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Photoshop-Tipps: Jede Woche neu

Selektive Anpassungen: Korrekturen direkt im Bild durchführen

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Immer mehr Korrekturfunktionen lassen sich über Klicken und Ziehen direkt im Bild anpassen. Warum das so praktisch ist, erfahren Sie in diesem Film. Ich persönlich finde es ja sehr praktisch, dass in Photoshop immer mehr Funktionen existieren, die man direkt steuern kann, indem man im Bild klickt und zieht. Sie kennen das vielleicht aus Camera Raw und Lightroom, wenn ich hier mal den Kamera Raw Filter öffne, dann haben Sie hier das sogenannte Target Adjustment Tool oder wie sich das nennt, Zielgerichtet-anpassen-Werkzeug auf deutsch, und da können Sie hier beispielsweise die Kurve steuern oder den Farbton, die Sättigung, die Luminanz oder die Graustufenkanalanpassung und mit dem machen Sie dann nichts anderes, als dass Sie zum Beispiel, jetzt habe ich den Farbton aktiviert, ins Bild klicken und zum Beispiel hier mal so einen Gelbton wählen oder Orangeton und durch nach links und nach rechts Ziehen können Sie dann diesen Ton automatisch verändern. Sie sehen das rechts, die Orange- und die Gelbtöne sind hier enthalten und ich kann hier zielgerichtet das Ganze anpassen, deswegen heißt das auch Zielgerichtet-anpassen-Werkzeug und wenn ich einen anderen Tonwert nehme, zum Beispiel hier einen Grünton, dann kann ich auch den entsprechend verändern und ich kann hier mit diesen Shortcuts zwischen den einzelnen Parametern wechseln, also zum Beispiel zur Sättigung oder zur Luminanz, ich kann also hier zum Beispiel die Grüntöne anklicken und jetzt ein bisschen heller machen wenn es mir gefällt oder etwas dunkler. Je nachdem, was besser passt zum Bild. Und solche Dinge gehen beispielsweise jetzt auch bei einigen Einstellungsebenen in Photoshop selbst. Ich breche hier mal ab und möchte Ihnen die einfach mal zeigen. Zum Beispiel bei der Einstellungsebene "Farbtonsättigung" haben Sie auch hier dieses Werkzeug, da steht jetzt nicht der Name, wenn man da mal drüber wartet kurz im Kurztipp, sondern da steht "im Bild klicken und ziehen, um Sättigung anzupassen. Bei gedrückter Befehlstaste klicken, um den Farbton anzupassen." Also ich kann jetzt hier einfach die Befehlstaste halten und im Bild klicken, natürlich muss ich dazu das Werkzeug aktiv haben, und dann kann ich hier den Farbton verändern, ich kann also einfach hier bestimmen, dass das Ganze mehr in Richtung grün gehen soll oder mehr in Richtung blau. Ich kann auch komplett durch den Farbkreis drehen und das Schöne ist, der sucht sich automatisch hier unten den entsprechenden Farbbereich, in diesem Fall die Cyantöne. Die können Sie nachträglich noch hier anpassen, wenn Sie also einen größeren Farbbereich erwischen möchten oder für gefälligere Übergänge sorgen möchten, dann ist das kein Problem. Auf jeden Fall klicken Sie hier einfach rein, mit gehaltener Befehlstaste und erreichen damit den Farbton. Wenn Sie jetzt einfach nur die Sättigung anpassen möchten, dann brauchen Sie einfach nur ohne gehaltene Taste hier reinklicken und können dann beispielsweise hier den Fluss entsättigen und dafür vielleicht das Grün im Baum hier ein wenig mehr sättigen oder übersättigen, also das ist natürlich so eine sehr interaktive Geschichte. Sie müssen nicht immer hier auf dieses Feld gucken