Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Grundlagen der Informatik: Digitale Informationen

So funktioniert digitale Kommunikation

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Daten können per Funk, Strom oder Licht weitergeleitet werden. In jedem Fall handelt es sich dabei um Bits, also z. B. "Licht an" oder "Licht aus".

Transkript

Wir können auf viele verschiedene Arten digitale Informationen übertragen. Drei davon sind am gebräuchlichsten: mit Funkwellen, mit Strom und mit Licht. Jedes WLAN basiert auf Funkwellen und vom Prinzip her sind das nichts anderes als Radiowellen, wie zum Beispiel UKW-Radio oder CB-Funk. Aufgrund der speziellen Frequenz von WLAN-Netzwerken eignen die sich besonders für kurze Distanzen, wie man sie innerhalb von Büros oder Wohnungen hat. Probleme gibt's dann, wenn der Nachbar auch ein WLAN hat. Die Funkwellen können sich dann überlappen und stören, man spricht dann von Rauschen. WLAN-Router versuchen, das Rauschen durch verschiedene Kanäle zu minimieren. Viel älter als Funkwellen ist Strom, um Informationen zu übertragen, das gute alte Kupferkabel. Entweder fließt dort Strom, oder es fließt eben keiner. Bei Stromkabeln ist das Problem, dass der Strom, der am Ende ankommt, immer weniger ist, als der, den ich am Anfang ins Kabel geschickt habe. Das Kabel selber hat ja einen eigenen Widerstand. Wenn ich also über Kontinente hinweg Informationen verschicken will, dann nutze ich besser Glasfaser. Da werden Informationen mit Lichtimpulsen weitergeleitet, und zwar mit Lichtgeschwindigkeit, das sind 200.000 Kilometer pro Sekunde. Glasfaser ist teuer, aber effizient. Digitale Informationen mit Licht oder mit Strom zu übertragen, ist vom Prinzip her leicht. Das Licht brennt, das bedeutet Eins, oder das Licht ist aus, das bedeutet Null. Aber was machen Sie, wenn Sie jetzt drei oder vier Nullen hintereinander übertragen wollen? Woher weiß denn der Empfänger, wie viele Nullen das sein sollen, in dem das Licht nicht brennt? Hier kommt die Bitrate ins Spiel. Wenn ich eine Bitrate von einem Bit pro Sekunde habe, kann ich einfach zählen. Drei Sekunden kein Licht heißt, drei Nullen wurden übertragen. Die Bandbreite des modernen USB-3-Standards ist übrigens 5 Gigabits pro Sekunde, also 125 Megabyte. Neben der Bitrate, also der Übertragungsgeschwindigkeit, müssen wir auch bedenken, wie lange denn die Nachrichten unterwegs sind, um vom Sender zum Empfänger zu gelangen. Das nennt man dann Latenz, und diese Latenz ist vor allem wichtig, wenn Sie eine Zweiwegekommunikation haben, wenn Sie also hin und her kommunizieren wollen. Die Latenz wird normalerweise in Millisekunden, also in Tausendstel einer Sekunde gemessen. Ganz egal, ob Sie mit Funkwellen, Strom oder Licht Informationen übertragen, die Informationen, die hin- und hergeschickt werden, werden als binäre Informationen verschickt, als Null oder Eins.

Grundlagen der Informatik: Digitale Informationen

Sehen und verstehen Sie das Binärsystem als Gundlage der Computertechnologie.

42 min (16 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!