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Windows 8 und Windows 8.1 Grundkurs

Speicherspools und Speicherplätze

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Zu den wichtigsten Ressourcen eines Computers gehören die Festplatten und der darauf befindliche Speicherplatz. Damit Ihre Daten weitaus sicherer abgespeichert werden, gibt es in Windows 8/8.1 Speicherplätze und Speicherpools. Sehen Sie selbst.

Transkript

Zu den wichtigsten Ressourcen eines jeden Computersystems gehören die Festplatten und der auf ihnen vorhandene Speicherplatz. So werden dann auch die meisten Windows-Systeme mit immer größeren Festplatten ausgerüstet, oder sie werden durch externe Festplatten ergänzt. Doch viel Speicherplatz bedeutet nicht gleich, dass damit auch die Daten sicher sind. Dazu sind ganz andere Techniken notwendig. Mit den Speicherplätzen hat Microsoft eine davon in dem neuen Betriebssystem Windows 8 integriert. Ich zeige Ihnen in diesem Video, wie Sie diese Speicherplätze einrichten können und so nutzen können, dass Ihre Daten weitaus sicherer abgespeichert werden. Dazu habe ich hier bereits die Systemsteuerung gestartet und wechsle in den Bereich "System und Sicherheit". Dort findet sich ein neuer Eintrag mit der Bezeichnung "Speicherplätze", den ich jetzt einmal auswähle. Hier wird auch nochmal erläutert, was sich hinter den Speicherplätzen verbirgt. Dateien können auf mehreren Laufwerken abgespeichert werden, so dass sie vor einem Laufwerksausfall sicher geschützt sind. Außerdem können Sie diese Speicherplätze beliebig mit anderen Festplatten weiter ergänzen. Die Zusammenfassung mehrerer Speicherplatten wird als "Pool" bezeichnet. Ich zeige Ihnen jetzt, wie Sie einen solchen neuen Pool anlegen und dann einen Speicherplatz erstellen können. Dieses Zeichen zeigt Ihnen sofort, dass für diese Tätigkeit Administrator-Rechte gefordert sind. Das bedeutet, dass nach einem Klick auf diesen Eintrag sich zunächst die Benutzerkontensteuerung meldet und verlangt, dass Sie diesem Eingriff zustimmen. Windows zeigt Ihnen dann alle Datenträger im System, die sich für diese Art der Abspeicherung eignen würden. Aber vorsichtig, hier ist auch noch einmal die Warnung: Wenn Sie einen Datenträger einrichten um ihn für die Speicherpools zu verwenden, dann verschwinden alle Daten darauf. Das heißt, der Datenträger wird neu formatiert. Sie sollten sich also vorher genau vergewissern, ob dieser Datenträger auch wirklich frei ist oder ob Sie die Daten darauf nicht mehr benötigen.  Verwenden können Sie Laufwerke, die über ATA oder S-ATA angeschlossen sind und alle Festplattenlaufwerke, die über USB mit ihrem Rechner verbunden sind. Diese Technik funktioniert nur mit Laufwerken, die direkt mit dem Rechner verbunden sind und bei denen es sich um Festplattenlaufwerke handelt. USB-Sticks können Sie dazu nicht einsetzen. Ich wähle jetzt zwei Festplatten aus, die über USB mit meinem System verbunden sind. Eine Festplatte mit insgesamt 250 GB, natürlich sind hier nur 232 GB angezeigt, aber diese Festplatte besitzt insgesamt 250 GB Speicherplatz und eine große Festplatte mit 1,81 TB, also insgesamt brutto 2 TB Speicherplatz. Das demonstriert einen großen Vorteil der Speicherplätze. Es ist ganz gleich, wie groß die Festplatten sind. Sie können unterschiedlich große, auch unterschiedliche Modelle, das sehen Sie hier auch an der Modellbezeichnung, benutzen. Sie können jede Festplatte in einen Speicherpool integrieren. Das ist sehr vorteilhaft.  Ich drücke jetzt einmal auf "Pool erstellen". Die Laufwerke werden vorbereitet, der Pool wird erstellt und ein neuer Bildschirm erscheint. In diesem Bildschirm treffen Sie nun einige wichtige Entscheidungen. Wie soll der Speicherplatz heißen, den ich hier auf diesen beiden Festplatten erstelle, und unter welchen Laufwerksbuchstaben soll mir dieser Speicherplatz dann zur Verfügung gestellt werden? Und die vielleicht wichtigste Entscheidung der Resilienztyp. Damit ist die Art der Zuverlässigkeit gemeint, mit der Ihr neuer Speicherplatz arbeitet. Wählen Sie hier "Einfach" aus, so ist keine Zuverlässigkeit gegeben. Das heißt, es handelt sich hier um ganz normalen Speicherplatz. Wenn dort etwas passiert, das heißt, eine der beiden Festplatten würde kaputt gehen, dann wären auch Ihre Daten verloren. Benutzen Sie eine Zwei-Wege-Spiegelung, so werden die Daten synchron auf beiden Laufwerken gespeichert. Dadurch steht Ihnen immer noch eine Kopie der Datei zur Verfügung, wenn beispielsweise ein Laufwerk ausfällt. Logischerweise sind dafür dann auch mindestens zwei Laufwerke erforderlich. Wählen Sie eine Drei-Wege-Spiegelung, so sind dann schon mindestens fünf Laufwerke erforderlich, damit diese Art der Spiegelung auch wirklich funktioniert und von jeder Datei drei Kopien angelegt werden. Schließlich bleibt noch die Einstellung "Parität": dabei werden jeweils zu den Dateien zusätzliche Informationen abgespeichert, sodass sie im Zweifelsfall geschützt sind. Für eine solche Konstellation brauchen Sie mindestens drei Laufwerke. Wir haben in unserem Beispiel zwei Laufwerke zu Verfügung, deshalb wählen wir in diesem Fall auch die Zwei-Wege-Spiegelung. Logischerweise stehen uns dann auch nur 1 TB von den insgesamt über 2 TB zur Verfügung, weil doppelt abgespeichert werden soll. Ich drücke jetzt auf "Speicherplatz erstellen". Der Speicherplatz wird formatiert. Und Windows hat mir dann diesen neuen Speicherplatz angelegt. Sie sehen es wird sofort der Windows Explorer geöffnet, und ich besitze hier einen Eintrag, ein neues Laufwerk "E-Speicherplatz" das insgesamt eine Größe von 1 TB haben. Dass sich dieser Speicherplatz jetzt in Wirklichkeit auf zwei Laufwerken befindet, das sieht man nicht, denn Sie haben quasi so etwas wie eine virtuelle Festplatte angelegt, die über beide Laufwerke reicht und dabei eine erhöhte Sicherheit bietet. Sie haben in diesem Video gesehen wie einfach es ist mit Hilfe der Speicherplätze Ihre Daten sicher abzulegen. Eins sollten Sie beim Einsatz dieser Technik aber immer Bedenken: Jedes Mal wenn Sie einen neuen Laufwerks-Pool erstellen oder auch einen Laufwerks-Pool löschen, werden sämtliche Daten auf denen dazu verwendeten Festplatten gelöscht. Die Festplatten werden jedes Mal neu formatiert. Also überzeugen Sie sich genau ob Sie die Daten gesichert haben, bevor Sie einen neuen Speicherpool anlegen oder einen Speicherpool wieder löschen.

Windows 8 und Windows 8.1 Grundkurs

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6 Std. 43 min (68 Videos)
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