High-End-Retusche mit Photoshop: Beauty-Porträt

Sommersprossen

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Besondere Hauttypen verdienen besondere Retuschen, sagt der Trainer. Hier stellt er im Detail vor, wie er Sommersprossen reduziert oder verkleinert – oder bei Bedarf sogar betont und herausstellt.

Transkript

Besondere Hauttypen verdienen besondere Retuschen. So ist es zum Beispiel beim Hautbild mit Sommersprossen. Ein spezieller Fall, diese Sommersprossen zu retuschieren und zu steuern. Natürlich ist die Grundlage und Basis der Retusche genau dieselbe Struktur wie die, die ihr schon gelernt habt, aber ich kann hier noch ins Detail gehen und die Sommersprossen noch verfeinern. Das heißt, ich kann die Sommersprossen reduzieren, verstärken, oder verkleinern. Und da ich ja meinen Dateiaufbau schon kenne, weiß ich genau im ersten Schritt, wie viel Ebenen ich dafür brauche. Und dazu wandle ich die erst mal das hier in ein Smartobjekt um, kopiere dieses Smartobjekt, und mit dem Smartobjekt, da mache ich Neues Smartobjekt durch Kopie, weil ich möchte, das sich der Inhalt von den beiden unterscheidet. und kopiere mir das jetzt auch noch zweimal, das bedeutet der Inhalt dieses Smartobjektes beziehungsweise dieser drei Smartobjekte wird derselbe sein. Und jetzt benenne ich mir diese Ebenen schon mal. Das hier nenne ich mal "Basis". Das wird mein "Soft Skin". Hier werden die "Details" reinkommen. Hier die "Sommersprossen". Und hier noch mal "Feine Details". So, ich fange mit den Details an, wende hier den Hochpass an, und schau mir an, welches Hautbild ich haben möchte. Umso tiefer ich hier gehe, mit dem Hochpass, desto kleiner werden die Sommersprossen, und umso höher, umso größer werden die Sommersprossen. Das Hautbild von 21 war das, das gefällt mir ganz gut, die Größe der Sommersprossen, so gefallen sie mir. An diesem Punkt weise ich schon mal darauf hin, dass dieser Wert, den ich hier eingebe, am besten durch drei teilbar sein muss das ist erfahrungsgemäß ein sehr guter Wert, um danach die Sommersprossen gut steuern zu können. So, klick hier auf OK, kopiere mir diesen Hochpass hier hin, und werde hier zusätzlich noch den Gaußschen Weichzeichner verwenden, mit 7, also ein Drittel von 21. Hier habe ich die Details. Die schaue ich mir auch mal. Da möchte ich aber tatsächlich nur die feinen Hautporen drauf haben und gar nicht so die Sommersprossen. Ja, der Wert von 3, der gefällt mir hier ganz gut. So, jetzt kann ich diese drei hier schon mal in einen Ordner packen, den nenne ich "High Frequenz" So, wo ich schon mal dabei bin, packe ich mir die direkt in einen Ordner und nenne es "Low Frequenz". Wie wir schon gelernt haben, muss auf diesen Ordner jetzt Helligkeit/Kontrast drauf finden wir hier mit der Schnittmaske und Früheren Wert verwenden und -50. Und hier stellen wir den Ordner auf Lineares Licht. So, ich klick den hier oben mal aus. Mit der Basis nehme ich jetzt denselben Wert vor, Gaußscher Weichzeichner von 21, wie ich es beim Hochpass auch hatte und bei Skin Soft werd ich jetzt erst mal den Matter machen-Filter verwenden und schaue, das ich hier ein homogenes Hautbild hinbekomme. Also, ich hätte gern, dass die Haut weich ist, dass diese Details hier alle weggehen, aber die Kanten nicht zu sehr verschwimmen. So, deswegen schaue ich mal, bei welchen Werten das am besten funktioniert, Ich kann hier noch etwas höher gehen mit dem Radius, der Schwellenwert dafür vielleicht noch etwas niedriger. Nein, lieber etwas höher. Da verschwimmt es jetzt mir schon zu sehr. Gerade in den Lippen kann man das gut erkennen, wie es aussieht, so dieser Wert, der gefällt mir ganz gut. Jetzt muss ich aber noch ein bisschen nachsteuern, dass ich tatsächlich diese Details um die Lippen, diese scharfen Details da auch verliere. So, und dazu gehe ich jetzt auf den Gaußschen Weichzeichner, und zeichne mir das so weich, bis diese Details weg sind. Es ist oft so, dass man hier denselben Wert einstellen kann, wie beim Gaußschen Weichzeichner hier unten, möchte ich im Fall aber nicht, sondern eher so auf 10. So, und maskieren wir den hier mal raus. So, klicken wir mal Feine Details weg und Sommersprossen auch weg. Jetzt habe ich erst mal das Bild mir genauso erzeugt, wie es ursprünglich mal war. So, und nun kann ich mir im ersten Schritt mir hier unten die Haut weicher zeichnen. Ich beginne hier mal mit einer Deckkraft von ungefähr 20, und schau mal genau, was passiert, wenn ich es überhaupt anklicke, was genau geht verloren. Wir sehen schon, dass die Sommersprossen etwas kleiner werden. Das heißt, da wo sie so zusammenfließen, das hab jetzt damit aufgelöst. Hier sieht man