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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

Speicherplatz für den Cluster vorbereiten

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In diesem Video konfigurieren Sie gemeinsam mit Tom Wechsler die notwendigen Festplatten, welche anschließend dem Cluster zur Verfügung stehen sollen.
13:58

Transkript

Der Fokus in diesem Video liegt darin, dass wir die notwendigen Festplatten vorbereiten, welche dann dem Cluster zur Verfügung stehen sollen. Hier ein Netzwerk mit drei Clusterknoten. In meiner Umgebung sind zwei Clusterknoten im Einsatz, aber das Prinzip ist immer das Gleiche. CLUSSRV01 hat eine zusätzliche Netzwerkkarte, welche mit dem Storage Netzwerk konfiguriert wurde. CLUSSRV01 hat dann die Möglichkeit, mit dem FILESRV01-Server zu kommunizieren über dieses Storage Netzwerk. Auf FILESRV01 installieren wir zuerst die Rolle iSCSI-Server, damit wir dann später iSCSI-Disks erstellen können. Ich möchte drei solche Disks erstellen. Eine Disk soll dann zur Quorum-Konfiguration zur Verfügung stehen, eine Disk vielleicht dann für Applikationen und eine Disk für virtuelle Maschinen. Wenn ich diese Disks erstellt habe auf FILESRV01, dann werde ich diese über iSCSI an CLUSSRV01 und CLUSSRV02 anbinden, damit dann diese Festplatten zur Verfügung stehen, wenn wir den Cluster konfigurieren. Also der erste Schritt besteht nun darin, dass wir auf FILESRV01 die Rolle installieren - iSCSI-Server, und dann die beiden Clusterknoten mit diesen Festplatten konfigurieren, wenn wir diese auf FILESRV01 erstellt haben. Und dazu verwenden wir auf CLUSSRV01 und CLUSSRV02 den iSCSI-Initiator. Starten wir also Schritt für Schritt die Clusterspeicher-Konfigurationen. Ich befinde auf dem System FILESRV01. Dieser Server soll mir als iSCSI-Server zur Verfügung stehen. Dieser Server hat eine zusätzliche Netzwerkkarte eingebaut. Dieses Netzwerk ist mit dem Storage Netzwerk festgelegt worden, das bedeutet also, es hat die Möglichkeit, über dieses Netzwerk mit CLUSSRV01 und 02 zu kommunizieren. Wir möchten nun auf diesem Server den iSCSI-Server installieren, damit wir diese virtuellen Disks erstellen können. Dazu verwende ich Verwalten Rollen und Features hinzufügen. Diese Seite möchte ich nicht mehr angezeigt haben. Weiter. Dann rollenbasierte/ featurebasierte Installation. Der Zielserver ist bereits markiert. Ich wähle Weiter, und dann navigiere ich zu Datei-/Speicherdienste. Ich öffne Datei- und iSCSI-Dienste, und ich markiere iSCSI-Zielserver. Dann geht es weiter. Dann brauche ich keine zusätzlichen Features. Wir können den Zielserver bei Bedarf automatisch neu starten lassen, brauche allerdings keinen Neustart, und ich wähle Installieren. Nun wird diese Rolle auf FILESRV01 installiert. Selbstverständlich hätten Sie auch die Möglichkeit gehabt, diese Rolle über die PowerShell zu installieren. Beide Wege führen zum gleichen Ziel. Wenn diese Installation abgeschlossen ist, dann starte ich mit dem Erstellen der ersten virtuellen Disk. Die Installation ist erfolgreich abgeschlossen, und ich wähle Schließen. Und jetzt navigiere ich zu Datei -/Speicherdienste, anschließend zu iSCSI. Und um sicher zu gehen, dass diese Rolle im Server-Manager erkannt wird, aktualisiere ich den Server-Manager. Einfach auf Nummer sicher zu gehen. Nun starte ich über diesen Link die Konfiguration der iSCSI-Datenträger. Ich wähle also diesen Link aus. Es startet der Assistent, um diese virtuellen Festplatten zu erstellen. Ich kann bestimmen, welcher Server das ist. In meinem Fall ganz klar: FILESRV01. Und dann kann ich ein Volume auswählen, und ich möchte diese virtuellen Disks auf dem zusätzlichen Volume ablegen, auf dem E:-Laufwerk. Und nun geht es weiter. Jetzt kann ich einen Namen bestimmen, und ich versuche, da eindeutige Namen zu verwenden. Zuerst