System Center 2012 R2 Configuration Manager Grundkurs

Server-Installation durchführen und Fehler beheben

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Sehen Sie, wie Sie nach Durchführung der vorbereitenden Maßnahmen SCCM auf Ihrem Server installieren. Welche Schritte Sie dazu durchführen müssen, erfahren Sie in diesem Film.
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Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie nach den Vorbereitungen System Center 2012 R2 Configuration Manager installieren. Sie legen dazu entweder den Installationsdatenträger in das DVD-Laufwerk ein, oder mounten die ISO-Datei von System Center 2012 R2 und starten entweder über den Splashscreen die Installation. Ich zeige Ihnen das hier an diesem Fenster. Mit der Option "splash.hta." oder Sie warten, bis die Installation automatisch startet. Die Installation ist im Grunde genommen recht einfach, da Sie die Konfiguration des Servers erst nach der Installation vornehmen. Im ersten Schritt wählen Sie hier "Installieren" aus. Danach erhalten Sie die Information, was Sie alles beachten müssen, damit die Installation funktioniert. Sie wählen hier bei der ersten Installation den "Primären Configuration Manager Standort installieren" aus. Danach legen Sie fest, ob Sie eine Testversion installieren wollen, oder eine lizensierte Version. Im nächsten Schritt bestätigen Sie die Lizenzbedingungen des Servers. Danach lassen Sie hier alle 3 Optionen installieren. Das sind notwendige Erweiterungen, die später auf den Servern und den Systemen gespeichert werden müssen. Also die System Center Configuration Manager aus dem Internet herunterladen muss. Danach kann ich festlegen, ob ich die erforderlichen Dateien, die ich für SCCM benötige, aus dem Internet herunterladen will, oder ob ich diese bereits heruntergeladen habe. Wenn ich zum Beispiel einen weiteren Server installiere. Ich lass jetzt hier die Dateien aus dem Internet herunterladen und verwende jetzt dazu den Ordner auf der C: Festplatte mit der Bezeichnung SCCM Software. Das heißt, wenn ich später einen weiteren SCCM Server installiere, kann ich die Daten aus diesem Verzeichnis einfach auf den Server kopieren und später diese Dateien dann hier verwenden. Im nächsten Schritt versucht jetzt der Assistent, eine Verbindung mit dem Internet aufzubauen und lädt die Dateien herunter. Wenn Sie hier eine Fehlermeldung erhalten, überprüfen Sie, an was die Fehlermeldung liegt. Meistens an einer fehlerhaften Internetleitung oder an einer defekten ISO-Datei. Alle Aktionen, die Configuration Manager durchführt, können Sie auf der C: Festplatte des Servers überprüfen. Hier finden Sie die Datei "ConfigMgrSetup.log". Und hier sehen Sie die einzelnen Aufgaben, die der Server durchführt. Und wenn Sie hier Fehlermeldungen erhalten, so wie hier von einer früheren Installation, dann suchen Sie in der Logdatei nach oben, wann denn der erste Fehler erschien und geben genau diesen Satz in einer Suchmaschine ein. In den meisten Fällen erhalten Sie so schon Links aus den Microsoft Antwortforen oder von anderen Spezialseiten und können den Fehler beheben. Die Datei wird nicht neu erstellt, sondern die Datei wird bei jeder Installation automatisch fortgeführt. Das heißt hier, im unteren Schritt, werden schon wieder weitere Installationen durchgeführt und weitere Dateien heruntergeladen. Es ist daher durchaus sinnvoll, dass Sie die Datei im Auge behalten. Vor allem, wenn etwas bei der Konfiguration von Configuration Manager nicht funktioniert. Im Hintergrund lädt der Server weiter die notwendigen Dateien herunter und beginnt danach die Dateien in die Installation zu integrieren. Für die Installation von Configuration Manager ist es daher durchaus sinnvoll, dass Sie zumindest den ersten Server so installieren, dass dieser eine Internetverbindung hat, um die notwendigen Dateien aus dem Internet herunterladen zu können. Während der Installation kann es unter anderem auch passieren, dass das