es ganz gut, die stehen jetzt einzelner da, die Sommersprossen. Da kann man sich das jetzt hier reinmalen, wo man das haben möchte, wenn man sich denkt, da sind sie mir zu groß, da möchte ich sie kleiner haben. Da gehe ich leicht hier mit dem Pinsel über diese Stellen, um sie vielleicht ein bisschen auseinander zu bekommen. So hier in diesen Bereichen sind sie sehr stark und sehr eng zusammen, da möchte ich sie etwas auseinanderbekommen, hier auf der Nase auch, So, da sehen wir schon, was passiert, die Haut wird auch mit geglättet, was sehr schön ist, für ein sehr ebenmäßiges Hautbild. So, damit bekomme ich natürlich auch so Augenfältchen und -ränder hier schon etwas weg, Jetzt möchte ich diese Sommersprossen aber noch steuern Und das mache ich hiermit. Den stelle ich mir jetzt erst mal auf Ineinanderkopieren, und sehe schon, was hier passiert ist. Die Sommersprossen sind deutlich härter geworden. Ich kann einmal rumexperimentieren, ob ich es vielleicht lieber auf Weiches Licht stelle, dann werden sie nicht so stark oder vielleicht möchte ich es ja auch noch extremer haben auf Lineares Licht. Ineinanderkopieren ist da eigentlich immer die beste Methode. So kann ich Sommersprossen hier verstärken. Und mit einer Maske mir die auch in diese Stellen reinpinseln, wo ich Sie gerne hätte. Ich kann Sommersprossen aber auch reduzieren, indem ich hier auf Umkehren gehe, wende das hier wieder mit einer Schnittmaske hier drauf an. Jetzt sehen wir schon, das ist ganz brutal, die Sommersprossen sind so gut wie verschwunden, Und jetzt kann ich hier auch wieder gucken. nicht auf Umkehren natürlich, sondern auf der Ebene darunter, wie stark möchte ich sie reduzieren, mit Weiches Licht reduziere ich sie nur ein bisschen oder möchte ich sie... gut, das ist natürlich viel zu viel, da wird es ein ganz anderes Hautbild auf einmal oder möchte ich mit Ineinanderkopieren um diesen Grad hier reduzieren. Ich für meinen Teil möchte sie aber gar nicht reduzieren, deswegen schmeisse ich hier das Umkehren weg, sondern möchte sie hervorheben. Maskiere mir das hier ab, hab einen Pinsel, und verstärke mir sie hier in bestimmten Bereichen. Da finde ich es gut, hier die können auch ein bisschen stärker werden. Ja, so. Da sehe ich die Maske, das ist jetzt wirklich nur dezent verstärkt, Aber da sieht man schon, wie es funktionieren könnte. Kommen wir nun zu den Feinen Details, die kennen wir auch schon, damit kann ich mir Details verkleinern. So, dann schaue ich mal, was hier überhaupt genau passiert. Zum Beispiel hier am Auge ist das vielleicht ganz praktisch, das zu verwenden. So bekomme ich halt bestimmte unruhige Stellen in der Haut raus, oder verkleinere sie. So, und das kann mir jetzt auch hier reinmalen. Hier im Auge passt das auch ganz gut, da verkleinere sozusagen die Poren. Ansonsten hat sie natürlich ein sehr gutes Hautbild, da ist gar nicht viel dran zu tun. Generell ist es bei Sommersprossen natürlich so, dass unruhige Haut oder kleine Fehler gar nicht so auffallen, wenn man Sommersprossen hat, weil die das sehr kaschieren. So, ich kann jetzt natürlich auch noch retuschieren da drauf. Das mach hier auch wieder in dem Smartobjekten. Diese drei Smartobjekte sind quasi die gleichen, also wenn ich in einem was ändere, ändere ich das auch in einem anderen, was natürlich sinnvoll ist, dass diese Korrekturen übertragen werden. Ich gehe mal in den Details rein, das ist etwas anders, ich retuschiere jetzt nicht schon auf einem Hochpass, sondern muss in dem Fall auf diesem Bild retuschieren. Zu diesem Zweck mache ich mir oft hier diese Farbtonsättigung da drauf, damit ich nicht auf die Farbe gucke und mich davon gar nicht leiten lasse, sondern mich nur von Höhen und Tiefen leiten lasse und schaue, was ich da retuschieren möchte. Dann gehe ich hier auf den Reparatur-Pinsel und kann hier noch einzelne kleine Sachen wegretuschieren, die ich nicht im Bild haben möchte. Wie ich schon sagte, hier gibt es gar nicht so viel zu retuschieren, So lassen wir es jetzt mal. Jetzt blende ich den wieder aus und schliessen wir den einfach mal. In der Regel lasse ich ihn immer auf, das ich so hin- und herswitchen kann und so kann ich dann auch in dem Bild retuschieren, und kann die Hautporen, und vor allem die Sommersprossen sehr sehr fein steuern.

High-End-Retusche mit Photoshop: Beauty-Porträt

Lernen Sie, wie Sie ein Bild professionell retuschieren, von der Frequenztrennung über die Retusche von Augen und Haaren bis hin zur richtigen Strukturierung der zahlreichen Ebenen.

2 Std. 28 min (37 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.08.2017

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