Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Spezialhardware: Slider

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Die Bewegung der Kamera während der Aufnahmeserie soll manchmal nicht als Rotation, sondern linear erfolgen. Mit einem Slider bringen Sie die Kamera auf Schiene und sorgen für eindrucksvolle Aufnahmen, wie das Beispiel in diesem Film unter Beweis stellt.
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Transkript

Eine weitere Bewegung in der Zeitraffer-Fotografie ist die lineare Bewegung auf so einem Slider. Mit so einem Slider haben wir die Möglichkeit, die Kamera linear von A nach B zu bewegen. Ein Slider ist erst einmal nichts anderes als eine solche Schiene, auf der die Kamera per Hand verschoben werden kann. Für die Zeitraffer-Fotografie ist es aber wichtig, dass diese Bewegung sehr präzise in definierten Abschnitten geschieht. Deshalb ist ein manueller Slider, bei dem wir die Kamera per Hand verschieben, nicht geeignet für die Zeitraffer-Fotografie, stattdessen brauchen wir ein solches motorisiertes System, in dem wir einstellen können, wie weit die Kamera bewegt werden soll und in welchen Abschnitten diese Bewegung stattfindet. Die Bewegung ist nämlich nicht durchgänglich, sondern der Slider bewegt sich immer ein Stück nach vorne, wartet kurz, bis die Kamera das Foto gemacht hat und bewegt sich erst dann ein weiteres Stück nach vorne. Und daraus wird dann hinterher, wenn der Zeitraffer fertig zusammengesetzt ist, die flüssige Bewegung. Die Möglichkeiten, die so ein Slider bietet, sind vielfältig. In diesem Beispiel hier zeige ich Ihnen einmal, wie die Kamera an einem Objekt vorbeifährt und so nach und nach in die Szene einleitet. Das ist sogenannter Revealing oder auch Establishing Shop genannt, wo die Szene von vorne rein noch nicht komplett sichtbar ist, sondern die Kamera sich erst an einem Hindernis vorbeibewegt, um dann nach und nach die komplette Szene zu zeigen. So etwas ist mit einem Slider leicht umsetzbar und es ist auch nicht nötig, dass sich die Kamera dafür sehr weit bewegt. Bei dem Beispiel, was Sie gerade gesehen haben, hat sich die Kamera auch nur die Länge dieses Sliders bewegt, also gerade mal ein Meter. Denn je mehr das Objekt, an dem sich die Kamera vorbeibewegt, an der Kamera dransteht, umso weniger weit muss die Kamera zur Seite fahren, um komplett an dem Objekt vorbeifilmen und vorbei aufnehmen zu können. Deshalb sind Slider typischerweise nicht sonderlich viel länger als dieses Modell hier. Bereiche zwischen 80 Zentimetern, 1 Meter, 1,20 Meter vielleicht noch. Dieser Slider hier ist 1 Meter lang und damit gehört er zum typischen Mittelfeld für die Länge eines Sliders. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Vordergrund der Szene auch etwas zu bieten hat, an dem die Kamera vorbeifahren kann, um so den ganzen Zeitraffer auch spannender zu gestalten. Jetzt zeige ich Ihnen einmal, wie so ein Slider beispielhaft funktionieren kann. Dieser Motor hier bewegt sich jetzt linear auf der Schiene entlang, fährt die Kamera in die entsprechende Richtung. In diesem Modus ist die Bewegung kontinuierlich, in dem Modus für Zeitraffer-Fotografie ist die Bewegung dann stückchenhaft, und gleichzeitig tritt dieses Gerät, dieser Motor, wieder als Intervalometer für die Kamera auf. Das bedeutet, wir brauchen kein externes Intervalometer, sondern wir sehen hier, dass die Kamera mit dem Motor verbunden ist und der Motor übernimmt gleichzeitig die Steuerung des Auslösers der Kamera. Somit ist dieses hier ein komplett geschlossenes System und während der Bewegung wird die Kamera entsprechend ausgelöst, um unseren Zeitraffer aufzunehmen.

Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Lernen Sie, wie Sie selbst spannende Zeitrafferaufnahmen erstellen, bearbeiten und als Video ausgeben, und erfahren Sie, welche Motive sich besonders für diesen Effekt eignen.

2 Std. 43 min (39 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.05.2018

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