und schauen, was ist denn das, was könnte das sein? Ist das jetzt grün oder ist das mehr gelb? Und dann müssen Sie sich entscheiden, nehmen Sie die Gelbtöne, nehmen Sie die Grüntone, Da müssen Sie am Regler ziehen und erstmal schauen, was davon beeinflusst wird. Nein, Sie nehmen einfach hier das Zielgerichtet-anpassen-Werkzeug, klicken im Bild den Teil an, den Sie verändern möchten, und ändern diesen damit. Natürlich müssen Sie nicht immer hier dieses Werkzeug anklicken. Sie können das auch aktivieren und zwar hier über das Menü des Eigenschaften bedienen Felds, da können Sie hier ein Häckchen setzen bei Zielgerichtet-korrigieren-Werkzeug automatisch auswählen und wenn Sie das machen und dann eine Einstellungsebene erstellen, dazu lösche ich diese mal wieder, dann sollte das automatisch aktiv sein. Genau und das ist jetzt hier auch aktiv und ich kann jetzt hier zum Beispiel die Sättigung dieser Cyantöne verändern. Ja, bei der Farbtonsättigungebene, da ist das noch recht einfach zu verstehen und auch eingeschränkt. Praktisch muss ich sagen, wenn wir uns dagegen jetzt mal eine Einstellungsebene schwarz-weiß anschauen, dann wird das Ganze schon deutlich praktischer, denn hier sehen Sie jetzt ja gar nicht in dieser schwarz-weiß Fassung, welche Farben darunter liegen, die Sie hier beeinflussen können. Sie können dann zwar das Ganze hier abstimmen, indem Sie mal an diesem Regler und mal an diesem Regler ziehen, aber Sie können jetzt nicht gezielt sagen: Das hier, der Bereich, der soll ein bisschen heller werden. Natürlich wenn Sie hier mal klicken und ziehen, dann erreichen Sie nicht nur diese eine Bildstelle und hellen diese auf. Hier liegen Cyantöne, wie Sie sehen, und überall im Bild, wo Cyantöne vorliegen, werden diese aufgehellt. Also da müssen Sie aufpassen, dass Sie nicht hier durch die Eigenschaftenpalette etwas verdecken, wo auch Cyantöne sind, die dann sehr sehr hell werden. Also wenn ich hier mal klicke, dann kann ich die hier aufhellen und muss mir dabei immer auch die anderen Bildstellen anschauen. So, dann werde ich hier mal diese Töne, die hier liegen, etwas abdunkeln. Das sind Rottöne und Sie sehen, Sie können hier direkt arbeiten ohne sich überhaupt die Einstellungsebene anzuschauen, also selbst wenn man jetzt überhaupt nicht verstehen würde, was diese Einstellungsebene macht, könnte man einfach im Bild mal ein bisschen klicken und ziehen und mal schauen, wo sich das Ganze auswirkt und ob sich dadurch das Bild verbessert oder nicht. Also ich kann zum Beispiel hier mal, da war doch irgendwo etwas grün, das mal anklicken und hier wieder aufhellen. Ja und so kann man sehr schnell arbeiten. Also das wäre noch eine Möglichkeit und zwar diese schwarz-weiß Ebene. Richtig spannend wird das Ganze aber erst, wenn wir uns die Gradationskurven mal anschauen. So, und da haben wir die schon. Ich lösche mal hier diese schwarz-weiß Ebene. Das sind die Gradationskurven und mit der können Sie jetzt präzise Ihr Bild color graden, so ist das neue Modewort. Also Sie können Ihrem Bild eine Farbtonung geben und zwar abhängig von der Helligkeit der jeweiligen Bildstelle. Diese Bildstelle gilt wie bei der schwarz-weiß Ebene übrigens für das gesamte Bild. Das heißt Sie haben ja hier keine Maske, keine lokale Maske, sodass jede Änderung, die Sie an einem Farbton vornehmen, für diesen Farbton im gesamten Bild gilt. So und