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Grundlagen der Fotografie: Filter

Sonderfall: Blue&Yellow-Polfilter

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Den hier vorgestellten, ganz besonderen Effektfilter hat Uwe Statz per Eigenbau-Lösung aus dem handelsüblichen, nicht sehr flexiblen Stecksystem zu einem flexibler einsetzbaren Spezialfilter umgearbeitet.
06:14

Transkript

Eine absolute Besonderheit unter den Polfiltern, ist der Blue and Yellow Varicolor Filter von Cokin. Das besondere an diesem Filter ist die Art der Farbbeinflussung sozusagen, bei der Polwirkung. Wie üblich bei Polfiltern, mindert oder entfernt auch dieser Filter die Reflektionen. Je nach Stellung des Filters, tritt dabei eine blaue oder eine gelbe Farbgebung auf. Und das kann sehr effektvoll aussehen. Aber wie das eben mit Effekten so ist, das muss zum Motiv passen. Deshalb ist der blue and yellow sehr wirkungsvoll, aber auch sehr speziell. Es gibt noch einen weiteren Hersteller von so einem Filter, eine amerikanische Firma, das ist Singh-Ray. der heißt Gold-N-Blue Filter, ist sehr ähnlich oder fast gleich. Den gibt's aber in Europa kaum unter der Qualität. Ich hab die selbst nicht ausprobieren können, kann ich nichts sagen. Und dieser Cokin Filter gehört eigentlich zu so einem Stecksystem, was kleiner ist wie dieses Hunderter, kommt quasi in so einer Verpackung. So sieht das aus. Und in diesem Stecksystem ist eine Glasscheibe, die rund ist, ist in diesem Stecksystem sozusagen im Kunststoff verbacken. Versteckt, geklipst möchte ich sagen. Und dieses habe ich geöffnet, weil ich gesehen habe, dass genau diese Scheibe in einen 77er Filter passt. Das habe ich geöffnet, das konnte man sehr leicht tun, man sieht auch, dass das dann rund ist zwischendrin und das ist einfach nur gesteckt. Und jetzt hatte ich diese Scheibe, das ist eine normale Polfilter Scheibe, die ist fast 5mm dick, das ist wie Panzerglas und dabei konnte man auch sehen, dass da zwei Filterfolien drin sind, also vier Glasscheiben. Und die habe ich dann rausgenommen und habe geguckt: Welcher Polfilterhersteller oder welche Fassung, wo könnte das reinpassen, weil es muss ja sehr dick sein. Ich hatte die Idee, dass es nicht nur dick sein muss, sondern es soll später auch noch mein System tragen und das fand ich wichtig. Deshalb hab ich das dann leicht geöffnet, man kann auch sehr gut sehen, dass das verkratzt ist. Weil das ist nämlich nicht ganz einfach, ich hab das dann geöffnet, hab das wirklich innerhalb eines Tages ganz fein abgeschliffen, dieser Sprengring, der eingedreht wird, und der muss auch halten, den hab ich solange abgeschliffen, das ist eine Hamafassung, die sind sehr dick, weil man kann jetzt auch hier gut sehen, wenn ich die so nebeneinander lege, dass die dünne Fassung und der dicke Filter, das ist irgendwie alles inkompatibel, deshalb muss das eine sehr brachiale, dicke Fassung sein, das muss sich vor allen Dingen ja drehen können, deshalb muss es so ein Polfilter sein, wo das reinpasst, muss sehr hoch sein. Und den Sprengring muss man rausdrehen können, das kann man ganz oft und den hab ich wie gesagt abgeschliffen, weil ich nun den Filter am Objektiv befestigen kann. Ich mach das einfach mal. Mit den Schraubfiltern ist das immer etwas tricky, aber jetzt hat er gepasst. Jetzt kann ich den erst mal so als Polfilter, als Effektfilter benutzen, in der gewünschten Stellung. Find ich super. Das war mein Wunschtraum und ich hab so lange geschliffen, bis der Wunschtraum auch in Erfüllung ging. Also ich hab das quasi abgeschliffen, dass da noch ein kleines Restgewinde übrig bleibt, weil sonst könnt ich ihn nur so benutzen, es sollte aber eins da sein, weil nun kann ich quasi mein Stecksystem noch vorne dran montieren. Und das ist jetzt dann der Trick bei der Sache oder das Tolle, dass ich jetzt mein Stecksystem da vorne dran festmachen kann und kann nochmal vielleicht einen ND-Filter oder einen Verlaufsfilter einsetzen, mit diesem Spezialfilter. Da der natürlich sehr speziell ist, kommt er relativ selten zum Einsatz. Aber wenn das passt, kann das wirklich super toll aussehen. Und was man hier beachten sollte, ist dass wenn man diesen jetzt benutzt, ist der Weiß-Abgleich in der Kamera sehr irritiert, also die Farben werden anders dargestellt, wie sie eigentlich sind, was jetzt kein Problem ist, das später im RAW-Konverter zum Beipiel mit der Pipette auf weiß oder auf neutral grau mit der Pipette zu klicken, um letztendlich den Weiß-Abgleich anzupassen und die Restfärbung zu geben. Ich hab das aber auch so gemacht, dass ich ein Preset genommen habe, eins gemacht habe, unter der blauen Einstellung die blaue Einstellung, da hab ich ein weißes Papier genommen und habe da, auf diesem weißen Blatt Papier, dass ich dann formatfüllend sehe mit der Kamera, ein Preset angelegt und schon hab ich quasi den Weiß-Abgleich auf diese eine Einstellung angepasst und dann kann ich schon beim Fotografieren sehen, wie diese Farbgebung kommt. Und das finde ich eigentlich ziemlich wichtig, weil ich das das dann viel besser beurteilen kann, ob mir dieser Effekt gefällt oder nicht.

Grundlagen der Fotografie: Filter

Lernen Sie, dynamische und statische Motive mit Filtern abzubilden. ND- und Polfilter kommen zum Einsatz, um satte Farben, fließendes Wasser und ziehende Wolken festzuhalten.

3 Std. 43 min (39 Videos)
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