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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 6) – Verwalten und Überwachen

Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgänge mit Windows-Server-Sicherung durchführen

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Machen Sie sich in diesem Video mit der Installation der in Windows Server 2016 integrierten Windows-Server-Sicherung vertraut und erstellen Sie eine erste Sicherung.
14:08

Transkript

In diesem Video starten wir mit der Installation der Windows Server Sicherung und erstellen eine erste Sicherung. Ich befinde mich hier auf dem srv02. Die Windows Server Sicherung kann ich nur immer auf dem jeweiligen System aufrufen, das bedeutet, ich kann nicht über Client01 die Konsole Windows Server Sicherung starten. Und dann ein Remotesystem einbinden. Das funktioniert nicht. Die Konsole Windows Server Sicherung steht mir nur immer auf dem entsprechenden System zur Verfügung. Zuerst einmal möchte ich die Windows Server Sicherung installiere. Dazu habe ich einige PowerShell commandlets vorbereitet. Zuerst einmal: Wie heißt der Name der Windows Serversicherung? Wie finde ich dieses Feature? "get-WindowsFeature Abstand –Name" dann verwende ich einen Platzhalter "*backup*". Ich lenke das Resultat um, in eine formatierte Tabelle und mit dem Schalter -AutoSize kann ich dann sämtliche Informationen besser lesen. Ich setze den Cursor auf die Zeile 1 und führe das commandlet aus. Nun erhalte ich den Namen von diesem Feature. Hier steht Name und der Name heißt "Windows-Server-Backup". In Ihrem Fall wird es selbstverständlich bei Install State nicht installed stehen, sondern beispielsweise available oder verfügbar. Nun möchte ich die Windows Server Sicherung gleichzeitig auf verschiedene Serversysteme implementieren. Und, dass ich nun nicht mit Remote Desktop auf die einzelnen Systeme mich verbinden muss, mache ich das direkt mit der Windows Powershell. Selbstverständlich könnten wir auch den Server-Manager einsetzen und dann hier bei Alle Server könnten wir die zusätzlichen Server einbinden und dann mit einem Rechtsklick Rollen und Features hinzufügen. Das geht, auch ich verwende allerdings die Powershell, weil das geht schneller. Also mit invoke-Command Abstand -ComputerName, dann spezifiziere ich die Serversysteme den dcsrv01, memsrv02, filessrv01 dann den Schalter -SkriptBlock und im SkriptBlock setze ich das Kommando ein, welche sich aus führen will. Nämlich Install-WindowsFeature Windows-Server-Backup -IncludeAllSubFeatures und –IncludeManagementTools. Das habe ich bereits umgesetzt und wir sehen auch das Resultat. Das hat funktioniert, bei allen drei Systemen und ein Neustart ist nicht notwendig. Hier steht restart und unten das Resultat no. Wir haben also oder, ich habe diese Serversicherung auf drei Systeme installiert und nun kann ich auf dem memsrv02 die Windows Server Sicherung starten. Dazu navigiere ich zum Server-Manager, ich verwende Tools, gehe da ein wenig nach unten und hier habe ich den Eintrag Windows Server-Sicherung. Ich starte nun diese Konsole, dann klicke ich auf Lokale Sicherung, es werden die Informationen zusammengetragen und anschließend habe ich die Möglichkeit einen ersten Sicherungszeitplan zu erstellen. Die Informationen wurden eingelesen und jetzt kann ich einen Sicherungszeitplan erstellen. Ich habe in meinem System zusätzliche Laufwerke eingebunden, da sehen wir hier das Laufwerk E und Laufwerk F. Die haben einen Namen Data und Log. Das spielt keine Rolle, die Namen. Ich möchte einfach einmal eine Sicherung auf das Volume F durchführen. Nun verwende ich den Link Sicherungszeitplan. Ich möchte einen Zeitplan erstellen, ich hätte auch die Möglichkeit beispielsweise eine Einmalsicherung Das funktioniert ebenfalls, das wird dann einfach so abschließend sein, dass diese Sicherung einmal ausgeführt wird und dann nicht mehr automatisch ausgeführt wird. Wenn Sie einen Sicherungszeitplan erstellen, haben Sie die Möglichkeit einen Zeitpunkt zu bestimmen, wann soll diese Sicherung durchgeführt werden. Ich verwende einmal einen Sicherungszeitplan. Nun, erstellen wir also eine erste Sicherung. Hier die Informationen und ich klicke Weiter. Nun kann ich bestimmen, möchte ich den vollständigen Server sichern, also sämtliche Server Datenanwendungen, den