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Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Setup für VR-Brillen

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Eine besonders interessante Funktion beim Betrachten eines interaktiven Panoramas ist die Benutzung des Smartphones in einer VR-Brille (Cardboard), die nicht nur den Lagesensor nutzt, sondern auch für jedes Auge ein eigenes Panorama zeigt und damit für ein intensives Raumerlebnis sorgt.

Transkript

So, wir können noch ein Schrittchen weitergehen bei dem Gebrauch von Panoramen mit Mobilgeräten. Wir haben jetzt hier, wie gesagt, die Desktop-Version, die Maus zieht das Panorama mit, und dann wechsle ich mal zu meinem Mobilgerät. Ich habe da jetzt das iPad gegen ein iPhone ausgetauscht, und, was ich möchte, ist einfach Folgendes: Ich möchte dann hier dieses iPhone, was jetzt ganz normal entwickelt, wie das iPad auch, mit Lagesensor, mit [Roll] und allen anderen Dingen funktioniert hat, das möchte ich jetzt in einer sogenannten Cardboard-Konfiguration verwenden. Das Cardboard ist eine Geschichte, die schaut circa so aus: Man gibt verschiedene Ausdrücke dafür, das ist der eigentliche Namensgeber, man kann hier hinten ein Mobiltelefon reinschieben, und hier gibt es zwei Linsen, eine für das rechte, eine für das linke Auge, dazwischen ist eine Trennwand, sodass man jeweils den halben Bildschirm scharf sehen kann, der direkt vor den Augen ist. Und da gibt es etwas nettere Varianten, die schauen dann so aus, wo man das iPhone seitlich reinschieben kann oder das Mobiltelefon und dann gibt es das Ganze noch ohne Mobiltelefon, direkt am Computer, also in der HTC Vive. Also sogenannte VR-Brille, und sie ist auch unter dem Begriff Cardboard bekannt oder HMD, Head-Mounted Display. Und diese Dinge nutzen den Lagesensor im Mobilgerät zur Navigation innerhalb eines sphärischen Panoramas. Und das geht mit Pano2VR auch ziemlich gut, und das werden wir jetzt mal aufsetzen. Dafür muss man ein paar Änderungen vornehmen. Zunächst einmal gibt es bei der HTML-Vorlage eine cardboard.ggt, also Garden Gnome Template. Die macht nichts anderes, als eine HTML-Seite zu generieren in der zwei Panorama-Player vorhanden sind, eine für das rechte und eine für das linke Auge, jeweils halbiert auf einem quergestellten Bildschirm. Da können wir gleich mal reinschauen, wie das ausschaut. Also hier dieses Smooth interpolation, das ist eher für langsamere Telefone gedacht, diese Geschichte, das lasse ich mal so, und man muss auch einen Skin auswählen dafür und da gibt es speziell auch ganz oben ein cardboard.ggsk, so ein Garden Gnome Skin. Und das speichere ich mal, gebe das mal aus, dass kann man sich auch erstmal zunächst auf dem Desktop anschauen, wenn man das neu lädt, dann schaut das so aus. Ich bewege ein Panorama und das andere bewegt sich mit. Die sind sozusagen per JavaScript-Steuerung verriegelt die beiden, und das geht auch ziemlich nett auf dem iPhone. So, ich muss das mal neu laden, [unverständlich] Hochformat, oben noch mal die Reload-Taste drücken und dann geht es schon los, und so schaut das jetzt aus. Und wenn ich jetzt das wirklich in so ein Cardboard eingebe, in eine sogenannte VR-Brille, dann schaue ich nach unten und dann sehe ich das, und wenn ich dann nach oben schaue, sehe ich wirklich an die Decke und kann mich herumdrehen. Man sieht zwar ein kleines schwarzes Kreuz in der Mitte, das ist eigentlich alles, was man von diesem Garden Gnome Skin im Moment zu sehen bekommt. Das dient nämlich später auch zur Steuerung, damit kann man zum Beispiel Hotspots ansteuern, weil wenn die Brille ja das iPhone oder das Smartphone komplett umfasst und man kommt ja dann nicht mehr an den Bildschirm dran, den man eigentlich zur Bedienung braucht, dann geht das über das Steuern per Blickrichtung. Man muss dann nur das Fadenkreuz einfach auf einer bestimmten Stelle halten für eine Weile und dann springt dort ein Hotspot an, gibt es eine bestimmte Wartezeit und dann geht das los. So kann man einfach nur durch das Bewegen des Kopfes in einer solchen Brille dann navigieren. Sehr nettes Ergebnis und auch Erlebnis muss man dazu sagen. Im Moment hapert es noch so ein bisschen an der Auflösung von den Bildschirmen, die halt mäßig hochaufgelöst sind, vor allen Dingen, weil wir aus sehr kurzer Distanz mit einer Linse scharf auf den Bildschirm schauen. Bei Mobilgeräten mit etwas schwacher Auflösung sehen wir natürlich einfach das Pixelraster. Das ist im Moment noch so ein bisschen der Show-Stopper. Aber diese Technologie ist schwer im Kommen und Pano2VR bedient diese Cardboard-Mechanismen bereits mit seiner Ausgabe auf HTML5, ansonsten unterscheidet sich das ja technisch nicht von der ganz normalen Ausgabe am Desktop. Das ist eigentlich im Prinzip alles das Gleiche, basiert auf HTML5, JavaScript und CSS3. So viel also zum Cardboard-Modus, also dem Gebrauch von einem interaktiven Panorama in einer VR-Brille mittels Smartphone.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Lernen Sie, wie Sie mit Pano2VR mehrere Panoramen zu einer interaktiven, begehbaren Besichtigungstour zusammenstellen und für das Web ausgeben.

9 Std. 51 min (103 Videos)
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