Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Raum modellieren

Sicherungsnetze modellieren

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Die Referenzfotos der Aufzüge zeigen, dass über dem Fahrstuhlschacht noch Sicherungsnetze bzw. Gitter angebracht sind. Modellieren Sie dieses Element aus einer einfachen Ebene.

Transkript

Ja in diesem Video fangen wir an, mit den Details, also Kleinigkeiten, die hier und da vielleicht, die Szene noch etwas spannender machen können, oder auch realistischer machen können. Falls möglich, lässt sich das sehr schön aus den Referenzbildern ablesen, was noch fehlen könnte, so zum Beispiel, und darum geht es in diesem Video: So eine Art Gitter oder Netzkonstruktion, die hier den Boden praktisch bildet, von diesem Aufbau über dem Aufzug. Macht ja auch Sinn, falls hier mal jemand, ein Mechaniker, unterwegs ist der hier was reparieren soll, und auch aus Sicherheitsgründen, wenn jetzt hier sich irgendwelche Teile lösen sollten, dass die nicht sofort nach unten, auf die Fahrgastkabine fallen können. Dieses Gitter oder Netz werde ich mit einfachsten Mitteln umsetzen, weil das auch wieder so ein Element ist, was jetzt nicht motivtragend ist, und was man sicherlich vielleicht auch erst auf den zweiten Blick, wird überhaupt sehen können, aber, wie das immer so ist, so kleine Details, machen am Ende dann doch das Bild vielleicht noch ein bisschen spannender. Wenn man die vielleicht beim zweiten, dritten Mal Betrachten, dann eher zufällig sieht. Ich würde dieses Gitter gerne hier oben auflegen, dann müssen wir uns nicht so sehr, über eine zusätzliche Haltekonstruktion Gedanken machen. Und Sie sehen schon, ich habe jetzt hier, einfach ein Ebene-Grundobjekt verwendet, was ich von der Größe her ungefähr so anpasse, dass es hier satt am Rand aufliegt, auf diesem Profilrahmen, den wir da ja schon modelliert haben, und versuche das hier jetzt auch ein bisschen zu zentrieren, damit wir zumindest die Position schon mal haben. Da soll vielleicht noch ein bisschen tiefer, damit hier nichts durchdringt. So. Gut, dann haben wir die Position und Größe gefunden, und können, um das weiter zu vereinfachen, hier vielleicht mal in den Solo-Modus hineingehen und uns die Unterteilung dieser Ebene angucken. Die möchte ich nämlich sehr gerne übernehmen für dieses Gitter, was wir jetzt bauen wollen. Das heißt, je mehr Segmente desto mehr Gitterstreben und desto kleiner die Lücken dazwischen. Heißt aber für uns leider auch, je mehr Unterteilung, desto mehr Arbeit, weil wir diese Knotenpunkte hier, praktisch gleich nochmal ein bisschen verschieben müssen, also vorher selektieren müssen. Deswegen zeige ich Ihnen das jetzt auch nur beispielhaft an einer Ecke, weil das einfach zum Selektieren etwas, nun ja, viel Zeit kostet. Macht keinen Sinn, dass Sie mir dabei zugucken. Aber es ist wichtig, dass Sie das Prinzip erkennen, weil das lässt sich wunderbar auch übertragen, zum Beispiel, auf irgendwelche Jägerzäune oder ähnliches, sofern Sie da etwas detailreicher das Ganze modellieren müssen, oder möchten. Ich konvertiere diese Ebene, um Zugriff zu haben auf die Kanten. Und gehe jetzt mit eine "Loop-Selektion" hier rein, die ich jeweils "An der Randkante stoppen" lasse. Und ja, da geht das schon los mit dem Selektieren. Das heißt, ich zeige es Ihnen, wie gesagt jetzt hier, nur einmal an so ein paar Reihen. Das heißt, Sie gehen hier erst einmal, zum Beispiel, alle horizontalen Reihen durch, sagen dann "Mesh" "Befehle" "Kanten-Selektion zu Spline". Dadurch erhalten Sie hier ein Spline-Objekt von dieser Selektion, und machen das Gleiche jetzt nochmal für die senkrecht dazustehenden Linien. Auch hier verzichte ich jetzt erst einmal darauf komplett durchzugehen, sondern sage wieder "Befehle" "Kanten-Selektion zu Spline". Jetzt kann man hier, zum Beispiel, das eine sagen: Der läuft in "X"-Richtung und der läuft in "Z"-Richtung, zum Beispiel, damit man die auseinander halten kann. Und Sie sehen, so sehen die Splines dann aus. Und die haben genau dort die Punkte, wo unsere Ebene eben auch die Punkte hat. Und das ist das Praktische an der Geschichte. Das heißt, im Prinzip, wenn man jetzt so ein Gewebe herstellen wollte und nichts Anderes, ist ja ein Netz oder so ein Jägerzaun, müsste also praktisch immer wechselseitig, ein Punkt etwas nach unten und einer vielleicht etwas nach oben. Na ja, das ist nicht sonderlich intellektuell anspruchsvoll, aber muss eben hier, durch immer wechselseitiges Selektieren, eingeleitet werden. Ich mach vielleicht noch mal. Nein, da war ich verkehrt. Da muss der hin. Also praktisch, immer so eine Zickzack-Selektion, wo man