starte ich mit iSCSI, also iscsi- und dann der Name quorum, also iscsi-quorum. Dann weiß ich ganz genau, das ist die Quorum-Disk, und nun geht es weiter. Ich kann eine Größe festlegen. Diese Quorum-Disk muss nicht sehr groß sein. Das werde ich später erklären, was Quorum überhaupt ist. Ich verwende die Größe 1 Gigabyte und Dynamisch erweiterbar. In einer produktiven Umgebung würden Sie bei der Quorum-Disk vielleicht auch noch Dynamisch erweiterbar auswählen. Alle anderen Disks, die wir dann erstellen, diese würden Sie mit einer festen Größe festlegen. In meiner Testumgebung möchte ich nicht solche massiven Datenfestplatts belegen. Darum verwende ich immer Dynamisch erweiterbar. Nun geht es weiter. Nun kann ich ein neues iSCSI-Ziel auswählen, und ich wähle Weiter. Ich kann einen Namen festlegen, und hier verwende ich wiederum iSCSI, und dann verwende ich -quorum. Und nun geht es weiter. Und jetzt kann ich den Zugriffserver beziehungsweise den Initiator hinzufügen. Und ich wähle hier Hinzufügen. Jetzt hätte ich die Möglichkeit, nach diesen beiden Knoten zu suchen, CLUSSRV01 und 02, weil diese den iSCSI-Initiator verwenden, um diesen Zielserver zu erreichen. Das werde ich aber nicht über diesen Assistenten ausführen. Nein, ich möchte verifizieren, können meine Clusterknoten mit FILESRV01 über iSCSI kommunizieren. Und darum verwende ich den anderen Ansatz. Ich navigiere zu CLUSSRV02, starte dort den Initiator, und ich versuche, FILESRV01 zu erreichen. Ich zeige Ihnen gleich, wie ich das meine, also diesen Assistenten werde ich schließen. Und wenn wir die Konfiguration auf CLUSSRV01 und 02 vorbereitet haben, dann werden diese beiden Server hier sichtbar sein. Darum wähle ich hier Abbrechen. Ich befinde mich auf CLUSSRV02, und über den Server-Manager starte ich den iSCSI-Initiator. Es erscheint dann die Frage: "Möchten Sie diesen Dienst starten und den Dienst so einstellen, dass er bei jedem Neustart automatisch gestartet wird?" Ja, das möchten wir. Der iSCSI-Initiator wird gestartet. Und jetzt suche ich mit dem Initiator den FILESRV01. Ich möchte also das Portal von Hand oder manuell ermitteln. Ich navigiere zum Register Suche und ich wähle Portal ermitteln aus. Mein FILESRV01-Server hat die IP-Adresse 192.168 und dann die 5.20, Standardport 3260. Und jetzt kommt ein wichtiger Moment. Wählen wir hier die Schaltfläche Erweitert aus, weil jetzt kann ich bestimmen, über welches Netzwerk soll die Kommunikation aufgebaut werden. Der lokale Adapter ist Microsoft iSCSI-Initiator. Initiator-IP, das ist die IP-Adresse mit der 5.22, also192.168.5.22. Hier kann ich bestimmen, dass die Kommunikation über dieses Netzwerk abgewickelt werden soll. Und nun verwende ich OK, und nochmals OK. Nun ist dieses Portal hier festgelegt. Und genau die gleiche Konfiguration werde ich nun auf CLUSSRV01 durchführen. Ich befinde mich auf CLUSSRV01. Den iSCSI-Initiator habe ich gestartet. Ich habe zum Register Suche navigiert und ich wähle auch hier Portal ermitteln aus. Die IP-Adresse von FILESRV01 ist 192.168.5.20, der Standardport 3260, dann Erweitert und ebenfalls wieder lokaler Adapter ist Microsoft iSCSI-Initiator. Die Initiator-IP ist in diesem Fall 192.168.5.21. Ich verwende OK und ebenfalls OK. Und dieses Ziel ist nun festgelegt. Und jetzt navigiere ich zurück zu FILESRV01 und dann muss ich die beiden Knoten sehen in meinem Konfigurationsassistenten. Ich gehe also zurück zu FILESRV01. Ich befinde mich auf FILESRV01. Der Assistent, für den iSCSI-Datenträger zu erstellen, ist immer noch gestartet. Und jetzt wähle ich wieder die Schaltfläche Hinzufügen. Und jetzt sehen wir den Unterschied. Diese beiden Clusterknoten sind nun sichtbar. Jetzt können wir diese auswählen. Und das beweist, dass die beiden Knoten mit FILESRV01 kommunizieren können. Wir haben also zuerst die Kommunikation