Calvinize V

Scratch-Technik

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Mit der Scratch-Technik von Gabor Richter schaffen Sie es, bestehende Bildbestandteile besser zu verschmelzen. Lernen Sie in diesem Video, wie Sie mehr Tiefe ins Composing mit geeignetem Stift und Tablet bringen.

Transkript

In diesem Film möchte ich euch mal meine Scratch-Technik naher bringen. Wenn ihr "Scratch-Technik" hört dann werdet ihr denken: ja, hat das was mit Dj zu tun? Irgendwie so - eee - mit dem Platschen da irgendwie rumspielen? Hat nicht damit zu tun, auch gar nichts mit Musik. Scratch-Technik ist etwas, um ein Bild mehr zu verschmelzen. Die Technik selber möchte ich euch erstmal im praktischen Teil zeigen. Im theoretischen Teil werde ich euch erstmal naher bringen, was eigentlich nötig ist um dieses Bild zu verschmelzen. Ihr werdet sehen wie viel einstellungsebenen dazu kommen und danach im praktischen Teil zeige ich euch, wie es einfacher geht, Ja, wir haben jetzt hier ein Composing, das heißt die Dame hier, die wurde im Studio fotografiert, regelrecht freigestellt. Und dieser Hintergrund, der besteht eigentlich aus dem Fußboden, der perspektivisch auch völlig anders ist, der wurde quer fotografiert. Und, ja, er hat schon gewissen Fluchtpunkt. Hier, im Bild, wurde noch ein bisschen transformiert. Das sieht man hier dann ganz gut, ja, perspektivisch wurde der angepasst. Das weiteren habe ich hier einen normalen Hintergrund, so eine Ziegelsteinwand im Hintergrund. Ja, und mein Ziel ist es jetzt eigentlich da mehr gewisse Tiefe zu schaffen, weil, momentan klar farblich passen die einigermaßen gut rein, aber das Bild hat absolut keine Tiefe, es wirkt komplett flach. Ja, es gibt folgende Möglichkeiten, dass man sagt: Man nimmt jetzt hier regelrecht eine Tonwertkorrektur und mit Alt-Taste daraus gedruckt, auf die untere Ebene auf Boden Ich erstelle eine Schnittmaske, das heißt, jetzt wird regelrecht nur den Boden abgedunkelt. Und wenn ich jetzt die Maske nehme von der Tonwertkorrektur, ich gehe ein kleines bisschen drüber, und jetzt hier male, also im Verlaufe reinsetzte, dann habe ich hier zumindest schon mal eine Tiefe. Ja, das sieht schon mal wesentlich besser aus. Jetzt brauche ich für den Hintergrund auch noch ein bisschen Übergang, weil hier ist es so hell und da ist es so dunkel. Also sehr abrupt, eigentlich. Da würde ich mir jetzt auch eine Tonwertkorrektur erstellen, als Schnittmaske. Und dunkelt das ebenfalls ab, dass es hier ungefähr anpasst. Solle ich keine Schnittmaske machen, dann seht ihr, ja, dann übt es sich aufs gesamte Bild aus. Das ist jetzt nicht mein Ziel. Dann mache ich ebenfalls, ich gehe hier auf die Maske, und sag mir jetzt hier, ich möchte auch ein Verlauf haben. Und ja, ich habe schon eine gewisse Tiefe, sieht auf jeden Fall schon mal besser aus. Lassen wir jetzt mal den Hintergrund so wie er ist. Bringen wir die Damen in Spiel. Da ist die Dame. Mein Plan ist es jetzt, dass ich hier noch, ja, ein Schatten hereinbringe. weil sie ist jetzt echt nur reingeklatscht. Also, sie sitzt jetzt nur so grob drinne, aber das passt ja noch nicht, wir müssen doch feine Anpassung gemacht werden. Das heißt, ich erstelle mal eine neue leere Ebene, und sage hier jetzt mal "Schatten". Und zoome ein kleines bisschen rein. Da könnte ich jetzt einen Pinsel nehmen. 