Downloadprogramm eine Fehlermeldung anzeigt, da es in einen Internet Timeout kommt, das heißt die Internetverbindung nicht mehr zu Verfügung steht. Sie können auch das in der erwähnten Logdatei überprüfen. In diesem Fall bestätigen Sie einfach die Fehlermeldung und lassen dann die erforderlichen Dateien erneut herunterladen. Das Downloadprogramm erkennt automatisch, welche Programme bereits in dem Verzeichnis zur Verfügung stehen. Sie können das auch selbst im Explorer überprüfen. Und lädt anschließend nur noch die fehlenden Dateien herunter. Das heißt, wenn Sie System Center Configuration Manager installieren, ist es durchaus sinnvoll, dass Sie das eine oder andere Mal einen Blick auf die Installationsoberfläche werfen und überprüfen, ob das Downloadprogramm noch Programme herunterladen kann. Auf der nächsten Seite wählen Sie aus, welche Sprachen SCCM unterstützen soll. Ich verwende hier Deutsch und Englisch. Das gilt auch für die Clientsprache. Auch hier verwende ich Deutsch und Englisch. Danach können Sie einen internen Codenamen angeben, mit dem dieser Standard konfiguriert wird. Ich verwende hier als Codenamen ERB. Das ist mein interner Code, den ich hier festlegen kann für den primären Standort. Dann kann ich hier noch einen Standortnamen eingeben. Hier verwende ich den Namen Contoso Hauptquartier. Ich kann den Installationsordner hier an dieser Stelle ändern. Und ich kann festlegen, dass auf dem Server die Configuration Manager Konsole installiert werden soll, oder eben nicht. Danach gelange ich mit WEITER auf die nächste Seite des Assistenten. Wenn Sie bereits eine SCCM Hierarchie im Netzwerk einsetzen, können Sie den neuen Standort hier direkt integrieren. Oder eben Sie erstellen einen neuen primären Standort, wenn Sie bisher SCCM im Netzwerk noch nicht installiert haben. Ich erhalte dazu jetzt auch noch einmal eine Information, dass ich jetzt hier einen neuen Standort erstelle. Auf der nächsten Seite lege ich jetzt fest, wo die Datenbanken der SCCM Konfiguration gespeichert werden sollen. Hier schlägt mir der Assistent zwar den lokalen Server vor, aber ich habe in meinem Netzwerk den SQL Server 2014 auf dem Server SQL 02 installiert. Achten Sie darauf, dass der Server auch eine Netzwerkverbindung aufnehmen muss. Wenn das nicht der Fall ist, also hier eine Fehlermeldung erscheint, müssen Sie auf dem Datenbankserver erst konfigurieren, dass dieser eingehende Netzwerkverbindungen zulässt und dann die Installation eben an dieser Stelle fortfahren. Wenn Sie die Standardinstanz verwenden, müssen Sie hier in diesem Feld nichts eintragen. Wenn Sie für SCCM auf dem Datenbankserver eine eigene Instanz angelegt haben, müssen Sie hier den Namen der Instanz anlegen. Achten Sie in diesem Fall aber darauf, dass auf dem SQL Server auch der SQL Server Browser gestartet ist. Im unteren Bereich können Sie jetzt noch den Namen der Datenbank festlegen, wie diese auf dem Datenbankserver erscheinen soll. Und hier legen Sie fest, mit welchem Port die Konfiguration und die Kommunikation mit dem Datenbankserver stattfindet. SCCM unterstützt an dieser Stelle keinen dynamischen Port. Das heißt, sie müssen sicherstellen, dass auf dem Datenbankserver der TCP Port 4022 eingehend erlaubt wird, ansonsten der Server nicht kommunizieren kann. Wenn der Installationsassistent eine Verbindung zum Datenbankserver aufbauen kann, so wie in diesem Beispiel, haben Sie jetzt die Möglichkeit, festzulegen, wo auf dem Datenbankserver jetzt die Datebankdateien von SCCM gespeichert werden sollen. Standardmäßig übernimmt der Assistent die Einstellungen des lokalen Servers. Danach legen Sie den Server fest, auf dem der SMS-Anbieter konfiguriert werden soll. Also im Endeffekt die Anbindung der Configuration Management Konsole an die Datenbank. Hier verwenden Sie den SCCM Server, da über diesen Server die Kommunikation mit der Datenbank erfolgt. Danach wählen Sie für die bessere Konfiguration die Option "Kommunikationsmethode bei jeder