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Composing mit Photoshop: Auto in Bewegung

Sonnenreflex mit Lensflare Studio erzeugen

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Das Erzeugen eines Sonnenreflexes ist mit Photoshop zwar möglich, doch relativ zeitaufwändig. Daher legen Sie den Reflex im Programm "Lensflare Studio" an, exportieren die Datei und fügen sie in Photoshop wieder ein.
06:15

Transkript

Sehr gerne würde ich in diese Datei noch eine Lichtquelle, sprich eine Sonne einbauen. Da gibt es zwei Möglichkeiten. Natürlich muss die von hier kommen, aber wir können die entweder direkt auf den Himmel legen oder wir tun so, als würde sie sich in dieser Glasfassade spiegeln. Das hätte den gestalterischen Vorteil, dass Sie mit der Sonne nicht ganz soweit hier in die Ecke müssen, sondern ein bisschen mehr in der Bildmitte bleiben und eine Reflexion ist ja eigentlich schon meistens eine ziemlich coole Idee. Wir schauen einfach mal, wie es besser aufsieht. Dazu verlassen wir aber Photoshop, weil wir das nicht mit Photoshop machen, sondern mit einem Programm, das sich LensFlare Studio nennt. Das gibt es momentan zumindest leider nur für den Mac. Ich hoffe, dass es demnächst auch für den PC erhältlich ist. Können Sie mal checken, bei brainfevermedia.com gibt es dieses Programm, kostet auch nicht viel und es gibt vor allem eine Free Trial-Version. Also Sie können das erst mal testen, bevor Sie es kaufen, wenn Sie es kaufen wollen überhaupt. So, ich zeige es Ihnen aber und dazu müssen wir dieses Bildchen hier als JPEG-Datei erstmal speichern. D. h. ich "Speichere unter" in diesem Fall: JPEG. Wir müssen auf diese JPEG-Datei später nicht mehr zurückgreifen, von daher ist es kein Problem, auch selbst dann, wenn Sie das jetzt in einer relativ schlechten JPEG-Kompression speichern würden. Machen wir natürlich nicht. Speichern wir als einen Zwölfer, wunderbar. Jetzt können wir im Prinzip Photoshop verlassen, bzw. wir können LensFlare Studio öffnen. Das sieht so aus, ich mache es etwas größer, dass Sie das sehen können, in seiner vollen Schönheit und da gehe ich erst mal her und öffne eine Datei. Sie sehen, dass es auf englisch daherkommt. Das ist aber nicht dramatisch, denn vieles von dem, was wir hier machen, das erklärt sich wahrscheinlich von alleine. So, "Speedcar.jpg", das ist die Datei, die wir öffnen wollen und die wir jetzt hier drin finden und das ist sozusagen unsere Spielfläche. Auf der linken Seite haben Sie die ganzen Möglichkeiten, die dieses Programm bietet, von Sonnen-Flares über das Gleiche mit Kunstlichtquellen, dann haben wir hier die Spherical Lenses und wenn Sie einfach mal drauf klicken, dann sehen Sie sofort, was es bedeutet, und was man damit alles anfangen kann. Bevor Sie sich theoretisch da zu sehr den Kopf zerbrechen, probieren Sie einfach mal damit ein bisschen rum. Elemente sind eher so Kleinigkeiten, die man da noch draufsetzen kann, damit wäre ich sehr vorsichtig, weil, ob das noch so ungefähr der physikalischen Grundlage entspricht, weiß ich nicht, muss man ein bisschen vorsichtig sein mit. Dann gibt es hier noch viele Sachen für Porträt-Fotografen. Ich glaube, da kann man auf jeden Fall schön mit spielen mit diesen Geschichten. Ich gehe jetzt erstmal... wo gehen wir denn hin? Was nehmen wir denn? Wir nehmen hier die "SUN FLARES", da habe ich schon mal ein bisschen gespielt und habe mir diesen "Sun Flare 8" ausgeschaut, den nehmen wir. Also Doppelklick darauf, dann brauche ich ihn bloß noch dorthin zu schieben, wo ich Ihn gerne hätte und Sie sehen, dass er recht natürlich