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Windows PowerShell Grundkurs

Snap-Ins und Module

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Die Installation zahlreicher Windows-Rollen und -Features sowie Server-Produkte erweitert die PowerShell um zusätzliche Cmdlets und Funktionen. Dabei unterstützt das Kommandozeilenprogramm sowohl Snap-Ins als auch Module.
04:34

Transkript

Auch wenn der Basisumfang der PowerShell bereits einige hundert Commandlets und Funktionen enthält, ist nicht für jede Aufgabe ein passender Befehl vorhanden. Beispielsweise gehören zum Basisumfang keine Befehle für die Verwaltung des Active Directorys, Exchange oder SharePoint, Bei der Installation vieler Windowsrollen und Features und auch vieler Serverprodukte, werden PowerShell Erweiterungen installiert, mit denen zusätzliche Commandlets und Funktionen verfügbar werden. Sehen wir uns in diesem Video an, wie PowerShell Erweiterungen verwaltet werden. PowerShell Erweiterungen gibt es in zwei verschiedenen Ausprägungen, den Snap-Ins und den Modulen. Snap-Ins gibt es bereits seit der ersten Version der PowerShell, Module wurden zusammen mit PowerShell 2.0 eingeführt. Typische Produkte, die Snap-Ins mitbringen, sind beispielsweise Exchange und SharePoint. Module erhalten wir typischerweise von Rollen und Features, wie dem Active Directory und dem Servermanager. Die Unterscheidung zwischen Snap-Ins und Modulen ist für die Verwaltung wichtig. Beginnen wir zunächst mit den Snap-Ins. Mit dem Befehl Get-PSSnapIn erhalten wir eine Liste aller in der PowerShell Sitzung aktiven Snap-Ins. Die Liste enthält zunächst nur ein Snap-In, das zur Grundausstattung der PowerShell gehört. Erweitere ich den Befehl um den Parameter -Registered, bekomme ich jetzt hier eine lange Liste, und zwar alle lokal installierten Snap-Ins, und in dieser Liste finde ich Snap-Ins beispielsweise hier für den SQL-Server, oder auch hier für SharePoint und Exchange. Um ein Snap-In in die PowerShell Sitzung zu laden, und damit die darin enthaltenen Befehle verfügbar zu machen, verwende ich den Befehl Add-PSSnapIn, und dann gebe ich den Namen des Snap-Ins an. Hier mache ich es mir einfach, und lade alle Snap-Ins, in deren Namen der Bezeichner SQL vorkommt. Nach dem Laden wäre es jetzt interessant, welche Befehle nun zusätzlich zur Verfügung stehen. Mit einem Get-Command kann ich das ermitteln. und zwar verwende ich hier den Parameter Module, und gebe dann auch hier wieder den Namen des Snap-Ins an. Ich mache das auch hier wieder mit dem Sternchen, SQL Sternchen, und dann erhalten wir hier den Inhalt des entsprechenden Snap-Ins. Führe ich jetzt ein Get-PSSnapIn aus, dann finde ich hier eine Liste auch von SQL Snap-Ins aufgeführt. Bei Modulen ist die Arbeitsweise ähnlich: der Aufruf von Get-Module liefert eine Liste aller in dieser PowerShell Sitzung aktiven Module. Mit dem Parameter -ListAvailable erhalten wir dann die lokal verfügbaren Module. Und mit dem Import-Module kann ich dann eines der Module in die PowerShell Sitzung laden, hier beispielsweise das Modul vom Servermanager. Danach kann ich mit den neuen Befehlen arbeiten, beispielsweise kann ich jetzt ein Get-WindowsFeature ausführen. Hier in der Liste sehe ich alle installierten Rollen und Features, das heißt, überall dort, wo hier das X vorangestellt ist, sehe ich, dass das jeweilige Feature oder die jeweilige Rolle installiert ist. Vielleicht haben Sie bereits bemerkt, dass das explizite Laden von Modulen nicht unbedingt erforderlich ist. Hier ein Beispiel: Ich öffne eine neue PowerShell Sitzung, und jetzt führe ich direkt den Befehl GetWindowsFeature aus. Die PowerShell hat selbstständig das erforderliche Modul geladen, Das können wir beispielsweise sehen, wenn wir jetzt hier den Befehl GetModule ausführen. Hier ist das Modul aufgeführt. Dieses automatische Laden wurde allerdings erst mit Version 3 der PowerShell eingeführt. Wenn Sie Skripte schreiben, die auch unter der Version 2 laufen sollen, sollten Sie sich angewöhnen, die Erweiterungen selbstständig in die PowerShell Sitzung zu laden. In diesem Video habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie Snap-Ins und Module ausfindig machen, und wie Sie diese in die aktive PowerShell Sitzung laden. Außerdem haben Sie gesehen, wie mit Get-Command eine Liste der Befehle aus einer Erweiterung ermittelt wird.

Windows PowerShell Grundkurs

Nutzen Sie die Leistungsfähigkeit der Windows PowerShell, lassen Sie sich dazu die Grundlagen zeigen und erledigen Sie künftig effizient Verwaltungs- und Automatisierungsaufgaben.

3 Std. 26 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.08.2014

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