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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

Shared Nothing-Livemigration implementieren

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Lassen Sie sich in diesem Film erklären, was unter einer Shared Nothing-Livemigration zu verstehen ist und welche Schritte zur Implementierung durchgeführt werden müssen.
10:16

Transkript

Was eine Shared Nothing Live Migration ist erfahren Sie in diesem Video. Bei einer Migration geht es ja darum, dass das System während der Migration verfügbar bleibt. Bei einer Shared Nothing Live Migration haben wir die Situation, dass zwei Systeme, in meinem Fall HVSRV01, HVSRV02, absolut autonom sind. Das bedeutet, sie gehören nicht einem Cluster an. Diese beiden Knoten, Server oder Host-Systeme, das bedeutet alles das gleiche, verfügen über einen eigenen Speicher. Das bedeutet, sie haben keinen gemeinsamen Speicher, dort wo dann virtuelle Maschinen abgelegt werden können. Das haben diese beiden Hosts nicht. Jeder Host hat seinen eigenen Disk-Platz und diesen Disk-Platz stellt er für die virtuellen Maschinen zur Verfügung. Wenn wir nun also eine Shared Nothing Live Migration durchführen, bedeutet das Folgendes, dass wir beispielsweise von HVSRV02 diese Maschine vmsrv01 komplett migrieren: also den Disk-Platz von der virtuellen Maschine, die Konfigurationsdateien, allenfalls Prüfpunkte. Alles wird direkt über das Netzwerk migriert. Schauen wir uns das mal in einer Zeichnung, wie das genau aussieht. HV1 bedeutet nichts anderes als mein HVSRV01 und HV2 wäre HVSRV02. Die beiden Systeme sind ganz normal mit einem Netzwerk-Switch verbunden. Auf HVSRV01 ist eine Maschine, die hat den Namen B. Und diese Maschine hat selbstverständlich eine virtuelle Festplatte. Und diese virtuelle Festplatte ist auf dem Speicherplatz von HV1 abgelegt. Also stellen wir uns vor, wir haben hier diese Disk, die gehört zu B. Wenn wir nun diese Live-Migration durchführen, dann wird nicht nur die Konfigurationsdatei von dieser virtuellen Maschine migriert. Nein, es wird auch der Speicher ebenfalls migriert. Sämtliche Prüfpunkte, also alles, was zu dieser Maschine gehört, wird migriert, und zwar direkt über das Netzwerk, über den Switch zu HV2. Bedeutet also, wir haben einen gemeinsamen Speicher, den wir einsetzen können. Und genau darum geht es bei einer Shared Nothing Live Migration. Nun gibt es aber noch einige Punkte zu beachten, bevor wir mit einer Migration starten. Und diese Punkte schauen wir uns gleich wieder in meiner Umgebung an. Zurück in meiner Konsole von Hyper-V-Manager. Was ganz wichtig ist, ich habe es ja erwähnt, die Migration soll ja gewährleisten, dass das virtuelle System immer zur Verfügung steht. Also, was in einer ersten Linie ganz wichtig ist, dass wir die virtuellen Switches auf den beiden Host-Systemen HVSRV01, HVSRV02 absolut identisch benennen. Ich zeige Ihnen, was ich meine. Mit Rechtsklick wähle ich Einstellungen. Und dann erhalten wir die Information, dass diese virtuelle Maschine vmsrv01 eine Netzwerkarte hat. Diese Netzwerkkarte ist gebunden an den virtuellen Switch vSwitch01. Dieser Switch steht auf HVSRV02 zur Verfügung. Manager für virtuelle Switches. Wir haben hier vSwitch01. Wenn ich nun die Migration durchführe von HVSRV02 zu HVSRV01, muss auf HVSRV01 genau der gleiche virtuelle Switch erstellt sein, mit dem gleichen Namen, damit der nach der Migration die virtuelle Maschine mit dem Netzwerk weiterhin kommunizieren kann. Das testen wir. Manager für virtuelle Switches, navigieren zum Switch. In der Tat, er heißt genau gleich. vSwitch01. Die erste Vorbereitung ist getroffen. Nun ist es wichtig, dass es auch bei diesen beiden Host-Systemen oder auch Knoten genannt, dass diese von der Hardware praktisch identisch sind. Also zum Beispiel die CPU muss auf beiden beispielsweise Intel sein. Es kann nicht sein, dass hier eine AMD-Architektur vorhanden ist und hier eine Intel-Architektur. Das würde nicht funktionieren. Die Migration würde fehlschlagen. Was ebenfalls wichtig ist. Die beiden Systeme müssen in der gleichen Domäne sein. Damit die Kerberos-Delegierung, wenn Sie Kerberos-Delegierung einsetzen, beispielsweise auch funktioniert. Und ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Netzwerk-Anbindung zwischen diesen beiden Knoten im Minimum Gigabit-Ethernet ist, damit