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After Effects CC Grundkurs

Slowmotion

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Dieser Film erklärt, wie man Slowmotion erstellt. Dabei spielen Framerate und Interpolation eine gravierende Rolle, um zu guten Resultaten zu kommen.

Transkript

Ich möchte Ihnen in diesem Video zeigen, welche Funktionen After Effects bietet, um eine Slow-Motion ohne externe Plugins herzustellen. So hab ich hier zweimal Footage vorbereitet. Wählen wir zuerst dieses "5050 60FPS" aus und erstellen eine neue Komposition. Audio brauchen wir nicht. Und da bedienen wir uns gleich eines ersten Tricks. Ich interpretiere das Footage neu, und setze die Framerate in der Interpretation auf 25 Frames. Anschließend setze ich auch meine Komposition auf 25 Frames, was zur Folge hat, wenn ich jetzt hier weiter hinten in meine Komposition schaue, dass es sehr sehr lang geworden ist. Ich kann hier einfach mal ein kleines Stück rendern. Und das ist jetzt hier native Geschwindigkeit. Das ist schon ziemlich langsam. Jetzt schneide ich mir mal Ebenen ein bisschen zurecht. Ich brauche nur dieses Stück von hier bis da. Den Rest lösche ich raus, gehe zu Beginn der Komposition, wähl die Ebene an, mit der Taste "U" springt diese gleich nach vorne. Jetzt blende ich mir nochmal die Dehnungsspalte ein. Und stelle mal die Dehnung von 100%, also volle Geschwindigkeit, auf 100 oder 200%. Also doppelte Länge. Schau mir das Ergebnis dann mal an. Arbeitsbereich noch anpassen, kurz zwischenspeichern, mal schauen. Tja… Ruckelt wie in jedem anderen Programm auch. Was kann man da tun? Man kann das Frameblending aktivieren und hier in dem Schalter vorne an der Ebene einmal reinklicken. Jetzt beginnt After Effects neue Frames zu generieren, indem er die Frames davor und danach miteinander verblendet. Können wir uns das einmal anschauen. Die Bewegung ist jetzt flüssig, aber irgendwie noch so ein bisschen ruckelig, bzw. was ich viel schlimmer finde, ist dass es so matschig aussieht. Gerade wenn wir jetzt in einen Bereich kommen, sagen wir mal 400%, und das mal hier auch an dieser Stelle hier rendern, ruckelt es wieder. Okay. Jetzt haben wir nur das Frameblending aktiviert. Wenn wir nochmal hier reinklicken, aktivieren wir die sogenannte "Pixelmotion". Jetzt werden die Frames auf eine andere Art und Weise interpoliert. Und jetzt zoome ich mal hier ran an das Skateboard so. Diese Größe. Wenn ich jetzt frameweise voran und zurückgehe, kann man sehr gut sehen, wie hier, dieser Bereich um das Skateboard herum mitverschoben wird. Wenn man da am Hintergrund auf diese Graffiti achtet, sieht man, wie sich da der Hintergrund verschiebt. Das sieht ein bisschen so aus, als wäre irgendwas Unsichtbares unterwegs. Aber schauen wir uns doch einmal das Ergebnis in der RAM-Vorschau an. Die Bewegung ist flüssiger, jedoch ist die Bewegung hier zwischen den Beinen extrem grenzwertig. Also man sieht sofort, dass er jemand dran rumbeschraubt hat. So richtig nach High-Speed-Kamera sieht das nicht aus. Da sind wir genau an dem Punkt angekommen, denn jede Technik hat ihre Grenzen. Machen wir das mal ein bisschen kleiner, so auf 200%, und schauen mal hier nochmal in das Ergebnis rein. Für diesen Algorithmus trennt sich der Hintergrund nicht stark genug vom Vordergrund. Ich hab da hier noch ein zweites Beispiel vorbereitet. Auch hier stell ich das Audio aus. Interpretiere das Footage auf 25 Frames, kann es auch auf 24 machen, wenn es wirklich auf jede Sekunde ankommt, und stelle die Framerate der Komposition auf 25. Das ist hier ein sehr klein aufgenommenes Material, das sind nur 848x 480, dafür mit etwa 120 