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Cinema 4D Grundkurs

Sichtbarkeit und Selektionen definieren

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Sichtbarkeit lässt sich auch ohne die Nutzung von Ebenen steuern. Zudem können im Objekt-Manager Gruppen und Hierarchien von Objekten verwaltet werden.

Transkript

Oft ist es beim Modellieren ganz hilfreich, oder auch später, wenn es um das Aufbauen einer Szene geht, wenn man zwischendurch zumindest Objekte einfach ausblenden kann. Wir hatten in diesem Zusammenhang schon über die Arbeit mit Ebenensystemen gesprochen. Also Objekte, in dem Fall hier, einer Ebene zuzuweisen und dann zum Beispiel über den Attribute-Manager zu steuern, ob ich jetzt nur diese Elemente der Ebene sehen möchte oder genau das Gegenteil, dass ich die Elemente kurz aus dem Editor, also dem Ansichtsfenster, wegblende. Das wären Geschichten, die man hier über das Ebenensystem schnell steuern kann. Wir sind aber nicht gezwungen, für so eine Funktion Ebenensysteme zu benutzen. Es gibt nämlich hier in der nächsten Spalte solche zwei Punkte, die genau den gleichen Zweck erfüllen. Sie sind also nicht gezwungen, extra für die Sichtbarkeitsumschaltung eine Ebene zu erzeugen. Ich möchte daher dieses Objekt wieder von der Ebene herauslösen. Das könnten Sie hier im Attribute-Manager im Feld Ebene, zum Beispiel, indem Sie sagen: Von Ebene entfernen. Oder auch hier bei Klick auf das Farbfeld haben Sie den Befehl Von Ebene entfernen. Das bedeutet nicht, dass die Ebene gleichzeitig gelöscht wird. Hier bei den Tags haben wir die Möglichkeit ja nicht, weil wir da kein Farbfeld haben, da müsste man tatsächlich über den Attribute-Manager gehen. Aber Sie sehen im Ebenenbereich: Die blaue Ebene bleibt erhalten. Wir lösen praktisch nur das Objekt aus der Sortierungsebene heraus, aber die Ebene an sich bleibt dadurch erhalten. Gut. Wenn wir uns jetzt die beiden Punkte hier ansehen, die entsprechen genau den beiden Optionen hier in der Basis und sollten Ihnen vom Begriff her auch schon bekannt vorkommen. Die hatten wir nämlich im Ebenensystem auch schon mal. Nämlich die Sichtbarkeit im Editor und die Sichtbarkeit beim Rendern. Daran erkennen Sie, dass man diese Eigenschaften auch hervorragend ohne Ebene benutzen kann. Es gibt da jeweils drei verschiedene Zustände. Es gibt einen undefinierten Zustand. Das ist der graue Punkt. Dann haben wir das Ganze als grünen Punkt. Der Zustand nennt sich An. Dann haben wir das Ganze als Aus. Das ist ein roter Punkt. Sie sehen schon, was bei Aus passiert: Dann ist das Objekt optisch verschwunden. Diese drei Zustände wiederholen sich hier nochmal: Undefiniert, An, Aus, auch für das Rendern. Was bedeutet das jetzt? Wir können einerseits hier umschalten. Wir können aber auch direkt auf diese Punkte klicken. Grau wird zu Grün, Grün wird zu Rot, Rot wird wieder zu Grau. Es ist also wie eine Ampel, die ich der Reihe nach durchschalten kann. Genau so funktioniert der untere Punkt auch. Da kann ich auch grau, grün, rot durchschalten. Vielleicht fragen Sie sich, warum es drei Zustände gibt. An und Aus sollten doch eigentlich reichen. Das bringt uns gleich zum nächsten Thema, denn wir können hier auch Gruppen bilden. Der einfachste Weg dazu ist, dass wir uns ein Objekt greifen, mit der linken Maustaste, und es in dem Fall etwas nach oben ziehen. Sie sehen, rechts vom Mauszeiger bekommen Sie so ein Symbol und je nachdem, wo ich mit der Maus stehe, verändert es sich etwas. Wenn ich diesen weißen Pfeil über diesem Kasten sehe, der nach unten zeigt, dann bekommen wir eine Unterordnung. Wenn ich jetzt also loslasse, ordnet sich die Wand unter dem Kugelobjekt ein. Das wird entsprechend noch einmal eingerückt dargestellt. Man kann sich das wie ein Dateisystem vorstellen. Unsere Kugel ist praktisch der Ordner und in dem Ordner liegt die Wand. Die Wand könnte aber wiederum auch ein Ordner sein. Hier kann man wie Treppenstufen beliebig viele Objekte untereinander sortieren oder es können auch Objekte mehrfach auf der gleichen Stufe liegen. Wenn ich mir hier jetzt zum Beispiel einen Kegel abhole ... Ich ziehe den mal woanders hin. ... und ordne den per Drag and Drop auch auf die Kugel an, dann sind diese beiden praktisch gleichberechtigt auf der gleichen Hierarchieebene, so nennt man das, unter der Kugel. Man spricht hier von Parent und Child. Es ist praktisch Überobjekt und