Standortsystemrolle konfigurieren". So können Sie besser an die Konfiguration von SCCM herangehen und Einstellungen anpassen. Danach wird noch festgelegt, von welchem Server aus der Verwaltungspunkt und der Verteilungspunkt durchgeführt werden soll. Also welche Server im Endeffekt für die Verwaltung von SCCM und die Verteilung von Software zuständig sind. Bei der Installation des ersten Servers verwenden Sie hier den ersten SCCM Server. Danach können Sie noch festlegen, ob Sie am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit teilnehmen möchten. Das möchte ich jetzt hier nicht. Jetzt zeigt Ihnen der Assistent Ihre eingegebenen Daten an. Und mit WEITER werden jetzt die Voraussetzungen überprüft. Das heißt, der Assistent testet jetzt, ist die Konfiguration auf dem Server für SCCM geeignet und zeigt Ihnen im Fall, dass es Probleme gibt, noch Warnungen an, die Sie dann vor der Installation berücksichtigen können, um Fehler beheben zu können. Das Gute an diesem Assistenten ist, dass dieser Ihnen nicht nur Warnungen und Fehler anzeigt, die vor der Installation von SCCM behoben werden müssen. Sondern Sie erhalten im unteren Feld auch noch Hinweise, wie Sie die Probleme beheben können. Das heißt, wenn Sie an dieser Stelle der SCCM Installation angelangt sind, lösen Sie alle Probleme, die Ihnen hier der Assistent anzeigt. Sie können Überprüfung ausführen, erneute Überprüfung starten und so sicher stellen, dass nach und nach die Fehler, die auf dem Server vorliegen, behoben worden sind. Der Fehler, der am häufigsten erscheint, ist die Meldung, dass auf dem Server kein "Wesus" installiert ist. Wenn Sie "Wesus" bereits auf einem anderen Server im Netzwerk verwenden, müssen Sie auf dem Server die Verwaltungskonsole für "Wesus" konfigurieren und installieren. Das machen Sie am schnellsten über den Servermanager, indem Sie Verwalten 'Rollen und Features hinzufügen' auswählen. Ich klicke mich jetzt da durch die Installation durch. Dann auf den Seiten der Features die Remoteserver Verwaltungstools installieren. Und hier eben für die Rollenverwaltungstools die Windows Server Updates Services Tools installieren. Hier werden dann die grafische Oberfläche und die PowerShell Cmdlets und die Benutzeroberfläche installiert. Lassen Sie die Installation durchführen und starten Sie danach die Überprüfung des Assistenten erneut, wenn es sich hierbei um ein Problem handelt. Das heißt, wenn Sie diese Fehlermeldung nicht erhalten, weil Sie zum Beispiel auf dem lokalen SCCM Server auch "Wesus" betreiben, dann können Sie diese Konfiguration natürlich überspringen, da auf dem Server bereits "Wesus" plus die Verwaltungstools installiert sind. Wenn Sie aber "Wesus" aber auf einem anderen Server installieren, installieren Sie die "Wesus" Verwaltungstools eben an dieser Stelle. Generell ist es durchaus auch sinnvoll, dass Sie die Konfiguration vor der Installation von SCCM vornehmen, aber das ist nicht unbedingt notwendig, da es bei der Installation von SCCM eigentlich in allen Fällen grundsätzlich bei der Prüfung der Voraussetzungen zu Fehlern oder Warnungen kommt. Und es an dieser Stelle auf jeden Fall sinnvoll ist, die Warnungen erst anzuzeigen, und danach nach und nach die Fehler zu beheben. Wenn für die Fehlerbehebung ein Neustart des Servers notwendig sein sollte, spielt das keine Rolle. Denn dann können Sie die Installation einfach neu starten. Die Optionen auf dem gleichen Weg auswählen und die notwendigen Dateien für die Installation von "Wesus", die Sie bereits heruntergeladen haben, eben aus dem lokalen Verzeichnis lesen lassen.

System Center 2012 R2 Configuration Manager Grundkurs

Erfahren Sie, wie Sie mit System Center 2012 R2 Configuration Manager (SCCM), Ihre Computer effizient verwalten und Betriebssysteme, Anwendungen und Patches zentral verteilen.

4 Std. 40 min (38 Videos)
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Erscheinungsdatum:20.01.2015

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