OS X Server App (Yosemite) Grundkurs

Serverdienste

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OS X Server stellt innerhalb der Serververwaltung 17 Serverdienste zur Verfügung. Dieses Video bietet einen kurzen Überblick über die unterschiedlichen Dienste.

Transkript

Nachdem der Mac OS X Server installiert ist, stellt Ihnen dieses Serverbetriebssystem insgesamt 19 Dienste zur Verfügung. Aufgeteilt hier in den Punkt "Dienste" und in den Punkt "Erweitert". In diesem Video möchte ich Ihnen die Dienste, die Sie unter "Dienste" finden, einmal kurz, knapp und prägnant vorstellen. mit der Zielsetzung, dass Sie wissen, was die einzelnen Dienste machen. Unter anderem soll das auch dazu führen, dass Sie wissen, mit welchen Diensten möchte oder muss ich mich beschäftigen, und welche dieser Dienste brauche ich vielleicht auf meinem Server gar nicht, muss mich mit ihnen also gar nicht erst beschäftigen. Ich mache das jetzt einfach von oben nach unten. Sie sehen, das ist hier alphabetisch sortiert. Zum Teil werde ich auch ein bißchen springen, aber grundsätzlich von oben nach unten vorgehen. Ganz zuallererst finden Sie hier diesen Caching-Dienst. Was macht der Caching-Dienst? Die Idee des Caching-Dienstes ist schlicht und ergreifend, dass Daten nicht häufig heruntergeladen werden müssen, sondern nur einmal. Beispielsweise, wenn Sie ein Netzwerk haben und da sind 20 Macs drin und auf jedem dieser Macs müssen irgendwann ja mal Updates installiert werden. Jetzt wäre es blöd, wenn all diese 20 Macs diese Updates selbstständig herunterladen, weil dann müssen die Daten 20 mal über diese Internetleitung transportiert werden. Und genau das übernimmt dieser Caching-Dienst. Dadurch müssen diese Sachen nur einmal heruntergeladen werden und können dann aber allen Geräten vor Ort zur Verfügung gestellt werden. Das gilt im Übrigen nicht nur für Mac OS X, sondern gilt auch für die iOS-Geräte, also auch da können die Updates möglicherweise recht groß sein und hier über diesen Caching-Dienst müssen diese Daten dann nur einmal heruntergeladen werden und können allen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden, ohne dass die Internetleitung erneut belastet wird. Gehen wir nur zum Dateifreigabe-Dienst. Das ist sicherlich einer der wichtigsten Dienste, die ein Server überhaupt zur Verfügung stellen kann, nämlich die Möglichkeit einfach Daten zentralisiert zur Verfügung zu stellen. Das hat eine ganze Reihe von Vorteilen. Der erste und vielleicht naheliegendste Vorteil ist, wenn die Daten an einer zentralen Stelle liegen, können viele Leute darauf zugreifen. Und wenn viele Leute darauf zugreifen, müssen die Daten eben auch nur einmal zur Verfügung gestellt werden. Nicht nur dass dadurch Platz gespart wird, sondern es ist eben auch so, wenn die Daten an einer zentralen Stelle sind, dann hat man dort auch die aktuellen Versionen und man muss sich nachher nicht überlegen: "Ohje, hast Du vielleicht die aktuellste Version? oder hast Du vielleicht die aktuellste Version?" Desweiteren, wenn die Daten an einer zentralen Stelle liegen, dann muss man die Daten auch nur von dieser zentralen Stelle sichern, also nur von Ihrem Server müssen Sie später ein Datei-Backup machen, wenn Sie dafür sorgen, dass all Ihre Benutzer zuverlässig ihre Daten auf dem Server ablegen. Last but not least, ein weiterer Vorteil von dieser zentralen Dateifreigabe ist es, dass Sie dann die Benutzerrechte auch sehr gut steuern können. Dann ist es beispielsweise möglich, dass der Peter Schmitz ganz normal auf seine Dateien zugreifen kann, er arbeitet vielleicht in der Werbeabteilung und kann dann auf die Fotos zugreifen, kann auf die InDesign-Dokumente zugreifen, kann auf die pdf-Dokumente zugreifen, aufgrund der Rechtestruktur kann er aber vielleicht nicht auf die Dateien seines Kollegen zugreifen, der in der Buchhaltung arbeitet und in den Excel-Dateien die Lohnzahlungen vielleicht vorbereitet, was den Kollegen aus der Werbeagentur ja in der Regel auch nichts angeht. Und da kann man eben über die Dateifreigabe zentralisiert, mit einfachen Mitteln, die Rechte steuern, welcher Benutzer auf was zugreifen kann. Kommen wir zu den nächsten drei Diensten, muss man jetzt in