Six Sigma: Green Belt

SPC-Regelkarten für attributive Daten

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Dieser Film zeigt, wie Sie verschiedene Arten von SPC-Karten für attributive, diskrete Daten auswählen und einsetzen. Sie lernen dabei die Kartentypen P, NP, C und U kennen.
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Transkript

Mithilfe von SPC-Regelkarten sind Prozessverantwortliche in der Lage zu erkennen, wann sie eingreifen müssen und wann der Prozess sich selbst überlassen werden kann. Sprechen wir hier nun über SPC-Karten für attributive, diskrete Daten. Es gibt vier Arten von attributiven SPC-Karten. Es gibt die P-Karte, die den Anteil fehlerhafter Einheiten darstellt, zum Beispiel den Anteil von fehlerhaft gestellten Rechnungen. Und es gibt die NP-Karte, die die Anzahl fehlerhafter Teile darstellt, zum Beispiel die Anzahl von fehlerhaft gestellten Rechnungen. Dann gibt es noch die C-Karte, die die Fehleranzahl zeigt, zum Beispiel die Anzahl von Fehlern in Rechnungen. Und zuletzt noch zur U-Karte. Sie zeigt die Anzahl der Fehler pro Einheit, zum Beispiel die Anzahl von Fehlern pro Rechnung. Hier sehen Sie eine NP-Karte für die Anzahl von Fehlproduktionen. Der Mittelwert der Fehlproduktionen liegt bei 12 auf der Mittellinie. Der Prozess ist unkontrolliert, weil ein Datenpunkt über der oberen Eingreifgrenze liegt. Er muss untersucht und korrigiert werden. Aber gibt es noch weitere unkontrollierte Punkte? Hier ist eine Liste mit nicht beherrschbaren Prozessbedingungen für attributive SPC-Karten. Erstens: Ein Datenpunkt außerhalb der Eingreifgrenzen. Dann neun Punkte hintereinander auf derselben Seite der Mittellinie. Dann sechs Punkte hintereinander, die alle auf- oder alle absteigen. Und schließlich 14 Punkte hintereinander, die abwechselnd nach oben und nach unten gehen. Wenn wir die vorherige NP-Karte auf diese Bedingungen testen, sehen wir Folgendes: Die Zahlen zeigen die unkontrollierten Prozessbedingungen, die hier zutreffen. Bedingung 1 trifft zu, weil ein Datenpunkt außerhalb der Eingreifgrenzen liegt. Und Bedingung 2 trifft zu, weil es neun Punkte hintereinander auf derselben Seite der Mittellinie gibt. Dieser Prozess ist also außer Kontrolle. Ob Sie den Prozess mit einer P-, NP-, C- oder U-Karte steuern – anhand dieser Bedingungen wissen Sie, ob Sie eingreifen müssen oder nicht.

Six Sigma: Green Belt

Lernen Sie das, was Sie als Green Belt brauchen: Messsystemanalyse, beschreibende Statistik, Hypothesenprüfung, statistische Versuchsplanung, statistische Prozesssteuerung usw.

1 Std. 43 min (26 Videos)
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Erscheinungsdatum:31.07.2018

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