OS X Yosemite/El Capitan Grundkurs

So einfach: Stapel im Dock

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Mit den Stapeln im Dock wird vieles einfacher.

Transkript

Natürlich haben Sie bereits mit einem Stapel gearbeitet. Vielleicht ohne sich dessen bewusst zu sein. Denn unten im Dock finden Sie den Downloads-Ordner, der sozusagen als Stapel bereits von Seiten des Betriebssystems für Sie vordefiniert war. Was aber ist nun ein Stapel und was können wir alles damit tun? Nun, das Dock ist zweigeteilt. Im linken Bereich haben wir die Programme, die wir dort eingebracht haben. Dann folgt die Trennlinie. An der Trennlinie können wir übrigens auch die Größe des Docks verändern oder mit der Ctrl-Taste noch weitere Zusatzfunktionen des Docks auswählen. Und rechts daneben, abgeschlossen durch den Papierkorb, haben wir minimierte Fenster, oder eben, die sogenannten Stapel. Ich würde gerne mit Ihnen einen neuen Stapel anlegen und dabei begutachten, wie wir diesen Stapel konfigurieren können. Dazu navigiere ich in den Benutzerordner. Der Ordner Lieblingsdateien soll als Stapel in das Dock eingebracht werden. Bitte passen Sie auf, dass Sie diesen nicht aus Versehen in den Papierkorb werfen, sondern eben dazwischen, sodass das Dock einen Platz freischaufelt, um diesen Ordner als Stapel aufnehmen zu können. Jetzt können Sie das Finder-Fenster schließen. Über die Stapel-Funktion kommen Sie also jetzt sehr schnell an Ihre Dateien heran. Sie sehen also in einer Vorschau, wie diese Dateien aussehen. Sie können von dort durch einmaliges Anklicken die Datei starten. In diesem Fall war es ein Bild und dieses Bild wird mit dem Programm Vorschau komplett geöffnet und dargestellt. Das ist also ein Stapel: Eine schnelle Zugriffsmöglichkeit auf wichtige und oft benötigte Dateien. Über die Ctrl-Taste können wir das Aussehen, das Erscheinungsbild und die Funktionalität dieses Stapels ändern. Derzeit wird er als sogenannter Stapel auch angezeigt. Das bedeutet, das erste Icon, das in diesem Ordner drin ist, wird im Vordergrund als Stapel-Icon verwendet. Schalten Sie um auf Ordner-Darstellung, dann bekommen Sie eben einen Ordner als Icon. Der Inhalt hat sich aber noch nicht geändert. Erneut über die Ctrl-Taste können Sie aber auch das Aussehen ändern. Der Klassiker, den Sie hier beim Download haben, ist der sogenannte Fächer. Der Fächer sieht so aus. Sie sehen, dass der Fächer aber begrenzt ist, was die Anzahl der Dateien anbelangt. Sie müssen also, um alle zu sehen, ein Finder-Fenster öffnen. Deshalb bietet es sich an, sofern Sie viele Dateien in einem Ordner haben, nicht die Fächer, sondern die Gitter-Darstellung zu verwenden. Diese war vorhin bereits grundeingestellt. Übrigens können Sie in der Gitter-Darstellung über Command + + Darstellungsgröße vergrößern, respektive mit Command + - die Zoom-Stufe wieder geringer schalten. Auch das ist möglich: Nämlich die sogenannte Listen-Darstellung. Dann sieht die Sache so aus. Etwas langweiliger von der Darstellung, äußerst schnell, um darin zu navigieren und in Unterordner zu gelangen und dort die Dateien zur Vorschau zu bringen. Die Listen-Darstellung ist mein Favorit, besonders dann, wenn ich Objekte als Stapel ablege, die sehr viele Elemente enthalten. Eins meiner Lieblingsobjekte ist übrigens der komplette Programme-Ordner. Warum? In dem Programme-Ordner habe ich eine ganze Fülle von Programmen. Nicht jedes Programm benötige ich permanent, also macht es wenig Sinn, in das Dock eingebaut zu werden. Aber der komplette Programme-Ordner als Stapel ist durchaus eine interessante Geschichte. Ich gehe nun eine Ebene nach oben, indem ich hier das "Proxy"-Icon auswähle und die Festplatte anklicke. Sie tun das über die Command-Taste. Jetzt nehme ich den kompletten Programme-Ordner und ziehe ihn als Stapel in das Dock. Ich ändere noch die Erscheinungsform. Ich sage, es soll ein Ordner sein und er möge in der Listen-Darstellung erscheinen. Und jetzt sieht die ganze Sache so aus. Sie sehen, ich kann jetzt in Sekundenbruchteilen jedes beliebige Programm starten, auch wenn es sich als Icon gar nicht in dem Dock befindet. Ich beende jetzt Safari und beende auch den Rechner wieder. Noch schöner und noch eleganter ist es, wenn Sie Ihren kompletten Computer, also die komplette Festplatte in das Dock nehmen. Das ist die Festplatte, auf der ich aktuell arbeite und auf der sich alle Daten befinden. Ich nehme jetzt die komplette Festplatte und ziehe dieselbige hinunter in das Dock und schalte in die Listen-Darstellung um. Ich schließe das dazugehörige Fenster und kann also jetzt sehr einfach durch alle Ablagesysteme auf meinem Computer hindurch navigieren und mit einem einzigen Klick die gewünschte Datei öffnen. Ich liebe diese Darstellung wie Sie vielleicht merken, weil ich ohne großen Aufwand, ohne Tastenkürzel, ohne Finder-Fenster zu öffnen auf alle Daten Zugriff habe, die sich derzeit auf meinem Rechner befinden. Diese Möglichkeit, etwas als Stapel in das Dock abzulegen ist nicht begrenzt auf Daten, die Sie lokal haben. Sie können natürlich auch Ihren Serverzugriff, den Sie sehr oft benötigen, unten als Stapel ablegen. Ich zeige Ihnen das, wie einfach das funktioniert. Ich gehe dazu in den Netzwerk-Bereich und hole mir den Computer her, mit dem ich sehr oft über das Netzwerk verbunden werden will. So, ich trage meine Zugangsdaten ein. Dann wähle ich den Zielordner aus, den ich oft benötige, nämlich diesen Dokumentenordner, der sich also jetzt auf einem entfernten Rechner befindet, und ziehe diesen Dokumentenordner unten als Stapel in das Dock. Ich ändere die Darstellungsversion, gehe auf Liste, und sage, er soll als Ordner dargestellt werden, und ich sage noch, ich hätte es gern nach Datum sortiert. So, jetzt kann ich also hier in Sekundenbruchteilen auf alle Daten dieses Ordners zugreifen, komme in alle Unterordner rein und kann mit einem einzigen Klick diese Datei über das Netzwerk laden und mit dem dazugehörigen Programm auf meinem Mac öffnen. Sie sehen also: Das Arbeiten mit Stapeln im Dock macht wahnsinnig viel Spaß und hilft Ihnen sehr häufig, schnell an Ihre gewünschten Daten heranzukommen.

OS X Yosemite/El Capitan Grundkurs

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8 Std. 22 min (86 Videos)
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