12% Deckkraft. Und malen wir jetzt hier so ein gewisser Schatten herein. Das könnte ein kleines bisschen harter sein, hier, in dem Bereich. So. Dann sieht es jetzt schon mal hier besser aus. Das Weitere habe ich mir vorgestellt, dass im Hintergrund ein Spot ist. Das sorgt auch noch für eine gewisse Tiefe. Wir machen eine Auswahl. Auswahl verändern, ich will die Kanten ein bisschen weicher haben. 300 Pixel, passt. Mache eine Tonwertkorrektur. Und jetzt sollte es regelrecht heller werden. Ich kann den Spot jetzt noch ein bisschen nach oben verschieben, hier in dem Bereich. Und das alles noch hinter der Person. Macht man ein kleines bisschen heller. So. Als nächstes möchte ich eine Vignette hinzubringen. Auswahl - Verändern - Weiche Kante. Macht man auch 300, es passt soweit. Dann machen wir irgendwie so eine Tonwertkorrektur, die durch direkt invertieren, weil ich möchte, dass der weiße Bereich, dass das hier dunkel wird. Ja, der Boden kommt jetzt gleich mit dazu. Es ist jetzt nicht unbedingt so gewollt, müsste ich hier unten eigentlich ausmaskieren. Aber ich belasse es jetzt mal und ja, ich möchte jetzt hier vorne noch ein bisschen abdunkeln und hier oben noch ein bisschen abdunkeln. Dann könnte ich jetzt eine neue leere Ebene nehmen. Ich sage jetzt hier Füllmethode Weiches Licht. Nehmen wir hier schwarz. Deckkraft von, ja, 10% ungefähr. Und dann tue ich hier etwas abdunkeln, wie gesagt, ich möchte etwas mehr Tiefe schaffen. Ich tue hinten etwas mehr abdunkeln. Hier. Hier oben, die Kante. Und jetzt hat sich eigentlich das Verhältnis, ja, geändert. also sieht es schon wesentlich besser aus. Ich fasse alles ganz kurz zusammen, damit ihr der Vorher-nachher Effekt seht. Ich tue mal die hier ausblenden. Der Hintergrund, das brauchen wir nicht. Sowas danach und sowas davor. Das ist mein Ziel - ich möchte etwas mehr Tiefe schaffen. So sieht alles aufeinander gesetzt aus und so habe ich wesentlich mehr Tiefe. Mein Nachteil ist jetzt, ich habe eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs - sechs zusätzliche Ebene gebraucht und es sollte eigentlich noch weiter gehen. So viel zum theoretischen Part. Und in meinem praktischen Part zeige ich Euch wie es mit zwei Ebenen wesentlich besser geht. Wie ich gerade eben schon erwähnt habe, möchte ich das Bild genauso gut, wenn nicht noch sogar besser aufpeppen, noch eine Dimension schaffen, und das Ganze mit nur zwei Ebenen. Dazu erstelle ich mir eine neue Ebene, dazu klicke ich mit Alt-Taste auf diesen Abreisblock, auf diese Symbol um eine Ebene zu erstellen. Und benenne diese jetzt hier "Scratch 1". Der Modus setzte ich auf Füllmethode Weiches Licht. Ja, ich möchte direkt 50% grau hinzu haben. Bestätige das Ganze mit OK und habe jetzt hier grau. Es ist jetzt erst mal nicht sichtbar. Wenn ich die Füllmethode auf normal setzte, dann habe ich regelrecht grau, aber ich möchte es verrechnen lassen, ich möchte nur helle und dunkle Bereiche hier sichtbar machen. Im Grunde genommen ist es wie DOT Champion von der Techniken. nur dass ich hier etwas anders arbeite. Ich nehme ebenfalls schwarzweiß und eine Deckkraft von ungefähr 5%. Mein Ziel ist es jetzt erstmal hier hinten, diese Linie, diese Naht zu schließen. Aber dazu nehme ich jetzt nicht normalen Pinsel, das heißt, ich male jetzt hier nicht einfach so rein. Könnte ich auch machen. Wie ihr seht, ich male ein bisschen rein und - ja, bekomme hier so eine Abdunkelung. So sieht es dann aus. Es ist jetzt