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SharePoint 2016-Administration Grundkurs

SharePoint-Farm erstellen

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In diesem Video sehen Sie, wie eine SharePoint-Farm mit einem Server installiert wird. Im ersten Schritt werden die SharePoint Programmdateien am Server installiert und danach wird der Assistent für die Farmkonfiguration abgearbeitet.

Transkript

In diesem Video zeige ich, wie eine SharePoint-Farm mit einem Server installiert wird. Nachdem die Softwarevoraussetzungen erfolgreich installiert wurden, kann mit der Installation der SharePoint-Programmdateien begonnen werden. Im Anschluss wird der Assistent für die Farm-Konfiguration abgearbeitet. Bitte achten Sie darauf, dass Sie mit dem SharePoint-Installationskonto am Server angemeldet sind und wählen Sie den Menüpunkt "SharePoint Server installieren" im Splash Screen der SharePoint-DVD aus. Zunächst werden Sie zur Eingabe eines Product Key aufgefordert. Microsoft stellt zwei verschiedene Product Keys für 180-Tage-Testversionen im Internet bereit, einen für Standard, einen für SharePoint Server Enterprise. Hier ist darauf zu achten, dass der einmal verwendete Enterprise Key später nicht verändert werden kann zu einem Standard Key, das heißt, eine einmal installierte SharePoint-Server-Enterprise-Farm kann später nicht mehr zu einer SharePoint-Server-Standard-Farm downgegradet werden. Umgedreht geht es, von Standard nach Enterprise ist möglich. Das bedeutet auch, wenn Sie mit einem Enterprise Key beginnen und evtl. später dann einen Standard Key eingeben möchten, den Sie käuflich erworben haben, so ist das nicht möglich. Sie müssen dann die Farm neu installieren. Stimmen Sie den Software- Lizenzbedingungen zu und wählen Sie anschließend zwei verschiedene Dateispeicherorte aus. Der eine ist der Speicherort für die klassischen Programmdateien, der ist auch völlig in Ordnung, den kann man so belassen; es gibt keinen Bedarf, diesen zu verändern. Der zweite Pfad jedoch ist das Datenverzeichnis des SharePoint-Servers. Hier werden Indexdateien z. B. abgelegt, wenn der Server die Rolle "Suchdienste" bekommt. Und diese können sehr groß werden. Und im Falle, dass ein Application-Server oder Suchdienste-Server oder ein Server für verteilte Cash installiert wird, empfiehlt es sich hier, diesen Pfad zu ändern auf eine eigens bereitgestellte Partition mit ca. 80 GB Speicher. Nach dieser Anpassung kann der Server installiert werden. Es werden nun Programmdateien kopiert und diese Programmdateien werden später im nächsten Schritt vom Farmkonfigurationsassistenten verwendet, um die Farm einzurichten. Überwiegend werden die Programmdateien kopiert nach C: "Programme" "Common Files" "Microsoft Shared" "Webserver Extensions". Hierin befinden sich die eigentlichen SharePoint-Runtime-Dateien für diesen Server. Nach Abschluss der Installation, also nachdem die Programmdateien auf den Server kopiert wurden, muss mit dem Konfigurationsassistenten für SharePoint-Produkte eine neue Farm erstellt werden bzw. wenn bereits eine Farm existiert und dieser Server in die Farm aufgenommen werden soll, muss mit dem Konfigurationsassistenten dieser Schritt abgearbeitet werden. Der Installationsassistent schlägt bereits vor, den Konfigurationsassistenten zu starten, was dann beim Schließen auch entsprechend erfolgt. Hier werden wir zunächst darauf hingewiesen, dass wir einen Benutzernamen und ein Kennwort benötigen für den Zugriff auf den Datenbankserver und dass der Datenbankserver entsprechend belastet wird sowie dass einige Dienste kurzzeitig zurückgesetzt bzw. neu gestartet werden. In diesem Fallbeispiel möchten wir eine neue Server-Farm erstellen. Deshalb muss der Name des Datenbankservers angegeben werden, bzw. ganz konkret die Instanz angegeben werden, die verwendet werden soll, um die Farm-Datenbank zu hosten und die Datenbank für die Zentraladministration. Der Name für die