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Netzwerkgrundlagen

Server

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Der Server übernimmt im Netzwerk als DHCP-Server einige wichtige Aufgaben. Hierfür sollte dieser an eine unterbrechungsfreie Stromversorgung angeschlossen werden und über eine redundante Anordnung von unabhängigen Festplatten verfügen.

Transkript

Wir schauen uns in diesem Video den Server an, denn er soll einige Aufgaben für das Netzwerk übernehmen. Als erstes sollten wir den Server an eine USV, also eine unterbrechungsfreie Stromversorgung anschließen. genauso wie den Router, den Backbone-Switch und den Monitor für den Server, gerade der wird gerne vergessen. Im Falle eines Stromausfalles können wir so noch einige Arbeiten erledigen, und den Server ordnungsgemäß herunterfahren. Zusätzlich schützt uns die USV noch vor Überspannung. Der Server selber sollte meiner Meinung nach ein redundantes Netzteil besitzen. Nichts ist ärgerlicher als ein Stillstand, weil das Netzteil den Geist aufgegeben hat. So was passiert nicht oft, aber ab und zu schon einmal. Genauso sollten Sie darauf achten, dass Sie ein RAID für Ihre Festplatten einsetzen. Wenn Sie ein RAID-Level auswählen, wo eine Festplatte ausfallen kann, und trotzdem alle Daten erhalten bleiben, kann Ihnen das auch viele Sorgen ersparen. Zum Schluss noch die Klimatisierung. Nimmt man es ganz streng, müssen bestimmte Temperaturen und Luftfeuchtigkeitsbereiche eingehalten werden. In der Regel reicht es, wenn Sie einen Raum mit einer kleinen Klimaanlage haben, die ruhig auf 21-22 Grad eingestellt sein kann. Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass es immer wahnsinnig kalt in einem Serverraum sein muss. Welche Aufgaben soll er denn jetzt genau übernehmen? Er soll DHCP-Server werden, achten Sie aber bitte darauf, dass der Internet-Router nicht gleichzeitig DHCP-Server ist, und vergeben ihm eine feste IP. Damit haben wir dann die Möglichkeit, die automatische IP-Adressvergabe komfortabel zu steuern. An dieser Stelle sollten wir spätestens einen IP-Adressbereich auswählen für unser Netzwerk. Auf jeden Fall sollten wir darauf achten, dass es ein privater Adressbereich ist. Für so ein kleines Netzwerk würde ich eines aus dem 192.168. Bereich nehmen. Also zum Beispiel 100.0 mit einer 24er Subnetzmaske. Somit stehen uns 255 Adressen zur Verfügung. Dafür müssen wir dem Server eine feste IP-Adresse geben. Nehmen wir mal die 20, der Router bekommt die 1, die Switche die Adressen 10-12 und die Access Points die Adressen 15-16 Im DHCP-Server würde ich für die dynamische IP-Adressvergabe den Bereich von 50-200 angeben, das reicht vollkommen aus. Ich persönlich finde das eine schöne Aufteilung, da ich die Bereiche schön dokumentieren kann, und jeder Administrator direkt weiß, wo er neue Geräte einordnen soll, aber das darf natürlich jeder anders machen, am wichtigsten ist nur, dass die Netzwerkkomponenten feste IP-Adressen bekommen, damit ich auch bei Problemen immer einen Zugang zu dem System habe. Was brauchen wir noch alles? Als nächstes kommt der DNS-Server, hier muss ich daran denken, den Internet-Router als Weiterleitung einzutragen, damit er auch die Namen aus dem Internet auflösen kann. Ich kann auch hier in der Regel komfortabler den DNS-Server verwalten, weitere DNS-Anträge hinzufügen, und gerade bei einem Verzeichnisdienst wie Active Directory ist es Pflicht, dass Sie einen eigenen DNS-Server betreiben. Apropos Active Directory, ich persönlich würde ein Active Directory aufsetzen, weil es mir viele Aufgaben in der Administration vereinfacht, aber ich möchte auch ganz klar betonen, Sie können auch einen Windows-Server ohne Active Directory verwenden, einen Linux-Server nehmen, oder ein ganz anderes Betriebssystem, mit dem Sie Ihre Anforderungen erfüllen. Mittlerweile gibt es auch Komplettlösungen, die zum Beispiel in einem NAS, einem Network Attached Storage, zusammengefasst sind, und vielleicht für kleinere Betriebe vollkommen ausreichend sind. Eine Anforderung wäre ein File Server, also eine Dateiablage. im Grunde genommen eine Dateifreigabe, auf der alle Mitarbeiter zusammen arbeiten, und ihre Dateien ablegen können, denn den Server und somit die Dateiablage, sollten Sie auch sichern, dann geht auch nichts verloren bei einem Ausfall. Zu guter Letzt noch der Printserver. Grundsätzlich nicht zwingend erforderlich, aber schnell eingerichtet, und doch ganz nett, weil ich am Client nur noch den Drucker verbinden muss. Nun sollte dem laufenden Netzwerk eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

Netzwerkgrundlagen

Lassen Sie sich die grundlegenden Netzwerktechniken erklären und erfahren Sie anhand vieler Beispiele, wie Netzwerke in der Praxis aufgebaut werden und wie sie funktionieren.

6 Std. 38 min (63 Videos)
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