diesem Fall sagen, nämlich den Groupware-Diensten. Unter Groupware geht es immer um die Zusammenarbeit und ein Punkt, der bei der Zusammenarbeit natürlich wichtig ist, ist der Kalender. In diesen zentralisierten Kalender können Sie dann beispielsweise Abteilungstermine hineinschreiben, beispielsweise, wer wann dieses Jahr in Urlaub geht oder wann die Weihnachtsfeier ist und ähnliche Dinge. Man hat also einen Kalenderserver. In diesen Kalenderserver können aber auch beispielsweise Orte und Ressourcen eingetragen werden. Ein Ort wäre beispielsweise der Besprechungsraum, so dass man direkt sehen kann, Montag morgen von 9 bis 12 Uhr ist der Besprechungsraum vielleicht bereits belegt, ich muss also meine Besprechung mit meinen Kollegen für den Dienstag ansetzen, weil da von 9 bis 12 Uhr eben noch Zeit ist. Darüberhinaus können Sie hier auch Ressourcen anlegen. Ressourcen sind also im eigentlichen Sinne wirklich physikalische Elemente, die man anfassen kann, beispielsweise ein Beamer. Vielleicht haben Sie in Ihrem Unternehmen einen Fuhrpark von Dienstwagen, und dann könnte man so einen Dienstwagen vielleicht als Ressource anlegen. Dann kann man dort nachgucken, vielleicht muss man nächste Woche Mittwoch mit seinem Dienstwagen zu einem Kunden fahren. Ist der Dienstwagen überhaupt frei? Ähnlich zu den Groupware-Diensten gehören auch die Kontakte, also ein zentralisiertes Adressbuch. Zentralisiertes Adressbuch, dort könnten beispielsweise alle Mitarbeiter drin stehen mit ihren Nummen. Das hat dann den Vorteil, wenn der Mitarbeiter vielleicht ein neues Handy bekommt und auch eine neue Handynummer erhält, dass man dort dann an einem Ort diese neue Handynummer eintragen kann und alle Mitarbeiter haben diese aktualisierte Handynummer dann automatisch im Zugriff über dieses zentralisierte Adressbuch, über diesen Kontakte-Dienst. Dann gibt es natürlich hier auch einen Mailserver. Ein Mailserver, damit Sie Ihre Mails automatisch intern verwalten können. Damit, wenn beispielsweise ein Mitarbeiter an den anderen eine E-Mail schickt, dass das dann erstmal nur innerhalb des Hauses weitergeleitet wird und nicht über einen fremden Dienstleister geht. Das hat eine ganze Reihe von Vorteilen, unter anderem geht es da natürlich auch um den Datenschutz. Ebenfalls um den Datenschutz geht es bei dem Nachrichten-Dienst. Der Nachrichten-Dienst ist die Möglichkeit, sich kleinere, kürzere Textnachrichten zuzuschicken so wie Sie das vielleicht auch von anderen Chat-Diensten kennen, beispielsweise WhatsApp, Facebook, Skype, usw. usf. Hier haben Sie dann aber wie gesagt den Vorteil, dass Sie selber diesen Nachrichtenserver betreiben, die Daten verlassen also Ihr Firmennetzwerk nicht. Wenn man also seinen Mitarbeitern einen Kurznachrichtendienst zur Verfügung stellen möchte, dann hat man hier die Möglichkeit, dass das datenschutzrechtlich erst einmal in Ordnung ist und man nicht befürchten muss, dass auf einem externen Server fremde Leute mitlesen können. Dann kommen wir hier zum Profilmanager-Dienst, eine ausgesprochen spannende Angelegenheit, weil man hier, über diesen Profilmanager in der Lage ist, mobile Geräte zu verwalten, beispielsweise ein Notebook, aber auch ein iPhone oder ein iPad. Über diesen Profilmanager können Sie dann sagen, dieses iPhone oder dieses iPad hat gewisse Rechte oder eben auch gewisse Rechte nicht. Das Ganze wird häufig mit dem Schlagwort MDM, Mobile Device Management, belegt. Und da können Sie dann auch sagen, wenn ein iPhone beispielsweise verloren geht, dass es über die Ferne automatisch gelöscht wird, so dass ein Finder mit diesem Gerät nichts anfangen kann, weil über den Profilmanager und über das von Apple zur Verfügung gestellte Mobile Device Management automatisiert die Daten gelöscht werden, sobald sich dieses Gerät wieder mit dem Internet verbindet. Dann haben wir hier den Time Machine-Dienst. Bei Mac OS X Arbeitsplätzen ist es so, dass man ein Backup auf eine sogenannte Time Machine machen kann, klassischerweise, wenn man den Mac normal zu Hause benutzt, macht man das eigentlich immer dadurch, dass man in den nächsten Elektronikmarkt geht und sich einfach eine externe Festplatte kauft und diese dann an den Mac