Azure: Basiswissen für Administratoren

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Für Azure Storages verwendet man den Azure Storage Explorer und das Azure-Portal für den Upload von Testdaten. Außerdem erfahren Sie hier mehr über die Bereitstellung produktiver Storages.
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Transkript

Jetzt ist der Storage Account erstellt, und wir können uns erst einmal einen Überblick verschaffen über die Zusammenfassung der Parameter, die wir bisher gesetzt haben, und natürlich auch über die unterschiedlichen Dienste, die enthalten sind, nämlich der Blob Storage, der später Festplatten aufnehmen wird, der File Storage, der über das SMB-Protokoll ansteuerbar ist und der als sozusagen Fileserver in der Cloud verwendet werden kann, den Table Storage, der kein Schema beinhaltet und als sogenannte NoSQL-basierte Database als Speicher für strukturierte Daten in der Cloud fungieren kann. Und dann haben wir hier noch den sogenannten Queue Storage, auf Deutsch Warteschlangen, der von Entwicklern genutzt wird, um Messaging-Lösungen zu implementieren. Das Einbinden einer Azure-Dateifreigabe und das Zugreifen unter Windows über den Windows Explorer ist übrigens in diesem Beitrag dokumentiert, unter der Voraussetzung der Verwendung einer bestimmten Windows Version. Und das schaut dann so aus, dass man eine Dateifreigabe erstellt und dann anschließend in sein Windows einbetten kann, unter der Voraussetzung, dass man nicht oder nicht so gerne mit dem Azure Storage Explorer arbeitet, was natürlich eine andere Möglichkeit ist, um an diese Daten heranzukommen. Wenn Sie hier jetzt Daten hochladen möchten, können Sie das entweder über den Storage Explorer machen, sofern Sie den installiert haben. Falls das nicht der Fall ist, können Sie diesen einfach kostenlos bei Microsoft herunterladen, indem Sie über eine Suchmaschine suchen nach Azure Storage Explorer. Und dann müssen Sie natürlich als allererstes eine Verbindung herstellen mit einem entsprechend autorisierten Account gegen eine bestimmte Cloud. Wie wir bei diesem Training bereits gesehen haben, gibt es bestimmte getrennte Governance Clouds. In diesem Fall entscheiden wir uns natürlich für Azure, weil ich nämlich meine Daten in der europäischen Cloud in Dublin beziehungsweise Amsterdam liegen habe. Dann authentifizieren wir uns mit einem entsprechend berechtigten Konto. Jetzt bekommen wir unsere Subscription angezeigt, klicken auf Übernehmen, und hier sehen wir jetzt unseren Storage Account, den wir angelegt haben. Und den können wir jetzt benutzen, um Dateien hochzuladen. Machen wir also weiter mit dem sogenannten File Storage beziehungsweise mit dem File Share. Erst einmal müssen wir einen neuen File Share erstellen, den nenne ich fileshare1, und hier gibt es jetzt die Möglichkeit Dateien hochzuladen. Über eine Explorer-Möglichkeit gehen wir auf Dokumente, hier habe ich ein paar Beispieldokumente vorbereitet, die ich jetzt hochladen möchte. Die werden jetzt hochgeladen. Aufgrund der Tatsache, dass das relativ kleine Dokumente sind, ist das nach wenigen Sekunden erledigt. Und jetzt können wir mal einen Blick werfen auf unseren fileshare1, und hier sehen wir dann unsere Dokumente. Das heißt, auf diese Art und Weise gibt es dann die Möglichkeit Daten in einem Azure Storage bereitzustellen. Hier sehen wir das Kontingent in Höhe von 5120 GB, was hier standardmäßig eingetragen worden ist. Machen Sie sich bitte wegen dem Kontingent keine Sorgen. Dafür wird keine Consumption erzeugt, sondern es geht wirklich nur darum, wie viel Storage Sie tatsächlich in Anspruch nehmen. Als nächstes Beispiel gucken wir uns den Blob Storage etwas genauer an auf Basis eines konkreten Beispiels, wo bereits Daten bestehen. Das machen wir in dem Fall über unseren Storage Explorer und navigieren mal zu einem Storage Account, der von einer virtuellen Festplatte zur Ablage genutzt wird. Das heißt, wir gucken hier in die Blob Container und sehen hier ein Beispiel für virtuelle Festplatten. Und was Ihnen vielleicht gleich ausfallen wird, ist das Format dieser Festplatten, nämlich VHD statt VHDX. VHDX-Formate sind mit Azure nicht kompatibel, das heißt, Sie müssen, wenn Sie eine virtuelle Festplatte nach Azure bringen möchten, in dieser konvertieren, in das VHD-Format. Als letztes zeige ich Ihnen noch den sogenannten Table Storage. Hier gibt es die Möglichkeit Tabellen zu erstellen. Das heißt, ich nehme das table1, und hier gibt es nun die Möglichkeit über Import beziehungsweise eine Spalten- beziehungsweise Zeilenbenennung eine Tabelle aufzubauen, wie Sie das sicherlich bereits schon häufig gesehen und gemacht haben. Das heißt, als Nächstes gucken wir uns nun die anderen Einstellungsmöglichkeiten innerhalb dieses Storage Accounts an, nachdem wir gesehen haben, was wir hier so alles hochladen können. Dann gucken wir uns an, was wir hier für weitere Einstellungsmöglichkeiten in einem Storage Account haben. Der erste wichtige Punkt sind die sogenannten Zugriffsschlüssel. Die werden verwendet, um mit Applikationen eine Vollzugriffverbindung mit einem Storage Account aufzubauen. Falls einer dieser Schlüssel kompromittiert werden sollte, gibt es