Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Sicherung erstellen

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Die Sicherung eines Hyper-V-Hosts sowie virtueller Computer sind ein wichtiger Bestandteil bei der Arbeit mit Hyper-V. Die lokale Windows-Server-Sicherung ermöglicht es, bestimmte Hyper-V-Dienste sowie einzelne virtuelle Computer zu sichern.
06:59

Transkript

Bei der Verwendung von Hyper-V ist die Sicherung des Hyper-V-Hosts und der virtuellen Server ein wichtiger Bereich, den Sie beachten müssen. Sie haben die Möglichkeit, mit der lokalen Windows-Server-Sicherung ganz speziell Hyper-V-Dienste und einzelne virtuelle Server zu sichern. Über "Verwalten - Rollen und Features hinzufügen" können Sie dazu die Windows-Server-Sicherung auf dem Hyper-V-Host installieren, denn standardmäßig gehört dieses Feature nicht zum Installationsumfang. Hyper-V können Sie genauso wie Exchange sichern, indem Sie zunächst im Assistenten die rollenbasierte Installation auswählen, den Server, auf dem Sie die Sicherung installieren wollen. Dann wählen Sie auf der Seite "Rollen" nichts aus. Auf der Seite "Features" wählen Sie die Windows-Server-Sicherung aus. Hier werden alle notwendigen Funktionen zur Installation des Servers und zur Verwaltung über die PowerShell oder die grafischen Verwaltungstools installiert. Generell können Sie auch immer die Option "Zielserver bei Bedarf automatisch neu starten" aktivieren. Hier haben Sie den Vorteil, dass, wenn es notwendig ist, der Server neu gestartet wird. Z.B. wenn Sie mit dem Remote Desktop verbunden sind. Bei produktiven Servern sollten Sie das natürlich nicht tun. Nachdem Sie die Installation der Windows-Server-Sicherung ausgewählt haben und die Installation abgeschlossen ist, können Sie entweder schon über das Menü "Tools" oder die Startseite in die Windows-Server-Sicherung hineingehen, und entweder einen Sicherungszeitplan erstellen, oder eine Einmalsicherung. Sie können natürlich auch jederzeit, auch wenn Sie einen Sicherungszeitplan erstellt haben, über eine Einmalsicherung den Server vollständig sichern. Sie haben mit der Windows-Server-Sicherung ähnlich wie in Exchange die Möglichkeit, auch einzelne Komponenten wiederherstellen zu können. D. h., wenn Sie auf "lokale Sicherung" klicken, haben Sie im rechten Bereich die Möglichkeit, mit der Einmalsicherung  z.B. vor Systemänderungen mit unterschiedlichen Optionen den Server auf andere Weise zu sichern, als Sie mit der Zeitplansicherung konfiguriert haben. Auf diese Weise überschreiben Sie auch nicht Ihre normale Serversicherung. Wenn Sie die unterschiedlichen Option ausgewählt haben, müssen Sie zunächst den vollständigen Server sichern. Hier ist das Gleiche zu beachten, wie bei der Sicherung von Exchange-Servern mit der Windows-Server-Sicherung. Sie müssen bei der Sicherung selbst immer alles auf dem Server sichern, und können dann bei einer Wiederherstellung einzelne Komponenten wiederherstellen. Sie sehen in diesem Bereich auch die Gröβe. Danach wählen Sie aus, wo Sie die Sicherung ablegen wollen. Hier können Sie entweder einen lokalen Datenträger verwenden oder einen freigegebenen Ordner. Danach schlägt der Assistent die zur Verfügung stehenden Festplatten vor. Hier gibt es aktuell nur diese eine Festplatte im System mit 3,6TB, diese wähle ich aus zur Sicherung. Wenn es sich um eine interne Platte handelt, erhalten Sie auch entsprechende Meldungen, dass die Festplatte selbst in der Sicherung mit einbezogen ist, und dass Sie diese ausschließen müssen, wenn Sie auf diesem Server die Sicherung des Servers ablegen. Denn Sie können auf dem Sicherungsmedium nicht auch noch Daten sichern, sondern das Sicherungsmedium selbst ist nur für die Ablage der Daten zuständig. Während der Sicherung werden keine Daten überschrieben. Danach sehen Sie, was der Assistent alles sichert. Hier sehen Sie neben den Bare-Metal Recovery-Möglichkeiten auch die Möglichkeiten, den System-Status wiederherzustellen, und die einzelnen virtuellen Server - auf diesem Server gibt es nur die beiden Server "Test" und "W2K12R2". Sie