anschließt, und dann werden die Daten automatisch auf diese externe Festplatte gesichert. In einem Unternehmen ist es normalerweise nicht gewollt, dass die Mitarbeiter lokal eine Festplatte anschließen, um darauf ein Backup zu machen weil dann hat der Mitarbeiter natürlich jederzeit die Möglichkeit, abends auch mal diese Festplatte mit nach Hause zu nehmen und sich die Daten herunterzukopieren, was in dem Fall natürlich sehr einfach wäre. Bei einem Time Machine Server, bei einem Time Machine-Dienst ist es nun so, dass die Arbeitsplatzrechner in die Lage versetzt werden, ihre Backups hier auf diesen Time Machine Server zu machen, alle Backups landen hier auf diesem Time Machine Server und dann müssen Sie demzufolge auch nur gut aufpassen, dass hier auf Ihren Time Machine Server niemand Zugriff bekommt, der dort keinen Zugriff haben soll. Kommen wir zum nächsten Dienst: VPN, Virtual Private Network. Das ist die Idee, dass wenn man sich mit seinem Notebook, iPhone oder iPad irgendwo in der Welt aufhält, dass man sich dann in das heimische Netz einwählen kann, eben über so ein VPN und man dann alles machen kann als würde man vor Ort sitzen. Das Ganze wird dann über das Internet übertragen und damit andere Leute nun nicht mitlauschen können, werden diese Daten selbstverständlich verschlüsselt übertragen. Und dafür braucht man eben diesen VPN-Dienst, dieses virtuelle private Netzwerk, um von Außen in das Unternehmensnetzwerk hineinzukommen, ohne dass andere den Datenverkehr abhören können. Dann haben wir hier den Punkt Websites, was letztendlich nichts anderes heißt, wie dass man hier aus seinem Mac OS X Server einen Web-Server machen kann, mit relativ modernen Möglichkeiten, das, was Ihnen jetzt hier angezeigt wird, ist in Wirklichkeit ein Apache Server mit einer sehr leicht zu handhabenden Benutzeroberfläche und damit können Sie wirklich einen sehr leistungsfähigen Webserver auf Ihrem Mac OS X Server betreiben. Auf diesem Webserver kann man auch noch ein sogenanntes Wiki aktivieren. Der Wiki-Dienst setzt zwingend voraus, dass der Webdienst läuft. Und das Wiki ist die Idee, dass das Wissen der Mitarbeiter eben nicht nur in den Köpfen der Mitarbeiter ist, sondern dass es auch hier in so ein Wiki hineingeschrieben wird. Also, wenn ein Mitarbeiter beispielsweise das Unternehmen verlässt, nimmt er ja sehr viel Wissen mit und das möchte das Unternehmen natürlich im Normalfall nicht. Und deswegen kann man jetzt versuchen, die Mitarbeiter anzuhalten, diese Informationen irgendwo zu dokumentieren. Aber wo? Und genau da stellt eben hier dieses Wiki Möglichkeiten zur Verfügung, dass man hier an zentralisierter Stelle Informationen einpflegen kann, dass man Workflows beschreiben kann, dass man vielleicht Informationen über Kunden ablegen kann und das hier eben auf diesem Wiki-Server. Dann gibt es hier noch diesen Xcode-Dienst, diesen Xcode-Server. Das ist vermutlich ein Dienst, den nicht viele Leute im Alltag einsetzen, die auch den Mac OS X Server betreiben. Aber bei diesem Xcode-Server ist man eben in der Lage, dass auf diesem Server eine zentralisierte Versionsverwaltung beispielsweise stattfindet. So dass alle, die mit Xcode arbeiten, sich mit diesem Xcode-Server verbinden können und wenn Sie dann Änderungen am Quellcode durchgeführt haben, diese Änderungen auf diesem zentralisierten Server mit Kommentaren abgespeichert werden können, so dass dann auch die Kollegen diesen Quellcode inklusive der Kommentare einsehen können und beispielsweise dann an einem Projekt auch gemeinsam gearbeitet werden kann. Sie haben gesehen, es gibt hier eine ganze Reihe von Mac OS X Server-Diensten. Die habe ich Ihnen alle einmal kurz, knapp und prägnant vorgestellt, damit Sie so ein grobes Gespür dafür bekommen, was diese denn machen und damit Sie auch wissen, ob diese Dienste für Sie von Interesse sind oder ob diese Dienste für Sie eher nicht von Interesse sind.

OS X Server App (Yosemite) Grundkurs

Erweitern Sie Ihren Mac zum Server und nutzen Sie die Dienste, die diese kostengünstige App bereitstellt: Datei- oder Mail-Server, Backup-Zentrale, iPhone/iPad-Verwaltung uvm.

5 Std. 33 min (49 Videos)
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