untergeordnetes Objekt. So könnte man sich das auf Deutsch übersetzen. Da ist es immer so, dass das Objekt, was eine Stufe über dem anderen liegt, Signale heruntersendet. Wenn ich in diesem Fall die Sichtbarkeit für die Kugel einstelle, zum Beispiel für den Editor auf Aus. Das ist der obere Punkt, wenn ich den auf Rot klicke. Dann überträgt sich dieses Signal auf die darunter eingeordneten Objekte. In dem Fall auf den Kegel und auf die Wand, auf unseren Quader, weil diese einen grauen Punkt haben, also einen undefinierten, einen neutralen Zustand haben. Ich kann also das Signal von oben durch Vererben weiterleiten. Ich kann aber auch individuell sagen, den Kegel möchte ich sehen, dann klicke ich einfach das obere Symbol auf Grün. Dann wird natürlich dieser undefinierte Zustand aufgehoben und ich sage ihm eindeutig, du sollst aber zu sehen sein. Deswegen gibt es drei Zustände, die man schalten kann. Der neutrale, undefinierte Zustand übernimmt, was von oben kommt oder ist sichtbar, wenn kein Signal da ist. Mit den anderen kann ich ganz speziell setzen: entweder auf jeden Fall zu sehen oder auf jeden Fall nicht zu sehen. Das funktioniert sowohl mit dem oberen als auch den unteren Punkten. Der untere Punkt ist später zuständig für das Rendering, also die Bildberechnung, wo man wieder etwas aufpassen muss, denn man möchte ja die Objekte sehen, die man aufwendig gebaut hat. Das wären im Prinzip die Funktionen, die Sie hier zum Steuern der Sichtbarkeit haben, und um eine Hierarchie aufzubauen. Um das Thema abzuschließen: Genau so könnten Sie aber Hierarchien auch wieder auflösen. Deswegen gab es ja noch das zweite Symbol an dem Mauszeiger. Wenn ich jetzt diesen Kegel hier nehme, wenn ich das auf das Wort Wand ziehe, würde ich beim Loslassen wieder zusätzlich eine Treppenstufe bekommen. Also wieder eine Unterordnung. Man kann das auch seitlich verschieben, wenn die Namen nicht ganz lesbar sind. Oder, wenn ich es mit der linken Maustaste greife und etwas nach unten ziehe, dann gibt's den Pfeil nach links. Damit ziehe ich es aus der Umklammerung, aus der Hierarchie heraus. Entweder unterordnen oder auf gleicher Ebene einordnen. Das ist dieses Symbol mit dem Pfeil nach links oder nach unten, wo man etwas aufpassen muss, je nachdem, wie weit man ein Objekt zieht. Aber so könnte ich das Ganze auch wieder komplett entkoppeln. Es ist also kein permanenter Zustand. Ich kann die Objekte beliebig umgruppieren. Ich muss auch nicht unbedingt eine Unterordnung anzetteln, sondern kann es auch einfach umsortieren, wenn mir die Reihenfolge nicht gefällt. Das ist auch per Drag and Drop möglich. Zudem lassen sich auch mehrere Objekte gleichzeitig bewegen. Man kann nämlich auch sogenannte Multiselektionen durchführen. Bis jetzt haben wir immer einzelne Objekte selektiert, angefasst und verschoben. Wir können aber auch, wenn wir die linke Maustaste halten, sehen Sie, wir können eine Art Rahmen aufziehen und alles, was nach Lösen der Maustaste in den Rahmen hineinfällt, würde in einem Rutsch ausgewählt. Wenn ich jetzt in einen leeren Bereich daneben klicke, würde diese Selektion wieder aufgehoben. Das kann ich sowohl hier machen als auch direkt im Ansichtsfenster. Wenn ich da daneben klicke, hat das den gleichen Effekt. Zudem lassen sich Selektionen auch individuell zusammenstellen. Möchte ich zum Beispiel den Kegel einfach nur überspringen, die Kugel aber wieder auswählen, dann müssen Sie nur zusätzlich die CTRL-Taste halten. Mit CTRL kann ich die Selektion praktisch beliebig erweitern oder auch bereits selektierte Elemente wieder herausnehmen. Einfach CTRL beim Anklicken mit der linken Maustaste kombinieren. Dann ist das mit der Auswahl kein Problem. Das wären die wichtigsten Methoden. Es gibt eine weitere, wenn Sie sehr viele untereinanderstehende Objekte haben, wo Sie ellenlang scrollen müssten, um einen Rahmen aufzuziehen, da kann es auch ganz hilfreich sein: die Kombination mit der Shift-Taste. Sie würden einfach nur das erste Element anklicken, was Sie selektieren möchten, halten Shift und klicken dann auf das letzte Element. Dann wird automatisch alles ausgewählt, was zwischen diesen beiden Klicks lag. Das wäre die dritte Option zum Auswählen von Elementen im Objekt-Manager.

Cinema 4D Grundkurs

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10 Std. 2 min (70 Videos)
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