

Spracherkennung

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Um sich in längeren Clips besser zurechtzufinden, ist die Spracherkennung sehr praktisch. Gerade, wenn diese auf einem Drehbuch basiert, erzielt man sehr gute Ergebnisse.
10:03

Transkript

Hier in meinem Clipordner, unter Clip mit Bildern, Schulungsfilm, habe ich einen sehr langen h.264 Film, sieben Minuten (... Vielen Dank) Und hier ist tatsächlich sehr viel gesprochener Text drin. Wenn ich jetzt bestimmte Stellen suche, dann ist das vielleicht nicht unbedingt einfach, diese Stellen zu finden. Ich kann mir natürlich mit dem Mehrfachdrücken der L-Taste hier einen schnellen Vorlauf abspielen, wählen wir vielleicht dieses Fenster aus (schnelles Abspielen) aber es wird auch etwas unangenehm beim Zuhören. Nehmen wir den Clip erstmal in unser Projektfenster auf, und gehen wir jetzt hier in das Metadatenfenster. Sollte es nicht da sein, kann man hier unter Fenster das Metadatenfenster öffnen. Und wir gehen mal hier in den Bereich der Sprachanalyse. Da ich nicht genau weiß, was hier gesprochen wird, klicke ich erst einmal auf Analysieren. Die Gesichtererkennung lassen wir ruhig drin, dann wird er mir sagen, ob da Gesichter drin sind oder nicht. Aber interessant ist jetzt hier die Sprachausgabe. Wir sagen hier, dass wir die Sprachausgabe für Deutsch beziehungsweise für Englisch, die anderen Sprachen habe ich aktuell nicht installiert. Für Deutsch möchte ich jetzt gerne die Sprachausgabe testen. Ein Referenzskript habe ich nicht, also kann ich es auch hier nicht hinzufügen. Und Sprecher identifizieren wäre nur sinnvoll, wenn die beiden abwechselnd sprechen würden. Er würde dann versuchen, den Sprecher wiederzuerkennen, und sie entsprechend durchzunummerieren. Bestätigen wir beides mal mit OK. Premiere startet jetzt den Adobe Media Encoder, und dieser versucht jetzt sozusagen, die gesprochenen Texte in diesem Video zu erkennen. Zurück in Premiere können wir sehen, wie weit er ist, momentan 6 Prozent. Während der Media Encoder diesen Vorgang berechnet, kann ich mit Premiere entsprechend weiterarbeiten. Ich möchte die Zeit nutzen, um hier zwei weitere Clips zu importieren. Machen wir es dieses Mal per Doppelklick, hier in den leeren Bereich, um den Importieren-Dialog aufzurufen. Und wir gehen hier mal über Importieren, wechseln mal hier in den Ordner mit den Adobe Story Beispieldateien, und öffnen hier mal die Clips für die Szene 1 und Szene 2. Diese beiden Dialoge sind etwas kürzer, und sind Dialoge, die aus einem Drehbuch stammen. (Wir sind viel zu spät dran. Das war aber nicht unsere Schuld.) (Wir hätten eher losfahren können.) Okay. Da ich hierfür eine Drehbuchdatei vorliegen habe, möchte ich mich einmal in Adobe Story anmelden, und die Drehbuchdatei dort zeigen. Öffnen wir dazu mal den Browser, und melden uns unter story.adobe.com an. Hier melde ich mich in meinem Konto an, (Tippgeräusche) mit Adobe-ID und Kennwort, und es gibt hier zu den Dialogen einen Demofilm, wo ich hier dieses Manuskript sehe. Der Film besteht nur aus zwei verschiedenen Szenen, einer Außen- und einer Innenaufnahme. Die Audiodialoge, die ich jetzt hier habe, sind niemals wirklich produziert worden, zumindest nicht in einem Video, deswegen habe ich sie einfach erstmal nur selber gesprochen. Diese Skriptdatei kann ich mir exportieren, als