Frames pro Sekunde. Damit können wir eine richtig gute Zeitlupe erstellen, schon allein auf Grund der Interpretation des Materials. Ich mach mal einen Doppelklick ins Ebenen-Fenster und such mal genau die Stelle, die mich interessiert. Und zwar, das geht nämlich dann hier los. Hier setze ich einen Endpoint. Oder noch später. Genau hier. Weil es sowieso extrem lang wird. Und nach dem Kickflip setze ich das "out". Und hier kann man schon sehen, dass sich das Ganze über mehrere hundert Frames hinzieht. Okay. Das heißt, meine Kompositionslänge stelle ich mal auf 1500 Frames, weil das reicht sonst gar nicht aus. Zoome etwas raus. Und dann bin ich hier schon in der Superzeitlupe angekommen. Und alleine dieses Stück hier guck ich mir mal an, wie langsam die native Geschwindigkeit ist. Ganz schön zu sehen, wie hier im Hintergrund der eine Skater eigentlich nur in der Luft hängt, während der Skater im Vordergrund das Skateboard flippt. Jetzt ist hier noch gar keine Interpolation passiert. Also ich schneide mal die Ebene, hier, das kann weg. Das davor, sag ich, kann auch weg. Ziehe das mal an den Anfang. Und jetzt beginne ich mal die Ebene zu dehnen. Ha, wir nehmen so 250. Locker. Ich will mal hier diesen Bereich auswählen. Wollen wir gucken, wie das aussieht. Wenn ich das berechne … ja, ruckelig. Gerade hier auch dieser Vergleich. Wenn der je in der Luft zu schweben scheint, dreht sich hier vorne das Skateboard. Ganz lustiger Effekt. Und ich aktiviere hier mal das Frameblending. Super flüssige Bewegung, fällt fast gar nicht auf. Natürlich ist das Material sehr pixelig. Wenn man jetzt hier mal auf bis 100% geht, oder auf 100% - so sieht das dann aus. Denn werden die Kanten auch nicht so pixelig. Und jetzt mal hier die Vorschau. Es ist schon eine flüssige Bewegung. Und übertreiben wir es mal: Gehen wir mal auf 350, so was, und jetzt mal eine RAM-Vorschauen machen bzw. Arbeitsbereich noch verschieben. Super flüssig … naja, fast, zumindest. Und wir haben das "Pixelmotion" noch gar nicht benutzt. Schauen wir mal, wie das Ergebnis aussieht. Super flüssige Bewegung. Der Hintergrund hebt sich noch viel besser vom Vordergrund ab, man könnte hier noch viel mehr übertragen. Setzen wir das mal so auf 600%, meinetwegen, gehen mal hier, in diesen Bereich, (hier mal so ganz kleines Stück), und noch mal eine RAM-Vorschauen machen. Hier, in diesem Bereich, sind jetzt Doppelbilder zu sehen. Gerade hier, an der Achse und an den Rollen, es verspielt sich, natürlich, ein bisschen. Lassen Sie mich das kurz zusammenfassen. Worauf muss man achten? Also, im Idealfall hat man Footage, was mit einer hohen Framerate aufgenommen wurde, hier, zum Beispiel, 60 Frames oder 240 Frames. Das ist natürlich ideal. Und das Footage muss auch eine extrem hohe Bewegungsschärfe haben. Denn selbst, wenn ich jetzt mit Footage mache, was mit nur 25 Frames aufgezeichnet wurde, muss ich trotzdem eine ganz hohe Shatter Rate einstellen, damit jedes Bild für sich trotzdem kurz belichtet wird, damit ich hinter einer Slow-Motion nicht so viel Bewegungsunschärfe habe. Durch das Uminterpretieren der Framerate bekomme ich hier schon eine natürliche bzw. eine native Slow-Motion erreicht. Und durch die Frame-Interpolation entweder durch Frameblending oder Pixelmotion komme ich sogar schon in extrem langsame Bereiche. Natürlich, hat der Algorithmus seine Grenzen. Und deswegen ist es von dem Footage sehr individuell abhängig, wie gut der Effekt wirklich funktioniert.

After Effects CC Grundkurs

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10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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