die Möglichkeit trotzdem einen reibungslosen und unterbrechungsfreien Betrieb zu gewährleisten, indem man Schlüssel austauscht beziehungsweise neu generiert in der folgende Reihenfolge: Erst einmal hat man eine Applikation natürlich im Betrieb auf Basis des Schlüssels Nummer 1. Wenn man den Verdacht hat, dieser Schlüssel müsste erneuert werden beziehungsweise er ist einfach an der Reihe erneuert zu werden, dann setzt man in der Applikation den Key Nummer 2 ein und kann dann in aller Ruhe den Schlüssel Nummer 1 erneut generieren und anschließend setzt man den Schlüssel Nummer 2 wieder um auf den Schlüssel Nummer 1 innerhalb der Applikation und kann dann anschließend den Schlüssel Nummer 2 regenerieren. Auf diese Art und Weise bekommt man eine unterbrechungsfreie Regeneration des Zugriffsschlüssels hin. Dann haben wir als Nächstes auf die Konfiguration des Storage Accounts zuzugreifen, um nachträglich die Replikationseigenschaften von diesem Storage Account zu verändern. Sie haben gerade den Zugriffsschlüssel gesehen. Den können wir auch generieren, und zwar über im Sinne von einem Dienst namens Shared Access Signature. Das bedeutet, wir können hier einstellen, dass wir einen Schlüssel generieren wollen, der nur für einen bestimmten Zeitraum gültig ist, und dann können wir diesen entsprechenden Token an die Developer verteilen beziehungsweise in unsere Applikation einbauen. Darüber hinaus gibt es hier noch die Möglichkeit sämtliche Eigenschaften von diesem Storage Account noch einmal abzurufen. Wir sehen, dass es hier eine weltweit eindeutige Domain, die einen Endpunkt bereitstellt, damit wir diesen Storage überall auf der Welt erreichen können, und darüber hinaus gibt es natürlich auch die Möglichkeit diesen Storage Account über das im Azure Resource Manager übliche Templating-Verfahren zu vervielfältigen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit die Einstellungsmöglichkeiten vom Blob-Dienst, vom Dateidienst, vom Tabellenspeicherdienst und vom Warteschlangendienst beziehungsweise Queue Storage noch einmal hier einzusehen und Einstellungsmöglichkeiten anzuschauen. Als Nächstes noch ein kleiner Hinweis zum Preisrechner, wo Sie die Möglichkeit haben den Azure Storage durchzurechnen im Hinblick auf Region, Typ, Tarif und Datenredundanz. Ich würde Ihnen empfehlen, spielen Sie einfach mal mit diesen Werten herum, um ein Gefühl für das Preismodell zu entwickeln. Natürlich gilt hier das Prinzip: Je höher die Redundanz, desto höher die Kosten, und je schneller der Storage, den Sie auswählen im Hinblick auf Premium-Storage beziehungsweise Standard-Storage, das wirkt sich natürlich auf den Preis aus. Jetzt haben Sie eine ganze Menge über Storage gesehen. Jetzt möchte ich Ihnen noch kurz etwas über die Grenzwerte erzählen. Ein wesentlicher Grenzwert ist folgender: Von den 200 Storage Accounts, die wir hier erstellt haben, haben wir jetzt noch ein Guthaben von 199 Storage Accounts in dieser Subscription, minus die Storage Accounts, die auch vorher schon vorhanden waren. Das heißt, wenn ich in einer Subscription mehrere Storage Accounts erstelle, kann ich das maximal auf 200 Storage Accounts hochziehen innerhalb meiner Subscription. Wenn ich mehr erstellen möchte, kann ich das auf Support Anfrage Basis bei Microsoft noch mal hochziehen lassen auf 250 Storage Accounts. Spätestens dann muss ich aber zusehen, dass ich diese Storage Accounts auf mehrere Subscriptions verteile oder zumindest meine virtuelle Maschinen umswitche beziehungsweise aufsetze auf sogenannten Managed Disks. Das ist ein separater Dienst, der in der Lage ist ohne Storage Account auszukommen. Wenn es nun darum geht eine produktive Umgebung auf Basis von Azure Storage aufzuziehen, sollte man sich schon etwas intensiver mit dem Thema Storage auseinandersetzen, um das Thema Verfügbarkeit beziehungsweise Performanz vernünftig abdecken zu können. Hier geht es um typische Betriebsthemen wie: Wie schnell ist der Storage abrufbar, wie sind die Latenzzeiten, wie schnell kann gesichert und wiederhergestellt werden? Solange wir in Testszenarien unterwegs sind, sollten und können Sie natürlich ausprobieren beziehungsweise herumspielen. Wenn es in produktive Szenarien geht, ist es wichtig sich näher mit diesem Thema auseinanderzusetzen, und da geht es natürlich um solche Fragen wie: Soll ich Managed Disks verwenden oder nicht, soll ich Standard- oder Premium-Speicher verwenden um meine Workloads abzuwickeln et cetera. Darüber hinaus gibt es noch eine Checkliste für die Leistung und die Skalierbarkeit von Microsoft Azure Storage, wo ich Ihnen raten würde einen Blick da reinzuwerfen, um sich über die wesentlichen Eigenschaften von Azure Storage zu informieren. Das ist jetzt eine ganze Menge Kontent in einem Video gewesen, und ich hoffe, ich konnte Ihnen in diesem Video einen Überblick verschaffen über die Möglichkeiten und die Eigenschaften von Storage in Azure.

Azure: Basiswissen für Administratoren

Lernen Sie das Wichtigste, was Sie als IT-Adminstrator über die Möglichkeiten von Azure wissen müssen.

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Erscheinungsdatum:07.09.2017

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