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SQL Server 2016: Triggers, Stored Procedures und Funktionen

Skalarfunktionen

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Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über die Funktionen, die nur einen einzelnen Wert zurückgeben.
03:45

Transkript

SQL-Server bietet Ihnen zwei verschiedene Kategorien von Funktionen, die Sie mit TSQL entwickeln können. Eine davon sind die Tabellenwertfunktionen, die Sie im nächsten Kapitel kennenlernen. Die anderen sind Skalarfunktionen oder auch Skalarefunktionen oder schlicht Einzelwertfunktionen. Damit beschreibt der Name auch schon genau, was diese Funktionen tun, nämlich sie liefern genau einen einzigen Wert zurück und kommen damit dem an nächsten, was in der Mathematik unter einer Funktion verstanden wird. Skalarfunktionen können keine Änderungen in irgendeiner Form durchführen. Das heißt, sie können keine Daten und sie können keine Tabellen oder Objekte allgemein ändern. Sie können keine Fehlerbehandlung beinhalten. Das Schöne ist, wenn Sie Skalarefunktionen oder generell Funktionen entwickeln, dann muss sich die Aufrufer um die Fehlerbehandlung kümmern. Skalarfunktionen können verschlüsselt werden. Da gibt auch das WITH ENCRYPTION, was Sie vielleicht schon gesehen haben bei den Stored Procudern und den Triggern. Außerdem können Skalarfunktionen ihren UserContext oder den UserContext wechseln mit EXECUTE AS. Und Skalarfunktionen können auch SCHEMABINDING verwenden, was Sie möglicherweise schon bei den Schichten gesehen haben. Um Ihnen zu zeigen, wie Sie mit TSQL Skalarwertfunktionen anlegen können, habe ich ins SQL Server Management Studio gewechselt. Ich kann mir zunächst die Datenbank anlegen lassen. Dann kann ich in der Datenbank mit CREATE FUNCTION die Skalarwertfunktion anlegen, indem ich Schema und Name angebe. Dann runde Klammer auf, runde Klammer zu und wenn ich möchte dazwischen auch Parameter. Das tue dann im nächsten Beispiel. Mit RETURNS gebe ich hier den Rückgabewert, genau gesagt den Typ des Rückgabewertes für die Skalarwertfunktion an, das muss ich zwingend machen. Ich kann nichts implementieren, was quasi sich erst zur Laufzeit entscheidet, was entsprechend die Rückgabe ist und welcher Typ diese Rückgabe sein soll. Dann kann ich entsprechend nach AS einen Block einbauen, das wollen Sie auch tun, BEGIN und END. In diesem Block muss es mindestens ein RETURN dann geben, was auch genau diesen Wert passend zu dem Datentyp hier oben auch zurückliefert. Dann habe ich die Funktion angelegt und wenn ich mich hier auf die Suche mache im Object Explorer dann kann ich hier unter Programmierung oder Programmability im Englische, in die Funktion gehen, Sie sehen, die sind dann nochmal hier aufgeteilt. Aggregate kann ich mit TSQL nicht entwickeln, das geht nur mit der CLR Integration, aber ich kann ein Blick hier reinwerfen und Sie sehen, hier finden Sie auch die Funktion, die ich gerade erzeugt habe mit den nicht vorhandenen Parametern, die aber, wenn Sie welchen hätten, auch wirklich hier angezeigt würden. Dann kann ich mit ALTER FUNCTION die Funktion modifizieren, wenn ich das möchte. Zum Beispiel kann ich statt 0 den sagenhaften Wert 1 zurückgeben. Mit DROP FUNCTION kann ich die Funktion auch wieder entsprechend eliminieren. Das heißt, damit lösche ich die Funktion. Um sicher zu gehen, dass DROP FUNCTION mir keinen Fehler wirft., falls es die Funktion nicht gibt, kann ich wieder ObjectID-Funktion benutzen, ich übergebe der diesmal den Namen der Funktion und fn für Skalarwertfunktion. Wenn ich das ausführe, wird hier entsprechend gelöscht. Wenn ich hier auf aktualisieren gehe, sollte ich dann nichts mehr sehen. Ab SQL-Server 2016 können Sie auch hier etwas kompakterer Syntax verwenden. Sie können sagen DROP IF EXISTS FUNCTION und dann den Namen der Funktion und für den Fall, dass es die Funktion nicht gibt, passiert schlicht und ergreifend gar nichts.

SQL Server 2016: Triggers, Stored Procedures und Funktionen

Nutzen Sie in SQL Server Trigger, gespeicherte Prozeduren, Late Binding, Fehlerbehandlung sowie Scalar- und Tabellenwertfunktionen.

3 Std. 12 min (44 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.08.2016

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