dann können Sie natürlich zum einen mal hier die Gesamtkurve erst mal ändern, aber um die wollen wir uns mal gar nicht kümmern, sondern wir kümmern uns gleich mal um die Einzelkanäle und zwischen diesen können Sie springen mit diesen Shortcuts, also von Alt 2 bis Alt 5. Alt 2 ist der Gesamtkanal, 3,4,5 ist der Rot-, Grün- und der Blaukanal. So, mit Alt 3 springe ich mal in den Rotkanal und möchte hier etwas Cyan rausnehmen aus diesem Bereich, also klicke ich rein. Hier wird automatisch ein Punkt gesetzt und an dem Punkt kann ich jetzt hoch und runter ziehen und so direkt mal schauen, wie siehts aus? So kühl gefällt mir das besser. Hm, vielleicht etwas wärmer. Wir gehen mal in diese Richtung und schaue mir das an, wenn ich hier vielleicht in den dunklen Bereichen das wieder etwas zurücknehme oder etwas hinzugebe. Ich denke mal hier würde ich vielleicht auch etwas hinzugeben. Und wie sieht es aus, wenn ich hier einen hellen Bereich verändere? Gehe ich nach oben, gehe ich nach unten. Ich denke hier gewinnt das auch, wenn ich etwas mehr rot hinzufüge. Und dann gehe ich in den Grünkanal und mache genau das Gleiche. Ich schaue mir an, was passiert, wenn ich hier etwas grün hinzugebe, wenn ich es rausnehme. Das wäre jetzt eine sehr farbige Version, die mich aber schon ein wenig anspricht. Vielleicht nicht ganz so kräftig und vielleicht auch in den Tiefen etwas weniger. So und dann gehe ich mal in den Blaukanal und der wirkt ja so, dass wenn ich das Blau nach unten ziehe, dass ich blau rausnehme und dadurch quasi gelb verstärke und wenn ich den nach oben schiebe, dann verstärke ich blau und füge quasi blau hinzu. So und ein bisschen blau kann hier nicht schaden denke ich mal, vielleicht in diesem Bereich, wo Himmel wäre. Aber wenn ich hier blau hinzugebe, merke ich: ne, das passt doch nicht so, also gehe ich wieder ein bisschen runter, nehme also ein wenig blau heraus, schaue mir mal die Tiefen an, füge vielleicht wieder etwas blau hinzu, oder nehme es da auch ganz raus, dann hätten wir so eine Matrix Variante. Ne, ich würde sagen hier kann ruhig ein bisschen blau wieder rein. Und die Lichter schauen wir uns nochmal an, was da passiert, wenn ich blau hinzufüge oder wenn ich blau herrausnehme. Und hier würde ich tatsächlich etwas blau, ein ganz bisschen hinzugeben. Und jetzt schauen wir mal: vorher, nachher. Und das wirklich ganz intuitiv, und wenn Sie jetzt Alt 2 drücken, sehen Sie sofort, was Sie hier gemacht haben, also in welcher Kurve ein Änderung durchgeführt worden ist. Und ich weiß nicht, ob Sie das so auch hinbekämen oder hinbekommen, wenn Sie wirklich jeden einzelnen Kanal durchgehen und an der Kurve ziehen. Ich finde deutlich intuitiver ist es dann schon, wenn man hier mit dem Zielgerichtet-anpassen-Werkzeug direkt ins Bild klickt und die entsprechenden Bildstellen verändert, zum Beispiel jetzt auch hier die Helligkeit im Gesamtkanal hier vielleicht ein bisschen anheben, hier vielleicht ein bisschen runterkommen und hier vielleicht noch ein bisschen mehr Kontrast rein und dann haben wir ganz schnell und unkompliziert aus diesem Bild, was mir eigentlich auch gut gefällt, dieses Bild gemacht und hier kann man natürlich dann die Deckkraft noch wieder anpassen und diese Korrekturen ineinander vermischen. Sie sehen, so einfach ist das mit dem Target Adjustment Tool, also mit dem Zielgerichtet-anpassen-Werkzeug.