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Grundlagen der Fotografie: Filter

Sonnenuntergang mit hartem Verlaufsfilter

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Die hier vorherrschende, untergehende Sonne im Gegenlicht bei einigermaßen geradem Horizont bekommen Sie mit einem harten Verlaufsfilter in den Griff. So gelingen auch abends noch beeindruckende Aufnahmen.
03:25

Transkript

Jetzt sind wir an einer Location, wo die untergehende Sonne eine große Rolle spielt. Ich würde das jetzt gerne so aufnehmen wollen, dass ich dieses starke Licht, was von oben kommt, und mir beim Fotografieren eben diesen unteren Teil der Landschaft, das in den Tiefen absaufen lässt. Das möchte ich so ausgleichen, dass ich da oben dieses grelle Licht abfedere, abmindere durch einen Verlaufsfilter, und der Horizont erscheint mir, der ist nicht grade wie am Meer, aber ich meine, er ist immer noch geeignet für einen harten Verlaufsfilter. Weil der harte Verlaufsfilter mir den besten Kontrastwert in diesem Areal jetzt hier schafft, weil er eben oben gleichmäßig stark abdunkelt, und das brauche ich jetzt, weil die Sonne ist eigentlich noch sehr weit oben. Aber das ist so eine Zeit, mit der ich gerne spiele. Bis zu dem richtigen Sonnenuntergang ist es noch circa 1/2 bis 3/4 Stunde. Und in der Zeit kann man natürlich noch wunderbare Aufnahmen machen. Und ich bin immer wieder erstaunt, was da mit Filtern alles möglich ist. Ich möchte jetzt einfach mal eine Aufnahme ohne Filter machen. Und dann schiebe ich von oben einen Verlaufsfilter rein, der die Stärke 0,9 hat, einfach deshalb so stark ist, weil das Licht oben sehr konzentriert ist. Und wenn ich das nicht fotografiere, das sieht man ja dann an der Aufnahme ohne Filter, ist die Landschaft unten nur noch schemenhaft zu erkennen, und ich sehe überhaupt keine Details. Aber da hätte ich gerne welche! Das mache ich jetzt mal. Ich habe jetzt eine Blende von 13 eingestellt, was mir eine starke Schärfentiefe garantieren soll, und das ist eine Belichtungszeit von 1/50. Das ist jetzt meine Aufnahme; die möchte ich mir fast gar nicht angucken! Weil ich sehr wenig Zeichnung unten habe, und der Himmel trotzdem oben ausgefressen ist. Jetzt möchte ich einfach das umkehren, und den Himmel schön, gleichmäßig dunkel erscheinen lassen, mit einem Sonnen-Spot drin, und unten möchte ich Details wiederfinden im Bild. Und das möchte ich mit dem Verlaufsfilter erreichen. Den schiebe ich jetzt... auf meinen Horizont. So! Jetzt bloß noch mal zur Kontrolle. Der Verlaufsfilter, quasi hat jetzt die Belichtungszeit von 1/50 auf 1/25 reduziert. Das ist alles in der Blendenvorwahl, in der Zeitautomatik. Und wenn ich mir das Bild jetzt angucke, ist da schon ein himmelweiter Unterschied, und das ist was, was ich extrem schätze. Also man kann sehr viel Zeichnung in dem unteren Bereich sichern, durch den eingeschobenen, harten Verlaufsfilter in diesem Fall, der mir oben die Kontraste abfedert, sozusagen dämpft, um mir unten die Details zu sichern.

Grundlagen der Fotografie: Filter

Lernen Sie, dynamische und statische Motive mit Filtern abzubilden. ND- und Polfilter kommen zum Einsatz, um satte Farben, fließendes Wasser und ziehende Wolken festzuhalten.

3 Std. 43 min (39 Videos)
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