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Windows Server 2012 R2: Hochverfügbarkeit von Infrastrukturservern

Server als Domänencontroller vorbereiten

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Sehen Sie in diesem Film, wie Sie in Ihrer Domäne einen Domänencontroller vorbereiten, um auf diesem eine DNS-Infrastruktur einzurichten.
06:58

Transkript

Geht es um die Hochverfügbarkeit in Windows Netzwerken, spielt zunächst die Hochverfügbarkeit der Domänenkontroller und damit auch der DNS Server eine besondere Rolle. In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie einen zusätzlichen Domänenkonstroller in Ihrer Domäne installieren können, und auf diesem Server auch die DNS Infrastruktur einrichten können. Im ersten Schritt sollten Sie bei der Installation neuer Domänenkontroller immer zunächst im Snap-in "Active Directory Benutzer und Computer" auf einem Domänenkontroller überprüfen, ob es in der Domäne bereits Domänenkontroller gibt, die Sie für die Hochverfügbarkeit nur konfigurieren müssen. Denn alleine nur die Installation zusätzlicher Domänenkontroller, zeugt noch lange nicht für die Hochverfügbarkeit. Hier sind noch einige Nacharbeiten notwendig. Im "Active Directory Benutzer und Computer" Snap-in finden Sie alle Domänenkontroller hier im Bereich "Domänen Contollers". Sie sehen, für diese Domäne gibt es nur den Domänenkontroller "DC1". Fällt dieser aus oder wird heruntergefahren, heißt das im Umkehrschluss, dass die Domäne keine Anmeldung mehr erlaubt, und dadurch nicht nur Benutzer sich nicht mehr anmelden können, sondern auch Serverdienste nicht mehr funktionieren. Domänenkontroller können Sie spätestens seit Windows Server 2012 in Windows Server 2012 R2 sehr ideal auch virtualisieren. Das hat den Vorteil, dass Sie bei virtuellen Servern die Server einfach schneller zur Verfügung stellen können, ohne auf eine zusätzliche Hardware zu setzen. Um einen zusätzlichen Domänenkontroller zu installieren, installieren Sie zunächst einen herkömmlichen Server mit Windows Server 2012 R2 und richten den Server entsprechend ein. Ich verwende jetzt hier einmal den Server INFR02 als zusätzlichen Domänenkontroller. Im ersten Schritt überprüfen Sie immer zunächst in den Einstellungen des Domänenkontrollers, ob die Netzwerkeinstellungen korrekt gesetzt sind. Sie erhalten nach der Installation eines neuen Servers, so wie ich hier, in vielen Fällen, die Sicherheitsmeldung, dass Sie "Windows SmartScreen" aktivieren sollen, Ich lasse das hier auf den Servern deaktiviert, da ich auf den Windows Servern ohnehin nur zertifizierte Software installiere. Ich kann diese Meldung also hier ignorieren. In den Adapter Einstellungen überprüfen Sie zunächst einmal, ob im Bereich IPv4 hier der DNS Server eingetragen ist, mit dem sich die Active Directory Domäne auflösen lässt. Wenn das nicht der Fall ist, können Sie grundsätzlich keinen neuen Domänenkontroller aufnehmen, da für die Aufnahme einfach die Mitgliedschaft notwendig ist. Der nächste Schritt besteht darin, dass Sie die Namensauflösung testen. Dazu öffnen Sie einfach eine neue Befehlszeile, durch die Eingabe von "cmd" und hier können Sie jetzt überprüfen, ob die Anbindung an die Domäne funktioniert. Ich setze jetzt hier einfach mal einen Ping zu der IP Adresse des Domänenkontrollers ab, Das Ganze funktioniert. Wenn Sie hier keine Antwort erhalten, heißt das noch lange nicht, dass der Domänenkontroller keine Verbindung herstellen kann, sondern es können auch Firewall Regeln eingetragen sein. Wichtiger ist der Aufruf von "nslookup", hier muss zum einen sichergestellt sein, dass keine Fehlermelung kommt, das heißt, der Servername dieses