können die Host-Komponenten von Hyper-V sichern, den Systemstatus und einzelne Server, also die Konfigurationsdateien der virtuellen Server und die virtuellen Festplatten. Später, bei Wiederherstellungen, können Sie auch diese einzeln wiederherstellen. Danach klicken Sie auf "Sicherung". Der Assistent liest die Daten ein, und startet schließlich die Sicherung auf dem von Ihnen ausgewählten Sicherungsmedium. Mehr müssen Sie an dieser Stelle nicht tun, um einen Hyper-V-Server komplett zu sichern. Über den Bereich "Wiederherstellung", auf der rechten Seite, haben Sie, nachdem die Sicherung erstellt wurde, die Möglichkeit, entweder den kompletten Server wiederherzustellen oder Sie verwenden die Wiederherstellungsmöglichkeiten, um z.B. einzelne virtuelle Server wiederherzustellen. Abhängig von der Leistung Ihres Servers dauert die Sicherung teilweise bis zu mehrere Stunden. Das hängt davon ab, wie viele virtuelle Server Sie auf dem System installiert haben. Generell ist der Sicherungsprozess ähnlich zu der Sicherung von anderen Serverdiensten in Windows Server 2012 R2, bietet aber die Möglichkeit, nachdem die Sicherung abgeschlossen ist, auch sehr einfach einzelne Komponenten wiederherzustellen. Also nicht nur Dateien über den Bereich "Wiederherstellungen", sondern Sie haben auch die Möglichkeit, extrem einfach zunächst auszuwählen, welchen Server Sie wiederherstellen wollen. Hier wählen Sie den lokalen Server aus, auf dem Sie die Sicherung erstellt haben. Danach wählen Sie aus, aus welchem Datum und welcher Uhrzeit zu diesem Datum Sie den Server wieder herstellen wollen. Sie können an Tagen natürlich auch mehrere Sicherungen erstellen. Generell wählen Sie hier also zunächst aus, welche Sicherung Sie wiederherstellen wollen. Danach können Sie einzelne Bereiche aus der Sicherung auswählen, auch Hyper-V. Hier verhält sich Hyper-V wie Exchange. Haben Sie Hyper-V ausgewählt, können Sie jetzt anschließend auswählen, ob Sie einzelne virtuelle Server wiederherstellen wollen - hier der Server Test, oder die Hostkomponenten des Hyper-V-Hosts, also Konfigurationseinstellungen, Hyper-V-Einstellungen und alle Konfigurationen, die mit Hyper-V auf dem Server selbst zu tun haben. Sie sehen also, Sie können auch mit einfachen kostenlosen Mitteln im Windows-Server 2012 R2 einzelne Server entweder an einem ursprünglichen Standort wiederherstellen, oder Sie können die virtuellen Festplatten auch an anderen Speicherorten wiederherstellen, wählen aus, wo die Dateien wiederhergestellt werden sollen, und können anschließend mit den wiederhergestellten Dateien den Server z.B. auch auf einem anderen Hyper-V-Host importieren. Die Vorgehensweise hier ist sehr einfach: Sie werden durch den Assistenten durchgeführt. Danach sehen Sie den Wiederherstellungsvorgang, dieser ist an dieser Stelle natürlich nicht sehr groß, da es sich um eine Test-VM handelt. Sie müssen dazu aber auch kein Wiederherstellungsprofi sein. Durch den ganzen Vorgang führt der Assistent, der Sie bei der Wiederherstellung komplett von vorne bis hinten durchführt. Danach haben Sie entweder den virtuellen Server am gleichen Ort wiederhergestellt, oder Sie haben den virtuellen Server an einem anderen Ort wiederhergestellt. Den Status sehen Sie dann ebenfalls nach der Sicherung, auch die Daten, die der Server wiederhergestellt hat. Sie können auf diesem Weg sicherstellen, dass jederzeit die virtuellen Server, die sich hier in der Sicherung befinden, auch dann wiederherstellbar sind, wenn der Hyper-V-Host nicht mehr funktioniert. Wichtig ist nur, dass eine Sicherung vorhanden ist, und die Sicherung auch funktioniert. Natürlich ist die Windows-Server-Sicherung nur ein Zusatz-Werkzeug. In produktiven Umgebungen sollten Sie möglichst auf andere Anwendungen setzen.

Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Lernen Sie, wie Sie in Hyper-V ganz praktisch mit virtuellen Servern, virtuellen Festplatten, virtuellen Switches, virtuellen Domänencontrollern usw. in der Praxis umgehen.

5 Std. 52 min (55 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!