Sie eine bestmögliche Performance erhalten während der Migration . Das sind einige Punkte, die Sie unbedingt beachten sollten. Starten wir nun mit der der Shared Nothing Live Migration auf dem System vmsrv01. Mit Rechtsklick wähle ich Verschieben. Ich erhalte einen Assistenten, der mir hilft, diese Migration nun durchzuführen. Ich wähle Weiter. Nun kann ich bestimmen, was ich ausführen möchte. Möchte ich den virtuellen Computer verschieben oder nur den Speicher des virtuellen Computers verschieben. Ich möchte den virtuellen verschieben. Ich wähle Weiter. Nun muss ich das Zielsystem angeben. vmsrv01 ist momentan auf HVSRV02. Darum verwende hier hvsrv01. Dann geht es Weiter. Jetzt kann ich auswählen, welche Aktion ich für die entsprechenden Elemente des virtuellen Computers ausführen will. Die erste Option: Mit dieser Option können Sie einen Ort für alle Elemente des virtuellen Computers angeben. Elemente bedeutet nichts anderes als die virtuelle Festplatte, allenfalls Prüfpunkte, Konfigurationsdatei. Das ist mit Elementen gemeint. Ich möchte die zweite Option auswählen, damit ich bestimmen kann, wo die Elemente abgelegt werden sollen. Bei der dritten Option müsste ich eine Freigabe im Netzwerk haben, auf die beide Hosts zugreifen können. Und das ist Moment noch nicht der Fall. Darum verwende ich die mittlere Option. Nun geht es Weiter. Wie soll der Speicher verschoben werden. Die erste Option: Mit dieser Option werden die Elemente des virtuellen Computers auf den Zielcomputer verschoben, wobei erneut, die auf dem Quellcomputer konfigurierten Orte verwendet werden. Wenn Sie also an den Pfaden nichts anpassen wollen, können Sie die erste Option verwenden. Ich möchte am Zielsystem einen anderen Pfad angeben. Darum verwende ich die mittlere Option. Die letzte Option brauche ich nicht. Mit dieser Option kann ich wieder für die verschiedenen Elemente einen Ort angeben. Das brauche ich nicht. Darum verwende ich die mittlere Option. Und es geht Weiter. Nun kann ich die verschiedenen Elemente auswählen. Ich habe nur ein Elemenet, das ich auswählen will, nämlich die virtuelle Festplatte. Diese ist bereits markiert. Und ich wähle Weiter. Und jetzt kann ich den Zielspeicherort festlegen. Wo soll diese Festplatte am Zielsystem in welchem Pfad kopiert bzw. migriert werden. Ich wähle Durchsuchen. Dann navigiere ich zum C-Laufwerk beispielsweise. Dann unter Benutzer verwende ich den Administrator und dann beispielsweise könnte ich den Ordner Dokumente auswählen. Sie erhalten die Idee. Bei einer produktiven Umgebung hätten Sie selbstverständlich ein separates Laufwerk, wo Sie dann diese virtuelle Disk migrieren würden. In meinem Fall ist es das C-Laufwerk. Das ist absolut ok. Und ich wähle Weiter . Ich erhalte nun eine Zusammenfassung, was genau konfiguriert wurde. Dann kann die Migration gestartet werden. Ich habe am Anfang gesagt, dass Sinn und Zweck einer Migration ist, dass diese virtuelle Maschine während der Migration immer zur Verfügung steht. Ich wähle Fertig stellen. Dann wird hier in der Anzeige der Prozess angezeigt, um wie viel Prozent die Migration bereits abgeschlossen ist und unser Ping sollte ganz normal durchlaufen. Ich wähle Fertig stellen und jetzt wird diese Migration ausgeführt. Sie sehen der Verschiebevorgang wird ausgeführt. Und jetzt schauen wir, ob der Ping nach wie vor funktioniert. Selbstverständlich, der Ping ist da. Die Maschine ist immer noch verfügbar. Und wir sehen im Hintergrund, in der Konsole im Hyper-V-Manager, dass das virtuelle System verschoben wird. Wir sehen die Prozentzahl, 6 % der Migration ist bereits abgeschlossen. Sie sehen also die Migration funktioniert wunderbar. Wenn Sie die Kerberos-Delegierung konfiguriert haben, dürfen Sie nicht vergessen, die Systeme neu zu starten, damit anschließend die Live-Migration auch funktioniert. Die Migration wird ausgeführt, ist bereits zu 7 % abgeschlossen und Sie sehen auf Grund des Pings, dass dieses virtuelle System trotzdem zur Verfügung steht, obwohl es von HVSRV02 zu HVSRV01 migriert wird. Wir haben uns in diesem Video über die Shared Nothing Live Migration unterhalten.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

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4 Std. 29 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.08.2017

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