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SharePoint 2016-Administration Grundkurs

SharePoint-Bordmittel zur Farm-Sicherung

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Mit SharePoint wird eine recht einfache gehaltene Sicherungslösung geliefert, die auch über die PowerShell angestoßen werden kann – und eine Stolperfalle enthält.

Transkript

Microsoft liefert mit SharePointServer zumindest eine recht rudimentäre Möglichkeit zur Sicherung einer Farm mit und diese findet sich in der SharePoint ServerZentraladministration wieder. Dort im Menüpunkt Sichern und Wiederherstellen im Abschnitt Farmsicherung und -wiederherstellung gibt es den Befehl Sicherung durchführen. Und hier könnte man eine Sicherung der Farm anstoßen auf unterschiedlichen Ebenen. Dahinter steckt eigentlich nur die gleiche Funktionalität, wie beim Power Shell Befehl backup-spfarm. Das bedeutet mit Hilfe dieses Power Shell Befehles könnte man ein Backup, wie man es hier graphisch durchklicken kann auch in ein Script packen und dann mit dem Windows-Aufgaben-Planer dieses Backup zeitgesteuert anstoßen, was hier in der Zentraladministration nicht möglich ist. Das bedeutet Microsoft liefert keine Möglichkeit von Haus aus mit, das Backup zeitgesteuert automatisiert auszuführen. Innerhalb des Dialogs Sicherung ausführen Schritt eins von zwei, kann man nun die unterschiedlichsten Ebenen auswählen. Die niedrigst mögliche Ebene ist das Wählen einer Inhaltsdatenbank die gesichert werden soll, ohne weitere Komponenten. Man kann auch Dienstanwendungen, Dienstanwendungs-Datenbanken sichern, zusätzliche Solution-Dateien, die in die Farm implementiert worden oder einfach die gesamte Farm, je nachdem, was man hier auswählt. Und im nächsten Schritt mit Klick auf Weiter gelangt man dann in die Einstellungs-Seite für dieses Backup, wo man auswählt, ob man vollständige oder differenzielle festlegen möchte. Und welche Daten gesichert werden sollen. Ob das jetzt dann Inhalte und die Konfigurationseinstellungen sind, also sowohl die Dokumente und Daten der User und die Konfiguration oder eben nur die Konfiguration. Unten wird der Speicherplatz geschätzt und man kann sehen, wenn man zwischen diesen beiden Werten wählt, dass die Größe des Backups dann doch drastisch sinkt. Als Sicherungsspeicherort sollte ein Netzlaufwerk angegeben werden mit einem UNC-Pfad. Hier ist allerdings zwingend zu berücksichtigen, dass für das freigegebene Verzeichnis das Dienstkonto des SQL-Datenbank-Servers VollZugriffsberechtigungen besitzen muss, sowohl für die Freigabe, als auch auf NTFS-Ebene. Das heißt also sowohl hier im Reiter Sicherheit muss das Konto drinstehen und Vollzugriff besitzen, als auch es muss eine Freigabe existieren und in dieser Freigabe muss das Konto ebenfalls mit Vollzugriff ausgerüstet sein. Ansonsten schlägt das Backup über das Netzwerk fehl. Wenn alle Parameter konfiguriert sind, kann der Farm-Administrator auf Sicherung starten den Sicherungsprozess anstoßen. Im Hintergrund wird nun ein Timer-Job erstellt und der sorgt dafür, dass die Sicherung ausgeführt wird und man kann im Abschnitt Überwachung unter Auftragsstatus überprüfen mit einem Link auf geplante oder Zurzeit ausgeführte Aufträge genau nachgucken, dass hier der Sicherungsjob steht und derzeit noch mit 0% Fortschritt ausgeführt wurde. Im Zweifelsfalls kann man das Backup auch hier über Löschen wieder beenden und rückgängig machen. Während dieser Timer-Job läuft, kann kein zweiter Sicherungsprozess für die Farm angestoßen werden. Zurück im Abschnitt Sichern und Wiederherstellen, gibt es die Möglichkeit den Sicherungs- und Wiederherstellungsverlauf anzuzeigen, beziehungsweise den Status von Sicherungs- und Wiederherstellungs- aufträgen zu überprüfen. Hier würde der Verlauf eines abgeschlossenen Backups angezeigt, hier kann man sich einen Überblick verschaffen über den laufenden Prozess der Sicherung und oben auch über Aktualisieren auch den Fortschritt-Monitor. Man kann hier ziemlich genau sehen, dass hier 81/244 Elementen gesichert wurden. Man kann nochmal sehen wohin das Ganze gesichert wird. In wie vielen Threads gesichert wird, was schon gesichert wurde und was noch in