jetzt hier durchgeht. So. Das soll erstmal reichen. Und dann bewegen Sie diese Punkte einfach etwas nach unten. Der Betrag, na ja, das hängt jetzt etwas davon ab, wie dick Sie diese Streben machen wollen. Ein Netz, also irgendein Gewebe, ist natürlich wahrscheinlich dünner als jetzt etwas, so ein Stahlgeflecht oder ähnliches. Ich gehe jetzt mal einen halben Zentimeter, bei diesen Punkten nach unten. Wenn Sie das mit der Selektion überall gemacht haben, würde es sich anbieten diese Selektion einmal einzufrieren, dann lässt sich das nämlich sehr schön einfach invertieren, und diese Punkte, das sind die, die im Gegenzug etwas nach oben gehören. So, also funktioniert natürlich jetzt nur in diesem oberen Teil, wo ich die Sektion sauber gemacht habe. Das andere Gewebe hier, was wir jetzt hier haben, können Sie im Prinzip so gerade lassen. Das heißt, es reicht aus, wenn einer der beiden Splines diese Auf- und Abbewegung macht. Zumindest für den Effekt, den wir gerne hätten. Im Prinzip, die Splines, wo wir jetzt nichts bewegt haben, und auch nichts selektiert haben, könnte man auch noch vereinfachen, wenn man mag, weil die ja, einfach nur gerade laufen. Das heißt, die Punkte hier in der Mitte, brauchen wir eigentlich gar nicht, weil wir diese Art der Kontrolle über den Verlauf hier weglassen können. Bei dem anderen lassen wir das natürlich drin. Dies nur so, als kleiner Tipp, wo man vielleicht ein paar Polygone nachher sparen kann. Ja, und Sie ahnen sicher schon, das Sweep-Objekt ist jetzt unser Freund. Das heißt, wir nehmen zweimal einen Kreis, zweimal ein Sweep, und gruppieren das Ganze, wie Sie das gewohnt sind oben auf unser Profil. Also in die Kreise, und unten dann der Weg, der jeweilige. Sie sehen, das ist jetzt hier etwas eckig. Einfach bedingt durch die Interpolationsart, beim Umwandeln der Kanten-Selektion. Das heißt, erst einmal die Kreise auswählen, vom "Angepassten" auf "Gleichmäßig" gehen, und hier reduzieren. Vielleicht nicht auf 0 aber auf 1 reicht, auf jeden Fall für dieses kleine Element, um jetzt unserer Szene nicht unnötig viele Polygonen hinzuzufügen, für so ein kleines Element. Was jetzt hier Sinn macht, für die auf- und abbewegte Richtung hier, dass wir das umschalten, zum Beispiel, auf "Kubisch". Das wäre so etwas, was man benutzen kann. Und dann hier mit den Zwischenpunkten vielleicht. Na ja, Sie sehen so bei 2 ist es noch erträglich. Etwas reduzieren. Wenn man das in der Linien-Darstellung jetzt anschaut, sehen Sie, das reicht völlig aus und gibt genau diesen typischen geflochtenen Charakter wieder, den man gerne hat. Also, das wäre das Prinzip der Gitterkonstruktion, wenn das jetzt eher, ein Gewebe sein soll. Dann müssten wir jetzt, bei den hier gerade verlaufenden Splines, noch ein paar Zwischenpunkte wieder dazwischen packen, denn wir wollen das Ganze ja dann etwas verformen, sodass wir ungefähr die gleiche Dichte an Unterteilungen hier haben. Muss ich noch ein bisschen höher gehen, so ungefähr, und dann könnten Sie das in ein Null-Objekt gruppieren und dieses mit einem "FFD"-Objekt beaufschlagen. Damit sich das anpasst, macht das häufig Sinn hier das in so eine Gruppe zu legen, dann kann ich nämlich dieses "An Überobjekt anpassen" verwenden. Das funktioniert nicht, wenn das in dem Null-Objekt drin liegt. Ich würde es jetzt hier aber ein bisschen größer machen, damit es die gesamte Konstruktion einfängt. Wenn man das dann zentriert hat, können Sie einfach in den Punkte-Modus wechseln, diese mittleren Punkte auswählen und etwas nach unten ziehen. Sie sehen schon, das ist von der Höhe her immer noch nicht richtig. Muss noch ein bisschen höher sein, damit wirklich alles drin ist. Dann können Sie das hier, wie so eine Trampolinmatte, nach oben oder unten bewegen. Könnte natürlich noch feiner unterteilt werden das "FFD". Je nachdem, wie viel Kontrolle Sie brauchen. Aber damit können wir sehr schnell so ein leicht durchhängendes Gewebe darstellen. Das hier noch mal einstelle auf eine Schattierung, Sie sehen, was passiert. Das Ganze hängt dann so ein bisschen, wie von einer Schwerkraft gezogen durch, ohne dass sich hier an unserem Flechtwerk etwas verändert. Das wären also meine kleinen Tipps, wie wir diese ja, Stahlmatte oder dieses Sicherungsnetz oben auf den Aufzügen realisieren können.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Raum modellieren

Lernen Sie, die gängigen Modelliertechniken und Objekte von Cinema 4D kennen und sehen Sie, wie Sie den Innenhof des Bradbury Building modellieren.

5 Std. 27 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.03.2017

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