gestartet von FILESRV01, haben eine Pause gemacht und haben dann die Vorbereitung getroffen auf den beiden Clusterknoten, und jetzt sind diese beiden sichtbar. Ich markiere also den ersten Knoten und ich verwende OK. Dann wähle ich wieder Hinzufügen. Ich markiere den zweiten Knoten und wiederum OK. Nun sind diese beiden Ziele hier eingetragen, und jetzt kann ich weiter auswählen. Ich möchte keine Authentifizierungsdienste aktivieren. Ich wähle Weiter und nun eine Übersicht, und ich wähle Erstellen. Jetzt wird dieser virtuelle Datenträger erstellt und steht dann zur Verfügung auf den beiden Clusterknoten, wenn wir dort die Konfiguration abschließen. Dieser virtuelle Datenträger wurde erfolgreich erstellt. Ich kann diesen Assistenten schließen. Wir sehen den Zielnamen iscsi-quorum und Zielstatus Nicht verbunden. Jetzt müssen wir auf den beiden Knoten die iSCSI-Konfigurationen im iSCSI-Initiator abschließen, damit diese virtuelle Disk dann verfügbar ist auf den Clusterknoten. Und dazu navigiere ich zu CLUSSRV01. Ich befinde mich auf dem System CLUSSRV01. Der Initiator ist immer noch gestartet. Und jetzt ein kleines Vorher-/ Nachherszenario. Wenn ich die Datenträgerverwaltung starte, mit Rechtsklick auf die Startfläche wähle ich Datenträgerverwaltung, dann hat dieses System zur Zeit eine Festplatte. Und genau das enden wir jetzt mit dieser iSCSI-Konfiguration. Zuerst einmal navigiere ich zu Ziele und ich wähle Aktualisieren. Dann wird das Ziel angezeigt. Hier haben wir ein neues Ziel, und ich verwende nun die Schaltfläche Verbinden. Und jetzt ist es wieder ganz wichtig, dass wir Erweitert auswählen, weil ich möchte hier auch wieder bestimmen, über welches Netzwerk soll diese Kommunikation stattfinden. Der lokale Adapter ist Microsoft iSCSI-Initiator. Die Initiator-IP ist 192.168.5.21. Das ist das Storage Netzwerk. Und das Zielportal, die IP-Adresse, ist die 5.20. Somit kann ich festlegen, dass sämtlicher Storageverkehr über dieses Netzwerk Nummer 5 abgewickelt wird. Und ich wähle OK und dann wieder OK. Nun ist dieses Ziel verfügbar. Ich navigiere zu Volumes und Geräte und wähle Automatisch konfigurieren. Und jetzt gehe ich zurück zur Datenträgerverwaltung, um zu verifizieren, was passiert ist. Ich verwende also die Datenträgerverwaltung, und wir sehen nun in der Tat, wir haben nun eine zusätzliche Disk. Und diese zusätzliche Disk wird vom Betriebssystem so interpretiert, als ob diese physisch eingebaut ist. Und jetzt müssen wir noch diese Disk initialisieren, und da ist ein ganz wichtiger Punkt. Diese Initialisierung der Disk und dann auch das Formatieren dürfen Sie nur auf einem Knoten durchführen, also diese Disk nur auf CLUSSRV01 initialisieren, formatieren und dann nichts mehr machen auf CLUSSRV02. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Wenn Sie das gemacht haben, können Sie die weiteren Disks ebenfalls konfigurieren, dann eine zusätzliche Disk beispielsweise für die Applikationen und eine weitere Disk für virtuelle Maschinen, damit dann schlussendlich im Cluster drei virtuelle Festplatten in die Clusterkonfiguration implementiert werden können. In diesem Video habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie die Speichervorbereitungen treffen müssten, welche Festplatten Sie erstellen müssen auf dem iSCSI-Zielserver, wie Sie diese Festplatten dann über den iSCSI-Initiator auf CLUSSRV01 und 02 einbinden können, dass Sie dann die Festplatten auf einem Knoten initialisieren und formatieren können. Und dann sind die Vorbereitungen getroffen, dass wir im nächsten Schritt einen Cluster erstellen können.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

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4 Std. 29 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.08.2017

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