Photoshop CC Grundkurs

Selektiver Scharfzeichner

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Bilder können in Photoshop mit Hilfe von Filtern scharfgezeichnet werden. Dabei stellt der selektive Scharfzeichner die effizienteste der verfügbaren Optionen dar.

Transkript

Digitale Bilder sollen eigentlich vor der Ausgabe immer scharf gezeichnet werden. Und hier bietet Photoshop verschiedene Filter an, aber einen Filter möchte ich besonders hervorheben. Ich dupliziere mir zuvor die Ebene, gehe jetzt auf Filter und kann hier jetzt unter "Scharfzeichnungsfilter" auf den "Selektiven Scharfzeichner" gehen. Und dieser selektive Scharfzeichner bietet jetzt eben verschiedene Möglichkeiten zum Scharfzeichnen meines Bildes an. Davor aber klicke ich jetzt in dieses Bild. Man sieht, wenn ich hier reinklicke, dieses Quadrat ist genau der Bereich, den ich jetzt sehe. Also kann ich jetzt sagen: Ok, ich möchte so diesen Bereich sehen. Ich kann natürlich auch den Ansichtsbereich entsprechend bewegen und das Schöne ist,wenn ich den Bereich jetzt bewege, sobald ich auf der Maustaste drauf bin, sehe ich das "Zuvor" und wenn ich von der Maustaste runtergehe, sehe ich das Ergebnis hier jetzt von dieser Scharfzeichnung. Was kann ich da jetzt einstellen? Und zwar kann ich hier die Stärke einstellen, nämlich wie stark jetzt meine Pixel scharf gezeichnet werden sollen. Die Stärke heißt jetzt nichts anderes, als dass bei einem Kontrastübergang von hell zu dunkel die hellen Bereiche heller werden und die dunklen Bereiche dunkler. "Radius" steuert jetzt, wie groß dieser Bereich sein soll, der heller werden soll bzw. wie groß dieser Bereich werden soll, der dunkler werden soll. Das sieht man hier jetzt, glaube ich, ganz gut, in dem man links vom Ast und auch rechts daneben im hellen Bereich so eine Überstrahlung, so einen Halo sieht und in der Mitte eine Art Dunklung. Und je größer der Radius ist, umso größer ist jetzt dieser Bereich, bis das dann irgendwann einmal zu einer Überstrahlung wird, was man dann eigentlich nicht haben möchte. Und diese beiden Werte, da kann man jetzt nicht sagen, das ist ein guter Wert oder das ist ein schlechter Wert, sondern es kommt immer auf die Bildinformation drauf an. In meinem Fall, wo ich jetzt so ganz kleine Bereiche schärfen möchte, werde ich auch den Radius sehr klein einstellen. Ich kann mit der Stärke sagen, wie stark jetzt eben entsprechend geschärft werden soll. In diesem Fall lass ich das einmal so eingestellt. Und jetzt sieht man, dass bei diesem Bild ein wenig ein Bildrauschen vorhanden ist und das Bildrauschen wird natürlich beim Schärfen entsprechend hervorgehoben und man hat hier jetzt die Möglichkeit, das Rauschen automatisch zu reduzieren. Und da kann ich sagen, ok, will ich das jetzt sehr stark reduzieren oder kaum reduzieren? Das ist natürlich auch immer so ein Spiel mit Qualität. Das heißt, wenn ich jetzt nicht das Rauschen reduziere, habe ich natürlich Rauschen, dafür ist der Bildeindruck sehr, sehr scharf. Wenn ich das Rauschen jetzt stark reduziere, habe ich weniger Bildrauschen, dann ist aber natürlich auch das Scharfzeichnungsergebnis nicht so scharf, wie wenn ich jetzt ein wenig mehr nach links rüber fahren würde. Also da muss man immer abwägen, wo man sein will, wie stark man das Rauschen reduzieren will und wie stark man das Schärfeergebnis sehen will. Wenn man hier jetzt noch weiter ins Detail reingehen will, kann man hier jetzt sagen, Tiefen und Lichter. Jetzt habe ich verschiedene weitere Optionen eben für den Bereich der Tiefen bzw. für den Bereich der Lichter, das heißt, ich kann jetzt sagen, ok, ich möchte jetzt in den Tiefen nicht so stark schärfen. Dann ziehe ich hier das Verblassen nach rechts oder ich lasse das so, wie ich es oben eingestellt habe. Und das Gleiche ist jetzt auch in den Lichtern möglich. Wenn ich jetzt sage, in den Lichtern möchte ich nicht so stark schärfen, dann ziehe ich das Verblassen nach rechts. Gewünschten Korrekturwert eingeben. Mit der Tonbreite kann ich jetzt sagen, was alles zu meinen Lichtern dazugehören soll. Mit dem Radius kann ich sagen, wie groß die Korrektur einfach sein soll. Und so kann ich jetzt den Schärfenbereich in den hellen Bereichen zurücknehmen oder eben nicht, wenn ich das Verblassen auf 0 stelle. Also, da hat man noch weitere Möglichkeiten, ich würde Ihnen aber empfehlen: Bleiben Sie am Anfang in der Standardeinstellung und schärfen Sie mit Gefühl. Also, wenn Sie jetzt kleine Details schärfen, eben hier den Radius klein lassen, die Stärke immer ein wenig anpassen, wie stark Sie den Schärfeeffekt haben wollen. Das ist ja auch immer nur ein Effekt, also nichts, was jetzt z.B. eine Unschärfe in der Kamera wieder gut machen kann, sondern das erzielt sozusagen nur die Wirkung, als wäre das schärfer, einfach dadurch, dass helle Bereiche aufgehellt werden und dunkle Bereiche an Kontrastübergängen entsprechend abgedunkelt werden. Ich bestätige das einmal mit "OK". Jetzt wird das Ergebnis auf die Ebene 1 gerechnet. Wenn Photoshop fertig ist, kann ich hier mal hereinzoomen. Ich gehe jetzt auf 100 Prozent mittels "Command + 1" und kann jetzt anschauen das Ergebnis, Ergebnis der Schärfung. So war es zuvor, so ist es mit der Schärfung. Jetzt gehe ich nach links herüber, sage, ok, so war es zuvor, so ist es jetzt mit der Schärfung. Und auch hier vorn, so war es zuvor, so ist es jetzt mit der Schärfung. Also, es gibt jetzt eine schöne Möglichkeit, das Bild zu schärfen. Wie gesagt, hier ist der Filter "Selektive Scharfzeichnung", den man eben unter den Scharfzeichnungsfiltern findet, wirklich eine sehr, sehr gute Wahl.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
ISBN-Nummer:978-3-99032-052-5
Erscheinungsdatum:18.06.2013
Laufzeit:14 Std. 54 min (159 Videos)

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