aussieht. Sicherlich nicht, wenn wir ihn hier aus dem Baum kommen lassen, aber hier auf die Reflexion draufgelegt, gefällt er mir sehr gut. Genau da kann das Ding bleiben. Ich gehe zum Edit-Part und kann natürlich noch wenig größer skalieren, kleiner skalieren. Man kann mit der Opazität ein bisschen spielen. Allerdings, sobald man das tut, geht man auch sofort in eine andere Farbigkeit rüber. Also Vorsicht damit, das Gamma kann man verändern, damit sehen Sie, dass sich das Verhältnis von dem inneren Kern und der Überstrahlung verändert. Gerne ein bisschen mehr davon. Die Sättigung möchte ich gar nicht haben, kann ich also weit nach unten setzen, so ungefähr und die Artefakte, das sind die, die man hier gerade kaum sieht, hier diese Lens Flares, die hier, genau die und die kann ich über das Artefakt, der Regler hier, natürlich runternehmen. Ich möchte die aber gerne behalten, also lasse ich sie drin. Überlegen Sie sich, ob Sie vielleicht noch auf diese Art und Weise die Scheinwerfer einschalten wollen. Ich finde nicht, dass es unbedingt notwendig ist. Wir haben helllichten Tag, lasse das also schön bleiben und das, was wir jetzt gemacht haben könnten wir speichern. Wir wollen das aber als JPG haben, müssen es also exportieren. Also muss dieser Befehl "Export Image" herhalten . Bevor Sie das machen, schalten Sie einfach hier unten die Bildebene aus, dann bleibt das als schwarze Datei übrig, und Sie können Sie nachher einfach drüber legen. Das ist eigentlich der Kniff, den man braucht um mit diesem Programm wirklich schön arbeiten zu können. Das bedeutet, Sie gehen zu "File" "Export Image", ich speichere das auch wieder als JPEG, ich möchte nur diese schwarze Linie haben, speichere das als "lensflare" und zwar dahin, wo wir vorhin unser Grundbild, unser Speedcar.jpg hergenommen haben, speichere das Ganze und kann danach das Programm beenden. Weiter speichern möchte ich es nicht, sondern ich möchte genau das, was wir da gerade gespeichert haben, jetzt verwenden. Ich öffne die Datei, wir gucken die erst mal vorsichtig an: lensflare.jpg, genau, ob die uns so gefällt. In Photoshop mag sie ein bisschen anders aussehen. Sehr gut, genauso hätte ich es gerne, d. h. ich nehme das Verschieben-Werkzeug und schiebe die hier auf unser Speedcar drauf, drücke die Shift-Taste, dann landet das Ding genau da, wo es landen soll. Jetzt müssen wir das Schwarz wegkriegen. Es steht auf "Normal" und wenn wir einen dieser Befehle, eine dieser Füllmethoden verwenden, wird es garantiert dunkler, das ist bei schwarz keine gute Idee. Eine davon dürfte besser funktionieren, wir probieren es mit "Aufhellen", nicht so sehr schön, aber "Negativ multiplizieren" müsste prima funktionieren. Mit mehr Kontrast kriegen Sie das, wenn Sie es auf "Farbig Abwedeln" setzen, aber das macht natürlich den Lensflare ziemlich kaputt. "Linear abwedeln" macht zwar außenrum das noch ein bisschen schöner, aber ich glaube, dass wir mit "Negativ multiplizieren" das beste Ergebnis kriegen. So, und damit haben wir das Licht eingebaut, ohne Photoshop zu verwenden. Wenn Sie so etwas malen wollten, auch mit diesem hübschen Streaks, die man da sieht, mit diesen Streifen, mit den Strahlen, dann haben Sie ganz schön zu tun, deswegen, überlegen Sie sich, ob Sie vielleicht mit LensFlare Studio was anfangen können.

Composing mit Photoshop: Auto in Bewegung

Lernen Sie, wie Sie ein dynamisches Auto-Composing realistisch umsetzen. Sehen Sie, wie das Motiv in Bewegung fotografiert und in Photoshop bearbeitet wird.

2 Std. 38 min (26 Videos)
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