Adobe Story Interchange Format, am besten speichere ich das hier auf den Desktop. Sie finden diese Datei im Übrigen auch in den Beispieldokumenten, wenn man hier auf Projektdateien geht, Adobe Story Beispieldateien, Demofilm.astx. Jetzt mache ich Folgendes: ich gehe hier als allererstes mal in die Listenansicht und suche mir hier den Eintrag für die Szene aus. Sollte er nicht sichtbar sein, kann man hier über die Metadatenanzeige gehen, nach Szene suchen, und dann hier entsprechend Premiere Pro-Projektmetadaten, Szene aktivieren. Die erste Audiodatei gehört zu der Szene 1, die zweite Audiodatei gehört zu der Szene 2. Nun kann ich beide Szenen anwählen, und mit einem Rechtsklick sagen, dass ich eine Drehbuchdatei anhängen möchte. Machen wir das und wählen jetzt hier die Adobe Story Datei aus. Ich klicke auf Öffnen und wenn ich mir jetzt eine dieser Wav-Dateien anwähle, dann sehe ich, jetzt ist ein Adobe Story Drehbuch eingebettet. Bei dem Schulungsfilm ist das nicht der Fall. Gehen wir jetzt hier drauf und öffnen das, so kann ich hier den Dialog und die Personen, die Darsteller aus dem Drehbuch sehen, Wir können aber in den Dateiinformationen auch noch mehr sehen. Wenn ich hier mal runterscrolle, dann sehe ich den Aufnahmeort auf einem Parkplatz, ebenfalls kommt diese Information aus dem Drehbuch, ich sehe hier die Szeneneinstellung, außen, Tageszeit Tag, und die gesamte Aktion, also die Handlung des Drehbuchs. Ebenso sehe ich hier die Dialogeinträge, wer hier spricht und was derjenige sagt. Hiermit hat Premiere es natürlich viel einfacher, den entsprechenden Zeitpunkten des Clips die entsprechenden Wörter aus dem Drehbuch zuzuweisen. Zumindest einfacher als hier bei dem Schulungsfilm. In der Regel funktioniert das dann auch deutlich besser, das heißt, hier im Analysetext werde ich wesentlich mehr Fehler haben, teilweise, wenn das Ganze verrauscht oder mit Dialekt gesprochen ist, auch mehr Fehler als korrekt interpretierte Sachen, aber hier, wo die Sprachaufnahme halbwegs in Ordnung ist, und wo ich einen Text entsprechend zuweisen kann, bekomme ich auch eine höhere Qualität. Wählen wir die beiden Szenen an und sagen mit einem Rechtsklick, dass wir den Inhalt analysieren wollen. Wir sagen jetzt, dass wir das eingebettete Adobe Story-Skript verwenden möchten. Es ließe sich auch hier einfach eine Textdatei zuweisen, wo ich einmal ein Transkript reingeschrieben habe, aber das ist trotzdem nicht so genau und verzichtet auch auf die Darsteller und die Interpunktion, wie ein echtes Adobe Story-Drehbuch. Bestätigen wir das Ganze mit OK, und auch diese beiden Szenen werden jetzt an den Media Encoder zur Analyse übergeben. Warten wir jetzt hier einen Moment, bis der Media Encoder nach dem Schulungsfilm auch die beiden WAV-Dateien analysiert hat. Der Media Encoder hat seine Arbeit getan und wir schauen uns das Ergebnis des Schulungsfilms mal an. Wenn ich jetzt hier drüberfahre, so sehe ich, hier wurden entsprechende Texte erkannt. (die ISO-Werte 160 und ein Vielfaches davon treffe ...) (weil in diesen Bereichen habe ich weniger Bildrauschen.) Na, wir sehen, einige Sachen sind hier nicht so ganz korrekt ersetzt worden, das müsste heißen, Bildrauschen... und das Wort außen kommt wahrscheinlich gar nicht vor, also kann ich einen Rechtsklick machen und das Wort wieder