NAS mit Synology für Profis

Software: Synology Medienserver und Videostation

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Hier erfahren Sie, wie Sie den Medienserver und die Videostation installieren und konfigurieren.
06:51

Transkript

In diesem Video werden wir den Synology-Medienserver installieren und danach die Synology Video Station. Der Synology-Medienserver ist ein reiner DLNA-Server, den wir benötigen, damit unser Fernseher, unser DLNA-taugliche-Fernseher unser NAS erkennt und Videos vom NAS anspielen kann. Der Medienserver wird von Synology heruntergeladen und gleich installiert. Und wie wir sehen, funktioniert das relativ flott. Und bevor wir jetzt den Medienserver konfigurieren, installieren wir zusätzlich noch die Synology Video Station. Ebenfalls über das Paket-Zentrum, gehen auf empfohlene Pakete, scrollen nach unten, sehen dort die Video Station und klicken auf Installieren. Und auch dieser Prozess funktioniert relativ flott. Die Software wird heruntergeladen. Ich sehe das an den Prozentzahlen, wie schnell das geht und dann sofort installiert. Und dann werden wir zunächst den Medienserver konfigurieren und danach die Video Station. Dazu schließen wir dieses Installationsfenster wieder und gehen dann oben links auf das Menü der installierten Programme und dort auf den Medienserver, um ihn zu konfigurieren. Zunächst mal sehen wir hier verschiedene Einstellungen zum Netzwerk und der DMA-Menüsprache, die wir im ersten Schritt auf Deutsch umstellen. Das heißt, alle Menüs unsere Videos, soweit welche vorhanden sind, werden dann auch von unserem DLNA-fähigen-Fernseher entsprechend in deutscher Sprache dargestellt. Die weiteren Funktionen sollen uns an dieser Stelle zunächst nicht interessieren. Wir klicken auf Übernehmen und gehen dann im nächsten Schritt auf die Sucheeinstellungen. Auch hier werden wir nicht viele Änderungen vornehmen. Wir klicken lediglich auf den Menüpunkt Coverbild für Audio-/Videodateien anzeigen, das heißt, soweit Bilder von Audio- und Videodateien Cover vorhanden sind, werden die angezeigt. Ich kann da auch entsprechende Dateinamen im JPEG-Format und anderen noch vorgeben, dass die entsprechend erkannt werden. Ich möchte, dass Videotiteln eingebettet werden in das Menü, soweit sie vorhanden sind und dass die Video Station Datenbank in dem Medienserver integriert wird und klicke auf Übernehmen. Im nächsten Schritt gehen wir dann zur sogenannten DMA-Kompatibilität. Hier können wir unter anderem einstellen, dass unsere Audiodateien, also zum Beispiel Musik transkodiert wird, falls eines der folgenden Formate von unserem DLNA-Fernseher nicht unterstützt wird, zum Beispiel FLAC, ALAC, OGG oder AIFF. Wie gesagt, es bezieht sich nur auf Audiodateien. Im nächsten Punkt können wir die Videotranskodierung für DLNA aktivieren. Das heißt, wir aktivieren mit einem Haken den Transcoder, um Dateien in den darunter genannten Formaten wiedergeben zu können, falls sie nicht von unserem DMA, also unserem DLNA-Fernseher in diesem Fall unterstützt werden. Hier sind zum Beispiel Dateien, wie MKV bereits vorgegeben und ich kann das dann noch um weitere Dateiformate erweitern. Die MIME-Unterstützung kann ich hier noch einschalten, damit mein DLNA-Fernseher zum Beispiel bestimmte Dateiformate, wie hier avi oder wav leichter erkennt. Und bestätige das Ganze mit Übernehmen. Nachdem diese Einstellungen gespeichert wurden, schließe ich das Medienserver-Fenster und konfiguriere im nächsten Schritt die Video Station, die ich bereits installiert habe. Hier sehe ich sie, klicke einmal drauf und beginne jetzt mit der Konfiguration. Im nächsten Schritt muss ich für meine Videos noch einen entsprechenden Ordner festlegen, der dann auch vom System indiziert wird. Da es sich bei meinen Videos um private Videos handelt, gehe ich auf Privatvideo und wähle den Ordner, der schon auf dem NAS vorhanden ist, aus, nämlich Video, bestätige das Ganze mit Auswählen, klicke dann auf OK. Und dann sehe ich oben rechts, der Index wird erstellt, das heißt, Videos, die ich dann hineintue in dieses Verzeichnis, werden entsprechend vom System indiziert, erkannt und ich kann sie dann auch sofort abspielen. Ich habe schon mal ein paar private Videos in unterschiedlichen Formaten in das Verzeichnis Video hineinkopiert. Und wenn der Index fertiggestellt worden ist, überprüfe ich, ob die Videos auch entsprechend erkannt werden von der Video Station. Vorher überprüfe ich noch bei Berechtigungen die Benutzer, die ich schon eingerichtet habe auf dem NAS und deren Zugriffsrechte, zum Beispiel für die AirPlay und DLNA-Wiedergabe und Renderung und auch die Möglichkeit öffentliche Freigaben zu erteilen. Der Menüpunkt Option soll uns an dieser Stelle jetzt nicht weiter interessieren, sondern wir gehen gleich auf Erweitert, wo die Transkodierungs-Einstellung vornehmen können. Setze ich den Haken in das Feld Aktivieren Sie AC3 Pass-through im Apple TV, bedeutet das nichts anderes, als dass digitaler Ton nicht vom NAS dekodiert wird, sondern direkt übergeben wird an das Apple TV, falls ich das einsetzten möchte für Streaming, und der Ton wird dann im Apple TV dekodiert. Der zweite Punkt ist besonders wichtig, nämlich hier kann ich die Hardwarebeschleunigung meines NAS aktivieren, das habe ich bereits getan und zusätzlich noch die Option setzen bei Öffentliche Freigabe dort kann ich veröffentliche Freigaben, für jedermann sozusagen in meinem Netzwerk die Transkodierung ablehnen oder aber zulassen. Und ich werde hier die Option wählen Transkodierung zulassen. Jeder, der also eine öffentliche Freigabe verwendet, kann dann auch die Hardware-Transkodierung meines NAS nutzen. Die Funktion Video-Cover benutzen, macht eigentlich nur Sinn für kommerzielle Spielfilme, die ich mir zum Beispiel gekauft habe. Aber in Deutschland ist es ja nicht erlaubt, diese Spielfilme auf ein NAS zu kopieren, weil dazu müsste man auch deren Kopierschutz umgehen. Also ist diese Funktion eigentlich nur dafür sinnvoll, wenn ich mir für meine eigenen, privaten Videos sogenannten Titelbilder erstellt habe. Damit ist die Grundkonfiguration der Video Station auch schon abgeschlossen. Ich klicke auf OK und schaue jetzt an, ob meine privaten Videos, die ich dort eingestellt habe, auch vom System korrekt erkannt werden und angezeigt werden. Und dazu klicke ich jetzt links auf den Eintrag Privatvideo, wo ich meine Videos gespeichert habe und sehe jetzt rechts in der Liste alle Dateien in unterschiedlichen Formaten, die ich dort eingestellt habe. Das sind teilweise ähnliche oder die gleichen Dateien nur in unterschiedlichen Formaten, die später ausprobieren möchte, ob sie auch korrekt wiedergegeben werden, also zum Beispiel WMV-Dateien, AVI-Dateien, MKV-Dateien, MP4-Dateien, TS-Dateien und so weiter.

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1 Std. 49 min (16 Videos)
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