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Raspberry Pi Grundkurs

Sprachausgabe mit dem Raspberry Pi

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Wenn Sie kein Display für den Raspberry Pi haben, können Sie sich auch Informationen vom "Raspi" vorlesen lassen. Wie? Das erfahren Sie in diesem Video.
04:49

Transkript

Wenn Sie keinen Bildschirm an Ihren Raspberry angeschlossen haben, dann gibt es noch eine andere Möglichkeit sich Rückmeldung von Programmen geben zu lassen, nämlich über eine Sprachausgabe. Da gibt es zwei Wege und ich werde Ihnen beide in diesem Video jetzt vorstellen. Die erste Variante - dafür brauchen wir eine Internet-Verbindung und die Hilfe von Google. Dazu setze ich voraus, dass Sie mpg321 installiert haben. Wenn Sie das noch nicht haben, holen Sie das bitte nach mit dem Befehl "sudo apt-get install mpg321" Sobald das installiert ist, kann ich mit "mpg321 -q" eine MP3-Datei ausgeben lassen, die sich auf einem entfernten Server befindet. Das heißt "mpg321 -q" u nd dann in Anführungszeichen "http://translate.google.com" Und hier hinten, da habe ich dann den tatsächlichen Text, den ich mir ausgeben lassen möchte: ein einfaches "Hallo+Welt" Ich klicke mal auf "Return" "Hallo Welt" Dann haben Sie es im Hintergrund gehört. Dieses Wort "Hallo Welt" wurde vorgelesen einfach über den Übersetzungsservice direkt von Google. Ich versuch mein Glück mal mit einem anderen Text. Der erste Teil des Befehls ist vollkommen gleich und hinten steht "Viel+Glück" (es wird etwas unverständliches vorgelesen) Haben Sie es genau gehört? Ich mach es nochmal. (es wird etwas unverständliches vorgelesen) Also Google kommt mit diesem Umlaut, mit diesem "Ü" in "Glück" nicht wirklich zurecht. Also, schreib ich hier mal besser ein "ue", so wie man das auf alten Schreibmaschinen gemacht hat. "Viel Glück" Jetzt hat alles wunderbar funktioniert: "Viel Glück" Achten Sie auch darauf, dass hier zwischen "viel" und "Glück" kein Leerzeichen ist, sondern ein Pluszeichen. Wenn ich hier ein Leerzeichen reinmache, dann bekomme ich hier ein Bad Request. Das bedeutet, den Text, den ich mir vorlesen lassen möchte, der muss URL-encodiert sein. Das heißt, aus einem Leerzeichen wird ein Pluszeichen, und die Umlaute mache ich am allerleichtesten durch ein "ue", "ae" wie auch immer. Die Stimme hört sich sehr sehr schön an. Aber wir haben ein paar Einschränkungen, vor allem was die Länge betrifft. Wir können nur sehr sehr kurze Sätze mit weniger als 120 Zeichen etwa vorlesen lassen. Und wir brauchen eine Internet-Verbindung. Ich möchte Ihnen noch eine Alternative vorstellen, wenn wir weder Internet-Verbindung haben, noch auf Google zurückgreifen möchten. Und das heißt "espeak" Das ist eine Software, die installieren ich mit dem Befehl "sudo apt-get install espeak" Das mache ich jetzt mal. Und ich habe es hier auch schon in der neusten Version vorliegen gehabt. Also "espeak" - natürlich ohne ck. "espaek -vde "Viel Glück" Und jetzt versuche ich das gleich mal mit einem Leerzeichen und einem Umlaut. "Viel Glück" Sie haben's gehört, es hört sich ziemlich blechern an. Der Vorteil ist allerdings, dass ich keine Internet-Verbindung brauche. Ich hab noch einen weiteren Vorteil. Wenn wir mal in das Verzeichnis "musik" hineingehen, mit "ls -l" uns es anzeigen lassen, und dann "cat lesen.txt" schreiben, dann sehen Sie, habe ich hier eine txt-Datei. Die ist um einiges länger. "Hallo und guten Tag! Du siehst gut aus" Also irgendjemand muss mir auch mal ein Kompliment machen. Und ich kann mir jetzt auch den Inhalt dieser Datei vorlesen lassen: Also "espeak -vde -f" (für File), und dann geb ich einfach "lesen.txt" ein. "Hallo und guten Tag! Du siehst gut aus" Sie haben schon gehört, es war ziemlich blechern, und "Du siehst gut aus" hat er auch nicht fehlerfrei gesagt. Ich versuch's ein zweites Mal. "Hallo und guten Tag! Du siehst gut aus" Interessanterweise beim ersten Mal hat es nicht wirklich funktioniert. Beim zweiten Mal war es flüssig. Das ist immer so. Das war jetzt auch hier nicht gestellt. Also "espeak" ist für einfachste rudimentäre Befehle ganz gut. Wenn ich mir irgendwelche Informationen geben lassen muss, wo ich wirklich die harten Informationen brauche, also beispielsweise könnte ich mir vorstellen, dass ein Raspberry, sobald ich ihn hochgefahren habe, dass er automatisch seine IP-Nummer vorliest, wenn ich, zum Beispiel, in unterschiedlichen Netzwerken mit ihm unterwegs bin, dann könnte "espeak" ganz hilfreich sein. Weil ich hab zu dem Zeitpunkt noch keine Internet-Verbindung. Und da ist es auch egal, ob er sich blechern anhört oder nicht. Für viele andere Dinge, wenn ich mir einen guten Morgen wünsche, oder mir die Wettervorhersage vorlesen lassen möchte, dann werde ich wahrscheinlich auf Google zurückgreifen und versuchen, einen längeren Text in kürzere Abschnitte zu unterteilen, und diese Abschnitte dann einzeln mir vorlesen lassen.

Raspberry Pi Grundkurs

Wecken Sie den "Bastler" in sich und lassen Sie sich zeigen, wie Sie den Minicomputer Raspberry Pi für den praktischen Einsatz zuhause oder für mobile Zwecke nutzen können.

2 Std. 2 min (29 Videos)
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Software:
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Erscheinungsdatum:12.03.2014
Aktualisiert am:06.02.2017

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