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Grundlagen der Fotografie: Filter

Spiegelvorauslösung gegen Verwacklungen

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Um Verwacklungen ganz zu vermeiden, schalten Sie die Spiegelvorauslösung ein und nutzen Sie einen Fernauslöser. Auf diese Weise gelingen auch Langzeitbelichtungen einwandfrei.
04:39

Transkript

Nicht nur bei Langzeitbelichtungen ist es wichtig, verwacklungsfreie Aufnahmen zu machen. Dafür baut man ein Stativ auf, um keine Unschärfen ins Bild zu bekommen. Wenn Sie eine Spiegelreflexkamera benutzen, kann schon alleine die Bewegung des Spiegels in der Kamera, zu Verwacklungen führen. Ja, es wird eine Masse bewegt und das kann Auswirkungen im Bild hinterlassen. Um das zu umgehen, schalte ich die Spiegelvorauslösung ein. Dabei klappt erst der Spiegel hoch, dann wartet man eine Weile, und danach passiert der eigentliche Belichtungsvorgang. Ich kann das jetzt einfach mal vorführen, indem ich die Spiegelvorauslösung einschalte. Sie ist eingeschaltet, und wenn ich jetzt draufdrücke, klappt erst der Spiegel hoch, und wenn ich jetzt nochmal draufdrücke, geht der eigentliche Belichtungsvorgang vonstatten. Das war die Spiegelvorauslösung. Aber nicht nur der Spiegel, der da auf und zu klappt, kann Verwacklungen verursachen, nein das kann auch ich mit der Hand quasi, durch das reine Auslösen, kann zu Verwacklungs-Unschärfen führen. Weil alleine diese Vibration die dadurch entsteht, kann das Bild negativ beeinträchtigen. In solchen Fällen ist es ratsam, einen Fernauslöser zu benutzen. Das ist ein einfacher Auslöser, sowas wie das hier, den man ansteckt, der bei Halbgedrücktem eine Fokusierfunktion hat, und den man auch feststellen kann. Hier steht ein Lock, da drücke ich drauf, und wenn der festgestellt ist, solange quasi, kann er dann belichten. Damit hält der Belichtungsvorgang solange an, wie der Auslöser gedrückt, bzw. eingerastet bleibt. Um die Zeit unter Kontrolle zu haben, muss man selber auf die Uhr schauen. Dies gilt natürlich nur für Belichtungszeiten, die man nicht auf der Kamera einstellen kann. Um das zu machen, benutze ich dann meistens einen Fernauslöser mit Timerfunktion. Das sind jetzt solche Gerätschaften, mit Timerfunktion sozusagen. Hier stelle ich eine Zeit ein, die ich errechnet habe und die kann dann ablaufen. Es gibt unterschiedliche Modelle. Es gibt so Universalmodelle, die man an verschiedene... wenn man jetzt z.B. verschiedene Kameras hat, ist das gut, weil die meistens unterschiedliche Anschlüsse haben. Da kann man die dann andocken und mit nur einem Gerät mehrere Kameras dann fernauslösen, oder per Timer ablaufen lassen. Was ich hier sehr wichtig finde ist, dass man tatsächlich auch mit solchen Teilen sorgsam umgehen muss. Es ist mir mal passiert, ich habe auf Lanzarote fotografiert und wirklich bei der allerletzten Aufnahme, es war ein Glückszustand, Pech im Glück, Glück im Pech, ein Glückszustand, dass es wirklich bei der letzten Aufnahme war. Was mir oft passiert ist, ist, dass ich... Das schließe ich hier ganz normal an. So ist das jetzt dran. Man kann ihn auch noch fixieren mit einer Schraube. ...aber dann war das am Stativ gehangen, und es war viel Wind, und ganz ganz oft ist das runtergefallen. Es ist jeweils so wie beim Klettern ins Seil gefallen. Da denkt man sich jetzt nicht viel dabei, aber damals war´s tatsächlich so, dass der Schwachpunkt, und zwar dieser Auslöser, den ich hier habe, der Schwachpunkt ist dieses Kabel. Da fand ein Kabelbruch statt. Ich habe den auseinandergenommen, neu angelötet und schon hat´s funktioniert. Bis zu dem Tage, bis er wieder mehrmals runtergefallen ist und irgendwann habe ich gedacht: Da muss man doch eine andere Lösung finden! Und dann habe ich einfach ein Klett genommen. Also meine ganzen Stative haben so rote Klettpunkte und hier ist quasi auch Klett dran und jetzt ist er fixiert und kann nicht mehr runterfallen, und schon kann das Kabel nicht mehr brechen. Das ist ein einfacher Trick, für ein Werkzeug, das ich sehr wichtig finde, wenn´s um Langzeitbelichtungen geht oder einfach nur für ein Auslösen.

Grundlagen der Fotografie: Filter

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3 Std. 43 min (39 Videos)
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