nicht unbedingt mein Ziel, weil ich möchte das mit einem anderen Pinsel machen, und zwar mit den Nummer 46. Ich zeige dem grad mal die Größe. Das sieht schon mal sehr, sehr interessant aus. Dieser Pinsel hier sorgt für eine Ungleichmäßigkeit im Bild. Und wenn ich jetzt hier anfange drauf zu klicken, das heißt, ich wische nicht, sondern ich klicke jetzt jedes Mal hier drauf. Vielleicht, könntet ihr das hören. Genau. Ich klicke jetzt hier die ganze Zeit, das geht doch mit der Maus, könnte auch machen. Es ist nicht unbedingt ein Grafiktablett nötig. Das könnte man jetzt wunderbar mit einer Maus machen. Und was halt dadurch passiert - ich schaffe eine gewisse Unregelmäßigkeit. Es sieht einfach interessanter und realistisch aus. Der Nachteil ist - am Anfang dauert es ein bisschen. Aber wenn ich das hier mal einblende, dann seht ihr das. Je länger ich drüber klicke, desto dunkler wird es und desto interessanter wird es. Es jetzt nicht nur ein weicher Pinsel, der drüber gesetzt wird, sondern ich bekomme eine schöne Struktur rein. Wenn es zu langsam geht, dann kann man den kleinen Pinsel ein bisschen grösser machen. So hier. Funktioniert ebenfalls. Nur nicht wischen! Wenn ihr wischt dann bekommt ihr ein nicht allzu schönes Ergebnis. Ich zeige mal wie das aussieht, wenn ich wische. Hier. Ja, dann habt ihr so ein hässliches Ergebnis, das ist nicht, was ich will. Ich will hier diese Art Wolkeneffekt haben, deswegen mache ich hier mal eins zurück. Und blende mir hier das alles wieder ein. Die Damen auch, ja. Und ich werde jetzt hier einfach weiter arbeiten, diese Nahten ein bisschen mehr schlissen. So. Ich kann auch die Deckkraft ein kleines bisschen erhöhen. Was ich hier mache - ich werde hier eine Naht schlissen. Aber ich werde auch gleichzeitig noch, werde jetzt hier, meine Art Vignette schaffen. Also ich will - ich habe voran Vignette geschaffen, aber die Wahrheit komplett um die Frau. Ich will, dass es um die Frau hier unten abgedunkelt wird, dass es hier ein bisschen heller ist. Die Seitenränder mache ich richtig schön dunkel hier. Und je ungleichmäßiger das ist, desto, weiß nicht, interessanter und realistischer sieht es ja auch aus. So. Hier machen wir auch ein kleines bisschen drüber. Da. Was ich als zweites mache, ich mache hier, so eine Art Vignette hier hinzugeben. Ihr hört es wahrscheinlich die ganze Zeit, wie es "klick-klick-klick" macht. Aber das ist halt dieser Effekt hier, das ist diese Scratch-Effekt, und, ja, deswegen Scratch, weil ich scratche auf mein Wacom Tablett, wie ein verrückter drauf, mit der Hoffnung hier ein gutes sauberes Bild zu erzeugen. Wie gesagt, immer ganz willkürlich drüber. Am Anfang braucht das ein bisschen Übung, aber wenn man das versteht - wieso, dann ist es eigentlich sehr, sehr einfach. Also man muss eigentlich nicht so viel überlegen. Schaut mal wie das ausschaut. Ich mache mal weg. Vorher-nachher und wir haben schon eine gewisse Tiefe, also ich finde es cool, mir gefallt schon mal sehr. Was ich noch machen würde, ich werde jetzt einfach mal mit X hier ein bisschen auf weiß wechseln, dass es ein bisschen aufhellen kann. Dann habe ich meine Art Spot, den ich hier reinbringe. Drum herum werde ich noch ein bisschen abdunkeln. Da mache ich noch ein bisschen dunkler. Und das coole ist - ihr habt die ganze Zeit die linke Hand frei. Also ich könnte jetzt hier nebenher noch mein Kaffee trinken, hier. Das ist meine Tasse, ich kann jetzt ruhig Kaffee trinken, und nur mit der rechten Hand, oder wenn ihr Linkshänder seid, dann einfach mit einer Hand arbeiten. Und mit anderen könnt ihr etwas anderes machen. So. Ja, Schatten hatten wir vorher auch gehabt, den möchte ich auch reinbringen. das geht eigentlich sogar sehr, sehr simpel. Den mache ich ein bisschen... 