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Logic Pro X Grundkurs

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Die Aufnahme von Audiomaterial wird in Logic Pro X durch die Verwendung von zwei Sonderfunktionen, der Cycle-Aufnahme sowie dem Punch-In-Recording, wesentlich erleichtert.

Transkript

Für die Aufnahme von Audiomaterial gibt es zwei Sonderfunktionen in Logic Pro, die sehr hilfreich sein können. Das eine ist die Cycle-Aufnahme und das andere das Punch-in-Recording. Starten wir mit dem Cycle. In dem Musikstück, das Sie vielleicht schon kennen, habe ich hier eine zweite Spur hinzugefügt namens Git Intro. Erinnern wir uns kurz, so hört es sich an: ♪ (Gitarrenmusik) ♪ Ich möchte hier vorn, wo nur dieser Synthesizer zu hören ist, ♪ (Synthesizer-Ton) ♪ ganz einfach noch ein zusätzliches Gitarre-Intro hinzufügen. Dazu aktiviere ich zunächst hier oben die Cycle-Funktion. Damit bekomme ich dieses gelbe Lineal und mit dem kann ich jetzt einzelne Bereiche auswählen, die dann bei der Wiedergabe in einem Cycle wiedergegeben werden. ♪ (Synthesizer-Ton) ♪ Hier am Ende springt es wieder an den Anfang. Genau diese Technik kann ich mir jetzt zunutze machen, um auch mehrere Takes hintereinander aufzunehmen, ohne jedes Mal abstoppen zu müssen. So kann man sehr schnell einige Varianten erstellen und sich später dafür entscheiden. Ich habe also eine zweite Spur angelegt, die genau die gleichen Einstellungen wie diese Gitarre-Spur hat, weil ich den gleichen Sound bevorzuge. Bei der muss ich jetzt noch Input Monitoring aktivieren und auch Record Enable. Prüfen wir nochmal den Sound. ♪ (Gitarren-Akkord) ♪ Wunderbar. Jetzt können wir mit der Aufnahme loslegen. Ich stelle noch sicher, dass ich das Einzählen aktiviere, das heißt, dass jetzt ein Takt vorgezählt wird, bevor die erste Aufnahme beginnt, und das Metronom als Speed-Orientierung im Hintergrund auch noch mitläuft. Jetzt können wir aber wirklich loslegen. Ich mache mich bereit auf der Gitarre und drücke einfach die R-Taste auf meinem Keyboard. ♪ (Takt zählt ein) ♪ ♪ (Gitarren-Akkorde) ♪ ♪ (lang ausklingender Akkord) ♪ ♪ (lang ausklingender Akkord mit Synth) ♪ ♪ (kurze Gitarren-Akkorde) ♪ ♪ (kräftig angeschlagene kurze Akkorde) ♪ Das waren also insgesamt fünf Aufnahmen, die ich hier schon schön eingefärbt sehe. Um dies sicherzustellen, habe ich zuvor in den Projekteinstellungen unter Aufnahme die Funktion Automatisch eingefärbte Takes aktiviert. Das Resultat meiner Aufnahme ist eine sogenannte Komp. Diese Komp oder Komposition besteht aus fünf verschiedenen Takes, die auch farblich markiert werden. Ich kann die hier mit einem einfachen Klick auch durchschalten. Wenn Sie genau hinsehen, wird hier oben, praktisch in der Hauptdarstellung meiner Audio-Region, immer der aktuell gewählte Status übernommen. Hier zum Beispiel die vierte Aufnahme. Ich kann dies auch in der Darstellung zusammenklappen und so mehr Übersicht in meinem Hauptfenster schaffen. Im Hintergrund sind aber immer noch diese fünf Aufnahmen enthalten. Ich kann sie auch so belassen, um mich später für eine zu entscheiden. Außerdem können Sie das Ganze bei der Wiedergabe auch testen. Ich drücke die Leertaste ♪ (Musik setzt ein) ♪ und höre jetzt eben die vierte Aufnahme. Schalte ich auf die zweite Aufnahme um, ♪ (Synthesizer) ♪ wird die hier oben übernommen und nach einer kurzen Verzögerung hören Sie den Sound dieser Aufnahme. Schalten wir noch auf die erste Aufnahme. ♪ (Gitarren-Akkorde) ♪ Die gefallen mir aber alle nicht so gut, denn ich möchte die fünfte Aufnahme. ♪ (Taktklopfen) ♪ Wenn ich mich dafür entschieden habe, kann ich das erstmal hier einklappen. Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie mit dieser Audio-Region weiterarbeiten wollen und auch auf die anderen verzichten wollen, dann klicken Sie hier einfach auf das A. Sie können hier auch nochmals die Aufnahme wählen. Aber Sie haben vor allem ein paar Funktionen, um dies jetzt anzupassen. Sie könnten die Komps selbst umbenennen oder duplizieren. Sie können sie reduzieren und zusammenführen oder einfach nur auf diese geradeaus gewählte reduzieren. Dann haben Sie eine fertige Audio-Region, und so sehr schnell mit der Cycle-Aufnahme verschiedenste Varianten durchprobiert und sich für eine entschieden. Eine zweite spannende Möglichkeit zum Aufnehmen ist das Punch-in-Recording. Betrachten wir zum Beispiel mal hier diese Audio-Region. Ich verschiebe das entsprechend, etwa hier im Cycle, auf diesen Bereich. Hören wir mal hinein. ♪ (Gitarre) ♪ Vielleicht schalten wir die Gitarre-Spur auf Solo. ♪ (reine Gitarre) ♪ Konkret hat mir jetzt hier bei Takt 9 der angeschlagene Akkord nicht gefallen. Ich möchte ihn einfach neu einspielen, ohne aber diesen ganzen Part neu einspielen zu müssen. Das nennt man dann eben Punch-in-Recording. Dazu muss ich einige vorbereitende Schritte treffen. Zum einen muss ich in der Kontrolleiste einen weiteren Button einblenden. Dazu klicke ich mit der rechten Maustaste, wähle Steuerungsleiste und Anzeige anpassen und aktiviere die Funktion Autopunch. Klicke auf OK. Dieser Doppelpfeil signalisiert mir jetzt, dass noch mehr enthalten ist. Das könnte ich von hier aus auch aktivieren. Oder aber, ich ziehe einfach das Fenster ein wenig breiter und bekomme dann den Button hier auch eingeblendet. Das ist also diese Autopunch-Funktion und wenn ich sie aktiviere, bekommen Sie ein zusätzliches Lineal. Mit diesem können Sie jetzt einen Bereich festlegen, der neu aufgezeichnet werden soll. Ich zoome vielleicht noch ein wenig herein. Wir werden uns diese Gitarre-Spur einfach größer darstellen. Zum Beispiel hier über Ansicht: Autospuren-Zoom. Jetzt markiere ich den Bereich, den ich mit einem neuen Akkord überspielen möchte. Das ist hier am Anfang von Takt 9. Am besten, ich höre mir das Ganze auch nochmal an und blende mir zum Beispiel hier das Informationsfenster aus. ♪ (Gitarrenmusik) ♪ Genau um diesen Akkord geht's. Ich möchte zum Beispiel diesen Takt 9 neu aufzeichnen und deswegen lege ich jetzt meine Autopunch-Region fest. Dann muss ich noch sicherstellen, dass ich hier oben auf Ersetzen klicke. Jetzt wird bei einer neuen Aufnahme innerhalb dieser Spur nur dieser Bereich ersetzt. Der Vorlauf wird aber einfach mitgespielt. Ich schalte jetzt also wieder auf Record Enable und vielleicht auch auf Input Monitoring. Ich teste meinen Sound: ♪ (Gitarrenspiel) ♪ Genau diesen Akkord möchte ich jetzt neu einspielen. Probieren wir das Ganze mal. ♪ (Takt zählt vor) ♪ ♪ (Gitarrenmusik) ♪ ♪ (Gitarren-Live-Aufnahme) ♪ ♪ (Aufnahme spielt weiter) ♪ Sie sehen, dass jetzt dieser Teil hier ersetzt wurde. und automatisch von Logic im Hintergrund ein Bereich davor und danach, sofern es Signale gab, mit aufgezeichnet wird. Das kann ich einfach anpassen, indem ich diese Audio-Region verschiebe. und bei dieser neuen Region eine Anpassung nach vorne treffe. Natürlich sind Ihre ursprünglichen Daten nicht einfach ersetzt. Sie können diese Audio-Region auch jederzeit wieder herauslöschen und sie hier zum Beispiel behalten und dann eben die Audio-Region, die Sie davor hatten, größer ziehen. Aber testen wir mal das Ganze: ♪ (Gitarrenmusik) ♪ Das gefällt mir schon ganz gut. Wenn hier zum Beispiel die Lautstärke nicht so gut passt, könnte ich das natürlich noch nachträglich anpassen. Zum Beispiel mit einem Doppelklick und sie dann hier unten mit dem Wellenform-Editor weiter bearbeiten. Achten Sie nach getaner Aufgabe mit Autopunch darauf, diese Funktion auch wieder zu deaktivieren. Natürlich bleiben die neu aufgezeichneten Regionen erhalten, und arbeiten Sie dann ganz normal innerhalb von Logic weiter.

Logic Pro X Grundkurs

Nutzen Sie die Digital Audio Workstation (DAW) Logic Pro von Apple und lernen Sie, wie Sie Ihre Musikproduktion von der Aufnahme bis zur fertig abgemischten Audiodatei umsetzen.

4 Std. 57 min (40 Videos)
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