Farm-Datenbank "SharePoint_Config" schlägt Microsoft vor. und das ist auch üblich, das kann man durchaus so belassen. Das Datenbank-Zugriffskonto ist das sogenannte Farmkonto, das entsprechend Berechtigungen am Datenbank-Server benötigt und mit dem dann später auch über die Zentraladministration z. B. Inhaltsdatenbanken angelegt werden. Das heißt also, dieses Konto hat hohe Berechtigungen am Datenbank-Server. Die Passphrase, die hier angegeben werden muss, wird benötigt, wenn später ein weiterer Server in die Farm aufgenommen werden soll. Das heißt, auch da wird dann der Konfigurationsassistent ausgeführt und wenn man die Option wählt "Server in Farm aufnehmen", dann wird nach dieser Passphrase, nach diesem Kennwort gefragt. Neu in SharePoint 2016 ist das sogenannte MinRoll-Feature. Hier geht es darum, dass Microsoft nun mit bestimmten Rollen bereits vordefiniert hat, welche Dienste und Dienstanwendungen auf einem Server installiert werden. Dies war früher noch über die Zentraladministration zu skalieren, wo der Farmadministrator die Dienste und Dienstanwendungen einzeln hat einstellen müssen. Folgende Rollen gibt Microsoft vor: das ist die Rolle des Front-End-Servers. Hier geht es darum, dass Dienste und Dienstanwendungen installiert werden, die Benutzeranforderungen umsetzen. Hier geht es also um hohe Leistung, um schnelle Antwortzeiten. Dann die klassische Application Server-Rolle, Anwendungsserver-Rolle. Hier geht es darum, Back-End, also Hintergrundanforderungen, umzusetzen. Hoher Datendurchsatz steht hier absolut im Vordergrund, keine Benutzeroberfläche. Die Rolle des "Verteilten Cache", dieser Verteilte-Cache-Dienst stellt Features für die Zwischenspeicherung in SharePoint-Servern zur Verfügung. Zum Beispiel benötigen die MicroBlock-Features und auch die News-Feeds den Verteilten Cache zur Speicherung von Daten, die dann für alle Entities schnell abgerufen werden können. Und diese Rolle installiert entsprechend alle Komponenten, um den Distributed-Cache-Dienst, den Verteilten-Cache-Dienst auf diesem Server zur Verfügung zu stellen. Die Suchdienstanwendung, hier werden alle notwendigen Dienste und Komponenten, die für eine Instanz der Suchdienstanwendung erforderlich sind, auf dem Server zur Verfügung gestellt. Benutzerdefiniert ist die Rolle, die dem Farm-Administrator die vollständige Kontrolle darüber lässt, welche Dienstinstanzen auf diesem Server ausgeführt werden können. Dies entspricht auch in etwa der früheren SharePoint-Installationsweise. Allerdings wird dann das Feature "MinRoll" nicht weiter bedient, also mit Hilfe von MinRoll wird dann nicht gesteuert, welche Dienstinstanzen bereitgestellt werden. Alternativ gibt es die Einzelserver-Farm. Mit der Einzelserver-Farm wird eine Farm mit einem einzigen Server für Entwicklungs- oder Testzwecke installiert, nicht für Produktivzwecke. Alle für den Betrieb einer Farm erforderlichen Dienste und Dienstanwendungen sowie Komponenten werden hier auf einem einzigen Server installiert. Und es ist nicht möglich, einen solchen Server nachträglich in eine Farm zu integrieren bzw. weitere Server in diesen Server zu integrieren. Im Gegensatz zur früheren Option Einzelserver-Farm wird hier keine Instanz des Datenbank-Servers SQL-Server mit installiert; diese muss im Vorfeld bereits installiert worden sein. Es ist möglich, den Datenbank-Server auf dem gleichen Einzelserver zu installieren. Empfohlen ist jedoch tatsächlich das Aufteilen, d. h. also, eine Datenbank-Server-Version und eine eigene Einzelserver-Farm, auf zwei verschiedenen Maschinen oder virtuellen Maschinen zu installieren. Im Beispiel hier wird eine Einzelserver-Farm eingerichtet. Und im nächsten Schritt muss nun die PCP-Portnummer für die Zentraladministration angegeben werden. Hier kann man die vorgeschlagene Portnummer verwenden. Der Assistent ermittelt hier einfach eine Portnummer, die frei ist, oder man kann eine Portnummer verwenden, die man sich