Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Photoshop für Illustratoren: Model Sheet erstellen

Seitenansicht des Rumpfs skizzieren

Testen Sie unsere 2013 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Entsprechend der – seitlich verschobenen und in der Deckkraft reduzierten – Frontalansicht skizzieren Sie die passende Seitenansicht des Rumpfs. Die Beine sind hier unkompliziert, Die Herausforderung besteht gerade beim Rücken darin, die Körperhaltung der Figur in Bezug zur Kontur zu setzen.
10:17

Transkript

So, unsere erste grobe Skizze für die Frontalansicht haben wir jetzt schon mal. Jetzt wollen wir natürlich auch die Seiten ansicht machen und was uns vielleicht dabei ein bisschen behilflich sein kann, ist wenn wir uns die Ebene, wo jetzt im Moment nur diese Frontalansicht drin ist mal dublizieren und hier mal rüberziehen, übrigens halte ich auch hier jetzt Shift gedrückt, dadurch kann ich diese Zeichnung hier jetzt auf der vertikalen Achse verschieben, ohne dass sie irgandwie nach oben oder unten verrückt, das kann ich, also selbst wenn ich wollte, könnte ich die jetzt nicht nach oben und unten verschieben, also das ist ungeheuer praktisch, um sicherzustellen, dass die auch wirklich an diesen Referenzlinien orientiert bleibt. Und da werde ich die Deckkraft ganz enorm senken, weil das soll einfach nur so eine ganz grobe Orientierung für mich werden jetzt für die Seitenansicht. Die mache ich jetzt wieder auf meiner ursprünglichen Ebene. Aber jetzt brauche ich nicht immer so hin und her scrollen und zu gucken, sondern ich habe jetzt hier meine Frontalansicht direkl als Referenz und kann damit arbeiten. Ja, als aller erstes werde ich jetzt vielleicht mal bei den Beinen unten anfangen, weil die sind tatsächlich jetzt bei diesem Modell am unkompliziertesten. Also, so ein Fuß, der wird von einer Seite wahrscheinlich ungefähr so aussehen und wir wollen uns tatsächlich in Erinnerung rufen, wir arbeiten an einer groben Skizze, es geht jetzt hier noch nicht darum, das Model Sheet in all seinen Feinheiten zu definieren, sondern es geht wirklich dadrum, erst einmal hier ganz grob festzulegen, worum es eigentlich geht. Jetzt biegen wir das Knie auch ein bisschen nach vorne und hier haben wir die Linie, also quasi die Linie, ich werde hier noch mal so ein, also ich mag ja wirklich diese kleinen Erklärlinien, die mache auch für mich die Sache deutlich nachvollziehbar, so genau diesen Schwung hier, der sich da um den Ansatzpunkt, dort wo das Bein in der Hüfte steckt, diesen Schwung, den haben wir jetzt quasi hier auch. Also das koronspondiert hier mit dem Teil dieser Konzeptzeichnung und na jetzt mache ich wieder die richtige Farbe nehmen, ja und jetzt müssen wir ein bisschen gucken. Worauf wir jetzt auchten müssen ist, dass wir auch ein bisschen die Körperhaltung in Betracht ziehen, die diese Figur hier hat. Also ich würde jetzt mal sagen, der ist schon stark nach vorne gekrümmt und der Scheitelpunkt der Schultern, der ist auf jeden Fall hier oben, das wissen wir. Den Verlauf des Rückens, da können wir jetzt natürlich nur drüber spekulieren. Da müssen wir einfach versuchen aus der Pose, die wir hier in dieser Konzeptzeichnung hier vorfinden, ein bisschen unsere Schlüsse zu ziehen und ich werde jetzt mal versuchen nur das Volumen hier so ein bisschen wie so eine dicke, gebeugte Bohne, das erst mal so anzunähern und zu gucken, wo ich da hinkomme. So hier unten jetzt und ich werde das jetzt mal, weil mir nehmlich jetzt langsam der Platz ausgeht, ein bisschen zur Seite schieben, wieder mit Shift gedrückt halten, dann das Transformierenwerkzeug, da kann nichts passieren, das bleibt bombenfest hier auf der horizontalen Achse. Ich glaube ich habe eben vertikale Achse gesagt, ne, kann das sein? Ja, das ist aber natürlich die horizontale Achse. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich auch immer das mit dem Transformieren falsch mache, weil ich da irgendwie, mein Gehirn hat da ein Graht leider an der falschen Stelle festgelötet, ich weiß es nicht. So, aber Ok. Also hier in diesem Vust an Linien, findet sich irgendwo die finale Linie, die es dann wird, man kann auch mal ab und zu in den Radierer wechlen und hier ein bisschen was wegradieren, von dem man ausgeht, dass man es nicht mehr braucht. So nähert man sich dann langsam an den Verlauf hier ses Volumens an. Ähnlich wie in der Frontalansicht, sind jetzt auch in der Seitenansicht natürlich diese Ausschnitte, diese kreisrunden Ausschnitte, besonders interessant. Also wovon ich ausgehe ist, dass dieser kreisrunde Ausschnitt, wo dieses kugelförmige Gelenk drin steckt, dass das auch wirlklich kreisförmig ist, also wirklich kreisförmig. Nicht elytlisch und x irgendwie verzerrt, sondern schlicht und einfach kreisförmig. Und wenn ich in so einer Ansicht, in so einem Model Sheet wirklich etwas kreisförmiges zeichnen muss, dann nehme ich dazu auch in der Regel einfach das Auswahlwerkzeug, um eine kreisförmige Auswahl zu machen, weil das ist letztendlich viel einfacher, als jetzt zu versuchen hier freihand einen Kreis zu machen und da zeichne ich dann einfach ganz grob hier innerhalb der Auswahl herum und dann kriege ich hier eine schöne kreisförmige Form. Die sieht allerdings dadurch, dass man das innen von Hand zeichnet, auch noch sogar ein bisschen handgezeichnet aus, ist also, das funktioniert so eigentlich ganz gut. Und das muss auch tatsächlich eine wirklich kreisrunde Form sein, weil sonst könnte sich das Gelenk sich da drin nicht bewegen. Wenn das eirig wäre oder elyptisch, dann könnte sich dieses Gelenk nicht bewegen, das ist also auf jeden Fall ein guter Anhaltspunkt. Was wir jetzt nicht genau sagen können ist, ob diese zweite Kontur hier drumrum, ob die auch wirklich kreisförmig ist und ich würde jetzt mal vermuten, dass Sie vielleicht so ein bisschen verformt ist, um auch dem Verlauf des Rumpfes so ein bisschen Rechnung zu tragen, sieht auch hier in der Zeichnung ein bisschen so aus, als wäre hier so eine Art Knickpunkt, sieht also nicht wirklich kreisförmig aus und es muss tatsächlich auch nicht sein. Also versuche ich einfach mal hier die Form so ein bisschen freier zu gesalten. Damit es auch nicht zu geometrisch wird das Ganze. Also wenn es wirklich nur aus Kugeln und Zylindern zusammengesteck wäre, wann wäre das Design acu wirrklich ein bisschen Langweilig. So! Ja und jetzt ist tatsächlich wieder interessant die Frage hier nach diesem Kragen. Also da haben wir ja schon entschieden, dass der im Grunde kreisförmig ist, das es also wirklich ein Zylinder ist. In der Frontalansicht haben wir halt gesagt, gut, der ist auf jeden Fall ein bisschen gekippt, also wir würden den Kragen jetzt nicht so hier vormalen, so ganz gerade, und dann einfach hier so reinstecken. Das machen wir nicht, denn wir haben ja schon entschieden, dass dieser Zylinder auf jeden Fall geneigt ist. Ja, jetzt drücke ich auch hier noch mal Strg.