Servers muss in den DNS Einstellungen in der entsprechenden DNS Zone eingetragen sein, idealerweise auch mit seiner IP Adresse. Sie sehen als Standard DNS Server wird hier der Domänenkontroller "dc1.controso.int" mit seiner IP Adresse 192.168.178.9 verwendet. Ich möchte jetzt hier meinen Server auflösen, dieser trägt die Bezeichnung INFR02 und wir sehen, die Auflösung funktioniert problemlos, der Server wird jetzt hier als "infr02.contoso.int" in der Domäne angezeigt. Ich kann als Namen für den Domänenkontroller entweder den Namen hier belassen, oder ich kann den Server umbenennen, auch wenn der Server hier bereits Mitglied der Domäne ist. Die Konfiguration ist auch in diesem Fall recht einfach. Sie rufen sich die Eigenschaften von "dieser PC" auf der Startseite auf, und hier haben Sie jetzt die Möglichkeit, in den erweiterten Systemeinstellungen über die Registerkarte "Computername", die notwendigen Einstellungen vorzunehmen. Die Computerbeschreibung spielt hier an dieser Stelle keine Rolle. Sie können hier natürlich eintragen, "2. DC für Contoso.int", aber die Computerbeschreibung hat keine systemtechnische Auswirkung. Interessant ist hier der Bereich "Ändern", denn hier können Sie den Namen des Computers in der Domäne ändern, Sie können die Domänenmitgliedschaft ändern. Um einen neuen Server in die Domäne als Domänenkontroller aufzunehmen, müssen Sie ihn nicht unbedingt vorher in die Domäne aufnehmen, Sie können das aber machen, einfach aus dem Grund, um sicherzustellen, ob der Domänkontroller, der Zukünftige, überhaupt mit der Domäne kommunizieren kann, und danach können Sie den Server heraufstufen. Ich belasse den Servernamen jetzt hier nicht auf INFR02, sondern ich ändere den Namen auf DC2 ab, bestätige das Ganze, da der Server bereits Mitglied der Domäne ist, wird jetzt überprüft, ob der Computername geändert werden kann. Da ich hier bereits als Administrator an der Domäne angemeldet bin, wurden die Änderungen übernommen, und ich kann jetzt den Server neu starten. Ein wichtiger Punkt bei der Domänenaufnahme, auch dann, wenn der Server noch nicht Mitglied der Domäne ist, finden Sie ebenfalls hier im Bereich "Ändern" und hier sehen Sie den vollständigen Computernamen. Hier können Sie über "weitere" das primäre DNS Suffix festlegen, und hier sollten Sie vor der Domänenaufnahme bzw. wenn Sie einen neuen Domänenkontroller installieren, überprüfen, ob das primäre DNS Suffix der Domäne hier bereits eingetragen ist. Das ist der Fall. Der Server hat jetzt nach dem Neustart den Namen "dc2.contoso.int" und ich kann jetzt den potentiellen Domänenkontroller nach dem Neustart in die Domäne aufnehmen. Ich fasse noch einmal zusammen: Sie haben die Möglichkeit, die Hochverfügbarkeit von Domänenkontrollern herzustellen, indem Sie einen neuen, zusätzlichen Domänenkontroller in die Domäne aufnehmen, dazu müssen Sie im ersten Schritt die Netzwerkeinstellungen überprüfen, und im zweiten Schritt den potentiellen Namen des Servers. Sie haben dann die Möglichkeit, den Server entweder zuvor als Mitgliedserver in die Domäne aufzunehmen, oder Sie können die Heraufstufung und die Aufnahme in die Domäne in einem Schritt erledigen, wenn der Server neu gestartet wurde.

Windows Server 2012 R2: Hochverfügbarkeit von Infrastrukturservern

Betreiben Sie Ihre Domänencontroller, DNS- und DHCP-Server mit hoher Zuverlässigkeit.

3 Std. 18 min (24 Videos)
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Die meisten Vorgänge in diesem Training funktionieren auch mit Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2012, wurden aber für Windows Server 2012 R2 erstellt.

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