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Composing mit Photoshop: Lady in Black

Sonnenlicht einmalen

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Das Gegenlicht muss seine Entsprechung auf dem Himmel finden. Die Wolken schieben Sie dafür einfach zur Seite, bis Sie die Sonne an die passende Stelle malen können.
05:14

Transkript

Damit unser Model auch tatsächlich, wirklich im Bild ankommt, müssen wir natürlich auch noch dafür sorgen, dass so was wie dieses Gegenlicht, was wir hier schon angelegt haben, am Himmel auch wirklich sichtbar wird. Und wenn wir es am Himmel sichtbar machen, dann sollte es möglichst ziemlich genau hinter dem Model sein. Sicherlich deutet die helle Seite der Haare an, dass es eher diese, also von uns aus gesehen, rechte Seite sein sollte, ja und das können wir doch erst mal tun. Allerdings, wenn wir hierhin eine Sonne malen wollen, dann ist das ein bisschen schwierig, weil an der Stelle ist normal eine Wolke, deswegen ist es gut, dass wir so viel Spielraum haben, und deswegen können wir unseren Himmel einfach mal so weit rüberfahren, nach links, von uns aus gesehen, links, bis wir an dieser Stelle, wo ich gerne die Sonne malen würde, tatsächlich blauen Himmel haben, so, perfekt - genau da! Und wir haben trotzdem noch genügend Spielraum hier, haben also hier noch nichts abgeschnitten. Das heißt, wir können über all diesen Ebenen jetzt eine Neue Ebene anlegen, und die am besten mal Sonne nennen. Und die Sonne selbst ist natürlich wahnsinnig hell, so hell, dass da auch kein Platz mehr groß für Farbe ist, deswegen male ich die Sonne mit reinem Weiß, schnappe mir einen Pinsel, Deckkraft - gehen wir mal auf 30%, die Härte ist bei 0, das ist ganz wichtig, die Deckkraft, wie gesagt, auf 30%, und jetzt fange ich mal mit einem kleinen Pinselchen an, das ich ungefähr hier ansetze, wir gehen mal dichter ran, dass Sie das auch wirklich gut sehen können, so, genau an der Stelle fange ich an, meine Sonne zu malen. Das Zentrum der Sonne ist ja wirklich super hell, also da kann man ruhig einmal, zweimal, gleich mehrmals drauf gehen, könnten Sie theoretisch auch mit 100% machen, ich habe jetzt da, weiß nicht, zehnmal draufgeklickt, oder so, und habe hier erst mal das Zentrum der Sonne gemalt, bei 90 Pixeln Durchmesser. Und jetzt mache ich das größer und titsche bloß noch einmal drauf, also bloß noch einmal und zwar jetzt! Und jetzt sehen Sie, dass das hier langsam wächst, also dass dieser Kreis wächst, und dass das tatsächlich nach Licht aussieht, weil was wir auch malen ist natürlich nicht nur die Lichtquelle, sondern eben auch die Überstrahlung. Ich bin jetzt schon bei 600 Pixeln, mache das aber noch weiter, so. Und jetzt sehen Sie auch, dass hier die Tonwerte vom Model überstrahlt werden. Eigentlich etwas was man natürlich absolut versucht zu vermeiden beim Fotografieren, aber das ist es ja gerade, weil wir es beim Fotografieren vermeiden, müssen wir es hier in der Bildbearbeitung wieder reinbauen, und das hat den großen Vorteil, dass es tatsächlich so aussieht, als würden wir hier mit einer echten Lichtquelle arbeiten. Eventuell ist es sogar eine gute Idee, hier noch ein bisschen diese Rauchigkeit reinzubringen, also das was wir hier hinten reingemalt haben, so ganz dezent in den Vordergrund auch noch zu bringen. Das können wir ruhig tun. Wenn Ihnen das, was Sie bisher gemalt haben gefällt, empfehle ich Ihnen eine Neue Ebene anzulegen, wir nennen die einfach Dunst, VG für Vordergrund und - ja, die Pinselspitze müsste ja noch irgendwo sein, Pinselvorgaben, da unten ist sie, das hier, und die setze ich jetzt ebenfalls hier, na ja, mit 30 vielleicht mal nur 20% ganz vorsichtig hier rein, um hier noch ein bisschen mehr Modulation ins Bild zu bringen. So - probieren wir das noch ein bisschen größer, und noch mal, und ich glaube jetzt, sollten wir langsam vorsichtig sein, aber jetzt schauen Sie sich das mal an, wie das aussieht im Vergleich zu dem hier. Also schon eine ganz andere Geschichte. Wir müssen jetzt nur noch dafür sorgen, dass das Model selber auch noch ein bisschen dunkler ist, nämlich wenn wir schon diese Gebäude so dunkel machen, können wir das Model nicht so fürchterlich hell machen, aber es gibt noch so ein bisschen Widerspruch, also lege ich über der Bianca-Ebene, wo ja bereits der Kernschatten draufliegt, dieser Kernschatten, der da unten an den Füßen ist, eine weitere, allerdings Einstellungsebene an, Gradationskurven, und mache sie jetzt mal nur im Gesicht so dunkel, wie ich sie gerne hätte, das bedeutet natürlich, ich mache sie überall so dunkel, aber das werden wir gleich wieder durch eine Ebenenmaske rausfummeln, so. Schnittmaske dazu, dass es nur das Model trifft, und jetzt sehen Sie, dass das doch sofort natürlicher aussieht, und nicht mehr ganz so super hell. So, ein bisschen dunkler noch, bisschen dunkler noch, dabei orientiere ich mich tatsächlich jetzt an den Tonwerten, die wir an den Gebäuden mal irgendwann durch die Tonwertkorrekturen festgelegt haben, und das würde mir ganz gut gefallen. Jetzt haben wir natürlich im Vordergrund blöderweise ein schwarzes Kleid, na ja, schwarzes Kleid heißt, das sollten wir schon hier wieder rauswurschteln, rausbürschteln hier unsere Tonwertkorrektur, weil an der Stelle hier muss es ja nicht unbedingt sein. Muss auch nicht mit diesem Pinsel sein, dafür können wir wieder einen ganz normalen Pinsel nehmen, so einen hier, den wir ja gerade vorhin auch verwendet haben, und mit schwarzer Farbe, am besten gleich hier mit 100%, nein, 50% Deckkraft male ich hier die Tonwerte wieder raus, und möchte sie wirklich bloß hier fürs Gesicht und vor allem hier, für ihren rechten Arm haben. So! Okay. Und jetzt schauen Sie es vorher und nachher an, also ich glaube schon, dass das zusammen mit diesen beiden Ebenen hier, noch mal eine Menge an Realismus gebracht hat.

Composing mit Photoshop: Lady in Black

Sehen Sie, wie ein Compositing entsteht - von der Fotoaufnahme des Models über das Bearbeiten der einzelnen Bilder in Photoshop bis hin zum kombinierten Ergbnis mit Texteffekt.

2 Std. 42 min (31 Videos)
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