löschen. Gehen wir mal hier rein. (Wir sehen nun, der Hintergrund ist immer noch relativ scharf ...) Ok, wir sehen nun, ich möchte von hier einen In-Punkt setzen, bis scharf, einen Out-Punkt. Dieses Material kann ich jetzt direkt im Schnittfenster verwenden. Klicken wir auf Überschreiben und schauen uns das Ganze mal an: (Wir sehen nun, der Hintergrund ist immer noch relativ scharf ...) Gehen wir zurück ins Metadatenfenster, wählen den Clip wieder an, und suchen hier vielleicht was. Ich weiß, dass er irgendwo den Begriff ISO verwendet. Wenn ich mir jetzt mal das eingebettete Adobe Story-Drehbuch, wo nichts gefunden worden ist, zuklappe, habe ich ja hier auch mehr Platz und ich sehe, ISO kommt hier häufiger vor. Da können wir zum Beispiel hingehen und sagen, okay, der Satz interessiert mich auch. Wir setzen hier wieder ein In, und... gute Frage, müssen wir doch wirklich mal abspielen. (... da ich beim Filmen auf die Belichtungszeit...) Bei Geistern beginnt er (schmunzelt) (Blende 8 beginnen ...) (Da ich beim Filmen auf die Belichtungszeit von 1/50 festgelegt bin,) (muss ich meine Belichtung jetzt hier über die Blende und die ISO-Zahl steuern ) Okay. Bis Steuern reicht mir. Hier setzen wir den Out-Punkt. Und diesen Clip setze ich dann durch das Überschreiben gleich dahinter. Spielen wir das wieder ab: (... sehen nun, der Hintergrund ist immer noch relativ scharf, da ich beim Filmen .) Man sieht schon, man hat schon deutliche Vorteile, wenn man mit Metadaten schneidet, auch wenn nicht alles 100-prozentig genau und exakt berechnet worden ist, kann ich trotzdem hier auf viele Informationen zugreifen. Ich habe aber auch schon Skripte gesehen, also Analysen gesehen, wo mehr Worte nicht stimmten, als überhaupt stimmten, aber hier scheint doch eine relativ klare Sprache vorzuliegen. Wie schaut das jetzt aus mit unseren Dialogen? Gehen wir mal hier dran. Wir sehen, der Text aus dem Skript stimmt ziemlich genau mit dem überein, was Premiere analysiert hat. Und wir können jetzt auf ein Wort klicken und es abspielen. (Wir sind viel zu spät dran.) (Das war aber nicht unsere Schuld. Wir hätten eher losfahren sollen ...) Und auch hier kann ich jetzt sagen, ich möchte diese Aussage von Sam haben, und möchte diesen Part hier einfügen. Des Weiteren möchte ich dann die Szene 2 nehmen, mal schauen hier: (Guten Tag, wie kann ich Ihnen helfen? Nein danke, wir kommen schon zurecht.) Nehmen wir uns den Clip hier vor, setzen einen In-Punkt, und bis zu dem Wort zurecht setzen wir uns einen Out-Punkt, gehen mal im Sequenzfenster hier an das Ende, und sagen jetzt, dass wir das Ende hier einfach überschreiben wollen. Spielen wir das Ganze im Programmfenster ab: (Wir hätten eher losfahren können... nein danke, wir kommen schon zur ...) Oh, hier fehlt tatsächlich ein Satz. Schaun wir mal, was ich hier markiert habe. Nach "zurecht" fehlt hier noch ein Wort. Na, 100-prozentig stimmt es dann auch nicht immer, aber man sieht schon, dass dieses Skript, was ich jetzt hier habe, schon deutlich besser funktioniert als das, was ich vorher ohne Skript erkannt habe.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

Lernen Sie in diesem Video-Training Videoschnitt, Audioanpassung und Effekte mit Premiere Pro CS6 kennen und schätzen.

11 Std. 48 min (91 Videos)
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