12%. Dann male ich mir so eine Schatten rein. Es ist so eine Art Kernschatten, wo ganz, ganz dunkel ist. So. Das kann richtig schön dunkel sein, dass der Übergang schön geschlossen ist. Machen wir mal ganz kurz 24, nur ein paar gewisse Bereiche. Und zum Schluss gehe ich mal grob drüber, mit der Deckkraft vielleicht von fünf. Dass es vom weichen Schatten drumherum auch noch gibt, weil sie wirft auch noch einen dezenten Schatten. Dann schaue ich das von weitem an. Und schaut mal. So habe ich eine Art Schatten drunter geschaffen. Also ich finde es cool. Was noch als weiteres machen könnte, und zwar könnte diese Ebene nochmals machen, und zwar mit Alt+J drüber. Sage ich mal Scratch 2. Weiches Licht, 50% Grau, OK. Ich möchte jetzt die Person mit dem Hintergrund verschmelzen. Was ich gemacht hat bisher - ich habe regelrecht den Hintergrund verschmolzen. Jetzt möchte ich die Person mit dem Hintergrund verschmelzen. Und das mache ich indem ich einfach hier über ein paar Bereiche drüber gehe, wie, zum Beispiel, hier, dass ich da ein bisschen drüber fahre. Es war jetzt etwas zu viel. So. Auch den Schatten möchte ich einmal komplett etwas abdunkeln. Ich mache ein bisschen drein. Dann geht es hier noch ein bisschen drüber. Dann male ich hier mal etwas drüber. Das Kleid könnt ihr ruhig mit. So. Hier oben fahre ich auch noch ein bisschen und hier. Mit der Hoffnung, dass es ein bisschen über die Person geht. Ja, ihr seht, die Versuche jetzt hier die Person etwas mehr zu verschmelzen und was ich auch mache, wenn ich hier reinzoome - dann nehme ich ein bisschen kleineren Pinsel. Es ist, dass ich hier so ein paar Bereiche drüber fahre. Da könnte ich jetzt, zum Beispiel, heller nehmen. Ich tue hier ein bisschen aufhellen. Dann verschmilzt sie auch wesentlich mehr mit dem Hintergrund. Cut jetzt hier oder Spot ist, das ist ja Licht. Das heißt, das Licht kann auch ein kleines bisschen auf ihre Kleidung kommen. Ich höhere die Deckkraft auf 5%. Also ich wechsele oft zwischen 3 und 5%, selten, dass ich 10 mache oder so. Also nur, wenn ich ganz eilig habe. So. Das passt soweit. Schauer wir das mal an. Ja, seht ihr das? Man hat das Gefühl, sie ist jetzt schon wesentlich mehr mit dem Hintergrund verschmolzen. Ich mache ganz kurz eine Zusammenfassung von dem hier. Blend diese zwei Ebenen aus und dann seht ihr Vorher-nachher. Vorher - nachher, Also, ich finde es cool. Also ich habe eine gewisse Tiefe, die Person ist damit verbunden, mit dem Hintergrund, man hat das Gefühl, sie steckt in das inne drinne. Und wenn ihr euch mehr Zeit nehmen würdet, wie ich jetzt hier - in den 5 Minuten oder 10 Minuten, dann bekommt ein krasseres Ergebnis hin. Ich hoffe, dass ich euch meine Scratch-Technik etwas naher bringen könnte, und dass ihr der Vorteil herausgesehen habt, wie man hier i n relativ kurzer Zeit ein Bild echt cool mit einander verschmelzen kann. Viel Spaß bei eurer eigenen Umsetzung!

Calvinize V

Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
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