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Selbstbeziehungen

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Selbstbeziehungen können auf Abgleichfelder definiert werden, welche sich in derselben Tabelle befinden. Dadurch lässt sich die Verwendung mehrerer strukturell identischer Tabellen vermeiden.
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Transkript

Es gibt Anwendungen, für die auf den ersten Blick zwei Tabellen mit identischer Struktur erforderlich wären. Denken Sie etwa an das Erstellen von Rechnungen, bei denen Besteller und Rechnungsempfänger nicht identisch sind. Sie sehen hier das Abrechnungssystem eines Arztes oder Heilpraktikers. Es kommt hier nicht selten vor, dass Rechnungen nicht an den Patienten selbst, sondern an einen Rechnungsempfänger zu adressieren sind. Handelt es sich bei dem Patienten bspw. um ein Kind, so geht die Rechnung in der Regel an ein Elternteil. Was also tun, wenn Patient und Rechnungsempfänger nicht identisch sind? Die schlechteste Lösung für einen solchen Fall bestände in der Einrichtung zusätzlicher Felder mit Informationen zum Rechnungsempfänger. Da nun Rechnungsempfänger ebenfalls zu den Patienten zählen können, macht es Sinn die Informationen zum Rechnungsempfänger ebenfalls in der Patiententabelle unterzubringen. Ich benötige dazu lediglich ein zusätzliches Abgleichfeld zur Identifizierung eben dieser Rechnungsempfänger. Ich habe es hier in der Tabelle für Patienten bereits angelegt. Es heißt "ID Rempf". Mithilfe dieses Feldes richte ich nun eine Selbstbeziehung ein. Ich positioniere den Mauszeiger hier über "ID Rempf", drücke die Maustaste und ziehe den Mauszeiger links hier raus und sobald hier das Gleichheitszeichen auftaucht, fahre ich hier auf "ID Patient" und den Namen ändere ich hier in "Rechnungsempfänger" und klicke auf "OK". Das positioniere ich jetzt hier neben der Tabelle "Patienten". Bei dieser Selbstbeziehung sind die Abgleichfelder in der gleichen Tabelle beheimatet. Es handelt sich aus Sicht von "Patienten" um eine Eins-zu-Eins-Beziehung. Jedem Patienten ist genau ein Rechnungsempfänger zugeordnet, wobei Patient und Rechnungsempfänger gleich sein können. Aus Sicht von "Rechnungsempfänger" besteht eine Eins-zu-N-Beziehung, da einem Rechnungsempfänger mehrere Patienten zugeordnet sein können. Dies klingt als gäbe es 2 Tabellen, nämlich Patienten und Rechnungsempfänger. Hier sind ja auch 2 Symbole angeordnet. Ich wechsle jetzt in "Register - Tabellen" und Sie sehen, hier sind nach wie vor lediglich 3 Tabellen vorhanden. Hier unter "Patienten" allerdings stehen jetzt 2 Namen, nämlich "Patienten" und "Rechnungsempfänger". Das Zauberwort für diesen Fall heißt "Tabellenauftreten". Eine Tabelle  kann mehrfach im Beziehungsdiagramm vorkommen. Zwischen 2 Tabellen kann lediglich eine einzige Beziehung angelegt werden. Erfordert die Realisierung einer Datenstruktur die Einrichtung mehrerer Beziehungen zwischen 2 Tabellen, so ist pro zusätzlicher Beziehung mindestens ein zusätzliches Auftreten einer Tabelle einzurichten. Die Namen von Tabellenauftreten müssen dabei eindeutig sein und bei der Einrichtung von Beziehungen dürfen keine Schleifen entstehen. Ich beende jetzt diesen Dialog und wechsle in das Register "Patienten Details" und Sie sehen hier ist schon eine ID für den Rechnungsempfänger vergeben. Ich wechsle jetzt in den Layout-Modus und clone dieses Feld hier. Und ich möchte mir hier den Rechnungsempfänger, den Namen, anzeigen lassen. Deshalb wechsle ich hier in das neue Tabellenauftreten und hier suche ich nun den neuen Namen. Den lasse ich mir hier anzeigen. Ich mache das mal etwas größer. Das kann ich hier löschen und jetzt wechsle ich wieder in den Blättern-Modus und Sie sehen, zum Patienten Ann-Christina Bolika ist jetzt hier der Rechnungsempfänger Anna Bolika angezeigt. Bei Selbstbeziehungen sind die Abgleichfelder in der gleichen Tabelle beheimatet. Mit ihrer Hilfe kann ich die Verwendung strukturell identischer Tabellen und damit auch die Gefahr von Dateninkonsistenzen vermeiden. Ich habe dies am Beispiel eines Abrechnungssystems dargelegt.

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7 Std. 15 min (96 Videos)
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Software:
FileMaker Pro FileMaker 12
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Erscheinungsdatum:17.01.2014

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