Systemstatus, so dass, das komplette System gesichert wird oder möchte ich benutzerdefiniert. Und ich verwende benutzerdefiniert. Ich wähle Weiter. Nun kann ich die Elemente hinzufügen, welche gesichert werden sollen. Ich wähle also hier Elemente hinzufügen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten ich hätte beispielsweise die Möglichkeit eine sogenannte Bare-Metal-Recovery Sicherung auszuführen. Wenn ich diese Funktion aktiviere, wird automatisch der Systemstatus markiert, System reserviert wird markiert und der lokale Datenträger. Diese Art von Sicherung erlaubt es mir dann, dass ich, wenn ich das System zurück sichern muss, das auf einem System umsetzen kann, welches noch kein Betriebssystem vorinstalliert hat. Das möchte ich jetzt aber nicht. Ich setze diese Markierung zurück, bei allen Komponenten. Ich möchte einmal spezifisch nur eine Datei sichern, weil das geht dann auch viel schneller. Ich möchte einfach einmal diese Datei TopSecret sichern und ich wähle OK. Nun wird dieses Dokument gesichert und nun klicke ich auf Erweiterte Einstellungen. Hier hätte ich die Möglichkeit Ausschlüsse zu definieren, wenn ich also beispielsweise eine Komponente nicht sichern möchte. Das kann zum Beispiel dass pagefile.sys sein, weil diese Datei sehr groß ist. Dann können Sie hier den Ausschluss bestimmen. Für mich so weit okay, was noch viel wichtiger ist, sind die VSS-Einstellungen. Standardmäßig wird eine VSS-Kopiesicherung erstellt. Das ist eigentlich so weit okay, wenn Sie jetzt aber mit Applikationen arbeiten, die mit so genannten Transaction Logfiles arbeiten, also beispielsweise der Exchange Server, ein SQL Server oder aber auch das Active Directory, dann müssen Sie eine vollständige VSS-Sicherung einsetzen. Wenn Sie nicht schon ein Drittprodukt einsetzen, dass die vollständige VSS-Sicherung durchführt. Was ist diese VSS-Sicherung? Diese erlaubt es, dass die Transaction Logfiles am Schluss der Sicherung gelöscht werden. Das muss unbedingt gesetzt werden, weil sonst kann das Laufwerk volllaufen und der Diskplatz geht zur Neige, weil die Server Sicherung die Transaction Logfiles nicht löscht nach der Sicherung, wenn Sie diese Option markiert haben. Also da müssen Sie sehr gut aufpassen, dass, wenn Sie mit Applikationen arbeiten die Transaction Logfiles erstellen, dass Sie diese Option einsetzen, wenn Sie nicht ein Drittprodukt einsetzen für die Sicherung, welches dann die vollständige VSS-Sicherung durchführt. In meinem Fall ist das soweit okay. Nun wähle ich Weiter. Ich kann nun einen Zeitpunkt bestimmen, wann soll diese Sicherung ausgeführt werden. Hier habe ich nicht sehr viele Möglichkeiten. Ich kann auswählen einmal pro Tag und dann die Tageszeit auswählen. Ich könnte noch mehrmals pro Tag bestimmen, dann wird die Sicherung mehrmals pro Tag ausgeführt. Sie sehen aber selber was uns hier fehlt, ist beispielsweise, dass wir wöchentlich auswählen wollen und dann wöchentlich nur an bestimmten Tagen. Das können wir hier nicht. Ich zeige Ihnen gleich später, wo wir diese Konfiguration durchführen können. Also lassen wir das einmal bei neun Uhr abends und ich wähle Weiter. Nun muss ich den Zieltyp angeben. Es gibt drei Optionen. Wenn ich eine separate, spezielle Backupfestplatte habe, das wäre Option eins, dann wird diese Festplatte komplett in die Windows Server Sicherung eingebunden. Das bedeutet, diese Festplatte steht dann nicht mehr zur Verfügung für uns, um Daten abzulegen. Das bedeutet, also, wenn Sie jetzt nun beispielsweise sich entscheiden, dass Sie dieses Volume einbinden wollen, dann dürfen hier keine produktiven Daten vorhanden sein, weil diese Daten werden gelöscht. Dieses Laufwerk steht nicht mehr zur Verfügung F: würde gelöscht werden, ist dann hier nicht mehr sichtbar. Das bedeutet also, Sie müssen wirklich eine neue oder eine separate Festplatte bestimmen um die erste Option auszuwählen. Ich wähle die zweite Option aus Sicherung auf einem Volumen erstellen. Ich kann dann mit meinem F Laufwerk ganz normal arbeiten, ich könnte dort auch zusätzliche Dateien ablegen. Dieses Volume wird dann nicht explizit für die Windows Server Sicherung eingebunden. Die dritte Option erlaubt es, dass Sie die Sicherung in eine Freigabe erstellen können. Aber ganz wichtig, hier steht der Hinweis, "es steht immer nur jeweils eine Sicherung zur