Bearbeitung ist. Letzten Endes wird die Sicherung nun in vielen kleinen Dateien in das Backup Verzeichnis geschrieben. In dem Backup Verzeichnis gibt es auf oberster Ebene eine XML-Datei. In dieser XML-Datei steht ein komplettes Verzeichnis aller in diesem Verzeichnis enthaltenen Backups. XML-Datei ist wichtig. Unterhalb der einzelnen Pfade sind dann ganz viele .bak Dateien und Einzeldateien in unterschiedlichsten Größen und ganz am Ende in der Regel zwei wichtige Dateien. Einmal die XML-Datei, die der SharePoint Verarbeitet, wenn es darum geht, dass er wissen muss, welche Datei jetzt konkret welches Backup enthält und natürlich eine LOG-Datei, ein Protokoll über die Sicherung, aus denen klar hervorgeht, was alles gesichert wurde und mit welchem Ergebnis. Wenn Fehler aufgetreten sind im Rahmen der Sicherung, dann würden die hier im Protokoll angezeigt werden. Wurde eine Sicherung abgeschlossen, kann über Sichern und Wiederherstellen mit Hilfe des Befehls Farm aus Sicherung wiederherstellen ausgewählt werden, aus welcher Sicherung wiederhergestellt werden soll und im nächsten Dialog dann kann festgelegt werden, welche Komponenten aus dieser Sicherung wiederhergestellt werden sollen. Ob nun einzelne Datenbanken oder ob die gesamte Farm oder was eben alles in dieser Sicherung enthalten ist wird nun eben gelesen und verarbeitet und kann anschließend einzeln vom Farm- Administrator einzeln selektiert werden. Die kleinstmögliche Ebene zur Wiederherstellung sind die Inhalts-Datenbanken für die Web-Anwendungen beziehungsweise die komplette Webanwendungs-Konfiguration und oben drüber dann die Dienstanwendungen, die Konfigurations-Datenbank der Farm Über diesen Weg lässt sich die komplette Farm-Konfiguration wiederherstellen. Wichtig ist, dass man dabei auf jeden Fall aber berücksichtigt, dass bereits eine funktionierende Umgebung, eine funktionierende Farm existiert die sich auch genau auf diesem Patch-Level befindet, wie bei der Sicherung vorhanden war. Ich werde zunächst den Wiederherstellungsprozess hier nicht viel weiter ausführen. Man kann hier zwar weitere Parameter angeben, ob die Gleiche Konfiguration oder eine Neue Konfiguration. Mit einer Neuen Konfiguration könnte man dann unten auch die Datenbank-Namen angeben und man kann die Kennwörter mit eingeben, um die entsprechenden Dienst-Konten wiederherzustellen und einzurichten. All das lässt sich mit einem Wiederherstellungs Prozess neu Konfiguration machen. Wichtig aber und möchte ich Ihnen gerne zeigen ist, dass der Patch-Level der Farm zu finden unter Upgradeund Migration, wenn man hier unter Produkt- und Patch Installationsstatus guckt, dann steht hier jeweils eine Installations-Kennung und es muss sichergestellt sein, dass für den SharePointServer, auf dem wiederhergestellt wird die Versionskennzahlen die gleichen sind, wie auf dem vorherigen, sonst führt das immer wieder zu Problemen Unter Umständen ist aber gar nicht genau dokumentiert, welche Patches jetzt im WindowsUpdate eingestellt wurden und welche nicht. Eine böse Stolperfalle, dementsprechend kann ich nur empfehlen, neben dem klassischen Farm-Backup, das hier über Sichern und Wiederherstellen mit Backup-SPFarm auch noch ein Image Systempartition anfertigen, so dass Sie dann die Farm-Basis zunächst mal mit dem Image wiederherstellen können und dann mit der Sicherung letztendlich den letzten gesicherten Stand wieder einspielen können. Hinter dem Farm aus Sicherung wiederherstellen verbirgt sich auch ein Power Shell Befehl. Ähnlich wie Backup-SPFarm gibt es noch den Befehl Restore-SPFarm, mit dem dann eine gesicherte Farm beziehungsweise die Sicherungs-Dateien wiederhergestellt werden können. Mag sein, dass man das ab und zu braucht, wenn man keine Oberfläche hat. Aber die Wiederherstellung wird dann doch meistens über die graphische Oberfläche funktionieren.

SharePoint 2016-Administration Grundkurs

Lernen Sie, worauf es bei der Planung, Einrichtung und Administration einer SharePoint-Farm auf Basis von SharePoint Server 2016 ankommt.

8 Std. 21 min (66 Videos)
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Erscheinungsdatum:24.10.2016

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