ganz gut merken kann, die sich gut eingeprägt. Für die Anmeldung an der Webanwendung SharePoint-Zentraladministration wird ein Authentifizierungs-Anbieter, ein Protokoll verwendet. Das System schlägt hier NTLM vor, bietet Kerberos an. Kerberos ist die Zukunft, NTLM eigentlich die Vergangenheit. Deswegen empfiehlt es sich, hier Kerberos zu verwenden, wobei im Anschluss daran dann für das Dienstkonto "SP Farm" noch ein sog. "Service Principal Name" eingetragen werden muss, damit die Kerberos-Authentifizierung auch wirklich funktioniert. Im Anschluss daran zeigt der Konfigurationsassistent eine Zusammenfassung der Einstellungen an und mit "Weiter" können die Installation und Einrichtung der notwendigen Farmdienste gestartet werden. In der Zwischenzeit kann man den Dienstprinzipalnamen entsprechend eintragen, so dass die Kerberos-Authentifizierung funktioniert. Das kann über eine Kommandozeile oder mit der PowerShell erfolgen. Zum Eintragen der Dienstprinzipalnamen stellt Microsoft das Tool ZSPN zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass der ausführende, also das Konto, mit dem ZSPN ausgeführt wird, Administratorenrechte auf der Domäne besitzt, also Mitglied der Gruppe Domänenadministratoren ist. Dann kann mit "ZSPN-L" zunächst abgefragt werden, welche Dienstprinzipalnamen für ein spezielles Konto bereits eingetragen sind. Man kann also hier ermitteln, welche Dienstprinzipalnamen für das Konto "SP Farm" bereits definiert wurden. Hier gibt es noch keine. Damit ist klar, wir müssen diesen Dienstprinzipalnamen nachtragen. Als Dienstprinzipalnamen wird zunächst das Protokoll angegeben, für den dieser Dienst Principal gilt. Hier handelt es sich um das HTTP-Protokoll und anschließend wird der Host-Header-Wert angegeben. Bitte beachten: Hier wird ein "Slash" angegeben, also der Slash über der 7 und kein Backslash beim scharfen S, anschließend dann der Dienstprinzipalnamen, also in unserem Fall die URL des Servers. Hier die URL, unter der später die Zentraladministration aufgerufen wird. Und dann das Konto, für das dieser Dienstprinzipalname eingetragen werden soll, z. B. das Farmkonto. Zur Kontrolle kann man mit der Option "-l" nochmal abrufen, welche Dienstprinzipalnamen es gibt. Damit ist die notwendige Konfiguration für Kerberos abgeschlossen. Nach Abschluss der Konfiguration zeigt der Konfigurationsassistent eine kurze Zusammenfassung. Im Laufe der Konfiguration wurden nun Datenbanken am Datenbank-Server erstellt. Einerseits die Farm-Datenbank "SharePoint_Config", in der alle zentral wichtigen Daten der Farm drin stehen, wie z. B. die End-Point-Adressen der Dienstanmeldungen später, die Namen der Inhaltsdatenbanken, die HTTP-Adressen der Webanwendungen usw. sowie eine SharePoint- Admin-Content-Datenbank. Das ist die Inhaltsdatenbank der SharePoint-Server- Zentraladministrations-Applikation. Außerdem wurde die Zentraladministration eingerichtet als Site im Internet-Information-Server. Es handelt sich hier, wie gesagt, um eine von Microsoft angepasste SharePoint-Webanwendung, die hier vom Konfigurationsassistenten eingerichtet wurde sowie ein weiteres Verzeichnis "SharePoint Web Services", in dem später dann Dienstanwendungen veröffentlicht werden. Nach Abschluss des Konfigurationsassistenten durch Klick auf "Fertig stellen" wird die SharePoint-Server- Zentraladministration geöffnet. Es wird gefragt, ob man am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit teilnehmen möchte. Anschließend ist die Zentraladministration des SharePoint Server 2016 bereit, den SharePoint-Farm- Konfigurations-Assistenten zu starten.

SharePoint 2016-Administration Grundkurs

Lernen Sie, worauf es bei der Planung, Einrichtung und Administration einer SharePoint-Farm auf Basis von SharePoint Server 2016 ankommt.

8 Std. 21 min (66 Videos)
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Erscheinungsdatum:24.10.2016

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