+T, Transformierenwerkzeug und jetzt gucken wir mal, wie stark wir den neigen wollen und ich würde mal sagen, so in der Richtung könnte ich mir das vorstellen. Naja, ungefähr so. Also geht hier auch so ein bisschen dadrum, ah wieder meine Hilfslinie, Hilfsebene anmachen hier, noch eine neue, es geht auch so ein bisschen darum, die Formsprache zu verstehen. Also wenn wir jetzt mal so eine gedachte dynamische Linie durch das ganze Design ziehen, dann kommt die hier irgendwo raus und irgendwie sollte der Winckel hier dieses Zylinder, dieses Kragens irgendwie aussehen, als würde er quasi aufgespisst sein auf dieser Schwunglinie des Designs, genauso wie heir verschiedene Querschnittslinien irgendwie in der Figur sitzen, wie so Papierscheiben, die auf so einem Draht gespisst sind, so stelle ich mir vor, sollte man auch daran gehen, jetzt zu entscheiden, wie hier dieser zylinderförmige Kragen in diesem Rumpf steckt. Und eine ganz intersessante Frage ist tatsächlich noch, wie jetzt genau dieser Zylinder in den Rumpf übergeht. Eine ganz einfache Möglichkeit wäre natürlich zu sagen, ok, der ist einfach gerade angeschnitten und schteckt so im Rumpf drin, allerdings ist der Rumpf ja gewölbt, der ist ja, das ist ja eine runde Oberfläche, da könnte es zu so einer geraden Schnittkande eigentlich gar nicht kommen. Was wir brauchen und da nehme ich hier auch einfach mal ein bisschen was weg, was wir eigentlich brauchen ist so eine bogenförmige Intersektion. Ja also eine, da wo die beiden geometrischen Körper intersektieren, ineinander übergehen, muss ich eigentlich zwangsläufig so eine bogenförmige Linie ergeben. Das ist übrigens dann auch ganz interessant, das mal mit der Konzeptzeichnung mal zu vergleichen, bei der sieht es nämlich tatsächlich nicht so aus, bei der sieht es so aus, als hätte dieser Kragen ünerall die gleiche Höhe. Also, das machen wir hier noch mal, der Kragen ist quasi hier ungefähr so hoch wie hier und das wird ja schon bedeuten, dass diese runde Linie und diese runde Linie hier parallel verlaufen, sodass überall der gleiche Abstand zwischen den herrscht. Was wir allerdings gerade entschieden haben ist, dass diese beiden kreisförmigen Linien nicht parallel verlaufen, sondern dass der Abstand zwischen denen so ein bisschen abnimmt zur Schulter hin und dann wieder zunimmt zum Rücken hin. Also eigentlich müsste man jetzt hier das Design sogar verändern Damit diese kreisförmige Linie hier nicht mehr so kreisförmig aussieht. Also das ist wieder so ein Klassiker, so eine Entscheidung, die man im Model Sheet trifft, weil man sich schon vorstellen kann, dass so, wie es in dem Konzept-Artwork gezeichnet wurde, nicht so richtig funktioniert. Und das ist dann auch die Verantwortung desjenigen, der das Model Sheet anfetigt, das halt auch solche Punkte geklärt werden, sonst nämlich hat am Ende der 3D-Artist das Problem, dass er ein Model Sheet vorgelegt bekommt, was letztendlich garnicht in 3D umsetzbar ist. So und wenn wir hier vielleicht noch ganz schnell die, ja falsche Farbe, dann werde ich ganz schnell, auch aber auf dieser Ebene bitte, genau, auf dieser, ganz schnell noch die Schnallen hier, von unserer Latzhose, einzeichnen und da orientiere ich mich tatsächlich weniger an den Referenzlinien, als viel mehr an der Vorderansicht, die hier ganz schwach noch im Hintergrund zu sehen ist. Und hier hinten kann ich nur spekulieren, wie weit das hochgeht, die Träger hier, die treffen sich sicherlich hier hinten am Rücken irgendwo. Naja gut, und jetzt habe ich koronspondierend zu unserer Frontalansicht eine erste grobe Skizze der Seitenansicht.

Photoshop für Illustratoren: Model Sheet erstellen

Lernen Sie, wie Sie eine 2D-Figur für ihre 3D-Umsetzung zum Beispiel in einem Computerspiel vorbereiten.

1 Std. 24 min (12 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!