Verfügung, da die vorherige Sicherung mit der neuen Sicherung überschrieben wird." Das bedeutet, dass Sie können keine Hierarchie aufbauen. Sie haben nur immer einen Sicherungsstand zur Verfügung. Ich gehe mal weiter mit der zweiten Option. "Sicherung auf einem Volume erstellen" wähle Weiter. Nun kann ich das Volume über diese Schaltfläche hinzufügen. Ich möchte, dass es Volume F einbinden für die Windows Server Sicherung wähle OK und dann wiederum Weiter. Ich erhalte eine Zusammenfassung und Fertig Stellen. Nun wird der Sicherungszeitplan erstellt. Wenn dieser Sicherungszeitplan erstellt wurde, dann haben wir die Möglichkeit diesen noch anzupassen. Allerdings nicht direkt in dieser Konsole. Und das ist das etwas Unschöne an der Windows Server Sicherung. Wir müssen eine zweite Konsole starten, damit wir unseren neu definierten Sicherungsjob übersteuern können. Dazu navigiere ich zur Startfläche. Mit Rechtsklick wähle ich Computerverwaltung aus. Ich öffne die Computerverwaltung, dann navigiere ich zur Aufgabenplanung und dann wähle ich dann Windows und hier haben wir den Ordner Backup. Und da drin ist jetzt unser Job vorhanden. Und hier habe ich die Möglichkeit diesen Job zu übersteuern. Mit einem Doppelklick, starten die Eigenschaften von diesem Job und ich navigiere zu Trigger. Und hier steht mir nun die Möglichkeit zur Verfügung, dass ich diese Zeiten anpassen kann. Ich wähle Bearbeiten und jetzt kann ich beispielsweise Wöchentlich auswählen, dass diese Sicherung am Sonntag, am Freitag und am Mittwoch ausgeführt wird und nicht um neun Uhr abends. Habe mich da jetzt anders entschieden, vielleicht um elf Uhr abends. Ich denke Sie haben jetzt die Idee erhalten, wie Sie den Job neu bestimmen können, ich wähle OK. Was ich auch noch machen möchte, unter den Register Einstellungen diese Option setzen "Ausführung der Aufgabe bei Bedarf zulassen." Wenn Sie diese Option nicht setzen, dann können Sie hier in diesem Fenster nicht mit einem Rechtsklick arbeiten und dann sagen führe den Job jetzt aus. Zeige Ihnen was ich meine. Wähle einmal OK um die erste Konfiguration abzuschließen. Mit Rechtsklick wähle ich ausführen und ich erhalte nun die Meldung eben, dass das nicht geht, weil ich unter dem Eigenschaftenregister nicht die Markierung gesetzt habe. Darum nochmals mit einem Rechtsklick, wähle ich Eigenschaften, navigiere zu Einstellungen, setze diese Markierung und wähle OK. Nun kann ich theoretisch diesen Backupjob von Hand ausführen. Was heißt theoretisch? Rechtsklick Ausführen Das können wir nun kontrollieren, hier in diesem Fenster wieder. Sie sehen, jetzt ist die Sicherung aktiv, wird hier eingeblendet und meine Datei, die ich bestimmt habe, die Datei TopSecret, die wird nun gesichert. Wir können, wenn die Sicherung fertig ist uns die Details anzeigen lassen. Hat es auch tatsächlich funktioniert. Warten wir einmal bis die Sicherung abgeschlossen wurde. Die Sicherung wurde erfolgreich abgeschlossen und jetzt können wir hier unter Status die letzte Sicherung einsehen. Ich verwende einfach diesen Link Details anzeigen und nun möchte ich denn wissen, ja ist auch tatsächlich mein Textdokument gesichert worden? Dazu verwende ich diesen Link Liste aller gesicherten Dateien anzeigen und in der tat C://TopSecret.txt wurde gesichert. Also meine Datei, welche hier den Namen TopSecret hat, wurde also erfolgreich gesichert und genau das wollte ich sehen. Nun weiß ich, dass die Sicherung erfolgreich abgeschlossen wurde. Nicht nur in der Meldung, nein auch tatsächlich auch hier in den Details wird angezeigt, dass die Sicherung erfolgreich war. In diesem Video haben wir gemeinsam zuerst die Windows Server Sicherung installiert, auf mehreren Systemen gleichzeitig mit der Powershell einen Sicherungszeitplan erstellt, diesen in der Aufgabenbibliothek angepasst, für unsere Bedürfnisse, den Job ausgeführt und dann am Schluss kontrolliert, hat auch dieser Backupjob tatsächlich funktioniert.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 6) – Verwalten und Überwachen

Bereiten Sie sich mit diesem und fünf weiteren Trainings auf die Microsoft Zertifizierungsprüfung 70-740 vor und erlernen Sie umfassende Kenntnisse zu Windows Server 2016.

2 Std. 25 min (23 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.09.2017

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